In Hamburg sind Hauptstraßen häufig deutlich kürzer als Alternativrouten und die Ampeln sind vorteilhafter geschaltet. Man kommt einfach schneller voran und spart Zeit.
Wenn es die Wahl gibt zwischen einer Hauptstraße und einer guten autofreien Alternative die etwa gleich lang ist, meide ich natürlich auch die Hauptstraße. So zum Beispiel die 2.5km lange "Oberhafenconnection". Komplett autofrei, breit, bestens ausgebaut.
Leider lässt sich sowas nicht überall einrichten, die Stadt ist schließlich schon zugebaut.
https://geoportal-hamburg.de/geoportal/geo-…403&zoomlevel=2
Bei einem Blick auf das Vetorouten-Netz (sic! Genau das macht die Autokorrektur aus »Velorouten« ...!!) stelle ich fest, dass die Route 4 einen Steinwurf von meinem Wohnort entfernt vorbeiführt und fast direkt an meinem Arbeitsplatz entlangführt. Würde ich sie also für einen Weg zur oder von der Arbeit nutzen? Im nördlichen Bereich ein klares Nein, im südlichen Bereich ein klares Ja. Aus genau dem von Gerhart angegebenen Grund. Von der Rabenstraße bis zur Sengelmannstraße ist es schön geradlinig (und teilweise Fahrradstraße), danach geht es im Zickzack auf Schleichwegen, wo ich beinahe ein Navi brauche. Nebenan laufen Alsterkrugchaussee und Langenhorner Chaussee fast schnurgerade durch ...