Beiträge von Ullie

    Das einzig Richtige wäre jetzt, sein Entsetzen und Mitgefühl auszudrücken oder einfach die Klappe zu halten. Den Rest erledigen die zuständigen Behörden.

    Was Eltern, die grade ihr Kind verloren haben am wenigsten brauchen können, ist eine Öffentlichkeit, die sensationsgeil, jede Einzelheit des Unfalls beleuchtet, um so schnell wie möglich jemanden zu finden, auf den man mit dem Finger zeigen kann.

    Die drei weiter oben von mir zitierten Berichte sollten zeigen, dass es unterschiedliche Darstellungen des Unglücks gab. Die den Medien so gerne (leider mitunter zu Recht) unterstellte Sensationslust oder das Profitstreben kann ich in den von mir weiter oben zitierten Medienberichten nicht erkennen. Woran machst du das fest?

    Und ich denke auch nicht, dass "jetzt einfach die Klappe zu halten" das Richtige wäre. Worin ich dir allerdings zustimme: "Was Eltern, die grade ihr Kind verloren haben am wenigsten brauchen können, ist eine Öffentlichkeit, die sensationsgeil, jede Einzelheit des Unfalls beleuchtet, um so schnell wie möglich jemanden zu finden, auf den man mit dem Finger zeigen kann."

    Das bedeutet aber nicht: "jetzt einfach die Klappe halten." Die hannoversche Lokalpresse, deren Artikel dazu nur in der Print-Ausgabe erschienen sind, im Internet hinter der Bezahlschranke, stellt die richtigen weitergehenden Fragen, zu denen jetzt nicht geschwiegen werden darf:

    Die HAZ berichtet in ihrer Printausgabe vom 19.3.2021, dass es am Standort der betroffenen Kita offenbar grundsätzlich zwei Probleme gäbe, die den Verkehr vor Ort betreffen. Der Wendehammer ist regelmäßig von Autos zugeparkt, obwohl dort ein absolutes Halteverbot gilt. Und trotzdem im Eingangsbereich der Kita mehrere große Schilder auf das Parkverbot hinweisen. Dort findet sich auch der Hinweis, dass bei einer zugeparkten Fläche im Notfall ein Rettungswagen nicht durchkommen würde.

    Ferner heißt es in der HAZ: "Eine Anwohnerin berichtet zudem, dass viele Eltern ihre Kinder regelmäßig mit dem Auto zur Kindertagesstätte bringen und sie am Nachmittag auch mit dem Wagen wieder abholen. „Zu Stoßzeiten ist hier kein Durchkommen“, sagt eine Betroffene. Auch Gespräche mit der Kita-Leitung, die Eltern darum zu bitten, ihre Kinder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu bringen, oder wenigstens weiter weg zu parken, hätten nichts gebracht, sagt die Anwohnerin."

    HAZ-Printausgabe vom 18.2020: "Kleinkind wird vor Kita von Auto überrollt und stirbt"

    Und in einem weiteren längeren Absatz in diesem Artikel berichtet die HAZ über die Probleme mit Elterntaxis:

    Demnach kämpfen Stadt und Polizei bereits seit Jahren gegen die sogenannten Elterntaxis. Es folgen Hinweise auf zahlreiche Polizeikontrollen und etliche Ratssitzungen, in denen das Thema Elterntaxis bereits behandelt wurde.

    Und es erfolgt der Hinweis auf das Projekt an der Albert-Schweitzer-Schule in Limmer wo bereits seit 2017 mit der Einführung eines Park- und Halteverbots vor dem Schulgebäude erfolgreich gegen die Elterntaxis vorgegangen wird.

    Auf diese Berichterstattung wird in dem Artikel hingewiesen:

    https://www.haz.de/Hannover/Aus-d…bei-Elterntaxis

    https://www.haz.de/Hannover/Aus-d…Elterntaxis-aus

    Vielleicht hätte der HAZ-Artikel auch noch deutlicher herausstellen können, dass solche Projekte, die sich gegen das Eindämmen des "Elterntaxi-Unwesens" richten, oft zu heftigen Anfeindungen gegen die Initiatoren und gegen Ordnungskräfte führen. Hier ein Zitat aus einem Bericht aus der Hamburger Morgenpost vom 11.9.2019:

    „Elterntaxi“-Streit bei Hamburg eskaliert Polizeischutz für Behörden-Mitarbeiter!

