Das geht vor allem auch nur, wenn aus irgendeinem Grund die Robofahrzeuge keinen Sicherheitsabstand einhalten müssen. Denn daran scheitert doch das simultane Losfahren aller KFZ, sobald die auf 20 beschleunigt haben müssen ja schon 10m Abstand da sein.
Nun, die Quelle zitiert folgendermaßen:
ZitatEine Studie der Unternehmensberatung Arthur D. Little hat die Effekte dieses sogenannten Mischverkehrs am Beispiel einer realen Ampel beobachtet. Aktuell – noch ganz ohne Roboterfahrzeuge - passieren die Lichtzeichenanlage an der B3 nahe Frankfurt 43 Autos pro Grünphase. Wären nur noch autonome Pkw unterwegs, würden es 500 über die Kreuzung schaffen, bevor die Ampel wieder Rot zeigt. Das klappt allerdings nur, wenn alle Pkw eine Standardlänge von drei Metern hätten und der Abstand zwischen ihnen elektronisch geregelt konstant einen Meter betrüge – dann könnte die Autoschlange wie ein Güterzug in einem Rutsch über die Kreuzung fahren.
Also erstens: das sind Smarts oder Cinquecentos und keine Teslas oder Golfs.
Zweitens: 1 Auto plus 1 Abstand = 4 Meter. 500 Autos + 500 Abstände = 2.000 Meter.
Drittens: Wenn die alle in einem Rutsch über ein Grünphase von 40 Sekunden Dauer sollen (halbe Umlaufzeit bei 90 Sekunden, minus 5 Sekunden für Gelbphasen), dann muss das erste Fahrzeug 40 Sekunden nach dem Grünwerden 2 Kilometer weitergefahren sein. Das ergibt eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 180 km/h.
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