Beiträge von Mueck

    Die größte Frage ist aus meiner Sicht, ob es der Menschheit gelingt, den Klimawandel als globale Krise zu begreifen, die man nur gemeinsam bewältigen kann.

    Am Anfang der Coronakrise hatten viele die Hoffnung, dass das ein Lehrstück sein könnte, wie man gemeinsam eine Krise meistern könnte (und dass Populisten, wo's besonders schlecht funktioniert, entlarvt werden etc.), man denke auch an FCKWs, wo das schon mal klappte. Bei letzterem tat der Kampf aber fast keinem wirklich weh und inzwischen flutscht es bei Corona nicht mehr so gut, s. Covidioten ... Von daher ist m.E. inzwischen fraglich, ob's ein Lehrstück oder ein Leerstück wird ...

    In einem anderen Forum wurde diese Kurve wieder mal geteilt, Verlauf ab Eiszeit, zuerst ansteigend, dann um 5000 BC rum langsam fallend. Ich hatte mal die Ereignisse daneben angeschaut und gefragt, was uns das sagen soll, dass es seitdem fällt. Darauf meinte jemand, wir müssten das einfach wieder neu erfinden. Findet ihr auch was da gemeint ist? ;)

    Inzwischen geht es in der Tat nur noch um Schadensbegrenzung und ich fürchte, dass die drohenden Konsequenzen immer noch lange nicht von allen begriffen wurden. Wir haben es jetzt in der Hand, ob die globale Erwärmung auf 1,5°C (inzwischen sehr unwahrscheinlich), auf "deutlich unter 2°C (entsprechend des Pariser Abkommens) oder auf 2°C begrenzt wird, oder ob wir bis zum Ende dieses Jahrhunderts einen Anstieg von 4°C bewirkt haben. Das 4°C-Szenario wäre dabei nicht nur irgendwie etwas unangenehm, sondern das würde den Verlust unserer heutigen Zivilisation bedeuten. Jedes Zehntel Grad wird darüber entscheiden, wie hoch das Risiko des Überschreitens von Kipppunkten ist.

    Die Krux im von mir verlinkten Papier ist doch gerade, dass der Kipppunkt irgendwann 60/70 WAR und die Folgen des Auftauens der Gegenden rund um den Nordpol schon unumkehrbare Folgen hat und die Temperaturen auch dann noch steigen würden, wenn die CO2-Konzentration sofort unverzügich auf 0 gestoppt würde und 2200 ff. rum sogar wieder den vorindustriellen Wert erreicht hätte ...

    Die Unterschiede zwischen div. Szenarien lägen nur noch in Unterschieden bei den Konsequenzen für unseren direkt nachfolgenden Generationen, aber langfristig wäre es so oder so Essig ... Irgendwo im Papier bittet man zwar darum, andere Wissenschaftler mögen sich dieser Thesen annehmen und nachprüfen, aber ob das eher Pfeifen im Walde ist oder tatsächlich denkbare Fehlermöglichkeiten enthält ...

    Eben, kein klares Ergebnis, das lässt an der Sinnhaftigkeit zweifeln.

    Überraschend ist aber m.E., dass hier in Baden-Würstchenberg erst vor paar Monaten ähnliche Versuche gestartet wurden an abgelegenen Landstr., alle etwas zu weit weg für mich ...

    $ 36 (4) StVZO definiert Winterreifen, Trecker sind eh Geländefahrzeuge und Stapler fahren so selten weite Strecken. Warum Motorräder ausgenommen sind, wissen vermutlich Motorradler ... D.h. § 2 (3a) definiert die Winterreifenpflicht.

    Fahrräder dürfen dagegen ja sogar Spikes fahren, da das Spikeverbot m.E.n. nur für Kfz gilt, aber alles nur freiwillig.

    In § 10 wird der "andere" Straßenteil beim Einfahren in de Fahrbahn derselben Straße erwähnt.

    Dein Radweg ist zur Fahrbahn der Querstraße aber Teil einer "anderen Straße", nicht "anderer Straßenteil" der Querstraße und ihrer Fahrbahn. Daher sollte Deine Vorfahrt nach § 8 bestehen bleiben.

    Ob deswegen eine Furt vorgeschrieben wäre laut VwV-StVO müsste man in selbiger nachschlagen, vermutlich ja, aber dann muss man sich ja Gedanken machen, wohin die führen sollte ... Vielleicht ja auch nicht weil es ja keine durchgehende Radverkehrsanlage gibt ...

