Beiträge von Ullie

    Zumindest ist bei beiden dieselbe Adresse angegeben und wenn das stimmt wäre es bei dem seltenen Namen schon ein arger Zufall, wenn es zwei verschiedene Personen wären.

    Der einzige nennenswerte Hinweis darauf, dass der TikTok-Account denselben Betreiber hat, ist das Logo. Aber wenn du dir das Logo auf TikTok mal direkt anschaust, siehst du oben rechts noch drei abgeschnitte graue Punkte: Logo auf TikTok. Geht ggfs. nicht, dann direkt über die TikTok-Seite anschauen!

    Der Betreiber vom TikTok-Account hat das also mutmaßlich geklaut und war zu faul die Punkte wegzuradieren. Auf TikTok gibt es keinerlei Impressum oder ähnliches, auf den Social-Media-Accounts vom Johannes Eva jedoch schon. Das passt weder inhaltlich noch von der Arbeitsweise zueinander.

    Und auch von dem schwarzen Wahl-Kreuzchen ist links unten das Balkenende angeschnitten. Vielen Dank für den Hinweis.

    Trotzdem ist die Seite https://www.bundestagswahl-2021.de/ für mich weiter sehr fragwürdig. Besonders dieser Versuch, die Nichtwähler wie eine weitere Partei erscheinen zu lassen.

    Die "brutalst mögliche" propagandistische Arbeitsweise auf der TikTok-Seite btw2021 passt tatsächlich nicht zusammen mit der bundestagswahl-2021.de Seite.

    Dann würde ich als Betreiber der bundestagswahl-2021.de Seite allerdings auch versuchen, etwas dagegen zu unternehmen, dass da ein möglicherweise falscher Eindruck entsteht. Zumindest deutlich machen, dass das Logo auf der Tiktok-Seite ungefragt kopiert wurde. Hast du auch dazu einen entsprechenden Hinweis gefunden? Ich leider nicht.

    NACHTRAG: Als Antwort auf eine Email-Anfrage an den Betreiber von bundestagwahl-2021.de habe ich die Antwort erhalten, dass der angegebene Betreiber viele Artikel auf der Seite selbst schreibt, aber auch gekaufte Artikel benutzt. Bei den gekauften Artikeln will er noch die Namen dazu fügen.

    Der Mensch ist bequem. Einer der Eigenschaften, die Ihn wohl in der Evolution überhaupt soweit kommen hat lassen.

    (...) genau deswegen hat der Mensch unzählige Stunden Gehirnschmalz und ausprobieren investiert, damit er möglichst bequem von einem Ort zum anderen kommt, das Fahrrad war auch eine Erfindung dafür, und genau deswegen sitzen die meisten heute lieber in einem Auto. Und das sollte am besten größer sein, oder schneller als das vom Nachbarn.

    Viele Menschen haben noch nicht verstanden, dass Mobilität nicht gleichbedeutend ist mit möglichst hohem Tempo möglichst überall hinfahren zu können. Und bequem ist das auch nicht. Wäre der Mensch wirklich bequem, dann würde er nicht so viele Arbeitsstunden für ein Auto schuften und den Unterhalt des Autos. Vielmehr würde er mehr Gehirnschmalz dafür investieren, Siedlungsstrukturen zu schaffen, bei denen bereits kurze Fußwege, Fahrradverbindungen und ÖPNV-Verbindungen es ermöglichen, möglichst viele Geschäfte, Kultureinrichtungen, Medizinische Versorgung, Gaststätten etc. zu erreichen.

    Der Mensch ist halt einfach nicht bequem genug.

    Und wozu brauchen wir dafür 700 Abgeordnete im BT und 2000 Abgeordnete in den Landtagen?

    Für die Bundestagswahlen wäre es sinnvoll, die Anzahl der Wahlkreise zu verringern, um die Gesamtzahl der Sitze nicht immer weiter steigen zu lassen.

    Ein Grund, warum, die Anzahl der Sitze immer weiter angewachsen ist, besteht darin, dass immer mehr Parteien die 5%-Hürde geknackt haben.

    2013, als FDP und AfD jeweils knapp an der 5%-Hürde scheiterten, hatte der Bundestag 631 Abgeordnete.

    Im aktuellen Bundestag sitzen Abgeordnete aus 6 Parteien und es sind insgesamt 709 Abgeordnete.

    Für die kommende und die darauf folgende Bundestagswahl wurden allerdings Wahlrechtsreformen beschlossen (Kritiker sagen Wahlrechts-Reförmchen), die die Anzahl der Abgeordneten reduzieren soll.

    Mehr dazu auf DLF vom 8.10.2020:

    https://www.deutschlandfunk.de/wahlrechtsrefo…ticle_id=474551

    Für die Landtage würde ich einen Zusammenschluss von Bundesländern empfehlen. Z.B. Nordstaat mit Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Bremen/Bremerhaven. Der gemeinsame Nordstaat hätte dann ein Parlament mit insgesamt deutlich weniger Abgeordneten als die jetzigen Landesparlamente zusammen.

