Beiträge von Gerhart

    Transporterfahrersicht

    Der Transporterfahrer hätte anhalten müssen, um den Radfahrer durchfahren zu lassen: §9 Abs. 3 und §7 Abs. 5 StVO.
    Das wäre dann seitens des Radfahrers auch kein regelwidriger Überholvorgang gewesen.


    Radfahrersicht

    "Schutzstreifen für den Radverkehr" haben für den Radverkehr keine rechtliche Bedeutung. Aus Radfahrersicht fährt man auf der Fahrbahn mit den dort geltenden Regeln, z. B. Rechtsfahrgebot und dem Verbot, rechts zu überholen.

    Was der Radfahrer im Video macht ist dumm und gefährlich. Bei dem Tempo bitte weiter links fahren, Spurmitte. Von rechts können Autotüren aufgerissen werden oder plötzlich zwischen den Autos jemand auf die Fahrbahn springen. Von hinten kann noch ein KFZ auf den Transporter aufgeschlossen werden, ohne ausreichenden Seitenabstand zum Radfahrer zu halten. Zudem möchte der Radfahrer ja scheinbar überholen, was aber links zu tun ist.

    Dann könnte der Transporterfahrer ungehindert rechts abbiegen, der Radfahrer wäre schon weit links und könnte direkt überholen. Nichts gefährlich, alle glücklich und zufrieden!


    Schutzstreifen

    Gibt es überhaupt einen Schutzstreifen?

    Zitat von VwV-StVO


    Ein Schutzstreifen für den Radverkehr ist ein am rechten Fahrbahnrand mit Zeichen 340 markierter und zusätzlich in regelmäßigen Abständen mit dem Sinnbild „Radverkehr“ versehener Teil der Fahrbahn. Er darf nur innerhalb geschlossener Ortschaften auf Straßen mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von bis zu 50 km/h markiert werden und nur, wenn die Verkehrszusammensetzung eine Mitbenutzung des Schutzstreifens durch den Kraftfahrzeugverkehr nur in seltenen Fällen erfordert.

    Bis zur Ampel ist das klar ein Schutzstreifen. Danach kann es per dieser Definition keiner mehr sein, denn die Markierung ist nicht mehr am rechten Fahrbahnrand sondern mitten auf der Fahrbahn. Stattdessen handelt es sich um eine "Radwegefurt".


    Ich bin der Meinung, dass der "Schutz"streifen und die Furt zu Verwirrung beider Verkehrsteilnehmer führen und Fehlverhalten und damit Gefahren befördern. Und selbst wenn sich alle an die Regeln halten führt das Anhalten mitten auf der Fahrbahn zu Verzögerungen im Verkehrsablauf.

    Aushang der Evangelischen Jugend Linden-Limmer an der Betlehemkirche in Hannover-Linden, Dezember 2025

    Jaja, "keine Wehrpflicht, keine verpflichtende Musterung" sagt dieser Religionsverein. Religions- und Meinungsfreiheit, wichtige Werte in unserer Gemeinschaft, ermöglichen diesem Verein, dies zu fordern. Diese Werte werden mit Waffen verteidigt. Ein weiterer dieser Werte, den wir mit Waffen verteidigen, ist das Grundrecht, den Dienst an der Waffe zu verweigern.

    Was dieser Verein letztlich fordert ist die Abschaffung dieser Werte. Was hat Putin in den letzten 12 Jahren davon abgehalten, den überwiegenden Teil der Ukraine zu besetzen und die ukrainischen Werte wegzufegen? Waffen und Soldaten. Nicht irgendwelche Pseudoverhandlungen.

    Ich habe damals den Wehrdienst verweigert und Zivildienst gemacht. Ich würde heute wieder verweigern. Trotzdem halte ich die Aussetzung der Wehrpflicht rückblickend für einen Fehler und wünsche sie mir zurück. Nur muss dieser Dienst so attraktiv gestaltet werden, dass sich ausreichend Menschen dafür und gegen einen Ersatzdienst entscheiden.

