Beiträge von Ullie

    "Dänemark hat weltweit mit die höchste Impfquote"

    Das berichtet der Nordschleswiger vom 3.8.2021.

    "Laut Michael Bang Petersen, Professor am Institut für Politikwissenschaft der Universität Aarhus, ist Dänemarks hohe Platzierung vor allem auf das große Vertrauen der Bürger in die Behörden zurückzuführen."

    Dänemark hat weltweit mit die höchste Impfquote
    Dass sich so viele Bürgerinnen und Bürger impfen lassen, sei ein Ausdruck der Vertrauenskultur, die im Land vorherrsche, meint ein Verhaltensforscher.
    www.nordschleswiger.dk

    Bedeutet das im Umkehrschluss, dass das Vertrauen in die Tätigkeit der Behörden in Deutschland nur sehr gering ausgeprägt ist? Oder gibt es andere Gründe, warum in Deutschland bislang weniger Menschen gegen Corona geimpft sind als in Dänemark?

    Am 14.9.2021 berichtete das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) dann, dass in Dänemark die meisten Corona-Beschränkungen fallen. Allerdings setzt Dänemark weiterhin auf 3-G-Regel mit kostenlosen Tests. Während in Deutschland von der Politik immer die Gangart gegenüber Nicht-Geimpften zunehmend verschärft wird. So soll es ab 11. Oktober keine kostenlosen Bürgertests mehr geben.

    Corona in Dänemark: Wieso das Nachbarland alle Maßnahmen beendet – trotz vergleichbarer Infektionslage
    In Dänemark wurde das Ende aller Corona-Maßnahmen gefeiert. Begründet hatte die dänische Regierung den Schritt mit den Impfquoten, die im Nachbarland etwas…
    www.rnd.de

    Wie passt das zusammen?

    In Dänemark werden zahlreiche Corona-Beschränkungen fallen gelassen aber an den kostenlosen Bürgertests festgehalten.

    In Deutschland dagegen will man Nicht-Geimpfte immer mehr vom gesellschaftlichen Leben ausschließen. Unter anderem indem verlangt wird, dass Corona-Tests selbst bezahlt werden sollen oder indem Nicht-Geimpften von Vornherein der Zugang verwehrt wird zu vielen Veranstaltungen. Ich befürchte, die zunehmend "härteren Gangart" gegen Nicht-Geimpfte wird nicht dazu beitragen, die Impfquote zu verbessern. Stattdessen ist zu befürchten, dass sich die Gräben vertiefen und die Positionen verhärten, wie es ja leider auch in einigen Beiträgen in diesem Thread schon geschehen ist.

    Aus Fußgängerperspektive betrachtet unterirdisch. Aber was genau sind die Probleme?

    Es ist zu kurz gedacht, wenn hier einfach nur postuliert wird, der Radverkehr gehört auf die Fahrbahn.

    Denn eine Änderung der Ausschilderung alleine wird das vermutlich nicht bewirken.

    Und aus Fußgängerperspektive betrachtet würde dann immer noch der Fußweg auf der anderen Seite fehlen.

    Die Fahrbahn schmaler gestalten, dafür hinreichend breite Gehwege auf beiden Seiten. Und die nicht für den Radverkehr freigeben. Auf Akzeptanz wird das bei vielen Radfahrern aber erst dann treffen, wenn außerdem Tempo 30 angeordnet wird und effektiv kontrolliert wird.

    Im Baustellenbereich gilt Tempo 30, aber die Straße wurde für Radfahrer und Fußgänger mit [Zeichen 254] und [Zeichen 259] komplett gesperrt. Ich bin trotzdem durchgefahren, aber ein Verantwortlicher scheint die Meinung von Ullie zu teilen, dass man dort, wo es keinen "Radweg" gibt, auf gar keinen Fall Fahrrad fahren kann.

    Ich befürchte Sie missinterpretieren (bewusst?) etwas, was meine Aussagen zu Fahrradwegen angeht.

    Wenn im Baustellenbereich [Zeichen 259] und [Zeichen 254] ausgeschildert ist, dann hat das offensichtlich wenig damit zu tun, dass derjenige der da ausschildert, glaubt, man dürfe dort, wo es keinen "Radweg" gibt, auf gar keinen Fall Fahrrad fahren.

    Vielmehr ist davon auszugehen, dass derjenige annimmt, es gäbe keine andere vernünftige Möglichkeit, als sich mit dem Auto fortzubewegen. Und um seine Haltung den wenigen renitenten Auto-Verweigerern gewaltsam überzustülpen, hängt er diese Schilder auf.

