Im Mai 2024 ist die rechte Weghälfte so zugewachsen, dass niemand mehr rechts von der Mittellinie fährt.
Beiträge von Schlau Meier
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Naja wenn man beruflich E-Mails von unbekannten Leuten bekommt, möchte man doch mit "Sehr geehrte Frau / sehr geehrter Herr" antworten. Und das Geschlecht leitet sich halt oft aus dem Vornamen ab. Ist das ein Vorname bei dem ich nicht sicher bin ob der männlich oder weiblich ist dann google ich den Namen in der Bildersuche und dann sieht man ja schon welches Geschlecht das sein dürfte. Helfen würde sicherlich wenn das Geschlecht in der Signatur gleich mit angegeben wäre, besonders bei Personen wo das nicht eindeutig ist. Hilft auf jeden Fall um die Person einfach adäquat ansprechen zu können. Diverse Menschen kenne ich in meinem Umfeld nicht. Wenn ich das wüsste, würde ich wahrscheinlich einfach mit Vor- und Zunamen anreden, dann geht halt nur geschlechtsneutral mit "Hallo," oder "Guten Tag,"
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Ich möchte mal wissen, woher der Anspruch kommt, dass man sich im Straßenverkehr wohlfühlen muss?
Die Verkehrswende wird nur gelingen, wenn sich jeder weiterhin der Nächste sein kann.
Der "Wohlfühlfaktor" ist ein Bestandteil der Verkehrsmittelwahl. Wenn jemand sich im Auto wohler fühlt als auf dem Fahrrad, kann das zur Entscheidung führen, mit dem Auto zu fahren statt mit dem Fahrrad. Ganz einfach.
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Gibt es ein Urteil zu den Mülltonnen-Geschichten?
Ich hab erst heute wieder eine Beschwerde-Mail geschickt. Was ist wenn der Gehweg kaum breiter als die Tonnen sind und gemäß Satzung weder Fußgänger, noch Fahrzeuge behindert oder gefährdet werden dürfen und auch nicht auf der Fahrbahn abgestellt werden darf? Kann man das Entsorgungsunternehmen dazu zwingen, nach der Leerung die Tonnen auf die Grundstücke zu stellen?
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So hätte es auch ausgehen können, ob der Bericht dann auch so geschrieben worden wäre?
Ich hab echt Angst dass ich in so einer Situation als Vater mal "Redebedarf" hab.
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Das
sperrt doch die ganze Straße für Radfahrer. Was soll daran gelungen sein?
war nicht im Vorrat? -
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Die Überseeallee ist auch echt fies. Du kommst von einem annehmbaren Radfahrstreifen "Kopenhagener Art" und wirst ohne Wahlmöglichkeit auf diese Grütze geleitet.
Der Unfallhergang ist leider nicht klar, aber ja, ohne Radweg wäre das womöglich nicht passiert. (Aber auch ohne Radweg darf man sich rechts an Wartenden Fahrzeugen vorbeischlängeln und sich dadurch in Gefahr begeben)
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Und die typischen "Fahrradmitnahmezeiten" vermeiden. Also besser Mo-Do zwischen 9 und 15 Uhr und nicht bei schönem Wetter Samstags um 9. Das ist leider immer etwas Glückssache. Weiche Züge in der Region sich zur Fahrradmitnahme eignen kann ich ehrlich gesagt nicht sagen.
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naja wenn ich das richtig sehe ist das schon recht unmissverständlich dass Radfahrer hier auf der Fahrbahn fahren sollen.
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Zum CO2-Abdruck von Lebensmitteln habe ich hier noch eine ausführliche Quelle gefunden. Ich hatte die Differenz zwischen Frischkäse und Hartkäse aus einer anderen Quelle als größer im Hinterkopf.
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Ökostrom haben wir auch, aber das ist natürlich nur auf dem Papier klimaneutral. Denn wenn ich für uns beanspruche, dass unser Strom klimaneutral ist, bedeutet es nur, dass der Strommix derjenigen, die keinen solchen Tarif haben, einen geringeren EE-Anteil hat. Das grüne Tortenstück am Strommix kann man ja nur einmal verteilen.
