Die Chemie der typischen Fahrrad-Akkus mag höhere Temperaturen nicht so gerne, das geht dann auf die Lebenszeit. So ab 60°C ist das recht deutlich.
Beiträge von Autogenix
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Wenn du dieses Gefährdungspotenzial, dem Auch Fußgänger*innen ausgesetzt sind, ausschließen willst , dann benutze einfach die Fahrbahn. Ich hatte von Angebotsradwegen gesprochen.
Es kommt halt sehr auf die Verkehrsbelastung mit Autoverkehr an. Auf jeden Fall ist es so, dass das zur Seite fahren, um schnellere Fahrzeuge passieren zu lassen, für einen Fahrradfahrer einfacher zu verwirklichen ist als z.B. für ein Trekkergespann mit zwei Erntewagen.
Entsprechend dürfte die Erwartung an den Fahrradfahrer höher sein, bei passender Gelegenheit anzuhalten, um den schnelleren Autoverkehr passieren zu lassen. Und selbst bei Tempo 30 max. und sogar auch dann, wenn Tempo 30 eingehalten wird vom Autoverkehr, ist das Tempo der Autos immer noch rund doppelt so hoch oder mindestens um ein Drittel höher als dass der meisetn Fahrradfahrer*innen. Auf jeden Fall ist es rund doppelt so hoch wie das Tempo einer nicht trainierten und routinierten Fahrradfahrerin. Und genau die Grupppe von Menschen gilt es durch attraktive Radverkehrsanlagen besonders anzusprechen, sodass die Anzahl der Fahrradfahrer*innen deutlich zunimmt.
Und das bedeutet nicht, dass schnellere Fahrradfahrer*innen, die lieber auf der Fahrbahn fahren, abgeschreckt werden. Denn ich hatte von Angebotsradwegen gesprochen.
Letztlich ist es ja auch eine Frage der Verkehrsdichte auf dem Radweg. Wenn dort sehr viele Fahrradfahrer*innen unterwegs sind, liegt es natürlich nahe, auf der Fahrbahn zu fahren.
Tatsächlich ist es scheiß egal, was da für Erwartungen von irgendjemand sind, und die gefahrene Geschwindigkeit ebenfalls. Oder welches Geschlecht und Alter, mit Ausnahme der Kinder unter <= 8 Jahre. Nichts davon ist in der StVO erwähnt.
Das Hauptproblem ist, dass man überhaupt angefangen hat, die Fahrbahnen ausschließlich für den MIV zu gestalten und freizuräumen.
Je mehr Radler auf der Fahrbahn fahren, desto "normaler" wird das auch wahrgenommen und desto selbstverständlicher damit umgegangen.
Es ist ähnlich wie das Leuchtwesten tragen. Jeder Radler, der sich bücklingshaft in den Seitenraum verzieht, trägt dazu bei, dass Radler nicht als normale Verkehrsteilnehmer wahrgenommen werden und trägt damit seinen Teil dazu bei, das Radfahren gefährlicher ist, als es sein müsste.
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Wer käme denn auf die Idee, in dem Beispiel oben, rechts der Gleise zu fahren?
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Die Argumentation:
ZitatAbbiegeunfälle mit Fußverkehrs-Opfern würde übrigens auch die Wegnahme des Fahrradweges nicht verhindern.
und
Zitatwenn die Fahrradfahrerinnen auf der Fahrbahn fahren, dann müssten sie vermutlich bei dichtem Verkehr in beide Richtungen hin und wieder zur Seite fahren und anhalten um ein sicheres Vorbeifahren von Autoschlangen zu ermöglichen.
könnte direkt vom ADAC stammen.
Also, weil Fahrradfahrer auf der Fahrbahn den Verkehr behindern "könnten", aber deswegen wahrscheinlich nicht weniger Fußgänger vom KFz -Verkehr gefährdet werden, ist es kein Problem, wenn zusätzlich zu den Fußgängern auch die Radfahrer gefährdet werden.
Klingt für mich unglaublich schlüssig
Und mit dem "Vorbeifahren", auch ein gern genutztes Argument von KFz-Lenkenden, deren Vertretern und StVB: Wir reden hier von einem Zeitraum, der in der Regel mit 2-3 Minuten benannt wird. Also von einer Strecke von 1 - 1,5km. Das kommt wahrscheinlich so oft vor wie ein 4er im Lotto, dass KFz über diese Strecke einen schmalen Radfahrer nicht überholen können.