    Ja, Lustig, diese Darstellung von xkcd. Doch weit trauriger, wenn die meisten oder nahezu alle Radfahrer meinen, aus genau jenem Grunde unbedingt Laufställe, welche man „Radweg“ nennt, zu benötigen.

    Wenn du mal über dem Bild hoverst, siehst du diesen Text:

    Zitat von xkcd-3167

    They really shouldn't let those small cars drive in traffic. I worry I'm going to kill someone if I hit one! They should have to drive on the sidewalk, safely out of the way.

    Ich stand gestern Abend in Cuxhaven und wollte mit dem RE 5 nach Hamburg. Irgendwann fuhr ein Zug (verspätet) ein, von dem ich erst dachte, das sei ein Metronom. Aber heißt nun "start". Falsches Gleis, aber Cuxhaven hat einen sehr übersichtlichen Bahnhof.

    An allen Schildern stand "Nicht einsteigen". Auch das Bahnpersonal hatte sich draußen gruppiert und die gingen erstmal davon aus, dass das der falsche Zug sei und wohl noch ein anderer käme. Irgendwelche Probleme mit irgendeinem anderen Zug oder so, und dann gab's von der Leitstelle fehlerhafte Informationen.
    Ich fahr nicht so häufig Bahn, aber bisher wusste das Personal immer, mit welchem Zug es fahren muss.

    Zitat von wikipedia

    Das Unternehmen möchte nach eigenen Angaben wie ein Start-up-Unternehmen „schlank und dynamisch“ agieren

    Ist das nun ein Vor- oder ein Nachteil?

    Das Missverständnis konnte noch rechtzeitig mit der Leitstelle geklärt werden, so dass es pünktlich (?) los ging.

    Auf der Hinfahrt mittags waren am Hamburger Hbf mal wieder "Personen im Gleis", so dass es erstmal größere Probleme gab. Meinen Wunschzug hatte ich aber noch erreichen können.

    Also eigentlich ein ganz normaler Tag.

    Werden die Gesichter und Nummernschilder auf den Bildern automatisch unkenntlich gemacht

    Zumindest nicht lokal. Kann aber sein, dass Facebook die nur verpixelt veröffentlicht.
    Schön wäre es natürlich, wenn Facebook das schon verpixelt bekommt.

    Das nächstbeste LLM schickt mich zu https://github.com/understand-ai/anonymizer . Vielleicht funktioniert die Software zufriedenstellend, so man sie noch ans Laufen bekommt.

    Warum fallen die Leute durch die Theorieprüfung durch? Ich hab meine vor gut 25 Jahren gemacht: vorher ausgiebig gelernt, alles auswendig gewusst, in rekordverdächtiger Zeit angekreuzt und 0 Fehler.

    Nun, 25 Jahre später, hab ich mal online 2 Testbögen ausgefüllt. Fragen alle unbekannt, aber beide (mit Fehlern) bestanden. Da sollte es doch weiterhin möglich sein, das mit einer Mischung aus Verständnis und Auswendig-Lernen zu schaffen.

    Und wenn's dann doch nicht reicht, kann man immernoch als Streifenpolizist_in Radfahrer über die StVO belehren.

    Was ist denn eure Meinung dazu?

    Unterstütze ich.

    Komplett verbieten wahrscheinlich nicht nötig.

    Wollen die auch explizit nicht:

    kommtWeg-KannBleiben.knpQ3V11.jpg


    Ich würde nichts vermissen, wenn es gar keine Werbung im öffentlichen Raum gäbe.

    Es gibt Werbung, die nicht die Sicht behindert und die sich einem nicht aufzwängt. Und das ist ja nicht nur Konsum, sondern auch Kultur, Hinweise auf Bürgerbeteiligungen, etc.
    Problematisch ist hauptsächlich, dass wenige Firmen die ganze Stadt mit Leuchtreklame zupflastern.