Naja grundsätzlich finanzierst Du z.B. bei EWS Schönau oder Green Planet Energy den Ausbau der EE mit, da die natürlich den von deren Kunden verbrauchten Strom voll mit EE decken wollen und gar nichts anderes im Programm haben. Bei RWE, Vattenfall & Co. wird das sicher anders aussehen.
Nochwas: GLS Bank. Habe mich aber ehrlich gesagt aus Faulheit noch nicht damit beschäftigt, aber grundsätzlich auch eine Idee das eigene Geld bei einer "nachhaltigen" Bank arbeiten zu lassen.
Mit der Gesellschaft mache ich mir auch sorgen. Ich hoffe dann immer das was man auf Facebook etc. so wahrnimmt nicht immer den Querschnitt der Bevölkerung repräsentiert. Die Umfrageergebnisse, besonders die der AfD, lassen mich da aber regelmäßig die Hoffnung verlieren. Leider ist Schleswig-Holstein nicht überall.
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Schau ich mich im Bekanntenkreis um, werden Häuser im Niemandsland gekauft. JWD.
Frage ich nach, wie das mit der Mobilität geregelt wird: "wir haben 2 Autos".
aber ÖPNV oder Rad ist da nie ein Thema. Nie. Weil: man hat zwei Autos.
Ja, natürlich werden Häuser im Niemandsland gekauft, weil nur da kann man sich die leisten. Haben wir genau so gemacht. Hätten wir uns ein Haus dichter in Hamburg gekauft, hätten wir sehr lange Auto fahren können bis wir die Kostendifferenz wieder drinnen gehabt hätten (und weniger Platz). Ich hatte schon darauf geachtet dass wir auch ohne Auto notfalls mit dem Bus noch irgendwie weg kommen, nur trotzdem meinten wir lange 2 Autos haben zu müssen. Nun kommen wir - quasi als einzige Familie weit und breit - mit nur einem Auto aus, das schrubbt dafür aber irgendwie doch so einige Kilometer.
Selbst ein Stundentakt ist unattraktiv wenn der Bus so ungünstig ankommt, dass ich 50 Minuten vorm Termin oder 10 Minuten zu spät da bin. Oder wenn der Bus nicht da hin möchte wo ich hin will. Oder ich mit Kind noch 1-2 Kilometer laufen muss. Erst recht wenn ich ein Kind (welches noch nicht alleine Bus fahren kann) nur irgendwo hin bringen muss um dann direkt wieder zurück zu fahren. Wirklich attraktiv ist nur ein 10-Minuten-Takt.
Schlussendlich ist das Pedelec mit Kinderanhänger die einzige Alternative einigermaßen schnell in die Nachbarorte zu kommen. Warum da nicht noch mehr drauf umsteigen ist mir immer noch ein Rätsel.
Diese ganzen Pedelec- oder Leicht-Autos (Frikar, Microlino, Twike usw...) sind natürlich extrem sinnvoll, nur werden diese in so kleinen Serien produziert, dass sie einfach im Vergleich zu einem gebraucht-Kleinwagen deutlich zu teuer sind, selbst wenn man die Betriebskosten mit einrechnet.
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Ich finde es ist wichtig, dass man sich grundsätzlich überhaupt einmal Gedanken über den eigenen CO2-Fußabdruck macht. Es bewirkt aber viel mehr, wenn man auch Andere "mitnimmt" und animiert, dass diese auch deren CO2-Fußabdruck reduzieren.
Ich muss immer innerlich weinen wenn es heißt, "Klimaaktivisten" sollen doch erstmal ihr Handy abschaffen, bevor sie demonstrieren gehen. Es wird zu oft von "Verzicht" geredet, obwohl man auch ohne großen Verzicht seinen CO2-Fußabdruck deutlich reduzieren kann.
