Beiträge von Autogenix

    Wieviel Jahrzehnte wird es wohl noch dauern, bis auch in Mexiko die Verkehrsinfrastruktur für PKW so sicher ausgebaut sein wird, wie in Deutschland? Und wie ist das mit den vielen anderen Ländern in der Welt.

    Die Frage ist, wenn Sie wissen das es auch bessere Bezugsgrößen für Vergleiche gibt, wie die Personenkilometer, warum nutzen Sie es dann nicht?

    Eigentlich sollte man sich in Bezug auf den Klimawandel zynisch wünschen, das Mexiko nie unseren Lebensstandard erreicht. Ist aber unrealistisch und die meisten Mexikaner würden uns momentan den Vogel zeigen.

    Insofern wäre es nicht schlecht wenn Deutschland bzw. Europa eine Vorreiter-Rolle spielen würde und fast 3. Welt-Länder dann eine Abkürzung nehmen könnten und gewisse Teile der Entwicklung von Europa auslassen. Nachdem es aber auch hier völlig unrealistisch ist, das wir in Europa so schnell der Ruder rumreißen um anderen zu zeigen, wie es funktionieren könnte, sollte man sich einfach schon mal eine kurze Badehose und Sonnenkäppchen kaufen und ein paar Mexikaner, die jetzt oder in naher Zukunft für Verkehrsinfrastruktur zuständig sein sollten, einladen, um Ihnen zu demonstieren, wie man es besser nicht macht.

    Im Jahr 1960 gab es aber auch nur 9,4 Millionen zugelassene Kraftfahrzeuge, 2020 über 66 Millionen!

    Auch wenns komisch klingt, aber wir brauchen relativ einfache Regeln, die auch überprüfbar sind. Sonst enden wir im Polizeistaat und/oder haben keinen Effekt, weil die Hälfte sich nicht dran hält weil nicht kapiert, bestimmt 10-xx% halten sich eh nicht dran.

    Wenn die Exekutive nicht schnell und einfach überprüfen kann, ob jemand mit Grund auf der Straße ist, dann ist es witzlos. Entweder weil kaum Leute überprüft werden können, weil jedes Mal die Story vom toten Hund erzählt wird und das dauert halt. Oder es wird nicht kontrolliert, weil praktisch jeder einen Grund nennen kann.

    Was dazu führen wird das irgendwann die Polizei im Wohnzimmer steht, um direkt vor Ort zu überprüfen, sobald der kleinste Verdacht besteht es könnte was sein.

    Ich selber war z. B. bis jetzt von der Ausgangsbeschränkung betroffen, wenn man aber nur, weil man auf dem Radl sitzt, unterwegs sein kann, werde ich das natürlich schamlos ausnutzen. Nun bastel ich Abends alleine im meiner Halle.Ich könnte aber natürlich genauso mit der FW-Steinbach beim Bier sitzen und dann vor Mitternacht nach Hause fahren.

    Dann hab ich noch einen: Wenn im US-Alabama der 1950er Jahre ein Neger auf offener Straße totgeprügelt wurde, dann war doch auch immer ein klein wenig selber schuld? Er hätte ja auch zu Hause bleiben können?

    Kein Witz, genau das musste ich mir gestern anhören.

    Kurz vor dem Kreisl fährt ein Audi Q7 neben mich.Typischer Kreisl innerorts mit Mittelinsel im Vorfeld, vorher 1m Radstreifen markiert, Fahrbahn dürfte die 3,5m haben. Das übliche: Q7 bremst schon beim überholen ab und zieht nach rechts. ich gebe schon vorher deutliche Unmutslaute von mir, als ich neben der Motorhaube bin und werde laut als er mich schneidet und ich bremsen muss. Wir stehn dann nebeneinander, Beifahrerfenster geht auf:

    -> Wenn ich nicht Fahrradfahren kann, soll ich doch zuhause bleiben.

    Also wir haben ja die Ausgangssperren in Bayern auch gehabt bzw. haben sie noch, und das schon länger in weiten Teilen.
    Ich kann von den Zahlen her nicht sehen, das München besser oder schlechter ist als Hamburg, Düsseldorf,...

    Irgendwie scheinen regionale Unterschiede deutlich mehr auszumachen als die Maßnahmen.

    Ob das jetzt dran liegt, das in Plön keiner was mit seinen Nachbarn zu tun haben will, während im Bayrischen Wald fleißig weiter heimlich Feuerwehrfeste gefeiert werden?

    Die Planung sieht vergleichbar aus mit dem, was auch bei uns im Landkreis geplant war. Mal abgesehen von der Verdoppelung der der benötigten Zeit für Erfassung, Beteiligung und Planung, drücke ich dir fest die Daumen, dass da am Schluss mehr raus kommt als es in Bruck offensichtlich der Fall ist.