Im Gegensatz zum "normalen" Straßenverkehr, wo es überhaupt kein Problem ist, wenn KFz 15 Minuten hinter einem LKW fahren. Wenn ich mit dem Traktor unterwegs bin, fahre ich auch nicht ständig an der Straßenrand um jemanden vorbei zu lassen, und das ist ein ganz anderes Hindernis als ein Radler. Aber auch da kommen die Leute in der Regel in einer zumutbaren Zeit vorbei.
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In Bayern gibts die Verkehrsdaten auf der Ministeriumsseite frei zugänglich. Denke das wird nicht das einzige Bundesland sein, dass das so handhabt.
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Man kann aber auch prima im Mischverkehr mit zHg 50 km/h fahren. Sogar prima im Mischverkehr mit zHg vom 100 km/h. Das stört sicher die Autofahrerenden, aber mir als Radler geht das völlig am Hintern vorbei.
Die Frage ist, wie kommt der ADFC auf diese Aussage? Kann er das belegen, ist es gefühlt, wurden die Mitglieder befragt und haben demokratisch über die richtige Geschwindigkeit abgestimmt?
Gerade innerorts an den 50er Strecken ist oft das Problem, dass der Radverkehr schon vor Jahrzehnten beiseite geräumt wurde, damit der KFz-Verkehr ungestört ist, mit entsprechenden unzumutbaren und gefährlichen Führungen.
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Warum soll diese Land eine komplett neue Infrastruktur schaffen, wenn es "das Radwegnetz" schon gibt?
Laut StVZO §63a ist ein Fahrrad ein Fahrzeug, dass, siehe StVO §2, im Regelfall auf der Fahrbahn fährt. Die Fahrspuren sind normal mind. 2,5 m breit, als absolut ausreichend für ein Fahrrad, sogar zum sicheren überholen von Fahrrad zu Fahrrad reicht das.
Ich bin durchaus dafür, dass man sinnvolle Infra anlegt, also z. B. Radschnellwege z. B. wo wirklich zu erwarten ist, dass dann auch jemand darauf fährt. Aber einfach überall überflüssige Radwege, die keinen Vorteil haben, das macht keinen Sinn.
Nur weil einige ADFC-Mitglieder sich das nicht vorstellen können, müssen Milliarden Euros in eine parallele Verkehrsinfra gesteckt werden, die dann auch noch a) meistens deutlich gefährlicher ist und b) langsamer und umständlicher zu befahren?
Mal abgesehen vom Umweltschutz, den Kosten, bis das verwirklicht ist, da sprechen wir über Dinge die werden viele, viele Jahrzehnte dauern.
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Mal abgesehen von sehr wenigen Ausnahmen, also Leuten die auf Berghütten leben z. B., dürfte das heute schon so sein.
Die meisten in diesem Land wohnen in Häusern die "erschlossen" sind, haben also in der Regel einen kurzen Weg zu einer Straße, und damit zu Radinfrastruktur.
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§ 39 ist ja nur für Schilder, Ampel ist § 37.
Und in § 37 steht eben nicht das Ampeln rechts stehen und das ist imho Absicht, weil sie die ganze Straße regeln, außer es gibt eigene Abbiege-Pfeile , oder (4) Ampel für einzelne Fahrspuren oder explizit Ampeln für Verkehrsarten.
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Ich gehe davon aus, dass §39 besagt, Schilder werden links passiert wenn sie nicht über, oder auf mehrspurigen Kraftfahrstraßen, auf beiden Seiten stehen.
Ich meine mich erinnern zu können, das es einiges an Rechtssprechung gab, wegen Geschwindikeitsüberschreitungen auf der AB, und dessen Tenor war, steht ein Schild nur links, ist es nicht gültig.
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Die Autobahn ist eine Kraftfahrstraße.