    Mehr dazu auf SZ vom 18.12.2014: Letzte Ausfahrt "Nordstaat"

    https://www.sueddeutsche.de/politik/foeder…staat-1.2189765

    Darin heißt es unter anderem:

    "Das Grundgesetz würde eine Neugliederung erlauben, Voraussetzung wären aber erfolgreiche Volksabstimmungen."

    Das heißt, das Volk hätte es in der Hand, die Anzahl der Landesparlamente zu reduzieren, wenn sie einem Zusammenschluss von jeweils mehreren Ländern zustimmten.

    Ich fürchte jedoch, bevor das passiert müssen bereits wichtige Entscheidungen für eine nachhaltige Verkehrswende getroffen werden, um die angestrebten CO2-Reduktionen erreichen zu können. Besonders der Bereich Verkehr hinkt ja weit hinterher.

    Erfahrungswerte:

    "Wir sind das Volk" war die Parole der friedlichen Revolution gegen das DDR-Regime.

    Diese Parole wurde vereinnahmt von den Pegida-Demonstranten.

    Deshalb bin ich vorsichtig, wenn der Begriff "Volk" ins Spiel kommt.

    Demokratie, also Volksherrschaft bedeutet meines Erachtens nicht, dass immer das ganze Volk zu jeder Sachfrage abstimmen können muss. Das beinhaltet einige Gefahren. Zum Beispiel die der Manipulation durch Medienkonzerne.

    Über gesellschaftspolitische Sachfragen zu entscheiden entpuppt sich oft als eine sehr mühselige Detailarbeit, um sich überhaupt kundig zu machen in den vielen Sachfragen, die es zu entscheiden gilt.

    Parteien und ihre Fraktionen in den Parlamenten verlassen sich in der Regel auf diejenigen in ihrer Partei, die sich in bestimmten Sachgebieten kundig gemacht haben. Und stimmen dann bei Entscheidungen entsprechend den Empfehlungen der jeweiligen Experten in ihrer Fraktion oder Partei ab.

    Du schwurbelst dir die Welt zurecht, verbreitest hier Fake-News und der letzte Satz ist hart an der Grenze zur Verleumdung.

    Dein letzter Satz (Siehe Zitat im Kasten!) ist tatsächlich geradezu an der Grenze zur Verleumdung. Aber gut, ich wähle eine andere Formulierung. Wäre allerdings nett, wenn du dann auch etwas zurückhaltender formuliertest.

    Bei einer Sache muss ich dir zustimmen: Diese Liniendiagramme, wie zum Beispiel dieses von der SPD:

    https://www.bundestagswahl-2021.de/wp-content/upl…ahl-768x508.png

    stellt tatsächlich keine Prognosendaten dar, sondern die Wahlergebnisse bei zurückliegenden Wahlen.

    Allerdings lautet die Überschrift über dieser Seite.

    "Bundestagswahl 2021: Umfragen, Prognosen und Projektionen"

    https://www.bundestagswahl-2021.de/umfragen/

    Ebenso stellt das AfD-Diagramm Wahlergebnisse dar, allerdings abweichend von den anderen Diagrammen nur die Wahlergebnisse der letzten Wahlen (Landtagswahlen, EU- und Bundestagswahlen). Nicht der vorletzten Wahlen.

    Tatsächlich hatte sich die AfD allerdings bereits 2013 an der Bundestagswahl beteiligt.

    Man hätte also auch ein Liniendiagramm mit den Bundestagswahl-Ergebnissen von 2013 (AfD 4,7 %) und 2017 (AfD 12,6%) machen können. Ergebnisse jeweils auf wahlrecht.de: https://www.wahlrecht.de/news/2017/bund…-hochrechnungen

    Dieser Musiker, den du da ergoogelt hast, ist vermutlich nicht der Betreiber der Seite. Ich bin auch auch auf die website von diesem "Johannes Eva" gestoßen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieser Johannes Eva etwas mit der website bundestagswahl-2021.de zu tun hat.

    Dagegen habe ich zu der Seite wahlrecht.de sofort einen Wikipedia-Eintrag gefunden:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Wahlrecht.de

    Und auch zu den Autoren von wahlrecht.de habe ich im Internet Angaben gefunden. Zum Beispiel zu Matthias Cantow:

    https://nr19.sched.com/speaker/cantow

    Ich stimme dir allerdings zu, diese website bundestagswahl-2021.de sieht zumindest auf dem ersten Blick recht seriös aus.