    "Früh am Morgen werden die Kinder eingeladen und ab geht's zur Schule – bis vor den Schulhof geht die Fahrt. Die so genannten „Elterntaxis“ nehmen schon seit langem Überhand, eingerichtete Bring- und Abholzonen werden gekonnt ignoriert. In Geesthacht bei Hamburg ist die Situation jetzt eskaliert. Ordnungsamt-Mitarbeiter, die falsch parkende Eltern aufschreiben, werden dort bepöbelt und bedroht. Sogar die Polizei ist im Einsatz, um den Ordnungsdienst zu schützen."

    https://www.mopo.de/im-norden/schl…eiter--33145328

    Aber schlimmer noch als die Eltern, die lautstark Ordnungskräfte anpöbeln sind möglicherweise diejenigen, die ganz einfach die wohlmeinenden Hinweise an sich abperlen lassen oder Projekte gegen Elterntaxis dadurch sabotieren, dass sie diese Projekte stillschweigend durch Ignorieren unterminieren. Warum auch zu Fuß gehen, das Auto ist ja so praktisch und sicher. Dass es nicht sicher ist zeigen immer wieder zahlreiche Beinahe-Unfälle und wenn dann so was wie in Bothfeld passiert, soll nicht darüber berichtet werden? Das wäre meines Erachtens nicht richtig.

    Und es ist auch wichtig, die oft sehr scheinheiligen Sicherheits-Versprechen der Autoproduzenten aufzudecken, deshalb hatte ich darauf hingewiesen, dass Volvo sich damit brüstet, dass vier HD-Kameras beim Einparken helfen und das Auto mit Assistenz-Systemen ausgestattet ist. Und auch die möglichen Gefahren einer Automatikschaltung ist kein Tabuthema in diesem Zusammenhang.

    Wenn man nicht auf P stellt, dann setzt sich das Fahrzeug in Bewegung, wenn man von der Bremse geht. Und ich mutmaße, dass genau das passiert ist.

    Also ganz einfach ein "Anwenderfehler". Assistenzsysteme hätten den Unfall dann ggfs. verhinden können/müssen.

    Also bei dem "daf", den die Gemeindekrankenschwester meines Herkunftortes fuhr, war das vermutlich anders.

    "Der DAF 44 war ein innovativer Kleinwagen. Er eignet sich nicht zum Rasen, ... sein luftgekühlter Zweizylinder-Boxermotor leistet zwischen 34 und 40 PS (...) Der Clou des Wagens ist sein Variomatic-Getriebe, eine spezielle Form der Vollautomatik, bei der sich die Übersetzung mittels einer Fliehkraftkupplung und eines Keilriemens stufenlos ändert – ganz ohne zu schalten.

    https://www.welt.de/motor/modelle/…-vorwaerts.html

    Ich erwähne das hier, weil ich vermute, dass Autos mit deutlich höheren PS-Zahlen in der Regel eine andere Form von Automatikgetriebe haben. Ich vermute, dass ein daf nicht einfach losfährt, wenn man von der Bremse geht.

    Was noch in dem Welt-Artikel steht:

    "DAF war der einzige niederländische Hersteller mit einheimischer Großproduktion, im 60 Kilometer von Eindhoven entfernten Born. 1967 lief dort der erste DAF vom Band. (...)

    Fünf Jahre später stieg Volvo ein. Schließlich übernahmen die Schweden die gesamte Autosparte von DAF und bauten den Volvo 66 (eigentlich ein DAF 66) und den Volvo 340/360 im Borner Werk."

    Der aus meiner Sicht wichtigste Teil fehlt:

    CO2-Preise hoch und Ausschüttung sämtlicher Einnahmen nach Köpfen.

    Das scheint mir ein sehr gutes Mittel zum Erreichen der CO2-Ziele zu sein.

    Wie ist das zu verstehen?

    Etwa so:
    Frau Müller fährt jedes Jahr rund 30.000 km mit ihrem SUV und zahlt dafür einen sehr hohen Steuergeldbetrag in Bezug auf ihr Mobilitätsverhalten, weil das Fahrzeug einen hohen CO2-Ausstoß hat.

    Herr Schulz fährt ausschließlich nur mit dem Fahrrad und zahlt deshalb keine CO2-Steuer in Bezug auf sein Mobilitätsverhalten.

    Am Jahresende werden die eingenommenen CO2-Verkehr-Steuergelder in einen Topf geschüttet. Und Frau Schulz und Herr Müller erhalten jeweils die Hälfte des Betrages?

    Auch sehr zuverlässig und seriös ist die Seite kandidatenwatch.de

    Kandidatenwatch.de heißen die Seiten, wenn es um bevorstehende Wahlen geht.

