Beiträge von Fahrbahnradler

    Der Ring 2 in Hamburg ist ideengleich und recht ähnlich geraten.

    Dann ist aber auch das Millerntor ideengleich und recht ähnlich zur Allianz-Arena :)

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    Ich wage mal die Behauptung, dass die schmalsten Abschnitte des Mittleren Rings den breitesten Abschnitten des Ring 2 (Höhe City Nord) recht ähnlich sind ...

    In Hamburg hat man das Ideal der autogerechten Stadt intensiv verfolgt. Es gibt kaum noch intakte Stadtteile, die diese Bezeichnung verdienen. Fast überall wurden große Schneisen durchgewalzt.

    Das hatte man in München nicht nötig: In der Residenzstadt wurden riesig breite Prachtstraßen angelegt, ehe dort die Häuser gebaut wurden.

    Ansonsten sage ich: Mittlerer Ring. Da kann Hamburg nicht mithalten ...

    Idee:

    Zitat

    »Die schmale, holprige Straße im Hamburger Westen soll umfassend saniert und künftig für sowohl Autos, Fahrräder als auch Fußgänger geräumiger werden.«

    Problem: Direkt daneben ist ein Sportplatz, dessen Anlagen deswegen um einen (!) Meter verschoben werden müssten, also Neubau.

    Na, kann man sich vorstellen, wie das Framing in der Schlagzeile aussieht? Genau:

    Zitat

    Für Radweg: Hamburger Sportverein droht Enteignung – Mitglieder wütend

    Man sieht ein Luftbild der Straße - Sülldorfer Kirchenweg - mit keinem einzigen fahrenden Auto und einem breiten Parkstreifen.

    Zitat

    Laut den aktuellen Plänen soll es in der Straße einen separaten Radweg und einen breiteren Gehweg geben. Die Parkplätze, die Fahrbahn für Autos und die Bäume sollen erhalten bleiben.

    Warum braucht so eine Straße einen separaten Radweg? Warum müssen die Autos auf der Straße stehen und nicht auf den Grundstücken?

    Zitat

    Um dies rechnerisch umsetzen zu können, müsste jedoch ein Teil der Sportanlage abgeschnitten und die Tribüne, die Flutlichtmasten und der Sportplatz müssten ein Stück nach Osten verschoben werden.

    Das heißt ja wohl laut Luftbild, dass der Radweg derart separiert werden soll, dass er von der Straße getrennt hinter den Bäumen verläuft, also ohne Licht, ohne Winterdienst, ohne Sicherheit.

    Wie kann man auf so eine beknackte Idee kommen?

    Die tödlichsten Tiere Australiens sind nicht etwa Haie und Schlangen, sondern Pferde, Rinder und Hunde. Auf Platz 4: Kängurus. Hier die Begründung:

    Zitat

    53 Todesfälle folgten auf Zusammenstöße mit Kängurus. Die springenden Tiere belegen Platz vier. Alle Fälle ereigneten sich im Straßenverkehr, an fast der Hälfte davon waren Motorradfahrer beteiligt.

    Überhöhte Geschwindigkeit oder mangelnde Aufmerksamkeit waren also keine Unfallursachen, klar doch ...

    Zitat

    Das Gericht kritisierte laut einer Mitteilung, dass die Ergänzung "Freiwillig" von Verkehrsteilnehmern "möglicherweise nicht wahrgenommen" werde.

    Wer das Wort "Freiwillig" nicht wahrnimmt, ist offenbar zu schnell unterwegs.

    Quod erat demonstrandum.

    Zitat

    "Die Anwohner könnten ihre Bitte um ein freiwilliges langsameres Fahren auch durch anders gestaltete Schilder zum Ausdruck bringen"

    Gestaltungsvorschläge hat das Gericht nicht zufällig zur Hand?

    Das Straßenverkehrsrecht ist kompliziert. Zebrastreifen darf es nicht in Tempo-30-Zonen geben. Da geht der Gesetzgeber davon aus, dass in Tempo-30-Zonen, üblich in Wohngebieten, die Autofahrer ohnehin mit erhöhter Vorsicht unterwegs sind und auch nicht so zahlreich wie auf einer Durchgangsstraße.

    Man darf hier übrigens 50 fahren. Irre, oder?


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    Huch! Die Systemfrage stellen? Wo kommen wir denn da hin? :evil:

    Etwa so?

    Zitat

    „Das kapitalistische Wirtschaftssystem ist den staatlichen und sozialen Lebensinteressen des deutschen Volkes nicht gerecht geworden. Nach dem furchtbaren politischen, wirtschaftlichen und sozialen Zusammenbruch als Folge einer verbrecherischen Machtpolitik kann nur eine Neuordnung von Grund aus erfolgen.

    Inhalt und Ziel dieser sozialen und wirtschaftlichen Neuordnung kann nicht mehr das kapitalistische Gewinn- und Machtstreben, sondern nur das Wohlergehen unseres Volkes sein. Durch eine gemeinwirtschaftliche Ordnung soll das deutsche Volk eine Wirtschafts- und Sozialverfassung erhalten, die dem Recht und der Würde des Menschen entspricht, dem geistigen und materiellen Aufbau unseres Volkes dient und den inneren und äußeren Frieden sichert.“

    Wer ist/war Mitglied in dieser Partei?

    a) Walter Ulbricht und Gregor Gysi

    b) Kurt Schumacher und Olaf Scholz

    c) Konrad Adenauer und Friedrich Merz

    d) Theodor Heuss und Christian Lindner

    Hach, Winter, ich liebe es.

    Die paar Radfahrer, die es noch gibt, eiern über vereiste Gehwege, während die Fahrbahn uneinladend schwarz glänzt.

    LKW-Fahrer und KFz-Lenker, die meinen, mit etwas anderem als einen KFz soll man einfach zuhause bleiben, damit man sie nicht nervt, weil sie eh schon genug damit zu tun haben, auf ihren mind. vier Reifen nicht umzufallen.

    Der erste Schnee ist immer ein besonders Erlebnis. Gut, das am Wochenende schon wieder warm wird, da gibts den Spass mit dem "ersten" Schnee vielleicht noch ein paar mal, bis sich alle wieder daran gewöhnt haben, dass glatt ist und vor allem Abstand hilft.

    Aus dem Jena-Artikel:

    Zitat

    Im Winter ist es so, dass der Räumungsdienst den Schnee von der Fahrbahn an den rechten Fahrbahnrand schiebt, wo sich der Radweg befindet. Dabei entstehen regelmäßig Konflikte mit Autofahrern, sagt Andreas Seher, ebenfalls Mitglied im ADFC. „Es schafft einfach viele unsichere Situationen in der Stadt“, erzählt er.

    Ich Dummerchen hätte ja gedacht, dass Konflikte mit Radfahrern entstehen, wenn der Räumdienst ihre Wege zuschmeißt, aber was weiß ich schon, ich bin ja nur Fahrbahnradler ;)

    Der ADFC stützt sich auf eine Studie aus den USA. Zwar Portland/Oregon und nicht Inthemiddleofnowhere/Texas oder Manhattan, aber was hat das mit Europa zu tun? Warum nimmt man nicht "Befindlichkeiten" aus den Niederlanden und Dänemark. Der Anteil derer, denen erfolgreich eingetrichtert wurde, besorgt/ängstlich zu sein und bitte niemals einen Autofahrer zu stören, dürfte dort geringer sein.