Begriffe wie "Radverkehrsförderung, Verkehrswende, usw." sind in D nicht internalisiert, sondern nur aufgesetztes Gerede. Das gilt nach meiner Erkenntnis - leider - bis hinein in die Kreise derer, die lokal vor Ort die "lebenswerten Städte" und ähnliche fahrradfreundliche Verkehrsänderungen vertreten. Wenns "hart auf hart" kommt, fällt die Maske, dann kommt die Aufforderung, doch "vernünftig" zu sein.
Das ist im Allgemeinen wohl so. Im konkreten Fall fände ich einen Radschnellweg, der seinen Namen verdient und wirklich in erster Linie den Radfahrenden gehört, ganz nett. Das Problem ist ja oft, dass meist die ersten paar km mit großem Tamtam gefeiert werden (s. Nordrhein-Westfalen), um dann im Klein-Klein zu ersticken und zu stagnieren.