    Allerdings finde ich es sehr unseriös, wie über den Anteil von Nichtwählern bei deiner Wahl berichtet wird und wie in der Umfrage auf der Titelseite eine Grafik gezeigt wird, die suggeriert es gäbe eine Partei der Nichtwähler.

    https://www.bundestagswahl-2021.de/wp-content/upl…destagswahl.png

    Auf der Seite Umfragen von bundestagswahl-2021.de heißt es dazu:

    "Bei der allgemein akzeptierten Darstellung von Wahl­umfragen und Wahl­ergebnissen wird die Wahl­beteiligung nicht berück­sichtigt: Die für eine Partei abgegebenen Stimmen werden im Verhältnis zu der Zahl der abgegebenen gültigen Zweit­stimmen berechnet. Die Nichtwähler sowie die ungültigen Stimmen (darunter auch die Leer­stimmen) werden einfach ignoriert. (...) Bei der folgenden Darstellung wird der Nichtwähler­anteil (bei einer fiktiven Wahl­beteiligung von 74,0 Prozent) auf die Umfrage­ergebnisse einer aktuellen Forsa-Sonntags­frage projiziert. Dadurch wird klar, dass die Anzahl der Nicht­wähler tatsächlich zweimal höher ist als zum Beispiel die Anzahl der Wähler der SPD."

    Das finde ich komplett unseriös. Es wird quasi so getan, als sei die Unzufriedenheit in der Bevölkerung mit dem Angebot an politischen Parteien, sehr hoch und das könne man in der Graphik an der Säule "Nichtwähler" deutlich sehen. Nach meiner Erfahrung ist es jedoch so, dass Leute, die nicht zur Wahl gehen sich einfach nicht für Politik interessieren. Außerdem ist in den letzten Jahren die Anzahl der Parteien stark angestiegen. Da liegt es doch auf der Hand, dass jeweils die Anzahl der Wähler schrumpft.

    Siehe auf dieser Seite: https://www.bundestagswahl-2021.de/umfragen/

    Und noch was ist mir auf der selben Seite aufgefallen:

    Die Prognosetrends der Parteien werden in einem einfachen Liniendiagramm dargestellt.

    Hier zum Beispiel der Trendverlauf bei den Grünen:

    https://www.bundestagswahl-2021.de/wp-content/upl…stagswahlen.png

    In der selben Liste findet man dagegen diese Grafik mit AfD Umfragewerten aus allen 16 Bundesländern:

    https://www.bundestagswahl-2021.de/wp-content/upl…l-1185x1536.png

    Diese Seite bundestagswahl-2021.de ist nicht koscher. Da bin ich mir sehr sicher. Wie eng diese Verquickung zu der von br24 genannten Tictoc-Seite ist, kann ich nicht beantworten. Ich halte es für wahrscheinlich, dass hier die selben Macher am Werk sind, bzw. dass man zumindest voneinander weiß und Absprachen getroffen werden. Und ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass mit bundestagswahl-2021.de eine Internetseite am Start ist, mit der sehr geschickt versucht wird, Stimmung zu machen gegen die Parteien, die in der AfD-Propaganda "Systemparteien" genannt werden.

    Beispiel für AfD-Propaganda gegen die so genannten "Systemparteien":

    "Keine Demokratieklausel mit den Systemparteien"

    Quelle: Überschrift zu einem Artikel auf der Internetseite des AfD-Landesverbandes NRW

    https://afd.nrw/aktuelles/2017…systemparteien/

    Das genaue Gegenteil war der Fall: Das NS-Regime war sehr autoritär, was gerade das Einhalten von Regeln mit sich bringt.

    Denke doch alleine mal daran, dass die NSDAP-Abgeordneten im Reichstag schon lange vor 1933 verbotenerweise mit Naziuniformen aufgetreten sind. Es wurden ganz gezielt Regeln verletzt. Erst Recht nach der Machtergreifung. Da wurden ja nicht einfach nur neue Regeln geschaffen und zwar Regeln einer Unrechtsordnung, sondern es wurde das Befolgen von Regeln ersetzt durch ein Gehorsamsprinzip gegenüber dem Führer, bzw. den jeweiligen Unterführern. Ja das NS-Regime war autoritär, und zwar vor allem in dem Sinne, des "Führerprinzips".

    Um

    Was glaubst du Ullie , würde rauskommen, wenn die Bürger Deutschlands bzgl. der Klimapolitik selber abstimmen könnten? Also nicht nur Schwarz/Rot/Grün ankreuzen, sondern eine Art Fragebogen ausfüllen könnten? So nach dem Motto: Wäre eher wichtig, Wäre eher unwichtig, Weiß nicht, usw. Auch nicht an einem einzigem Tag, sondern innerhalb eines Zeitraums, z.B. 6 Monaten. Aber danach wäre das Votum verpflichtend.

    Ich persönlich denke, das Thema wäre längst "durch".

    Unter anderem um rauszufinden, wie die Menschen auf Vorschläge zu einer echten Verkehrswende reagieren, hatte ich hier im Forum den Thread No Car No Car eröffnet und ein wenig darauf gehofft, dass die in dem gleichnamigen Buch von Salomon Scharffenberg gemachten Vorschläge für eine wirklich nachhaltige Verkehrswende Zustimmung aus dem Kreis von Radfahrer*innen fänden.

    Das Ergebnis war ernüchternd.

    Eine autofreie Gesellschaft, wie Scharffenberg sie in seinem Buch No Car vorschlägt, können sich selbst hier in einem Radfahrer*innen-Diskussionsforum nur wenige vorstellen.