    Frage ist, ob das wirklich überhaupt jemand "kann" (physisch). Ich denke, das darf durchaus bezweifelt werden:

    M.W. kann der Mensch evolutionstechnisch gesehen Geschwindigkeiten über 20 - 30 km/h nicht mehr sicher handeln. Woher auch? Schneller konnte er schließlich nie laufen. Schon S-Pedelecs basieren deshalb letztlich auf dem Prinzip Hoffnung.

    Millionen Menschen, nur in diesem Land, bezeugen jeden Tag das Gegenteil. Auf unseren Autobahnen sind KFZ nur in Stau-Situationen mit 20-30km/h unterwegs, auf Landstraßen ist 70-100km/h die Regel, innerorts 50km/h, der komplette Güterverkehr mittels LKW wird in diesem Land im Regelfall mit 50-80km/h abgewickelt, die Bahn fährt zwischen 60-350km/h, Flugzeuge fliegen 800-1000km/h, Rennfahrer, ob Auto oder Mofa, bremsen aus >300km/h metergenau ab.

    Vielleicht solltest Du einfach mal auf die Seite von SQ-Lab schauen, da wird viel erklärt.

    Und unterem anderem geraten, sich fachlich beraten zu lassen, wenn man so extreme Lösungen wie diesen Sattel meint zu benötigen.

    Lenker hätten die übrigens auch.

    Ich fahre auch einen SQ-Lab-Sattel, allerdings keinen medizinischen und hauptsächlich, weil ziemlich bequem. Den 611er.

    Habs jetzt nur überflogen und keinen Hinweis dazu gefunden, aber da ja Lebenszyklus und Herstellung des Gefährts bewertet wird ....

    → wenn Radler auf Plastik-Funktionsklamotten und Warnwesten verzichten würden, müssten sie eigenlich noch deutlich besser abschneiden.

    Vielen Dank für den Hinweis! Möglicherweise hat die Region Hannover die nächtliche Ausgangssperre also deshalb "vergeigt", weil sie keine Ausnahmegenehmigung für Solo-Spaziergängerinnen und Spaziergänger vorgesehen hat?

    Nein, weil sie, und das ist doch aus dem Artikel herauszulesen

    1. nicht nachweisen kann, wie viele illegale Zusammenkünfte es überhaupt gibt

    2. die Stadt noch keine Maßnahmen (Polizei, Ordnungsamt z. B.) getroffen hat, oder zumindest davon nichts erzählt

    Es sollte das letzte Mittel sein, allen Ihre Bewegungsfreiheit zu nehmen, und das kann man halt nicht, weil man eine unbekannte Anzahl an Regelbrechern vermutet.

    Mir wird mehr und mehr unklar, wofür das Ganze überhaupt gut sein soll.

    Habe zwei Theorien dazu. Die weniger wahrscheinliche, aber nicht völlig unmöglich:

    Nach 20 Jahren regieren, wir reden vom Jahr 2016, des CSU Landrats fällt es diesem, und der Verwaltung, wie Schuppen von den Haaren, da gab ja vor 19 Jahren so eine Gesetzesänderung in der StVO und wir haben schon lange nix mehr für den Radverkehr gemacht, das machen wir jetzt mal gründlich.

    Die Zweite: Nachdem 2014 mit BVB -Bürgermeister Pleil die Stadt FFB plötzlich einen Radverkehrsbeauftragten hat und es in kurzer Zeit schnell Änderungen gibt, ist die CSU bissl im Druck und das überträgt sich auch aufs LRA, schließlich müssen sich die Behörden ständig abstimmen. Gibt immer wieder Streitereien wegen L, St und B-Straßen . 2016, Halbzeit in der Wahlperiode LR, Radfahren ist inzwischen Thema, wird beschlossen, ein Radwegekonzept auf den Weg zu bringen und 2017 gibts dann im LRA sogar einen """Radverkehrsbeauftragten""".

    Mal abgesehen von der Tatsache, das Topplan tatsächlich seit 2017 unterwegs war und 2018 sollte deren Arbeit beendet sein, die Arbeit war gründlich, der Rest erstickt zwischen Bürgerbeteiligung und der Schwierigkeit, wie an das Gefühl vermitteln kann, es fand statt ,und wie hat die möglichst wenig Einfluss, und dann natürlich die Bürokratie.

    Inzwischen ist das ganze ja Ende 2020 sozusagen vorgestellt. Hauptergebnis bis jetzt, Hinweisschilder und Radrouten, die meisten gab e schon, einige sind rausgefallen, paar Umwege für Radler sind dazugekommen. Aber Topplan hat schon viel daran gearbeitet und aufbereitet. Was draus wird ist abhängig von der Bürokratie (inzwischen 25 Jahre CSU-Landrat). Und die bremst.

