Beiträge von Gerhart

    Und überhaupt würde doch nur auf 1 % aller Autobahnstrecken kein Tempolimit gelten.

    Vermutlich hatte mein autoaffiner Gesprächspartner den Artikel vorher gegoogelt, aber die 1,4 %, die sich auf das gesamte Straßennetz beziehen, so verstanden, dass nur 1,4 % (abgerundet 1%) der Autobahnen ohne Tempolimit seien.

    Nein, es gibt dafür eine viel simplere Erklärung: Der war in Rage und hat einfach ohne Nachzudenken ne Zahl rausgehauen. Vielleicht hat er diese Zahl irgendwo in seiner eigenen Bubble gelesen oder sie ist ihm spontan in Sinn gekommen.

    Wer mal weitere Strecken Autobahn fährt, der sollte sofort merken, dass 1% weit weg von der Realität ist.

    Vielleicht liegt es daran, dass im Grandweg seit langer Zeit eine Wanderbaustelle ist und man das Ende der Bauarbeiten erst abwarten will

    Laut https://bv-hh.de/eimsbuettel/do…bersicht-142187 hätte die Wanderbaustelle schon im Herbst 2023 fertig sein sollen. Ich tippe darauf, dass die (nur) noch einen Bauabschnitt vor sich haben und im Mai fertig werden. Eigentlich müsste der ganze Grandweg auch mal neu asphaltiert werden, aber das müssen derzeit wohl viele Straßen in Hamburg.

    Würde man die Diagonalsperre schon vor Fertigstellung einbauen, müssten KFZ aus Richtung Süden entweder einen U-Turn am Brunsberg machen oder durch Stresemannallee / Veilchenweg fahren, was beides recht große Umwege sind. Im Moment dürften viele Links in den Brunsberg abbiegen oder irgendwo wo's nicht erlaubt ist.

    Dieser Post wurde nach einer Welle von Kritik wieder gelöscht

    Ich bin leider zu doof, die Original-Beiträge aufzufinden. Ich würde mir aber gerne mein eigenes Bild davon machen, und nicht von irgendwelchen Medien abhängig sein.


    Berichterstattung der westlichen Medien über Israel und Palästina

    Viele (längst nicht alle!) westliche Medien scheinen mir den Konflikt aktuell sehr einseitig zu betrachen, nämlich dass die Hamas die bösen Terroristen sind. Dem stimme ich natürlich zu, aber meiner Meinung nach muss man in dem Zuge auch immer Israel kritisieren.

    Dasselbe werfe ich auch FFF vor, denn soweit ich's verstanden habe fehlte bei denen jegliche Kritik an den Hamas.


    Diese Lebensgefahr wurde ausgelöst durch die Terrorangriffe der Hamas auf Israel.

    Nein, durch die vollkommen überzogene Reaktion der Israelis auf den Terror.

    "[---] israelfeindlichen Äußerungen auf dem internationalen Account der Klimaschutzbewegung [...]"

    Die da wären?

    "Stand with Gaza" oder "Free Palestine" sind nicht israelfeindlich, sondern eher israelkritisch. Und Kritik an Israel halte ich für angebracht + notwendig.

    In den letzten Tagen schien es mir, als würden manche Mitglieder der isrealischen Regierung vorhaben, Genozid an den Menschen in Gaza zu begehen: Grenzen komplett zu, Versorgung komplett abklemmen, nichtmal Hilfslieferungen reinlassen. Damit wäre es nur eine Sache von wenigen Tagen, bis 1.9 Millionen Menschen tot sind.

    Immerhin gab sehr viel internationalen Druck, auch aus dem "Westen", so dass jetzt wieder ein paar Hilfskonvois durchgelassen werden und wieder Trinkwasser fließt. Ob das ausreicht, weiß ich nicht.

    Ansonsten sind die Israelis seit Jahren fleißig dabei, das Westjordanland zu besiedeln, die dort lebenden Menschen werden mit Waffengewalt vertrieben, nicht wenige werden umgebracht.

    Im eigenen Land wird die Axt an die Demokratie gelegt, und die Arabischen Israelis sind sowieso Bürger zweiter Klasse.


    Das alles rechtfertigt aber nicht den Terror durch die Hamas oder den festen Willen anderer Islamistischer Länder (z. B. Iran), Israel zu vernichten.

    Es gibt dort auf beiden Seiten viel zu viele radikale religiöse Spinner in den Regierungen. Darunter leiden tut die Zivilbevölkerung des ganzen Nahen Ostens.


    Kurzfristig ist die Lage der Zivilbevölkerung Gazas die kritischste, hier besteht akute Lebensgefahr für 1.9 Millionen Menschen. Also nur richtig, wenn man darauf klar hinweist.

    Datum der Anordnung: unbekannt

    Hast du einen Transparenzantrag gestellt und die sagen "Haben wir nicht."?

    Dann könntest du beantragen:

    * Die Behörde möge die Nichtigkeit der Anordnung feststellen, weil sich nicht feststellen lässt, wer diese wann und warum erlassen hat.