    Im Kern lautet Scharffenbergs These:

    "Wir müssen uns klarmachen, dass der auf Privatautos basierende, motorisierte Individualverkehr mangels Ressourcen, mangels Straßen und angesichts neuer bahnbrechender Technologien keine Zukunft hat. Also kommt es darauf an, den Wandel zu gestalten.

    Sehen wir nicht zu, wie das Auto verschwindet – schaffen wir es ab!

    Entwickeln wir die neuen Möglichkeiten, wie ich sie hier beschreibe, weiter. Setzen wir uns ein Datum. Lassen wir uns gut eine Generation Zeit. Kohleausstieg 2035. Abschaffung des Autos 2045."

    Aus einer Leseprobe von Scharffenbergs Buch, "No Car", Seite 39

    https://www.oekom.de/_files_media/t…83962381707.pdf

    Ich weiß nicht welche Fragen du konkret stellen würdest in dem von dir vorgeschlagenen Fragebogen, Pepschmier.

    Aber nach dem was ich in dem Thread No Car so an Beiträgen gelesen habe, und auch dem was ich bei Gesprächen im Bekanntenkreis so erlebe, ist es verdammt schwer, Menschen davon zu überzeugen, dass ein Leben im ländlichen Raum mit ÖPNV statt Auto möglich ist und sogar noch deutlich schöner sein kann, als es jetzt mit Autoverkehr ist.

    Und wenn du dir dann noch die Debatte anschaust, die in Hamburg ausgelöst wurde, weil ein Grüner Mandatsträger einem Bebauungsplan zugestimmt hat, der den Bau von Einfamilienhäusern in einem Baugebiet in Hamburg-Nord ausschließt. Dabei ist genau das eine wichtiger und richtiger Beitrag zu einer echten Verkehrswende und eine dringend notwendige Klimaschutz-Maßnahme.

    Der Spiegel-Artikel dazu, Traumhaus ade", vom 6.2.2021, trieft geradezu von Häme, Besserwisserei, und bösartiger Polemik:

    https://www.spiegel.de/politik/deutsc…00-000175196783

    Ich fürchte, Pepschmier, mit der Taktik, man muss den Leuten einfach nur die richtigen Fragen stellen, und dann muss man die Antworten umsetzen, wird es keine nachhaltige Verkehrswende und kein nachhaltiges Klimaschutzgesetz geben.

    Seriöse Internetseiten zum Thema Bundestagswahl 2021 sind unter anderem die Abgeordnetenwatch.de-Seite:

    https://www.abgeordnetenwatch.de/bundestag aufzusuchen.

    Oder die Seite wahlrecht.de: https://www.wahlrecht.de/

    Und der wahlomat von der Bundeszentrale für Poltische Bildung

    "Am 26. September ist die Bundestagswahl. Der Wahl-O-Mat dazu wird Ende August oder Anfang September veröffentlicht."

    Quelle: https://praxistipps.chip.de/wahl-o-mat-zur…-benutzen_10137

    Und dann natürlich die Seiten der Parteien selbst und natürlich die Informationsseiten der bekannten großen Tageszeitungen. Und die Seiten der Sender des Öffentlich rechtlichen Rundfunks. Auch die Internetseiten der Kirchen, Verbände und Gewerkschaften sind interessant. Dort werden gerne so genannte "Wahlprüfsteine" veröffentlicht.

    Hier ist zum Beispiel der Link zu den Wahlprüfsteinen der fahrradverbände zur Bundestagswahl 2017:

    https://radmarkt.de/sites/default/…ur_btw_2017.pdf

    BTT: Auf dieser Internetseite werden die Wahlprogramme aller bei der Bundestagswahl 2021 zur Wahl stehenden Parteien veröffentlicht, sobald sie vorliegen:

    https://www.bundestagswahl-2021.de/wahlprogramme/

    Habe gerade versucht herauszubekommen, was es mit dieser Seite http://www.bundewstagwahl-2021.de und mit den drei Kreuzen in Schwarz-Rot-Gold auf sich hat.

    Dabei bin ich unter anderem auf einen Beitrag auf der Internetseite des Bayrischen Rundfunks vom 8.10.2020 gestoßen:

    "Nicht gekennzeichnete Wahlwerbung auf TikTok wirft Fragen auf

    Wahlwerbung auf Social Media wird kaum reguliert. Ein aktuelles Beispiel zeigt: Das kann auch dazu führen, dass sich Werbung für eine Partei als neutrale Information für junge Zuschauer ausgeben kann.

    Nicht gekennzeichnete politische Werbung auf der Video-App TikTok könnten einen Vorgeschmack darauf geben, wie der Wahlkampf für die nächste Bundestagswahl im Netz ablaufen wird: Möglicherweise wenig transparent und oft irreführend.

    Irreführender TikTok-Kanal

    Konkret steht ein TikTok-Account in der Kritik, der auf den ersten Blick vorgibt, ein neutraler Informations-Kanal zu sein: @btw2021 kommt mit schwarz-rot-goldenem Kreuzchen-Logo und dem Slogan "Aufklärung ist alles" daher - nirgendwo stecken Hinweise darauf, dass es sich hier um einen Account mit einer politischen Agenda handeln könnte.