    Abgeordenetenwatch.de heißen die Seiten während der Legislaturperiode der beobachteten Parlamente.

    Jeder kann Fragen an die Kandidaten, bzw. Abgeordneten stellen. Die Fragen werden oft beantwortet.

    Schmunzeln musste ich bei einer Frage zum Thema Verkehr. In der Antwort formuliert FDP-Chef Lindner den Satz:

    "Das Thema Klimaschutz im Verkehr hat für uns Freien Demokraten einen sehr hohen Stellenwert."

    https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/christ…ntworten/572531

    Hier ein Link zu einem taz-Bericht über das online Portal Abgeordnetenwatch.de

    https://taz.de/Online-Portal-Abgeordnetenwatchde/!5583920/

    Andere Wahlprogramme sind auf https://www.bundestagswahl-2021.de/wahlprogramme/ (irgendeine inoffizielle Seite, zufällig gefunden) verlinkt, hab ich mir aber noch nicht angeschaut.

    Vielen Dank für den Hinweis auf das Wahlprogramm der Grünen, Gerhart.

    Die von dir zitierte Seite kannte ich auch noch nicht.

    Zwei Sachen sind mir aufgefallen:

    Die Seite macht auf den ersten Blick irgendwie einen recht "amtlichen" Eindruck.

    Nicht zuletzt durch den Titel und durch die Verwendung der drei Wahlkreuze in schwarz-rot und gold.

    Was mir sehr unangenehm aufgefallen ist:

    Gleich auf der ersten Seite ist eine Wahlstatistik in Form eines Säulendiagramms abgebildet.

    Bei dieser Wahlstatistik ist an erster Stelle eine höchste Säule in Magenta. Die ist beschriftet mit NW.

    In einem grauen Text wird erläutert:

    "Projektion mit Berücksichtigung der Nichtwähler (NW)"

    Auffällig ist auch, dass die Säulen für SPD und AfD fast genau gleich hoch sind.

    Wenn man auf den Kasten mit dieser Grafik draufdrückt, wird der Betrachter weitergeleitet zu einer Seite mit Wahlstatistiken.

    Und da fehlt dann die Säule mit "NW" und die Säule für die SPD ist mit 16,3 % deutlich höher als die der AfD mit 10,8 %.

    Die Werte auf dieser Seite stimmen in etwa überein mit denen auf der Seite wahlrecht.de, die nach meiner Kenntnis sehr seriös ist.

    Die Meldungen widersprechen sich tatsächlich in einigen Details:

    Solinger Tageblatt vom 19.3.21, 5:54 Uhr

    "Im Volvo XC90 saßen Vater (32) und Mutter (30), deren Tochter (4) sowie der Sohn (18 Monate alt). (...) Als die Mutter mit den beiden Kindern das Auto verließ, setzte sich der Volvo aus zunächst ungeklärter Ursache in Bewegung und überrollte den kleinen Sohn."

    Quelle: https://www.solinger-tageblatt.de/panorama/hanno…r-90250455.html

    Hier steht nicht, wo sich der Vater im Auto aufgehalten hat. Saß er am Steuer? Oder auf dem Beifahrersitz?

    NDR vom 18.3.21, 21:19 Uhr

    "Nach Angaben eines Polizeisprechers ereignete sich das Unglück, als die Mutter ihre vierjährige Tochter in den Kindergarten bringen wollte. Aus noch ungeklärter Ursache setzte sich der Wagen, an dessen Steuer der Vater saß, in Bewegung und überrollte den ebenfalls ausgestiegenen Jungen."

    https://www.ndr.de/nachrichten/ni…aunfall100.html

    Hier steht, dass der Vater am Steuer saß.

    In der NDR Meldung beruft man sich auf die Angaben des Polizeisprechers. Deshalb habe ich bei den Polizeimeldungen nachgeschaut:

    Presseportal, Polizeidirektion Hannover, 18.3.21, 13:58 Uhr

    "Das Auto der Eltern setzte sich aus bislang noch ungeklärter Ursache in Bewegung und überrollte dabei ein 18 Monate altes Kind. Das Kind wurde dabei tödlich verletzt.

    Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes der Polizei Hannover hielten gegen 09:00 Uhr die Eltern zweier Kinder mit ihrem Volvo XC90 vor der Kindertagesstätte in Bothfeld, um ihre vier Jahre alte Tochter in den Kindergarten zu bringen. In dem Auto saßen der Vater (42 Jahre alt), die Mutter (40 Jahre alt), die Tochter und ein Sohn (18 Monate alt). Als ein Elternteil mit den beiden Kindern das Auto verließ, setzte der Volvo sich aus noch ungeklärter Ursache in Bewegung und überrollte den Sohn."

    https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/66841/4867584

    Das ist allerdings auch die erste Meldung von dem Unglück in der Auswahl oben.

