... und entsprechend dafür Werbung machen, dass die Fahrbahn oft die bessere Alternative ist, dann wäre schon viel erreicht.
daran glaub ich nicht. Also dass man mit Werbung "fahren Sie auf der Fahrbahn und nicht auf dem Gehweg" etwas erreichen kann.
Hatte erst vor wenigen Tagen wieder so eine Begegnung, als ich zu Fuß auf ![Zeichen 239 [Zeichen 239]](https://radverkehrsforum.de/images/smilies/zeichen-239.png)
unterwegs war und von hinten machte es "klingdong" und es wurde etwas lauter, als ich keine Anstalten machte, zur Seite zu gehen. Obwohl ich doch bitte zur Seite gehen sollte, weil das "ein Radweg" sei.
Als ich nur trocken "nö" meinte, wollte der Radfahrer direkt mit mir zurück gehen, zu dem "Schild, auf dem steht, dass hier Radverkehr zulässig" sei. Tjaja, Gehweg, Radverkehr frei ist aber kein Radweg. Es gilt Schrittgeschwindigkeit, Radfahrer sind "Gast" und an- und wegklingeln von Fußverkehr ist da nicht drin. Er kann gerne auf der Fahrbahn fahren.
Und dann kam es direkt: viel zu gefährlich mit Kind im Kindersitz... 

Weil... man mit Kind im Kindersitz Verantwortung hat.
Ich denke nicht, dass man einen hinreichend großen Teil der "Auch-Radfahrer" mit Werbung davon überzeugt, dass Fahrbahnradeln nun nicht den quasi sicheren Tod bedeutet. Und: es reicht dann vermutlich ein doofes enges Überholmanöver, damit die Gruppe überzeugt ist, dass sie gerade dem Sensenmann nochmal von der buchstäblichen Schippe gesprungen sind.