    Tatsächlich aber enthält der Kanal ausschließlich Video-Material, das klar Stellung bezieht: Und zwar Pro-AfD. Viele der Clips sind auch auf offiziell gekennzeichneten Social Media-Accounts der AfD zu finden, etwa auf YouTube und Facebook."

    (Hervorhebung von mir)

    https://www.br.de/nachrichten/ne…gen-auf,SCpwQqF

    Daraufhin habe ich diese TikTok-Seite aufgerufen und das bestätigt gefunden, was BR24 schreibt:

    https://www.tiktok.com/@btw2021?lang=de-DE

    Fridays for future-Kläger über das Karlsruher Urteil

    „Ich darf noch nicht einmal wählen und jetzt hab ich eine Klimaklage gewonnen“

    Der 17 Jahre alte Schüler Linus Steinmetz hat erfolgreich gegen das deutsche Klimaschutzgesetz geklagt.

    Es ist diese eigene Art, mit der man in den Sozialen Medien Emotionen ausdrückt: All Caps, nennt sich das. Übersetzt heißt das so viel wie: Alles in Großbuchstaben. Zu diesem Mittel greift am Donnerstagvormittag auch Luisa Neubauer, die Frontfrau von Fridays for Future in Deutschland. „WIR HABEN GEWONNEN!!!“, schreibt sie bei Twitter über das Urteil aus Karlsruhe, mit dem das deutsche Klimaschutzgesetz für teils verfassungswidrig erklärt wurde."

    Tagesspiegel vom 29.4.2021

    https://www.tagesspiegel.de/politik/friday…n/27143890.html

    Tatsächlich ist dieses Verfassungsgericht-Urteil ein wichtiges Urteil, dass das übliche Aufschieben von Regelungen für den Klimaschutz, anprangert. Aber eine gewonnene Schlacht ist noch kein gewonnener Krieg. Und die Nachbesserungen, die jetzt das Klimaschutzgesetz verfassungskonform machen sollen, werden vermutlich immer noch nicht ausreichen.

    FFF-Demoplakat 19.3.2021 Hannover

    Du setzt hier scheinbar "besser" mit "regelkonformer" gleich.

    Der ADAC ist ein Verein, der gerne die Legende aufrecht erhält, dass es beim Autofahren nicht so sehr darauf ankomme, ein regelkonformer Autofahrer zu sein, sondern andere Qualitäten wie Entschlossenheit oder Erfahrung viel entscheidender seien.

    Das ist einer der Gründe, warum, sich der ADAC so schwer damit tut, ein möglichst verbindliches Geschwindigkeits-Assistenzsystem (ISA = Intelligent Speed Adapter) für PKW zu empfehlen. "Der ADAC sieht das Sicherheitspotenzial von ISA, hält die Systeme zum gegenwärtigen Zeitpunkt jedoch noch nicht für ausreichend erprobt und ausgereift. Er hatte sich deshalb gegen die Ausrüstungsvorschrift ausgesprochen."

    https://www.adac.de/rund-ums-fahrz…sassistent-isa/

    ISA ist in der Lage, die vom Fahrzeug fahrbare Geschwindigkeit durch Drosselung der Antriebskraft so zu begrenzen, dass die auf dem jeweils befahrenen Streckenabschnitt geltenden Tempolimits nicht überschritten werden können.

    Und wer sitzt in den führenden ADAC-Gremien?

    "Zwar sind bundesweit fast 40 Prozent der ADAC-Mitglieder Frauen – in den ADAC-Gremien allerdings sind sie eine Seltenheit. Der Vorstand des ADAC Südbayern mit seinen sechs Mitgliedern beispielsweise ist ein reiner Männerclub." Und für einen Männerclub ist Regelkonformität im Straßenverkehr offensichtlich nicht so wichtig.

    https://www.welt.de/wirtschaft/art…um-Chancen.html

    Du willst also möglichst regelkonforme Wissenschaftlys haben, denn gerade die wären "besser"?

    Was sind Wissenschaftlys? Vermutlich meinst du Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

    Dass Frauen im Autoverkehr sich stärker regelkonform verhalten als Männer, muss nicht bedeuten, dass sie als Frauen im Wissenschaftsbetrieb sich ebenfalls regelkonformer verhalten. Ich halte das allerdings durchaus für möglich, nämlich dann, wenn die vorgegebenen Regeln so beschaffen sind, dass sie dem Wohl der Menschen dienen.

    Tempolimits und deren Einhaltung sehe ich übrigens als eine Möglichkeit, den Verkehr sicherer zu gestalten. Du nicht?

    Ich erwarte, dass ein höherer Frauenanteil in der Wissenschaft dazu führt, dass eine bessere Wissenschaftsarbeit stattfindet.