    Irgendwie hat Topplan es durchaus geschafft einige Problemstellen nicht zu erkennen, aber bissl was haben sie schon zur Roggensteiner geschrieben:

    Gefahrenstellen

    Da gibt es ja nicht einmal einen Kreisverkehr, wo man sich mit 15 Radfahrern verabreden und immer außen auf dem "Radweg" im Kreis fahren könnte.

    [Zeichen 205][Zeihen 215] 8)

    Muhuhaha, den Kreisverkehr, der einen Radweg außenrum hat und dann dieser RW Vorfahrtsberechtigt ist, den wirst Du in diesem Landkreis (noch) nicht finden. Radwege haben dann immer ein kleines 205er. Autofahrer aus FFB sind sich nicht bewusst, das bei der Ausfahrt aus dem Kreisverkehr irgendetwas Vorgang oder Vorfahrt haben könnte, beim Einfahren schon gar nicht. Wenn da ein Auto stehen bleibt, hat es mehrere Außenspiegel und ein Fahrschul-Schild hinten drauf kleben. Ich wär vor Schreck letztes Jahr beinahe mal von Radl gefallen, als ich im LK Aichach-Friedberg außerorts an einen KV kam, der außenrum Radwegfurten markiert hatte, sogar in rot.

    ! Ich kann nur jedem Radfahrer und Fußgänger in diesem Land nahelegen alla Schwachzocker sehr gut zu schauen, ob das Nummernschild mit FFB, STA, WM, GAP, BGL (Südliches Oberbayern) oder gar PA, LA oder DEG, etc (Niederbayern) beginnt und dann auf keinen Fall die Fahrbahn zu entern!

    Es gibt ja verschiedene Layer in der Karte und wie ich schon schrieb, ist der Weg eben nicht durchgängig ok, sondern

    Topplan bezeichnet immerhin die Verkehrssicherheit auf dem RW auf der Emmeringer Straße zwischen KR LRA bis zur Kirche als gering. Und Roggensteiner zwischen Unterer Au und Rank als mäßig befahrbar. Das ist ja schon mal ein Anfang.

    Topplan hat nur vermessen und durchaus auch Gefahrenstellen aufgezeigt. Die haben nicht schlecht gearbeitet, bei manchem Radlweg musste man im Nachhinein drauf hinweisen, dass der eben nicht 2-2,5m breit ist, sondern unter 2m.

    Das der Landkreis und die Gemeinden alle Radler für 100dertjährige Torkelradler halten, die nur auf Gehwegen fahren wollen, dafür kann Topplan nix.

    REZO kritisiert, dass Kretschmer an die Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger appelliert, anstatt knallharte Lockkdown-Regeln zu erlassen. Dabei tut er so, als würden knallharte Lockdown-Regeln von dem allergrößten Teil der Bevölkerung geradezu inniglich herbeigesehnt werden. Aber ist das so??? Nach

    Offensichtlich hast Du die Kernaussage nicht verstanden. Es ist ihm völlig egal was die Politiker meinen, was das Volk meinen könnte. Er verlangt von der Politik, dass sie sich an das halten, was Ihnen die Wissenschaft vorschlägt. Bzw genau daraus die Schlüsse ziehen.

    Dann gäbe es vielleicht auch kein ständiges Auf und Zu, wie es jetzt gerade der Fall ist.

    Interessant finde ich dieses hier:

    Ausbaustandards

    da steht unter anderem drin für Innerorts:

    - gemeinsamer Geh- und Radweg -> keine Lösung

    im Landkreis sind geschätzte 80% der Radwege genau dieses, davon die meisten sogar Zweirichtungs-GRW

    - nur bis 2000 Fahrzeuge (DTV, also beide Richtungen) ist Mischverkehr ok und ein Radweg nicht erforderlich

    - nur bis 4000 Fahrzeuge (DTV) ist Mischverkehr akzeptabel mit Gehwegfreigabe für Radler

    Die ERA sagt doch bei 50km/h etwas von 1000 Fahrzeugen pro Stunde für diese Art von Mischverkehr, oder?

    Ist nur Wunschdenken, mit der Realität hat das im LK nichts zu tun.


    Hurra, der Emmeringer "Radweg" ist offiziell "OK". Hab gar nicht mehr weitergelesen... :(

    Wie kommst Du darauf? Topplan bezeichnet immerhin die Verkehrssicherheit auf dem RW auf der Emmeringer Straße zwischen KR LRA bis zur Kirche als gering. Und Roggensteiner zwischen Unterer Au und Rank als mäßig befahrbar. Das ist ja schon mal ein Anfang.

    Na bis zum 8. April wird nicht viel passieren, weil, wie man an den Zahlen gut ablesen kann, eben nicht viel passiert mit testen und auswerten.

    So richtig interessant wirds also erst in 1-2 Wochen.