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Prozess in Heilbronn: Drahtseile gegen Mountainbiker – Jäger räumt Fehler einEin Jagdpächter will mit gespannten Drähten Mountainbiker stoppen. Vor Gericht schildert er seine Sicht – und räumt einen Fehler ein.www.stuttgarter-zeitung.de
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§39 (2) gilt doch auch nur für die Fahrbahn,
![Zeichen 237 [Zeichen 237]](https://radverkehrsforum.de/images/smilies/zeichen-237.png)
![Zeichen 240 [Zeichen 240]](https://radverkehrsforum.de/images/smilies/zeichen-240.png)
hängt in der Regel da, wo man etwas findet zum dranhängen. Da stellt in der Regel niemand extra ein Pfosten auf. Schließlich "weiß man wie es gemeint ist" TMTypisches Beispiel, wenn man KFz-Lenker fragt, nachdem sie einen ansprechen auf der Fahrbahn, warum man dort radelt, wenns doch einen Radweg gibt !!11!!, warum sie das Schild sehen und dann weiterfahren, gibts maximales Unverständnis.
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Lustigerweise hatte ich am Freitag genau so ein Erlebnis, Frau mittleren Alters steht an einer Kreuzung, mit leuchtendorangem Fahrradhelm. Sie fuhr zur Kreuzung auf dem Geh/Radweg Ordnungsgemäß, allerdings gibt dann gar keine Radlampel, die Fahrbahnampel hängt hängt 3m hinter einem, denn man steht auf einer Verkehrsinsel rum. Sie entschied sich dann die Kreuzung so zu passieren. Fuhr weiter und bei der nächsten Ampel geradeaus auch gleich bei Rot drüber. Beides mit eher so semi-ordentlicher Verkehrsbeobachtung.
Deswegen trägt sie, aus gutem Grund. sicher so einen gut sichtbaren Helm.
Andererseits kennt auch unsere StVB die aktuelle Gesetzeslage nicht wirklich und deswegen kann man als Radfahrer eben nicht an jeder Kreuzung Risiko- oder Fehlerfrei passieren, wenn man sich an die StVO halten würde.
Und, auch wenn ich in der Regel halte, wenn ich rechts abbiege auf eine Radverkehrsanlage, finde ich es unnötig und es sollte in die VwV, dass an solchen Kreuzungen immer Radl-
hängen sollten. -
Eine Fahrradinfra ist aber nicht altersspezifisch "sicher" oder nicht.
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Kennzeichen hat nichts mit Parken zu tun.
Ist wahrscheinlich OWi 123130 und kostet 5 €
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Die Liste bezieht sich ausschließlich auf Profirennradsportler.
Nachdem ich nur Spandex-Träger sehe, keine Ahnung, ob und wie die Zahlen im Profisport aussehen.
Aber die "ich setz mich aufs Rennrad"-Fraktion ist die letzten 20 Jahre extrem gestiegen.
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Wie oben schon erwähnt· fehlt für Evidenz simpel die Fallzahl. Wenn in 10 Jahren im Profisport unter 30 Leute tödlich verunfallen, davon dann über 2/3 wohl jenseits des Wirkbereichs einens Fahrradhelms, dann lässt sich daraus sowieso keine Aussage für irgendetwas stellen, weder dafür, noch dagegen.
Was mich ernsthaft erstaunt ist, wie viele der Profis von einem Auto erlegt werden.
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Und ohne weiteres durch bessere Sicherheitsvorkehrungen sowie bessere und schnellere medizinische Versorgung erklärbar.
Die medizinische Versorgung ist, zumindest in West-Deutschland, was Reaktionszeiten und Einsatzfahrzeuge angeht, sicher seit den 1990er nicht relevant gestiegen. Die Medizin im Krankenhaus in den Notfallaufnahme, mag sein.
Dafür dürfte die Anzahl der Hobbyradsportler irgendwo im Faktor 2-10 gestiegen sein.
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schau mal hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von…_Radrennfahrern
die Länge der Liste in den jeweiligen Dekaden ist ähnlich. sollte doch aber abnehmen?

In der Annahme, das die Anzahl der Radsportler ständig angestiegen ist, wäre es erstaunlich.
PS: Bei der Liste ab 2020, wenn ich mich nicht verzählt habe: 10 in der Liste, davon 8 von einem KFz/LKW erlegt.
Bei der Liste der 2010er, 23 in der Liste, 20 davon von Kfz/LKW/Bus/Motorrad erlegt.
Da bleibt die Gruppe derer, wofür ein Helm konstruiert wurde, erstaunlich klein.