Beiträge von Gerhart
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"Laut einer Studie sind Radfahrende die besseren Autofahrenden"
"fahren besser Auto" klingt nach einer Aufforderung.
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VwV-StVO schreibt bisschen was, ansonsten verweist die auch auf die ERA.
Und für Hamburg: https://www.hamburg.de/bwvi/restra/
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Wieso liegt diese Schuld schon wieder bei dem Mädchen?
Straßenverkehr ist grundsätzlich mit Gefahren verbunden. Natürlich sollten alle vorsichtig daran teilnehmen. Man könnte nun diskutieren, ob jemand tatsächlich sicherer fährt, wenn man "fahr vorsichtig!" sagt, oder ob das irgendwie kontraproduktiv ist.
Ansonsten hatte die Kleine wohl Schuld daran, dass sie irgendwo war, wo sie nicht hingehörte. Wäre das nicht auf einer Landstraße sondern auf einem ruhigen Feldweg gewesen, hätte die Polizei hoffentlich auch nicht anders gehandelt.
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Wir haben das alle überlebt und gelernt, aufzupassen
Das Argument ist immer doof. Du hast es überlebt. Wie viele andere nicht?
Dasselbe Argument wird ja auch bei "Kinder"-Krankheiten wie Masern gebracht. An der Krankheit sind viele Millionen Menschen gestorben.
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Haben moderne, treusorgende Helikoptereltern von heute dem Kind direkt nach der Geburt nicht eh gleich ein Handy samt Ortungs-App verpasst...!?
Das wissen die Polizisten erstmal nicht. Und es geht aus der Pressemeldung auch nicht hervor, ob sie zuvor versucht haben, die Eltern zu kontaktieren. Offenbar haben sie aber rausfinden können, wo das Kind wohnt.
ich bin auch nicht der Ansicht, dass Eltern 365/24/7 wissen müssen, wo sich ihr Kind (sei es nun 6, 9, 12, 15 Jahre alt) grade aufhält.
Je älter, desto weniger brauchen sie das wissen. Bei nem Erstklässer sollten Eltern schon wissen "In der Schule, auf dem Weg nach Hause, auf dem Spielplatz, bei Freund(in) XY, usw."; Exakte Position braucht man nicht. Einige KM weit weg auf einer Radtour halte ich nicht für gut.
Ein 15jähriges Kind kann auch mal Urlaub im Ausland machen und sich dort frei bewegen.
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Weil das Kind nochmal genau gegen welche Vorschrift verstoßen hatte...!?
Die Polizei musste wohl davon ausgehen, dass die Eltern nicht über diese Radtour informiert waren. Bei Sechsjährigen sollten die Eltern aber zumindest immer wissen, wo die sich gerade aufhalten.
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Interessanter Ansatz: https://www.hessenschau.de/wirtschaft/a5-…ng-lkw-104.html
Oder man baut den Schienenverkehr aus.
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Ein Unfall der hätte verhindert werden können, wenn Radfahrer, wie Experten es empfehlen, im Kreisverkehr auf der Fahrbahn geführt würden und nicht außen herum:
Da können Radfahrer auch "übersehen" werden. Echte Vorteile sehe ich eher beim ausbiegen aus dem Kreis. Aber das ist nur meine eigene EInschätzung, ich habe keine Zahlen.
Als Autofahrer finde ich Kreisverkehre gut. Man steht nicht an Ampeln und kann recht zügig abbiegen. Genau deshalb sind Kreisverkehre für Fußgänger und auch Radfahrer aber die Pest. Die Nutzung der Fahrbahn macht das nach meinen Erfahrungen nur bedingt besser.
Als Radfahrer liebe ich Kreisverkehre aus demselben Grund: Ich muss nicht ewig lange an Ampeln stehen. Problem sind viele Autofahrer, die mit Kreisverkehren nicht klarkommen und alles blockieren.
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E-Autos lösen daher allenfalls einen Teil der lokalen Probleme (Schadstoffbelastung in den Städten), verstärken aber das globale Problem.
Reifen- und Bremsabrieb bleiben leider.
Ich halte eine gewisse Menge an KFZ für alternativlos. Und die sollte man lieber elektrisch betreiben, sei es mit Batterie oder vielleicht mit anderen Energieträgern wie Wasserstoff.
