Das Befahren der Autobahn mit dem Fahrrad kostet 10 EUR (TBNR 118100).
Also wenn das soooo billig ist, dann kann man das ja mal ... oh wait ... ![]()
Das Befahren der Autobahn mit dem Fahrrad kostet 10 EUR (TBNR 118100).
Also wenn das soooo billig ist, dann kann man das ja mal ... oh wait ... ![]()
Hier sollen die Blechkisten wirklich nicht mehr oben herumfahren:
Nur 20 Euro!!!
Wie teuer ist derzeit das unerlaubte Befahren eines Gehweges mit dem Fahrrad?
Oder das Befahren einer Fußgängerzone?
ZitatWie lassen sich denn Konflikte entschärfen– mit Tunneln?
An gefährlichen Kreuzungen, dort wo es voll ist, können Tunnel sinnvoll sein, auch wenn sie kostspielig sind. Die Niederlande machen das vor.
Und dann stellt sich heraus: nicht die Blechkisten mit 50 bis 500 PS sollen in den Tunnel, sondern die Radfahrer. Oh je!
ZitatDer 69-Jährige war mit seinem E-Dreirad auf der Bargteheider Straße stadteinwärts unterwegs. An der Kreuzung Scharbeutzer Straße kam es aus bislang ungeklärten Gründen zu dem Unglück.
Der 50-jährige Fahrer des DHL-Trucks wollte aus der Scharbeutzer Straße rechts auf die Bargteheider Straße stadtauswärts abbiegen und fuhr den Pedelec-Fahrer um.
Hmmm ... sieht aus, als sei der Pedelec-Fahrer auf dem linksseitigen Radweg unterwegs gewesen und als habe der Lkw-Fahrer an der zweiten Furt nicht auf "Falschfahrer" geachtet.
Ich würde die Fragen stellen:
- Können die Fußgänger sehen, welche Regelung in der anderen Richtung gilt?
- Können die Radfahrer sehen, welche Regelung in der anderen Richtung gilt?
Denn sie müssen doch wohl wissen, ob entgegenkommende Radfahrerinnen "so gut wie gleichberechtigt" sind und mit normalem Tempo fahren dürfen oder ob sie im Schritttempo als rechtliches Gewürm daherschleichen müssen.
Jedem Autofahrer wird angezeigt, ob in einer Einbahnstraße ein Radfahrer entgegenkommen darf.
Warum wird eine vergleichbare sicherheitsrelevante Information den Fußgängerinnen und Radfahrerinnen in der Regel vorenthalten?
Ist es nicht eine Frage der Zeit, bis ein findiger Anwalt dieses Argument auf KfZs überträgt, die Radfahrer "fast im gesamten Stadtgebiet" nicht mehr überholen können?
Hm. Dann würde ein findiger Anwalt entgegenhalten, dass das auch beim gewünschten Überholen langsam fahrender Kfz der Fall wäre.
Ansonsten weicht man eben auf die Gegenfahrbahn aus.
Hmmm, aus dem Judid-Artikel gehen einige Begleitumstände nicht hervor, zum Beispiel ob der Überholer geklingelt und der zu Überholende darauf reagiert hatte.
Wenn man liest (salopp formuliert): "Vor mir ist ein Torkelradler eingeschert, dem offenbar egal war, was sonst so unterwegs ist", dann finde ich es plausibel, wenn ein Gericht sagt "Dann wäre also mehr Vorsicht geboten gewesen als bei einem offenbar sicheren und geradlinig Fahrenden".
Das wäre dann analog zu vergrößertem Abstand und größerer Umsicht seitens der Autofahrer, wenn die Menschen auf dem Gehweg ballspielende Kinder sind ...
Danke für die Demonstration.
Die Aussage war eben nicht, bei X € sei mit weniger als Y % verlorener Jobs zu rechnen. Das wäre typischer Wissenschaftssprech.
Die Aussage war, wissenschaftliche Erkenntnis wäre, dass Lohnsteigerungen keine Arbeitsplätze gefährden.
Da frage ich mich, warum nicht 938 € gefordert werden, dann könnte sich jeder eine deutsche Nobelkarosse leisten, oder warum unsere Klamotten aus Bangladesch kommen.
Aber die Möglichkeit, dass es Gegenargumente gibt, darf nicht einmal am Horizont auftauchen. Demjenigem, der so argumentiert, glaube ich auch seine wissenschaftlichen Argumente nicht.
Oh nein, die Aussage war:
ZitatDie andere Seite sagt, Lohnsteigerungen gefährden Arbeitsplätze. Dem stimme ich auch zu.
Da hast Du kurzerhand die Aussagenlogik umgedreht.
Zuerst: "Lohnsteigerungen gefährden Arbeitsplätze". Nicht "können gefährden", sondern "gefährden", also auch minimale Steigerungen um, sagen wir, 1 Prozent.
Ich widerspreche, weil es bewiesenermaßen Lohnsteigerungen gibt, die keine Arbeitsplätze gefährden.
Und nun drehst Du das um und behauptest, die Wissenschaft habe festgestellt, dass selbst absurde Lohnsteigerungen von - sagen wir - 9,38 Euro pro Stunden auf 938 Euro pro Stunde - keine Arbeitsplätze gefährden.