    Hier steht drin, dass "ein Elternteil" mit den beiden Kindern das Auto verließ. Da steht nicht drin, ob es die Mutter oder der Vater war, die/der das Auto verließ.

    Vater und Mutter sind in der unteren Meldung jeweils 10 Jahre älter als in der oberen Meldung.

    Ich verstehe in dem Fall auch nicht wo der Zusammenhang zu der PS-Stärke sein soll. Auch mit 50 oder 20 PS wäre das Auto losgerollt und hätte das Kleinkind überrollt.

    Nach allem was ich darüber gelesen habe, ist bislang unklar, warum sich das Fahrzeug in Bewegung gesetzt hat. Bei einem 20 PS-Fahrzeug ist vermutlich die Fahr-Assistenztechnik deutlich weniger komplex als bei einem Fahrzeug mit rund 250 PS. Und ein Versagen einer komplexen Fahrerassistenztechnik ist bislang nicht auszuschließen.

    Automatikgetriebe?

    Ist es nicht so, dass man den Schalter auf "P" stellen muss, wenn das Fahrzeug abgestellt wird? Aber was kann alles passieren, wenn man das nicht tut? Bei einem klassischen Automatikgetriebe? Bei einem modernen Automatikgetriebe ist der Bordcomputer eine zusätzliche mögliche Fehlerquelle.

    Sehr geehrter Nutzer Ullie. Warum Sie einen tödlichen Unfall eines Kleinkindes nutzen um auf die PS-Zahlen eines Fahrzeugs hinzuweisen ist mir unklar. Abscheulicher geht "um Aufmerksamkeit heischen" nicht mehr. Sind Sie noch ganz knusper?

    Sie haben Recht Nbgradler, das Kind wurde ja von dem Auto überrollt, so weit das dem Bericht zu entnehmen ist.

    Da spielt neben der PS-Zahl besonders das Gewicht des Fahrzeuges eine sehr entscheidende Rolle.

    Das liefere ich hier nach:

    Die verschiedenen Motoren mit ihren verschiedenen Leistungen führen fast alle zu einem Leergewicht von über 2 t, zum Teil deutlich über 2 t.

    Die schwerste Ausführung wiegt 2312 kg.

    Allerdings gibt es bei SUV's mit hohen PS-Zahlen einen Zusammenhang mit einem hohen Gewicht.

    In der Lokalpresse wird gerade darüber berichtet, dass die Kita-Leitung mehrfach vergeblich die Eltern der Kita-Kinder dazu bewegen wollten, die Kinder zu Fuß, mit dem Rad oder dem ÖPNV zu bringen.

    Ein Solo-Omnibus für rund 100 Fahrgäste hat etwa dieselbe Motorleistung wie das Unfallauto. Auch aus diesem Blickwinkel ist das erwähnenswert die Motorleistung des Unfallautos zu nennen. Es könnten sehr viele Eltern mit dem Bus ihre Kinder bringen. Und rund um die Kita könnte man eine autofreie Zone einrichten, so dass es dort nicht zu einer unübersichtlichen Verkehrslage kommt, was solche Unfälle wie den beschriebenen begünstigen.

    Noch weniger verstehe ich den Verweis auf die genannten Assistenzsysteme.

    In diesem Zeitungsbericht über das Unglück heißt es:

    "Als die Mutter mit den beiden Kindern das Auto verließ, setzte sich dieses aus bislang noch ungeklärter Ursache in Bewegung und überrollte den 18 Monate alten Sohn."

    Das heißt: "Das Auto setzte sich von selbst in Bewegung."

    https://www.rtl.de/cms/hannover-u…lt-4725018.html

    Bei einem traditionellen Auto denkt man in einem solchen Zusammenhang doch am ehesten daran, dass die Handbremse nicht angezogen war und kein Gang eingelegt war. Allerdings ist es dort vor der Kita sehr flach und es ist da keine abschüssige Straße.

    Bei einem modernen Auto könnten möglicherweise auch noch andere Ursachen in Frage kommen.

    Zum Beispiel ein nicht einwandfreies arbeitendes "intelligentes" Assistenzsystem.

    Deshalb hatte ich in diese Richtung recherchiert.