    ;) Darin unterscheidet er sich allerdings nur wenig von solchen Leuten, die aus purer Prinzipienreiterei einen Radweg rechts oder links liegen lassen, und mag der auch noch so gut ausgebaut sein. Und die am liebsten für alles, was als ein Radweg interpretiert werden kann, das Unterpflügen anordnen möchten, selbst dann, wenn es noch einen brauchbaren Fußweg abgibt. ;)

    Vielleicht sollten Sie einfach mal hin und wieder die "Fahrradfahrer-Brille" absetzen und stattdessen die Fußgänger-Perspektive annehmen. Fußgängerverkehr scheint in Ihrer Gedankenwelt von so untergeordneter Bedeutung zu sein, wie Sie es gerne Autofahrer*innen in Bezug auf den Radverkehr vorwerfen.

    Sie würden sich vermutlich gut verstehen mit den Verkehrsplanern, die dieses Konstrukt in Hameln zu Stande brachten:

    Der im Bild gezeigte Fußgängertunnel ist quasi verpflichtend für den Fußverkehr, denn oberirdisch sind keine Querungsmöglichkeiten über den City-Ring vorgesehen. Wer im "Freistil" oberirdisch den Cityring an dieser Stelle quert, der wird angehupt. Im Falle dass er angefahren wird, würde ihm vermutlich vorgeworfen, dass er den Fußgängertunnel nicht benutzt habe.

    Hier ein googlstreetview-Blick in die "Hamelner Katakomben", die den Fußgänger-Zugang zur Altstadt darstellen:

    Google Maps
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    www.google.com

    Und hier ein oberirdischer Blick auf die Verkehrssituation. Die googlestreetview-Aufnahme wurde vor dem Fremdenverkehrsamt gemacht, mit Blick auf die für den Fußverkehr untertunnelte Kreuzung.

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    Im Fremdenverkehrsamt (das liegt direkt am Cityring, aber außerhalb der "Altstadt-Einhegung durch den Fahrverkehr") reagierte man "verschnupft" darauf, dass ich als gravierenden Mangel feststellte, dass die schöne Hamelner Innenstadt vom Fremdenverkehrsamt aus nur unterirdisch erreichbar sei.

    Dort erläuterte man mir, man könne doch nicht den Fahrzeugverkehr auf dem schönen Cityring mit Fußgängerverkehr ausbremsen. Und die unterirdischen Gänge seien doch sehr schön gestaltet und würden gut sauber gehalten. Zugegeben, es stinkt dort nicht ganz so unfein nach Urin, wie ich es schon andernorts erleben musste. Zu befürchten ist allerdings, dass die Kosten für die notwendigen aufwendigen Reinigungsarbeiten als Ausgaben für den Fußverkehr verbucht werden. Und der Dokumentation dafür dienen, dass man in Hameln sehr um den Fußverkehr bemüht ist.

    Um den Klimawandel zu stoppen, müssen die Emissionen komplett aufhören, bzw. dürfen nur noch so hoch sein, wie wir an anderer Stelle der Atmosphäre dauerhaft (!) entziehen.

    Vielleicht hat Swantje Michelsen ja das verstanden mit dem Komplett-Runterfahren der Emissionen?

    Auf jeden Fall finde ich es mutig, dass die Direkt-Kandidatin im Wahlkreis 41 (Hannover-Stadt 1), ganz offensichtlich Stellung bezieht gegen den Autoverkehr. Ich halte es für wünschenswert, dass sie damit ein sehr gutes Erststimmen-Ergebnis bei der Bundestagswahl erzielt. Es wäre ein Zeichen dafür, dass auch mit Autokritik politische Mehrheiten zu erzielen sind.

    Max. 360€ für's Anwohnerparken aber immer noch kein 365€ Ticket für den Nahverkehr. Es ist wirklich zum Verzweifeln.

    Es muss ja vielleicht gar nicht unbedingt das 365€-Nahverkehrsticket sein.

    In Hannover wird derzeit die GVH-Card-50 diskutiert. (GVH = Großraum-Verkehr Hannover) Wer diese für 10 Euro im Monat erwirbt, der kann seine Einzelkarten oder Tageskarten zum halben Preis kaufen. Beispiel: Statt 6 Euro für die Tageskarte in der Zone Hannover müssten dann nur 3 Euro bezahlt werden. Die Internetzeitung garbsencitynews berichtete bereits im März 2021 darüber:

    "Um vor allem Kunden anzusprechen, für die sich eine Monatskarte nicht lohnt, soll eine Halbpreiskarte nach dem Vorbild der BahnCard eingeführt werden. Inhaber einer HannoverCard 50 zum Monatspreis von 10 Euro können GVH-Fahrscheine zum halben Preis erwerben. Damit möchte die Region Hannover Gelegenheitskunden noch besser an den Nahverkehr binden. Dies ist Teil eines „Post-Corona-Pakets“, mit dem die Region in der Zukunft die Fahrgastzahlen wieder deutlich steigern möchte."