Dass das Quatsch ist und auch niemand behauptet hat, ist hoffentlich klar.
Zitat von MängelmelderWir haben die illegale Aufstellung dieser Schilder mit der Baufirma ausgewertet. Die Einbahnstraßenbeschilderung wird umgehend entfernt. Vielen Dnk für Ihren Hinweis.
Unbürokratisch formuliert:
Wir haben diesen Id***en die Hammelbeine langgezogen und Feuer unterm ***** gemacht, dass die ihren Sch*** da sofort wegnehmen.
Die andere Seite sagt, Lohnsteigerungen gefährden Arbeitsplätze. Dem stimme ich auch zu.
Ich nicht. Und dabei kann ich mich auf die Erkenntnisse von Wissenschaftlern stützen - nachlesbar u. a. auf Spiegel online.
(Und schon Henry Ford wusste: Autos kaufen keine Autos. Ich muss meinen Leuten hohe Löhne zahlen.)
Täter-Opfer-Umkehr geht auch ohne Radfahrer:
ZitatAuto in Hamburg von Litfaßsäule begraben
LKW fährt über Fahrradbrücke. Da sieht man mal wieder, welchen Stellenwert Verkehrszeichen bei gewissen KFz-Führern haben.
Und man sieht, welchen Bias die ÖR-Redakteure drauf haben: Der arme Kerl "wusste sich ... nicht anders zu helfen" - ja, und andere Autofahrer wissen sich nicht anders zu helfen, als mit 80 statt mit 50 oder mit 60 statt mit 30 km/h zu fahren, oder auf dem Radweg/Gehweg zu parken und so weiter.
Als vor Jahren die ersten Ansätze des "mehr Platz für Fußgänger und Radler" auf Kosten einer Autospur erfolgten, bezeichnete die Stadtverwaltung das als "Zivilisierung der Straßen". Recht hat(te) sie.
Das ist dieselbe Hamburger Staatsgewalt, die eine Razzia veranstaltet, wenn jemand den Hamburger Innensenator verbal anrempelt.
Ich habe noch eine Frage (off-topic):
Warum findet eine ernsthafte Kritik an den Zuständen nur in den Satiresendungen der ÖR (Anstalt, Böhmermann & Co) statt, nicht jedoch in "Politmagazinen" oder gar den Nachrichtensendungen?
Nu ja, ich bin etwas älteren Datums. Ich habe also auch noch Zeiten erlebt, in denen man mit einem DKW 3/6 durch die Gegend tuckerte, BMW einerseits Barockengel und andererseits Isettas auf der Straße hatte, VW mit Käfer (und 411) übersetzt wurde.
Dann kamen Ford Capri, Opel GT und Golf GTI, ach ja, und das Auto mit gleich zwei Filmen zum liefergelegten Image mit Fuchsschwanz. Die blieben aber mehr oder minder Exoten zwischen Fiesta und Granada, Kadett und Omega, Polo und Passat.
Aber ihr Marken-Image deutlich verändert haben die Bayern mit ihren 02ern, aus denen die 3er entstanden, und eben die Auto Union / Audi, die zwar vorher schon die Rennsemmel Prinz TT und den RO 80 von NSU ins Portfolio übernommen hatten, aber nach den ersten betulichen Audi 50 (der Vater/ältere Bruder des Polo), Audi 60 und Audi 100, die auf den Häkelklorollenbesitzer abzielten, auf "Vorsprung durch Technik" umsattelten.
Die zielten bewusst auf eine Klientel, für die Tempolimits "pro Achse" galten. Da könnte man sagen, da haben sich Klientel und Markenimage gefunden.
Disclaimer: Der Autor hat auch schon mal Audi und BMW bewegt. Als Leihwagen (bestellt war Golf).
Man soll da bestimmt rückwärts einparken, damit man ein Schloss durch Rahmen und Hinterrad an diese Metallkonstruktion bekommt, oder?
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Bei de Wikingers in Haithabu ... ![]()
Also das Musterexemplar einer eindeutigen, stetigen Verkehrsführung in der Fahrradstadt Hamburg.
Zitat... kam es bei diesem Abbiegevorgang zum Zusammenstoß mit einem 46-jährigen Fahrradfahrer, der den Gehweg des Böttcherkamps ebenfalls in Richtung Bornheide befuhr und in diesem Moment den Binsenort kreuzte.
Durch die Kollision stürzte der Fahrradfahrer und erlitt eine lebensgefährliche Kopfverletzung. Nach der Erstversorgung durch eine Rettungswagenbesatzung wurde der Mann unter notärztlicher Begleitung in ein Krankenhaus gebracht. Bei ihm besteht weiterhin Lebensgefahr.
Die Spezialisten des Verkehrsunfalldienstes Innenstadt/West übernahmen die Unfallaufnahme und leiteten gegen die Mercedes-Fahrerin ein Ermittlungsverfahren ein.
Gehweg? Radweg? Streetview von 2009:
Google Earth Pro von 2019 ist undeutlich.
Aber die Entfernung des parallelen Weges von der Bordsteinkante der Fahrbahn ist für solche Unfälle ideal - und entspricht dem in Darmstadt hochgelobten "Dutch Design" ...