Wenn in einigen Jahren mal die gesamte elektrische Energie regenerativ erzeugt werden wird (in Deutschland sind wir bei 36%), dann ist auch das globale Problem durch die KFZ nicht mehr so groß.
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"Totschlag" impliziert Vorsatz. Willst du behaupten, dass es sich bei diesen Ereignissen um vorsätzliche Tötungsdelikte handelt?
Man braucht keine drakonischen Strafen wenn mal jemand ums Leben kommt. Es muss viel mehr kontrolliert werden und Strafen für gefährliches Verhalten (und andere Owis) müssen ausreichend abschreckend sein, auch wenn niemand zu Schaden kommt.
So ein Verstoß gegen §9 Abs. 5 der StVO (Rückwärtsfahren) ist scheinbar komplett straffrei, wenn niemand gefährdet wurde. D.h. blind rückwärtsfahren wird nicht geahndet. Wenn tatsächlich jemand gefährdet wurde (Beinahe-Unfall, z. B. Fußgänger ist gerade noch weggesprungen) kostet das 80€ + 1P. Bei nem Unfall kostet es 100€ + 1P.
Man muss diese Taten bestrafen. Nicht die fatalen Folgen, die zum Glück nur selten auftreten.
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Freiburger Straßenverkehrsbehörde hält sich an die Verwaltungsvorschrift zur StVO!!!
Aber es gibt Ausnahmen, angeblich aufgrund der Sicherheit. Wäre interessant, was genau die Behörden da für Gefahren sehen.
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(Auf der Fahrbahn will man hier meist gar nicht fahren wegen Dauerstau)
GIbt auch die viel schönere Oberhafenconnection.
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Für Autofahrer, die immer wieder Radfahrer übersehen, gibt es nun eine Lösung: https://www.der-postillon.com/2018/09/windsc…-dioptrien.html
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Mehrfache vorsätzliche Körperverletzung (darunter gegen Polizisten) in Tatmehrheit. Zuzüglich vorsätzliche Sachbeschädigung. Gegen Gewalttäter ist diese Justiz eindeutig zu lasch.
Wurde tatsächlich jemand ernsthaft verletzt? Wie hoch ist der Sachschaden?
Bei 4200€ kann man davon ausgehen, dass das schon etliche Tagessätze Strafe sind. Für viele Rentner sind 4200€ sehr viel Geld.
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Die Pro-Autorin ist auch der Meinung, nur mit Kennzeichen sei man ein echter Verkehrsteilnehmer.
Häufig hört man auch die Meinung, nur wer sich an Verkehrsregeln halte, sei ein gleichwertiger Verkehrsteilnehmer.
Ich finde diese Einstellung bedauerlich. Andere Menschen verdienen grundsätzlich Respekt, egal ob sie gekennzeichnet sind oder Regeln folgen.
Wichtig ist das Verhalten, dass sie mir und anderen Menschen gegenüber zeigen. Vorfahrt nehmen und Fußwege zuparken ist nicht OK. Nachts ne rote Ampel vorsichtig überfahren stört niemanden.
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entscheidend ist imho, ob es zwischen fahrbahn und radweg eine ausreichende fläche gibt, auf denen fußgeher den radverkehr abwarten können
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Auf die Dauer möchte wohl kaum jemand eine illegale Seite betreiben. Ich könnte dann zumindest nicht mehr gut schlafen.
Kann nicht so schwer sein, eine Seite anonym zu hosten. Solange es ein kleines unbedeutendes Radforum ist, ist es auch unverhältnismäßig, den Betreiber zu ermitteln. Also kann man schon machen.
Wenn man dringend irgendwie positiv sehen möchte: Die Industrie wird langsam erwachsen. Und in jeder erwachsenen Industrie ist leider praktisch alles unglaublich kompliziert und man braucht für alles Experten.
Idealerweise sollte man kein Experte für Informatik, Jura oder Datenschutz sein, um ein Forum im Internet zu betreiben. Leider versagen die Experten dabei, komplizierte Dinge auch wieder einfach zu machen. Da muss ich mich auch an meine eigene Nase packen.