Woche 21 vom 18. bis 24. Mai 2026

  • Somit lösen Radwege Probleme, die es ohne Radwege gar nicht gäbe.

    Eine Interessenvertretung von Radfahrern könnte sich entweder dafür einsetzen, dass Radfahrer ernst genommen werden, oder der Verband fordert separate Verkehrsflächen, auf denen man das wohlige Gefühl hat, dem Autoverkehr nicht im Weg zu sein. Weil man das aber nicht ehrlich so sagen will, behauptet man, es diene der Sicherheit.

  • hier wurde vor 2 Jahren eine Radfahrerin von einem Autofahrer tätlich angegriffen (Körperverletzung), weil sie nicht auf dem Gehweg, sondern auf der Fahrbahn fuhr.

    Diese singuläre Straftat wird noch immer in Kreisen der Bubble als Argument genommen, dass Radfahren auf der Fahrbahn gefährlich ist.

    Mein Einwand, dass man ja auch mal hinterfragen könnte, warum der Autofahrer der Meinung sei, die sollte auf dem Gehweg fahren (der bis vor 3 Jahren mit "Gehweg, Radverkehr frei" garniert, und bis vor 10 Jahren noch mit einer BPflicht versehen war.

    Die Antwort könnte leider verstörend und kontra-intuitiv sein: weil es Radwege gibt, weil es Gehweg-Freigaben gibt. Gäbe es diese nicht und der Radverkehr würde stets, mit Ausnahme von Kindern, auf der Fahrbahn rollen, käme wohl niemand auf die Idee, Radfahrende mit Gewalt auf Gehwege verbannen zu wollen.

  • Tatsächlich ist es scheiß egal, was da für Erwartungen von irgendjemand sind

    Ganz im Gegenteil kommt es stets darauf an, was man erwarten kann, ständige Rechtssprechung, auch gegenüber Kindern. Nur weitergehende Erwartungen sind irrelevant.

    der sich bücklingshaft in den Seitenraum verzieht, trägt dazu bei, dass Radler nicht als normale Verkehrsteilnehmer wahrgenommen werden

    Genau deshalb gehören Radwege jeder Form verboten, Strafmaß ab 5 Jahre Gulag.

    Somit lösen Radwege Probleme, die es ohne Radwege gar nicht gäbe.

    Somit behauptet man, Radwege lösten Probleme, die es tatsächlich ohne Radwege gar nicht gibt. Natürlich weiß jeder Beteiligte, das sie ausschließlich Probleme schaffen, ein 7jähriger könnte das erkennen, wenn er nicht noch an den Lippen seiner Eltern hinge. Ich gehe noch weiter: Verkehrsmittelrassismus und Selbstjustiz dienen als Mittel zum Zweck, sie sind Teil von Radwegen und eingeplant.

    Diese singuläre Straftat wird noch immer in Kreisen der Bubble als Argument genommen, dass Radfahren auf der Fahrbahn gefährlich ist.

    Ist damit doch bewiesen. So kann man alles um 180° drehen, und das Publikum weigert sich, das offensichtliche zur Kenntnis zu nehmen.

    Die Zeit der Unschuldsvermutung ist vorüber.

  • Mein Einwand, dass man ja auch mal hinterfragen könnte, warum der Autofahrer der Meinung sei, die sollte auf dem Gehweg fahren (der bis vor 3 Jahren mit "Gehweg, Radverkehr frei" garniert, und bis vor 10 Jahren noch mit einer BPflicht versehen war.

    Man müsste eher hinterfragen, was einen autofahrenden Biedermann zu dem grotesken Irrtum bringt, dass die Verhinderung einer popeligen 15€-Ordnungswidrigkeit in seiner Zuständigkeit läge, und dass dafür tätliche Angriffe ein legitimes Mittel wären. Aber auch hier käme man schnell drauf, dass die Ursache für den Irrtum das Konzept "Radweg" und insbesondere dessen verlogene Sicherheits-Begründung ist.