Der einfachste Schritt ist der Bezug von "richtigem" Ökostrom (z.B. EWS Schönau) Da kann man auch gut mal im Bekanntenkreis für werben, da das wenig Aufwand für einen deutlichen Effekt ist. Genauso wie für E-Bikes. Da fühle ich mich auch manchmal als Vorbild wie ich unsere Kinder bei Wind und Wetter im Fahrradanhänger kutschiere.
- gezielt gebraucht kaufen
- weniger Fleisch, also auch mal was vegetarisches probieren
- Geflügel statt Rindfleisch
- Weichkäse statt Hartkäse
- wenn möglich auf Fahrrad oder ÖPNV umsteigen (Vollkostenrechnung Pkw...)
- Flugreisen seltener und nur wenn Bahn nicht möglich ist
Damit kann man dann seinen CO2-Abdruck gut mal halbieren ohne wirkliche Einbußen an Lebensqualität. Man muss das Auto ja nicht sofort abschaffen und sich nur von rohem Gemüse ernähren.
O.g. Punkte beherzige ich schon mal mehr mal weniger konsequent, aber ohne großen Aufwand. Ganz ohne unseren alten Diesel-Pkw kommen wir dann doch nicht aus.
Immerhin bekommen wir in 2 Wochen unseren Strom zumindest teilweise vom eigenen Dach. Achso: Ein Balkonkraftwerk sollte sich auch jeder anschaffen, dem das möglich ist. Das rechnet sich auch sehr schnell finanziell.
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Ist das Parken auf Sperrflächen nicht eh verboten?
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Also mein gefährliches Halbwissen sagt mir dass das so wie in den Grafiken erkennbar lt. VwV-StVO überhaupt nicht zulässig ist (Restbreite der Fahrbahn).
Meine Meinung: Entweder eine gute Radverkehrsführung oder gar keine. Das hier ist gefährlicher Mischmasch. Gut finde ich als einziges die anders gepflasterte Dooring-Zone in der Grafik "Kapuzinergraben", auch wenn Kopfsteinpflaster hier auch nicht optimal für Radfahrer scheint.
Kann man den Kfz-Verkehr nicht nur in eine Richtung zulassen und den "Ring" so unterbrechen dass Durchgangsverkehr vollständig rausgehalten wird?
Warum muss man da Parken? Gibt es in Aachen keine Parkhäuser? Reichen nicht Kurzzeit- und Lieferantenparkplätze?
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Ich habe versucht eine Fahrradkarte nach NAH.SH-Tarif für den Nahverkehr von Ahrensburg nach Rieseby Schleibrücke Süd zu kaufen. 4,60€.
Problem: Das geht nur über Hamburg-Neumünster-Kiel und nicht über Lübeck-Kiel. Die sehr freundliche Dame von der NAH.SH-Hotline sagte mir das sei im Tarif nicht vorgesehen (immerhin die schnellste Verbindung), aber sie habe das weitergegeben. Ich solle mir doch eine Tagesnetzkarte im NAH.SH-Tarif für 5,50€ kaufen. Sie rief mich dann nochmal an um mir zu sagen dass das die aber leider gerade auf derer Webseite deaktiviert sei. Ich solle doch bei der Nordbahn kaufen. Aber auch da fand ich keine Option dafür. Im DB Navigator natürlich auch nicht zu finden. Also am Automaten.
Dort fand ich dann aber auch nur die Möglichkeit der Einzelkarte über Neumünster. Also für 6,00€ die deutschlandweit gültige Fahrkarte gekauft.
Offiziell hätte ich die gar nicht nehmen dürfen da ich natürlich für mich eine Fernverkehrsfahrkarte Hamburg-Harburg - Hamburg Hbf mit *NV bis Schleibrücke Süd über Lübeck gekauft hatte da das günstiger als der NAH.SH-Tarif war.
Somit hätte ich eine Fahrradkarte von DB Fernverkehr gebraucht, die hätte aber gar 9€ gekostet und ich hätte im IC einen Platz blockiert den ich gar nicht brauchte.