    * Die Behörde möge die Schilder abzubauen, weil sie nicht angeordnet wurden.

    * Alternativ, wenn die Behörde die Schilder gerne behalten möchte, so soll sie eine ordnungsgemäße Anordnung erlassen und dir diese in Kopie zuzuschicken.

    * Oder falls die ursprüngliche Anordnung doch auftaucht, möge diese überprüft bzw. neu beschieden werden. Kopien geweils an dich.

    Wenn die Behörde an der Beschilderung festhält, hast du eine neue Anordnung in den Händen, und damit hast du auch ne neue Widerspruchsfrist.


    Du kannst der Behörde drei Monate Frist setzen; das ist wohl die normale Zeit, ab wann die Untätigkeitsklage möglich ist.

    Sind die wirklich so doof oder ist das ein Versuch, eine falsche Fährte zu legen?

    Für mich klingt's plausibel, dass es paar bekloppte Linksradikale waren.

    Aber da kann jeder alles veröffentlichen

    Klar, aber wer soll's sonst und mit welchem Motiv gewesen sein? Ulli's These erscheint mir doch weit hergeholt.

    Bei der Sabotage vom letzten Oktober vermute ich die Täter bei irgendeiner deutschen Sicherheitsbehörde, mit dem Motiv, Schwächen beim Schutz kritischer Infrastruktur ganz klar aufzuzeigen.

    Wer's in beiden (und vorigen und künftigen) Fällen wirklich war, werden wir aber wohl nie erfahren.


    Zum Bekennerschreiben: Sowas kann heutzutage jeder in Sekunden erstellen:

    Zitat von DeppGPT

    Sehr geehrte Leserinnen und Leser, hiermit möchten wir, die anarchistische Tortentruppe, unser glorreiches Bekennerschreiben zur jüngsten Tortenschlacht vom vergangenen Wochenende abgeben. Es war eine epische Schlacht, die darauf abzielte, das hirnrissige Konzept der Ordnung und des Anstands mit süßer Patisserie zu besiegen. Wir haben uns bewusst für Torten entschieden, um eine friedliche und kulinarische Revolution anzuzetteln. Denn was kann die Welt besser in Aufruhr versetzen als die Macht des Marshmallow-Mousse? Unsere Bäcker-innen und Konditor-innen haben fleißig an den Torten gearbeitet, um sicherzustellen, dass jede Creme perfekt gebunden war und jedes Törtchen eine künstlerische Botschaft des Chaos verbreitete. Unsere Ziele waren in erster Linie die "würdevollen" Gestalten der Dekadenz und Unterdrückung. Politiker-innen, Wirtschaftsbosse und all diejenigen, die glauben, sie hätten die Welt im Griff, sollten einen Vorgeschmack auf ihre eigene Ignoranz erhalten. Wie können sie von uns erwarten, ihre Lügen und Intrigen ernst zu nehmen, wenn sie nicht einmal in der Lage sind, eine ordentliche Portion Sahne abzubekommen? Wir setzen uns dafür ein, dass jeder Mensch das Recht hat, sich mit Torten zu bewaffnen und seine Missbilligung kundzutun. Wir rufen hiermit alle Mitmenschen auf, Torten als beliebtes Instrument des Widerstands zu nutzen. Schlagt zurück mit Pfirsich-Maracuja-Frischkäse! Seid rebellisch mit Schoko-Waldbeer-Karamell! Wir sind überzeugt, dass unsere Aktion Früchte tragen wird. Oder zumindest Törtchen. Wenn wir genug Menschen dazu bringen können, ihre Unzufriedenheit mit köstlichen Überwürfen auszudrücken, wird die Welt sicherlich ein besserer Ort sein. Eine Welt voller fluffiger Sahne und knuspriger Streusel. In diesem Sinne senden wir tortige Grüße und fordern alle auf, das Zepter der Tortenmacht zu ergreifen und einer neuen Ära des Patisserie-Aufstands den Weg zu ebnen! Mit wutsprühenden Sahnehäubchen, Die anarchistische Tortentruppe

    deutschen Atomausstieg

    Kommt halt darauf an, was man darunter versteht. Für einen vollständigen Atomausstieg (abgesehen von Medizin, Forschung, etc.) müsste ganz Europa den Ausstieg vollziehen.

    Lasst uns weiter erfolgreich an der Energiewende arbeiten, dann werden (hoffentlich) auch unsere Nachbarn auf den Geschmack kommen.

    Wie wenig glaubwürdig ist es, wenn immer wieder versucht wird, die Unterstützungsbereitschaft für den Verteidigungskrieg der Ukrainer in Deutschland hoch zu halten, während gleichzeitig Russlands Atomgeschäfte mit deutschen Unternehmen ungestört weiterlaufen.

    Solange der (Weltmarkt-)Bedarf vorhanden ist, wird Russland exportieren. Dasselbe gilt auch für andere fossile Energieträger. Würde Russland als Lieferant tatsächlich komplett ausfallen, dürften die Energie-Preise ziemlich übel ansteigen, was politisch nicht haltbar ist. Es hilft nur, sich von den Fossilen komplett zu trennen.