    Was ich dazu rausgefunden habe, das habe ich aufgeschrieben:

    Über den Volvo XC 90 habe ich auf der Internetseite des Konzerns unter anderem folgende Angaben gefunden:

    "Lassen Sie sich assistieren

    Das intelligente Assistenzsystem Curve Speed Assist sorgt für eine sichere Reisegeschwindigkeit in den Kurven. Und beim Einparken geben Ihnen vier HD-Kameras garantiert den Überblick."

    https://www.volvocars-haendler.de/erb/neuwagen/a…_kaAjWMEALw_wcB

    Ob ein Assistent, der für eine sichere Reisegeschwindigkeit in den Kurven sorgt, auch in der Lage ist, ein Auto von selbst in Bewegung zu setzen, weiß ich nicht, aber ganz ausschließen kann man es wohl nicht unbedingt.

    Ob die vier HD-Kameras, die eingebaut sind, auch von einem Bordcomputer ausgewertet werden oder nur vom Fahrer, weiß ich nicht. Aber es ist doch zumindest erwähnenswert. Zum Beispiel hätte es sein können, dass das Kind von einer der vier Kameras gefilmt wurde. Das heißt, es war wirklich sehr unglücklich, dass weder der Fahrer noch der Bordcomputer des Autos daraufhin das Auto sofort gestoppt hatten, wodurch vielleicht das Unglück hätte vermieden werden können. Entsprechend sollte unbedingt nachgebessert werden. Gerade wo der Hersteller Volvo sehr hohen Wert auf Sicherheit legt.

    Es ist sehr sicher damit zu rechnen, dass dieses Unglück bei Volvo alle Alarm-Glocken zum Läuten bringen wird. Und das sehr viel akribische Aufklärungsarbeit geleistet werden wird, wie es dazu kommen konnte. Und ob es Möglichkeiten gibt, die Bordcomputertechnik weiter zu verbessern, so dass solche Unglücke auszuschließen sind.

    "Kindergarten-Kinder müssen alles mit ansehen: Kleinkind (1) wird von Auto der Eltern überrollt"

    aus tz vom 19.3.2021,

    https://www.tz.de/welt/hannover-…r-90250455.html

    "Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes der Polizei Hannover hielten die Eltern mit ihrem Wagen am Morgen vor der Kita im Stadtteil Bothfeld, um die vier Jahre alte Tochter in den Kindergarten zu bringen. Im Volvo XC90 saßen Vater (32) und Mutter (30), deren Tochter (4) sowie der Sohn (18 Monate alt).

    Als die Mutter mit den beiden Kindern das Auto verließ, setzte sich der Volvo aus zunächst ungeklärter Ursache in Bewegung und überrollte den kleinen Sohn."

    Über den Volvo XC 90 habe ich auf der Internetseite des Konzerns unter anderem folgende Angaben gefunden:

    "Lassen Sie sich assistieren

    Das intelligente Assistenzsystem Curve Speed Assist sorgt für eine sichere Reisegeschwindigkeit in den Kurven. Und beim Einparken geben Ihnen vier HD-Kameras garantiert den Überblick."

    https://www.volvocars-haendler.de/erb/neuwagen/a…_kaAjWMEALw_wcB

    Das Fahrzeug wird mit Motoren mit 183 kW (249 PS) und 194 kW (264 PS) angeboten.

    https://www.volvocars.com/de-ch/modelle/…e-daten/motoren

    Besonders krass ist die Autoreklame für Landrover-SUV's auf der selben Seite der tz-Internetzeitung auf der über den Unfall berichtet wird. Heute Mittag und heute Abend immer noch, wird dort für besonders leistungsstarke SUV's Reklame gemacht.

    In einem anderen Bericht über den Unfall heißt es:

    "Als die Mutter mit den beiden Kindern das Auto verließ, setzte sich dieses aus bislang noch ungeklärter Ursache in Bewegung und überrollte den 18 Monate alten Sohn." rtl.de vom 19.3.2021

    https://www.rtl.de/cms/schrecklic…to-4725018.html

    Der Unfall ereignete sich in Hannover-Bothfeld:

    https://www.haz.de/Hannover/Aus-d…Auto-ueberrollt

    https://www.google.com/maps/search/Ki…t/data=!3m1!1e3

    Ab Minute 57:40 in dem Video gibt es einen Redebeitrag von Erik zum, geplanten Ausbau des Südschnellweges zur Autobahn.

