Moin "FahrradstadtHamburg"!
Ich arbeite häufig im Albert-Schweitzer-Ring und komme daher in den Genuss der Baustelle Schimmelmannstraße/Kuehnstraße.
Der letzte 11-er Bus, mit dem ich da hingefahren bin, hatte in der Baustelle statt 30 etwa 60 drauf, er wollte Verspätung reinholen.
Die Markierung des Gehweges zwischen Jenfelder Straße und Holstenhofweg war mir bis zum Gucken Deiner Videos nie aufgefallen, obwohl ich da morgens kurz nach 6 schon mehrmals langgelaufen bin.
Für die, die die Strecke nicht kennen: Wegen Baustelle gilt Einbahnstraße von West nach Ost und es ist nur das Hochbord auf der Südseite der Schimmelmannstraße benutzbar. In Fahrtrichtung von West nach Ost sollen nach dem Willen der Verantwortlichen Radfahrer die Fahrbahn in der Baustelle benutzen; in der Gegenrichtung sollen sie auf dem Hochbord fahren, also linksseitig. Dort hat man
aufgestellt. In der Gegenrichtung hat man
und
montiert. Man soll also auf die Idee kommen, dass das nicht etwa "Achtung Radfahrer kreuzen" bedeutet, sondern "es können/dürfen Radfahrer entgegenkommen, und die sind den Fußgängern gegenüber gleichberechtigt".
Sehr kreativ. Aber auch legal?
P.S.: Schöne Videos (auf die ich durch "Hamburgize" gestoßen bin)
Zu dem Stromkasten auf dem Radweg würde ich als Betroffener fragen, warum der Radweg nicht in kompletter Breite nach rechts verschwenkt wurde und zusätzlich Warnreflektoren an die Schmalseiten des Kastens montiert wurden - wenn man denn schon meint, den Dinger nicht versetzen zu sollen/müssen.
Und immer wieder überlegt man: würde es sowas auch auf der Fahrbahn geben? 