    Fakt ist: "Nach einer Statistik der UNESCO – der Organisation der Vereinten Nationen (UN) für Bildung, Wissenschaft und Kultur – belegte Deutschland im Jahr 2019 mit einem Frauenteil unter Wissenschaftlern von 28 Prozent europaweit den 38. Rang."

    https://www.studis-online.de/Studieren/art-…issenschaft.php laut Deutschlandfunk ist die die Webseite „eines der informativsten Internetangebote rund ums Studium“.

    Gezielte Frauenförderung im Wissenschaftsbetrieb kann dazu beitragen, dass dieses nachteilige Verhältnis stärker ausgeglichen wird. Gezielte Frauenförderung im Wirtschafts- und Wissenschaftsbetrieb, aber auch in der Politik wird jedoch zum Beispiel von der FDP explizit abgelehnt. Einer der Gründe, warum ich diese Partei für keine gute Wahlentscheidung halte.

    Wenn also irgendwann das Hitly 2.0 an die Macht kommt und unmoralische Regeln aufstellt, sind die "besseren" Wissenschaftlys jene, die sich an diese Regeln halten.

    Hitler selbst hatte längst alle Regeln der Zivilisation und der Menschlichkeit gebrochen. Wer bei Hitler mitmischte, der befolgte schon deshalb keine Regeln, weil Hitlers nationalsozialistische Ideologie darauf aufbaute, die demokratischen Spielregeln und Regeln der Humanität zu brechen. Frauen sind nicht per se die besseren Menschen. Und auch in Hitlers Machtapparat hatten Frauen ihren festen Platz. Eine der sehr diabolischen weiblichen Figuren in Hitlers Umkreis ist Leni Riefenstahl.

    Wer blind darauf vertrauen wollte, dass eine Frau in einer Führungsposition die bessere Besetzung sei, der ist nicht gut beraten. Für die bevorstehende Bundestagswahl vertraue ich jedoch darauf, dass die Kanzlerkandidatin der Grünen eine gute Wahl ist, besser als die Herren von CDU/CSU und SPD.

    Entschuldige, aber Du kannst ja heute Abend warm essen ;)

    Aber als Ullie sich als Sexist geoutet hat, habe ich eine sarkastische Antwort als angebracht betrachtet. Und Fahrbahnradlers alternative Fakten konnte ich nach meinem Post, in dem es schließlich um Fakten ging, auch nicht stehen lassen.

    Wie jetzt, dass ein Forumsteilnehmer darauf hinweist, dass Frauen die besseren Autofahrer*innen sind, ist für dich Anlass, das als Sexismus zu bezeichnen? Humor ist wenn man trotzdem lacht? Sehr humorig ist das nicht.

    OK, hast gewonnen. Wir werden von keinem echten Wissenschaftler regiert. Ist ja nur ne Frau. Oder warum findest Du das Geschlecht so hervorhebungswert?

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass viele Wissenschaftlerinnen die besseren Wissenschaftler*innen sind.

    Beim Autofahren ist das sogar bewiesen. Die besseren Autofahrer*innen sind die Autofahrerinnen.

    "Nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) werden Autofahrer im Verkehr häufiger auffällig als Autofahrerinnen. „76 Prozent der in Flensburg registrierten Verkehrssünder sind Männer, 24 Prozent Frauen“, sagt KBA-Sprecher Stephan Immen. Die Antwort auf die Frage, wer besser Auto fährt, ist demnach eindeutig: Viele Daten – von der Unfallverursachung über die Schwere der Unfallfolgen bis hin zu Alkoholeinfluss am Steuer – belegen, dass Frauen statistisch gesehen sicherer unterwegs sind als Männer."

    https://www.runtervomgas.de/ratgeber-und-s…rt-besser-auto/

    Auch wenn das Zentrum der Gesundheit eine oft unseriöse Quelle ist, in diesem Fall, in dem es um die Vorzüge vegetarischer Ernährung geht, hat nicht das "Zentrum für Gesundheit" selbst gesprochen, sondern auf eine Studie der amerikanischen Academy of Nutrition and Dietetics verwiesen.

    Und auf diese Studie hat nicht nur das "Zentrum der Gesundheit" hingewiesen, sondern die wird auch in der

    ERNÄHRUNGS UMSCHAU (Fachzeitschrift für Fachkräfte im Bereich Ernährung und Diätetik. Thematik: Richtige, vollwertige Ernährung, Diätetik, Lebensmittelwissenschaft.) vorgestellt.

    https://www.ernaehrungs-umschau.de/print-news/12-…-alle-geeignet/

    "Die Academy kommt sogar zu dem Schluss, dass sowohl vegetarische als auch vegane Ernährung für alle Lebensabschnitte geeignet sein können, auch für Schwangere, Stillende, (Klein)Kinder und Jugendliche, Ältere und Sportler. Sie führt darüber hinaus auf, dass pflanzenbasierte Ernährungsformen ökologisch nachhaltiger sind als Ernährungsweisen mit einem hohen Anteil an tierischen Lebensmitteln, da weniger Ressourcen verbraucht werden und die Umwelt nicht so stark belastet wird."