    Hier der Link, der direkt zu dieser Stelle im Video führt:

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    Ich lass' mir inzwischen solche Gelegenheiten nicht mehr entgehen und frage ganz stumpf nach. Zur Not beim Marktleiter:

    Hat sich der Fahrer wenigstens gemeldet, der die Laterne krumm gefahren hat? Es gibt hier immerhin Leute, die hier einkaufen, ohne dass sie dafür einen Parkplatz beanspruchen. Und die Kunden, die ohne Auto kommen, die finanzieren dann die Parkplätze mit, die sie gar nicht brauchen. Da sehe ich ja nicht ein, dass ich auch noch die krumm gefahrenen Laternenpfähle mit bezahlen sollen.

    Also haben Sie dann wenigstens den krumm gefahrenen Laternenpfahl ersetzt bekommen, wenn Sie schon keine Parkgebühren nehmen?

    Hier der Link zur Corona Demo heute im Netz.

    Auf dem Platz der Göttinger 7 wurde eine Bühne aufgebaut.

    Dort kann man vorbeigehen, um Plakate abzustellen.

    Ein kleines Team mit einer Handvoll Unterstützer repräsentiert die Demo live unter Einhaltung der Corona-Regeln.

    Die Demo wird in einem Live-stream auf You-tube übertragen.

    Aktuell werden 150 Zuschauer angezeigt. Aber die Web-Demo hat ja auch erst vor wenigen Minuten begonnen.

    Es gibt den ganzen Nachmittag noch die Möglichkeit sich zuzuschalten.

    Gleichzeitig werden live an vier Orten in Hannover Unterschriften gesammelt für ein Bürgerbegehren zur Abschaltung des Kohlekraftwerks Stöcken:

    "Wir werden an 4 verschiedenen Orten in ganz Hannover Unterschriften für das Bürger*innenbegehren Hannover erneuerbar sammeln, welches eine Abschaltung des Kohlekraftwerks Stöcken bis 2026 fordert. An diesen Orten werden wir mit Lastenrädern sein, damit wir mobil sind und uns frei bewegen können und du dadurch die allgemein geltenden Coronaregeln einhalten kannst.

    Los geht es an allen 4 Standorten um 14:00 Uhr/14:30 Uhr, bestimmt auch in deiner Nähe:

    NORDSTADT:

    E-Damm/Christuskirche, mobil

    LINDEN:

    Küchengartenplatz, mobil

    LIST:

    Listerplatz, mobil

    SÜDSTADT:

    Heinrich-Heine-Platz, mobil

    Also komm bis 17:00 Uhr/ 17:30 Uhr vorbei und lass deine Unterschrift da und /oder geh zusammen mit einem/einer/* Freund*in sammeln. Mehr Infos zu dem Bürger*innenbegehren und die Unterschriftenlisten findest du hier."

    Das ist der Link zum Bürgerbegehren: https://hannover-erneuerbar.de/

    Und hier geht's zur Demo:

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    PROMISES Das ist der Text auf dem Bühnen-Demo-Plakat!

    Okay, für Adsche noch mal anders rum:

    Althusmann verteidigt mit seinen Vorschlag bewährte Maßnahmen zur Pandemie-Eindämmung endlich aufzugeben das uralte Prinzip, dass die Wirtschaftstätigkeit maximiert werden muss, auch wenn klar erkennbar ist, dass es zahlreichen Menschen das Leben kosten wird. Auf diesem kapitalistischen Prinzip des unbegrenzten Wachstums an Wirtschaftsleistung basiert ja in seinen Augen der gesellschaftliche Konsens, der keinesfalls dadurch geschwächt werden darf, dass plötzlich auf Menschenleben Rücksicht genommen wird.

    Landkreis,

    Region,

    kreisfreie

    Stadt in Nds.

    Freitag
    12.03.2021
    Samstag
    13.03.2021
    Sonntag
    14.03.2021
    Montag
    15.03.2021
    Dienstag
    16.03.2021
    Mittwoch
    17.03.2021
    Donnerstag
    18.03.2021
    Hannover, Region106,9113,6120,4122,1119,8116,1130,4
    Salzgitter, Stadt155,3161,1182,2191,8209,0219,6233,0

    Die Corona-Werte in Niedersachsen gehen weiter nach oben.

    Quelle mit der ganzen Tabelle: https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/ak…_niedersachsen/

    Letzte Woche Mittwoch hatte Salzgitter noch einen Stand knapp unter 100. Jetzt ist der Wert auf über 200 angestiegen, innerhalb einer Woche. Für Salzgitter heißt das zum Beispiel, dass sämtliche Schulformen auch zum Beispiel die mit Abschlussklassen, die zwischen zeitlich geöffnet waren, bis zu den Osterferien geschlossen bleiben.

    Der erste Osterferientag in Niedersachsen ist Montag, 29.3.2021.