Alles nicht so einfach…
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Ich denke wenn man in der Bahn arbeiten möchte oder viel längere Strecken fährt, dann macht sich ein höherer Komfort durchaus bemerkbar. Nur etwas mehr Platz und etwas mehr Ruhe rechtfertigen für mich aber nicht den doch oft recht hohen Aufpreis.
Besonders beeindruckend fand ich den Ideenzug der Südostbayernbahn auf der Innotrans.
Einzelkabinen als Büros: So kann man auch ungestört arbeiten. Gerade im Zug ist das Telefonieren ja schwierig. Gerade Geschäftsleute nutzen gerne den Pkw da sie dort ungestört telefonieren können. So ginge das auch in der Bahn. Müsste halt gegen Aufpreis kurzfristig zu reservieren sein.
Also wenn sowas in mehr Zügen gäbe würde ich statt 49€ auch 69€ im Monat zahlen. Um beim Thema zu bleiben.
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Ich meine, da sind weiterhin auch mal wieder Bauarbeiten. Aber geworben wird natürlich nur mit neuen Verbindungen, nicht mit wegfallenden.
ICE 1675 fährt um 16:28 Uhr ab Hamburg Hbf nach Lüneburg, allerdings im Dezember noch nicht täglich.
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Moin,
am vergangenen Wochenende hatte ich das erste Mal nennenswerte Beeinträchtigungen bei der Fahrradmitnahme im Fernverkehr. Die vorigen geschätzten 10 Mal gab es überhaupt keine Probleme.
Hamburg-Kassel:
Reserviert ist der Platz direkt neben der Glastür. Bei bestem Willen bekomme ich mein Pedelec nicht in die obere Aufhängung: Zu schwer. Also lasse ich es unten stehen. Das wird kurze Zeit später vom Zugbegleiter moniert: Ich solle dann doch einen anderen Platz nehmen, wo ich das Rad nicht hochkant stellen muss. "Das Rad muss aber eingehängt sein". Gesagt, getan.
Mein IC kann dann ab Hannover Hbf wegen Defekt nicht mehr weiterfahren. Mein Fahrrad ist mittlerweile das einzige im Steuerwagen. Wenige Minuten später folgt ein ICE. Gleich nach der Durchsage dass alle aussteigen müssen empfing mich der DB Mitarbeiter an meinem Fahrrad mit den Worten: "Sie können auch in den ICE einsteigen und das Fahrrad mitnehmen, ich habe schon geklärt, da ist noch Platz für das Fahrrad frei." Also habe ich da mein Fahrrad zu den weiteren ca. 5 Rädern dazugestellt und war mit +55 Minuten in Kassel.
Kassel-Hamburg:
IC fällt aus. Ersatzzug "Fahrradmitnahme ggf. nicht möglich, da geringeres Platzangebot". Auf Prinzip "Hoffnung" habe ich wenig Lust. Da die Züge alle etwas verspätet sind steige ich in den zwar 50 Minuten verspäteten aber kurz vorher verkehrenden ICE 4. Obwohl die nur leichte Verspätung des Ersatz-IC eigentlich keine Aufhebung der Zugbindung gerechtfertigt hätte. Da in dem ICE auch noch ca. 4 Plätze frei sind stelle ich mein Rad einfach dazu mit der Bereitschaft notfalls in Göttingen oder Hannover doch noch auszusteigen. Personal ist beim Einsteigen nicht in Reichweite, sonst hätte ich gleich gefragt. Einzelne Radfahrer steigen aus und ein, aber das Fahrradabteil bleibt nur halbvoll. Erst nach Hannover werde ich kontrolliert. Unaufgefordert schildere ich meine Situation. Antwort: "Jaja, kein Problem".
Fazit: So lange die Fahrradkapazitäten nicht ausgeschöpft sind, ist das Alles sehr entspannt. Im Zweifel einfach einsteigen.