    Es lohnt sich auf dieser Seite auch noch den Kommentar der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) zu lesen, in dem die Ergebnisse der amerikanischen Studie an einigen Stellen anders bewertet werden. Die DGE-Ernährungsempfehlung hatte ich bereits weiter oben zitiert. Die DGE rät zum Fleischkonsum, allerdings in deutlich geringeren Mengen als weithin üblich.

    Und genau darum ging es doch. Politiker können eben nicht ganz einfach Eins zu Eins wissenschaftliche Erkenntnisse in politische Entscheidungen übersetzen, weil es oft keine eindeutige wissenschaftliche Ausgangslage gibt. Auch nicht innerhalb einer bestimmten wissenschaftlichen Disziplin.

    Und selbstverständlich geht es bei den 19% Mehrwertsteuer auch um gesunde Ernährung.

    "Regierungsberater für höhere Steuer auf Fleisch

    Wissenschaftlicher Beirat übergab ein Gutachten an Klöckner" nordbayern.de vom 21.08.2020

    "Hochwertiges Gratis-Essen in Kitas und Schulen, voller Mehrwertsteuersatz auf Fleisch und Wurst, Extra-Steuer auf Zucker-Getränke und ein verpflichtendes "Klimalabel" für alle Lebensmittel: Schritte wie diese sind aus Sicht von Regierungsberatern notwendig, um die Ernährung in Deutschland nachhaltig, gesund und sozial gerecht zu machen."

    https://www.nordbayern.de/wirtschaft/reg…isch-1.10369963

    Ja es geht auch noch um andere Themen, das ist ja eigentlich fast immer so, dass bei Entscheidungen, die getroffen werden immer gleich noch ganz viele andere Entscheidungen mit getroffen werden. Die Materie ist in der Regel hochkomplex. Gerade deshalb ist es sinnvoll, dass die Parteien dazu beitragen, diese Komplexität zu reduzieren.

    In der Ernährungsfrage hast du nun die Wahl zwischen den Grünen, die der vegetarischen Ernährung näher stehen als die CDU, die aber immerhin das Fleisch verteuern will.

    Das sagen die einen Wissenschaftler*innen:

    "Die vegetarische Ernährung ist die beste Ernährungsweise für Gesundheit und Umwelt, so die Ernährungsexperten der amerikanischen Academy of Nutrition and Dietetics. Die Fachleute haben in ihrer Stellungnahme die Vorteile der vegetarischen Ernährung betont und erklärt, dass die vegetarische und vegane Ernährung im Vergleich zu nichtvegetarischen Ernährungsformen u. a. Übergewicht reduziert sowie Herzkrankheiten, Diabetes und etliche Krebsformen verhindern hilft und daher am besten schon in der Kindheit umgesetzt werden sollte."

    https://www.zentrum-der-gesundheit.de/ernaehrung/ern…ndheit-16120472

    Und das sagen die anderen:

    "Über Fleischmengen lässt sich trefflich streiten, der eine sieht das Fleisch als Hauptbestandteil der Mahlzeit an, für den anderen ist es allenfalls eine feine Beilage.

    Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt, Fleisch in Maßen zu essen, insgesamt nicht mehr als 300-600 Gramm (g) Fleisch und Wurst pro Woche für einen Erwachsenen."

    https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/lebensm…htige-mass-5535

    Und was sagt die Politik?

    Die Grünen hatten im Bundestagswahlkampf 2013 einen Veggieday vorgeschlagen.

    Und die jetzige CDU-Agrarministerin Klöckner schlägt eine Erhöhung des Mehrwertsteuer von 7 auf 19 % für Fleisch vor.

    "Zur Finanzierung von mehr Tierwohl in deutschen Ställen schlagen Berater von Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) eine höhere Mehrwertsteuer auf Fleisch als bisher vor. Der Normalsatz von 19 Prozent sei grundsätzlich machbar und wegen geringer Verwaltungskosten "vorzugswürdig" gegenüber anderen Finanzierungsmodellen, heißt es in einer Machbarkeitsstudie, die Klöckner am Dienstag vorstellte."

    Dabei geht es der Agrarministerin nicht nur um eine gesündere Ernährung, sondern auch um das Tierwohl. Denn mit der höheren Mehrwertssteuer kann der Staat lenkend eingreifen beim Tierschutz in den Zuchtbetrieben.

    Viel Fortune hatten die Grünen ja damals nicht mit ihrem Vorschlag zum Veggieday. Mal sehen wie es der CDU mit ihrer Forderung nach einer höheren Mehrwertssteuer für Fleischprodukte ergeht.