    "Wegen extrem gestiegener Corona-Infektionszahlen schließt die Stadt Salzgitter alle Schulen in der Woche vor den Osterferien. (..)

    Die Inzidenz der Stadt war innerhalb einer Woche von 99,7 auf am Donnerstag 233,0 gestiegen."

    Quelle: News 38.de https://www.news38.de/niedersachsen/…-Impfstoff.html

    Im selben Artikel wird darüber berichtet, dass in der rot-schwarzen Regierungskoalition über die Bedeutung des Inzidenzwertes gestritten wird:

    "Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat den Vorstoß von Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) zum Abrücken vom Inzidenzwert als alleinigem Kriterium für Corona-Lockerungen abgelehnt. (...)

    Althusmann hatte vorgeschlagen, den Inzidenzwert zu einem gewichteten Risikowert weiterzuentwickeln. „Bei dem könnte etwa die Frage der Belegung und Kapazität der Krankenhäuser, der Alterserkrankungen und der regionalen Entwicklungen mit regionalen Hotspots einfließen“, sagte Althusmann der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“."

    An der Stelle stimme ich Weil zu: Das Vertrauen darauf, dass der Inzidenzwert ausschlaggebend ist und als Richtschnur taugt, sollte nicht leichtfertig verspielt werden. Denn wie auch immer der von Althusmann angepeilte alternative Wert auch heißen würde, seine Entstehung wäre noch deutlich komplexer als der jetzt benutzte Inzidenzwert. Zusätzliches Vertrauen würde damit nicht geschaffen.

    Das hoffe ich sogar, die Drohen wären dann das, was jetzt die Autos sind. Schwere laute energiehungrige Maschinen die einen bruchteil ihrer eigenen Masse als Nutzlast/Passagiere befördern.

    Wir haben die schweren energiehungrigen Maschinen, die Autos, bekommen, was spricht dafür und was dagegen, dass wir die anderen schweren energiehungrigen Maschinen, die Drohnen, auch bekommen?

    Spontan fällt mir dazu der Science Fiction Film Blade Runner ein.

    Ich glaube mich zu erinnern, vor ca. 1,5 Millionen Jahren mal gelesen zu haben, dass in den USA in einigen Counties die Regel gilt: Sobald ein Fußgänger die Straße betritt, hat der motorisierte Verkehr stehenzubleiben. Und zwar komplett. Sheriff, Krankenwagen und Feuerwehr ausgenommen. Das fänd ich bei uns gut und richtig.

    Das gibt es auch bei uns. Steht in der Straßenverkehrsordnung:

    StVO, §20:

    (4) 1An Omnibussen des Linienverkehrs und an gekennzeichneten Schulbussen, die an Haltestellen (Zeichen 224) halten und Warnblinklicht eingeschaltet haben, darf nur mit Schrittgeschwindigkeit und nur in einem solchen Abstand vorbeigefahren werden, dass eine Gefährdung von Fahrgästen ausgeschlossen ist. 2Die Schrittgeschwindigkeit gilt auch für den Gegenverkehr auf derselben Fahrbahn. 3Die Fahrgäste dürfen auch nicht behindert werden. 4Wenn nötig, muss, wer ein Fahrzeug führt, warten.

    (Hervorhebung von mir.)

    https://dejure.org/gesetze/StVO/20.html

    In diesem You tube Video des BR ist das sehr anschaulich und korrekt dargestellt.

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    Leider grassieren auch Erklärvideos, in denen die letzte von mir hervorgehobene Regelung ein bisschen "unter den Tisch gekehrt wird". Geradeso als sei es ein wenig "anstößig".

    Das muss niemanden wundern, denn die einzige andere damit vergleichbare Situation, die ebenfalls mit den von dir geschilderten Regelungen in einigen US-Countis übereinstimmt, ist der Fußgängerüberweg (Zebrastreifen).

    "In die westdeutsche Straßenverkehrsordnung wurde der Fußgängerüberweg zum 24. August 1953 aufgenommen. Der Vorrang für Fußgänger auf Zebrastreifen wurde erst zum 1. Juni 1964 eingeführt." https://de.wikipedia.org/wiki/Fu%C3%9Fg…g)%20eingesetzt.

    Es hat also einige Jahre gedauert, bis zumindest theoretisch geklärt war, wer am Zebrastreifen Vorrang genießt. Praktisch ist das bis heute nicht gewährleistet, dass der Fahrzeugverkehr tatsächlich anhält. Die oben geschilderte Regelung betreffs Omnibussen, die mit Warnblinklicht an Haltestellen halten, gibt es übrigens seit 1995.

    http://www.schulbus.net/links/stvo20.h…80%937%20km%2Fh.