    Und man braucht am besten ein Auto oder wenigstens einen Führerschein, um an der Wahl teilzunehmen, beziehungsweise das Wahllokal zu erreichen: Kein Auto, keine Stimme

    Eigentlich ist ja das Wahlsystem traditionell auf gute Erreichbarkeit ausgerichtet:

    Nachdem im Oktober die letzte Ernte eingebracht ist, ritt man nach dem sonntäglichen Gottesdienst einen Tagesritt zum Wahllokal und gab am Dienstag die Stimme ab ...

    Mit der US-Präsidentschaftswahl ist es eigentlich so wie mit dem Klimaschutz: In den Medien wird in Dauerschleife vorgerechnet, über welche Pfade Biden noch gewinnen kann, so dass das total plausibel klingt, aber in Wirklichkeit wäre eine Reihe hintereinandergeschalteter Wunder notwendig.

    Wie beim Klimaschutz: Das Pariser Weltklimaschutzabkommen wird nicht umgesetzt, wir bekommen unsere Emissionen nicht mal ansatzweise in den Griff, dann kommen solche Sachen wie Kohleausstieg bis 2038 und die EU-Agrarreform, aber, najaaaaa, irgendwie klappt es bestimmt trotzdem noch mit der Klimaneutralität bis 2025.

    Wir (die ganze Welt) haben das FCKW-Ozonloch-Problem gelöst (paar illegale chinesische Betriebe, da gab's mal eine Bericht auf Grundlage von Satellitenbildauswertungen, sind zum Glück irrelevant), aber vermutlich nur deshalb, weil es kaum jemand wirklich weh getan hat, auf FCKWs zu verzichten.

    Bei Klimawandel und anderen Umweltproblemen müsste man viel stärker Verzicht üben und wie die Lernfähigkeit bei der Mehrheit der Bevölkerung aussieht, sieht man ja nicht nur in den USA heute, sondern auch anderswo wie in Russland, Türkei, Ungarn, ... wo auch alles selbstgewähltes Elend ist ... Schon bei Corona klappte das mit dem Verzicht ja auch nur kurz bei der 1. Welle im Frühjahr, inzwischen sind die Widerstände ja größer ...

    Allerdings ...

    Das mit "Homo sapien" geht nicht so schnell vorbei ... Der Mensch ist anpassungsfähig genug, um in irgendeiner Nische zu überleben und wird dann weiter machen wie bisher, weil die künftigen Archäologen das Backup der Wikipedia noch nicht ausgegraben haben ...

    Covid-19 ist ein behülltes Virus und sollte damit zuverlässig von Seife/Tensiden vernichtet werden..

    Dummerweise gibt's nicht nur Covid-19-Zeugs in unserer Welt.

    Die Lappen, die C. eh nur bedingt einfangen können, fangen aber um so besser anderes Zeugs ein ...

    Hier in der ba-wü Landes-VO gibt es eine Maskenausnahme für Sport im Freien. In der städt. Vo wird die leider nicht erwähnt ... Ist mir aber schnuppe, irgendwo hat's eine Grenze ...

    Achso, Schutzstreifen ...

    Beim Wechsel vom Schutzstreifen beziehungsweise von der Furt ist man aber nicht nach § 10 nachrangig sondern wegen des Zeichens 340 (?), der Leitlinie.

    Genau, nur graduelle Unterscheide bei "Radler hat zu warten", siehe aber auch OVG Lüneburg zur Klagebefugnis bei Schutzstreifen, die widmen zwar den Pflichten beim Verlassen des Schmutzstreifens (mind.) eine Randziffer, ziehen aber trotzdem nicht die Schlussfolgerung daraus, dass das Radler negativ belastet ...

    Als was die Furt mit Dickstich nun gilt ... Wer weiß ... Könnte schon zum echten anderen Straßenteil mutiert sein ..

    Egal, man verlässt das Zeugs, wenn frei ist, irgendwo, oder fährt gar nicht erst drauf ...

    Ohne die rote, nach links leitende Pflasterung hätte ich gesagt: Wo man will

    Denn wenn eine Radfurt auf einen Bordsteinweg führt, muss man das nach dem Rechtsprinzip "Im Zweifel für den Angenagten" eigentlich dahingehend auslegend, dass es wohl nach § 2 (4) S. 3 ein "gemeinsamer Geh- und Radweg ohne Vz 240" sein, denn solche gibt es ja ohne Definition, wie man ihn erkennt, also muss man entweder jedes halbwegs für Radwege übliche Indiz als pro Radweg als solches anerkennen oder mit einem Gehwegschild klarstellen ... Benutzen MUSS man ihn natürlich nicht, aber man darf es bei dieser Lage nicht kritisieren.

    Mit der roten Pflasterung ist es ein kurzer getrennter Geh- und Radweg ohne Vz 241", der an der Ampel gleich wieder endet zum Behufe des Querens, damit bleiben B und C übrig.