    Die Ernährungswissenschaft liefert oft keine eindeutigen Forschungsergebnisse. Und wie die beiden Beispiele zeigen, gibt es durchaus unterschiedliche Umgehensweisen der Politik mit den Erkenntnissen der Wissenschaft. Trotzdem kann beiden Vorgehensweisen der unterschiedlichen politischen Parteien nicht abgesprochen werden, dass sie auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

    "Es geht im Grunde genommen um ein unwichtiges Bagatellverfahren um eine 25-Euro-Ordnungswidrigkeit, wie hundertfach jeden Monat am Amtsgericht verhandelt. Aber weshalb legt der Beschuldigte überhaupt Widerspruch ein, weshalb fühlt er sich so ungerecht behandelt, dass er die Mühen einer Gerichtsverhandlung auf sich nimmt? Er möchte als Radfahrer im Verkehrsgeschehen ernst genommen werden. Es ist ein bemerkenswerter Dialog, der sich dann zwischen Beschuldigtem und Richterin entspinnt, in dem die Richterin Verständnis für das Handeln des Radfahrers aufbringt. Gleichwohl entscheidet sie uneingeschränkt auf schuldig."

    Über diesen Fall wird im "linden#hannover blog gardemin am 10. Juli 2020 berichtet

    http://blog.gardemin.de/amtsgericht-ka…ahrer-schuldig/

    Hintergrund ist ein zugemüllter und zugeparkter viel zu schmaler benutzungspflichtiger Fahrradweg, den der Fahrradfahrer aus nachvollziehbaren Sicherheitsgründen nicht benutzte, sondern stattdessen auf der Fahrbahn gefahren ist. Ein Polizist erstattete deswegen eine Ordnungswidrigkeitenanzeige gegen den Radfahrer.

    Besonders gravierend finde ich diese Aussage der Richterin, "Gleichwohl dürfe der Beschuldigte der Radwegebenutzungspflicht wegen nicht einfach auf die Straße fahren, er solle sich lieber mit der Gesetzeslage beschäftigen. Radwege sind zu nutzen, damit der Verkehrsfluss der Autos nicht behindert wird.". Gravierend deshalb, weil üblicherweise Gerichte und Behörden an der Stelle argumentieren, der Radweg sei ja dafür da, dass Radfahrende sicherer fahren können als es auf der Fahrbahn möglich sei. Diese Aussage der Richterin, die dem Bericht zufolge sehr viel Verständnis für die Handlungsweise der Radfahrers aufbringt, finde ich überraschend ehrlich. Die Richterin scheint sich sehr stark den Interessen der Autofahrenden an einem zügigen Vorankommen verpflichtet zu fühlen.

    Bei einigen der letzten Beiträge hatte ich den Eindruck gewonnen, dass sich diese Beiträge generell mit der Sinnhaftigkeit von autonomen Fahren beschäftigen.

    Der Thread heißt aber: "Warum wir dringend ISA verbindlich für alle Autos brauchen!"

    Jetzt ist es natürlich richtig, dass man ISA als einen "Baustein" für autonomes Fahren betrachten kann.

    Faktisch ist es bislang jedoch lediglich ein Assistenzsystem für mehr Verkehrssicherheit, das in vielen Situationen ein zu schnelles Fahren verhindern kann.

    Aus Sicht von Radfahrer*innen und Fußgänger*innen halte ich ein verbindliches ISA für erstrebenswert.

    Aber auch andere Assistenzsysteme können Sinn machen.

    Zumindest meint dass der ADAC in Bezug auf den Spurhalteassistenten:

    "Fazit

    Die Euro NCAP Tests zeigen, dass aktuell bereits ausgereifte Spurhalteassistenzsysteme auf dem Markt sind. Laut ADAC ist es aber entscheidend, dass die Systeme beim Fahrzeugstart automatisch aktiviert werden und nicht nach einer manuellen Deaktivierung des Fahrers ausgeschaltet bleiben."

    Quelle: ADAC-Internetseite vom 30.09.2020,

    Test: Wie gut sind moderne Spurhalteassistenten?

    https://www.adac.de/rund-ums-fahrz…nten-vergleich/

    Der genereller Einbau von ISA dagegen wird vom ADAC abgelehnt:

    "ISA-Systeme sollten jederzeit übersteuerbar sein und sich dauerhaft vom Fahrer abschalten lassen, auch weil die Qualität der örtlichen Geschwindigkeitsbeschränkungen stark variiert.

    Eine Ausrüstungsvorschrift hält der ADAC aktuell für nicht erforderlich. Bedien- und Anzeigeelemente sollten für den Fahrer gut sichtbar und erreichbar sein."

    Quelle: ADAC-Internetseite vom 27.03.2018,

    ISA-Assistenten: Intelligente Bremser

    https://www.adac.de/rund-ums-fahrz…sassistent-isa/

    Die Aussage des ADAC, die Qualität der örtlichen Geschwindigkeitsbeschränkungen variiere stark, macht hellhörig. Will der ADAC damit sagen, wie schnell jemand Auto fährt, das solle man besser der Autofahrerin oder dem Autofahrer überlassen, weil die am besten beurteilen können, wann man sich besser über die angeordneten Geschwindigkeitsbegrenzungen hinwegsetzt?

    Der Spurhalteassistent dagegen wird vom ADAC sehr euphorisch begrüßt. Da geht es ja auch nicht um ein Begrenzen der Geschwindigkeit.