    Die Regelung wird aber von Landkreis zu Landkreis sehr unterschiedlich gehandhabt. Und ich wage mal die Behauptung, dass diese Regel mit der Wartepflicht des Autofahrers gegenüber Fußgängern, die zu einem Bus mit Warnblinklicht gehen oder von dem Bus weggehen, deutlich weniger bekannt ist, als die Regel, dass nur solche Radwege benutzungspflichtig sind, die mit [Zeichen 237][Zeichen 240] oder [Zeichen 241-30] ausgeschildert sind.

    Das ist aber genau der Satz, der den öffentlichen Nahverkehr besonders im ländlichen Raum so irrsinnig unökologisch macht. Das wird in der Stadt (ja, zwischen aufstehen und zu Bett gehen gibt es keine Unterschiede - das ist genau der Punkt den ich versuche zu verdeutlichen) nur deswegen nicht so schlimm, weil auch in den Nebenzeiten mehr Menschen konzentriert an einem Ort leben. Dies bestätigt übrigens Ihren Standpunkt, dass wir alle in 12m² Studentenbuden mit einer gemeinsamen Waschküche in Hanover leben sollten - dann kann der Rest Deutschlands von fliegenden Elektrodronen automatisiert beackert werden und Lebensmittel in die Megapole fliegen.

    Ich verstehe. Sie vermuten, dass es in der Stadt mehr Menschen gibt, die zwischendurch, also außerhalb der morgendlichen und abendlichen Rush Hour den Bus benutzen, als das auf dem Land der Fall ist. Das verdient genauer untersucht zu werden. Es liegt meines Erachtens nicht auf der Hand, das es so ist.

    Folgendes Erlebnis: Schwiegereltern wohnen auf dem Land. Es gibt kaum ÖPNV-Anbindungen. In den Ferienzeiten schon gar nicht. Aber es gibt einen ehrenamtlich betriebenen Bürgerbus. Den habe ich schon häufiger benutzt. War nicht so einfach, ich musste geltend machen, dass ich die Schwiegereltern besuche, sonst hätte ich keinen Anspruch darauf mitgenommen zu werden. Unkostenbeitrag 5 Euro pro Fahrt. (Taxi wäre teurer!)

    Mitnahme nur nach Anmeldung mind. 1 Tag im voraus.

    Bei der Fahrt berichtete der Busfahrer leicht angefressen davon, dass immer mehr Kinder sich anmelden, bzw. von ihren Eltern angemeldet werden für eine Fahrt ins Hallenbad im nächsten Mittelzentrum. Schließlich sei der Bus doch vor allem für die älteren Menschen da, die kein Auto mehr fahren könnten. Und die keine Verwandten haben, die sie fahren.

    Ich gab zu bedenken, dass die Strecke mit dem Fahrrad für die Kinder bei schlechtem Wetter schon eine ganz schöne Zumutung sei. (ca. 20 km hin und rück) Und zudem mit einigen gefahrenpunkten für Radfahrer*innen!

    "Das müssten halt die Mütter machen, die Kinder dahin fahren.", so der Fahrer.

    Dieses traditionelle Familienmodell gibt es allerdings auch auf dem Land immer seltener. Letztlich gab der Busfahrer zu, dass er deswegen beim Landkreis (=finanzieller Unterstützer) nachgefragt habe. Und die befürworten auch den Transport der Kinder!

    Freilich gibt es auch noch viele traditionelle Familienstrukturen auf dem Land. Da fährt dann das Mama-Taxi die Kinder. Und das Tochter-Taxi die Oma und den Opa mit dem privaten PKW, tagsüber außerhalb der Rush-Hour. Wenn man jedoch Scharffenbergs Vision "No Car" zugrunde legt, dann gäbe es nicht mehr das private Mama-Taxi / Tochter-Taxi. Und es gäbe auch tagsüber deutlich mehr Bedarf für den ÖPNV und eine entsprechend bessere gleichmäßigere Auslastung.

    Ich glaube übrigens nicht wie die CSU-Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung, Dorothee Bär, daran, dass Drohnen jemals in einem nennenswerten Umfang Mobilität für breite Bevölkerungsschichten ermöglichen werden. Was Scharffenberg in "No Car" genau zum Thema Drohnen sagt, das müsste ich noch mal nachblättern. Er will jedenfalls nicht den Autoverkehr durch Drohnen-Verkehr ersetzen.