Das Problem bei den meisten Kreisverkehren mit Hochboardradweg ist der Radweg, nicht der Kreisverkehr. Der produziert Abbiegeunfälle zwischen KFZ aus dem Kreisverkehr und Radwegbenutzern. Insbesondere dann wenn Radverkehr in beiden Richtungen stattfindet.
Beiträge von mkossmann
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Gut fände ich auch, wenn insbesondere beim
die Bedeutung darauf beschränkt wäre, dass solche Wege nur von Fußgängern und Radfahrern benutzt werden dürfen, aber dass damit keine Benutzungspflicht sondern nur ein Benutzungsrecht verbunden ist.Das wäre zwar eine praktische Lösung. Aber ich befürchte, das geht nicht so einfach, weil internationaler Vereinbarungen die Benutzungspflicht bei diesem Zeichen festlegen. In anderen Ländern wurde für nicht benutzungspflichtige Wege eine rechteckige Variante des Schildes eingeführt.
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Es reicht, wenn man menschliche Behausungen mit Zufahrten sieht.
Ich kenne Ortseingangsschilder , die in den vergangenen Jahren zurückversetzt worden sind. Mit der Begründung, das keine geschlossene Bebauung zwischen altem und neuen Standort erkennbar/vorhanden sei.
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Das ist halt der Unterschied. Ungeübte, langsame, vorsichtige Radfahrer fahren lieber auf dem Hochbord, da man bei träumenden Fußgängern bremsen und ausweichen kann. Man muss nur nach vorne schauen. Fehler gehen eher glimpflich aus, da man ja schon recht langsam ist.
Und werden beim Ausweichen dann "böse Kampfradler", die den Gehweg benutzen und das Leben der dort befindlichen Fußgänger aufs äusserste gefährden.

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Solche Situationen wie hier auf der Goethestraße nerven viele Fahrradfahrer*innen und sie kommen auf Radfahrstreifen deutlich häufiger vor als auf Hochbordradwegen,
Dafür gibt es auf Hochboards wesentlich mehr träumende Fußgänger.
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Vielmehr ist der Punkt, dass regelmäßig die Höchstgeschwindigkeit mit einem Schild um 20km/h gesenkt wird (z.B. von 50 auf 30). Daher kann mit der Regelung ein Augenblicksversagen (ein Schild übersehen) zum Fahrverbot führen.
Aber nur dann, wenn auch schon die erste Geschwindigkeitsbegrenzung
ignoriertüberschritten worden ist -
Unverhältnismäßig ? Der Führerscheinentzug bei +21/+26 wurde offensichtlich von den Schweizern abgeschaut. (https://www.ch.ch/de/geschwindigkeitsueberschreitungen/) Dort schreit Niemand, das dies unverhältnismäßig wäre. Da gibt es sogar noch eine Verlängerung des Fahrverbotes bei +26/+31.
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In der Theorie. In der Praxis ist der Anteil der Fußgänger und Radfahrer, die eine solche Regelung ignorieren leider zu groß.
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So berechtigt diese Kritik sein mag, ist es jedoch kein Grund, den Fahrradklimatest in Frage zu stellen. Es hat schließlich Ursachen, dass viele Menschen gut ausgebaute Hochbordradwege als sicher empfinden.
Das ist ja das Problem :Der Widerspruch zwischen objektiv, durch Unfallforscher ermitteltes, Unfallrisiko und subjektiv empfundener Sicherheit.
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Entscheidend ist da wohl der "Anhalteweg", der bei Fußgängern wenig geschwindigkeitsabhängig und deutlich geringer ist als bei Radfahrern. Damit können sie viel leichter gefährdendes Verhalten von Autofahrern kompensieren.
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Wenn da Bus bzw. Straßenbahn hält werden Radfahrer versuchen, links zu überholen und müssen die Schienen queren.
Du hast im Bild das "Radweg Ende"-Schild gesehen ? Da werden alle Radfahrer dann eine Schiene queren müssen, nicht nur die, die überholen wollen.
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§ 22 LVwVfG ist zwar spezifisch BaWü. Aber in den entsprechenden Gesetzen anderer Bundesländer dürfte es vergleichbare Vorschriften geben, auf die man stattdessen verweisen kann.
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Ich fürchte, das Problem ist, das die Meisten, egal wie du die Frage formulierst, die "gefühlte Sicherheit" als Grundlage zur Beantwortung einer Frage nach Sicherheit nehmen werden.
Und da schneiden möglichst weit vom "gefährlichem KFZ-Verkehr" abgesetzte Hochbordradwege, solange sie baulich ok sind, am Besten ab.
Was anderes als gefühlte Sicherheit kannst du bei einer Umfrage auch nicht abfragen. Mal als Beispiel mit fiktiven Zahlen : Gegeben sei eine Straße mit nicht benutzungspflichtigen Radweg. Du als Radfahrer willst es selber wissen und zählst die gefährlichen Situationen. Und kommst zu dem Ergebnis Auf der Fahrbahn wirst du 10 mal pro Fahrt zu eng überholt. Auf dem Radweg wirst du 5 mal pro Fahrt von einem Abbieger "übersehen". Also ist Radfahren auf der Fahrbahn gefährlicher. Das aber Fehler beim Abbiegen im jedem hundertsten Fall tatsächlich zum Unfall führen, Fehler beim Überholen aber nur in jedem tausendsten kannst du nicht wissen, weil es keine veröffentlichten Zahlen gibt. Wenn man das mit einrechnet, kommt man zum entgegengesetzten Ergebnis.
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Schlecht sind (fahrbahnbegleitende) Radwege deswegen, weil egal in welchem baulichen Zustand sie sind, laut Erkenntnissen der Unfallforschung das Unfallrisiko für Radfahrer ( insbesondere an Kreuzungen) erhöhen. Gleichzeitig aber ein falsches Gefühl der Sicherheit vermitteln. Und in vielen Fällen wird den Wenigen, die dies wissen, durch Benutzungspflicht verboten, die objektiv sicherere Alternative Fahrbahn zu wählen.
Negative Bewertungen in Frage 16 wird es aber häufig nur dann geben, wenn die Radwege in einem schlechten baulichen Zustand sind.
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vtl. würden einzelne Ladezonen statt Parkplätze das Ganze etwas entschärfen.
Ladezonen funktionieren aber nur, wenn der der dort steht und nicht lädt, ziemlich schnell aufs Abschleppfahrzeug geladen wird.
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Und zwei Tage später gibt es den nächsten tödlichen Unfall
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Videoschnipsel der Polizei Münster : Der tote Winkel in der Realität

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Zeichen 290.1 (von Ullie gezeigt) mit ZZ funktioniert meiner Meinung nach nicht. Denn auch in dieser Zone darf wohl in Parkbuchten geparkt werden:
Parken in den Buchten will Blaue Sau ja zulassen. Hast du oben selbst zitiert

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Laut Mapillary gab es bereits 2017 keine linksseitige Benutzungspflicht mehr, da gibt es nur noch Fußgänger/Radfahrer frei oder Radfahrer frei standalone, der Unfallmast müßte der Laternenmast mit dem Halteverbot sein .
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Z.290 an den Zugängen ( überall dort wo auch Z.244 ist) ?