    Region Hannover bewirbt sich um Fördermittel für den Nahverkehr: Neue HannoverCard 50 geplant - Garbsen City News
    Mit „Modellprojekten zur Stärkung des ÖPNV“ bewirbt sich die Region Hannover um Fördergelder des Bundesverkehrsministeriums (BMVI).
    garbsen-city-news.de

    Zu dem von Nbgradler verlinkten in Tübingen geplante Gewichtsklassen-Parktarif: Ich würde es begrüßen, wenn nicht nur einseitig auf's Gewicht, sondern auch auf die PS-Zahl geschaut würde. 50 PS als Obergrenze, alles was mehr PS hat verteuert den Autobesitz immens. Allerdings beinhalten solche Vorhaben auch die Gefahr kontraproduktiver Begleiterscheinungen. Die Stadt als Organisator des Anwohnerparkens kann ja nicht sicher stellen, dass überhaupt genug Parkplätze angeboten werden. Wer jedoch deutlich höhere Anwohnerparkausweis-Gebühren errichtet, als das bisher der Fall war, der wird noch schwerer zu bändigen sein als bisher, wenn er trotz Anwohnerparkausweis keinen Parkplatz findet. Nötig ist aber nicht nur ein Verteuern des legalen Parkens, sondern auch ein deutlich rigideres Vorgehen gegen Falschparker.

    Daraus entstehen Diskussionen wie die, ob es in bestimmten Stadtteilen überhaupt ausreichend legale Parkplätze gäbe und wer dafür verantwortlich gemacht werden könne, zusätzliche Parkplätze auszuweisen. Leider haben in der Vergangenheit viele Kommunalpolitiker nur allzu willfährig reagiert, wenn Bürger mit Autobesitz nach Stellplätzen riefen.

    Der zurückgespulte Nachbar hat eine ...

    "Anstatt Gehwege anzulegen könnte man ja auch gleich direkt vor jeder Haustür eine Bushaltestelle anlegen." ;)

    Tatsächlich ist es so, dass im ländlichen Raum in der Nähe abgelegener Gehöfte oft sehr provisorisch eingerichtete Bushaltestellen zu finden sind. Sozusagen "Basis-Bushaltestellen" mit Haltestellenschild und Fahrplanaushang und sonst nix. (Mit ein bisschen Glück ist der Aushang dann außerdem auch noch aktuell.)

    Aber das kann doch keine solide Verkehrsplanung sein. Und in solchen Fällen wie dem von Malte genannten Beispiel, ist die Bushaltestelle ja in rund 200 m Entfernung vom Wohnort.

    30-Sekunden-Heimweg: Schülerin fährt jeden Tag 200 Meter mit dem Taxi
    Eine Schülerin in Niedersachsen fährt jeden Tag 200 Meter mit dem Taxi von der Bushaltestelle nach Hause: Der 30-Sekunden-Heimweg ist für ihre Mutter keine…
    www.tz.de

    Da muss keine kilometerlange Strecke zurückgelegt werden, sondern lediglich ein Fußweg von wenigen Minuten. Und der führt auf einer stark und schnell befahrenen Straße entlang, die nicht mit einem Gehweg ausgestattet ist. Dieser Gehweg sollte angelegt werden, anstatt eine zusätzliche äußerst dürftige Bushaltestelle einzurichten. Denn wenn die Bushaltestelle kommt, dann denkt doch erst recht keiner mehr daran, auch den Gehweg zu bauen. Dann würde aus dieser dürftigen Bedarfs-Bushaltestelle eine Dauerlösung werden, die den Gehwegbau nicht vorantreibt, sondern verhindert.

    Einfacher wäre natürlich zuverlässig das Tempo des Fahrverkehrs zu drosseln. Ein deutlich niedrigeres Tempo würde es erlauben, den Straßenquerschnitt zu reduzieren. Bei reduzierter Fahrbahnbreite könnte ein Gehweg einseitig auf die vorhandene Fahrbahn markiert werden. Inklusive zusätzlicher Absicherungselemente. So ähnlich wie ein "geschützter Radfahrstreifen".

    Die zusätzliche Bushaltestelle befindet sich bei der Querstraße b. d. Mühle

    Link zu googlmaps-Satellitenbild:

    Google Maps
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    Ich vermute mal dass die Schülerin hier links im Haus wohnt.

    Wäre es nicht fürs Erste einfacher da eine simple Bushaltestelle hinzustellen?

    So was von simpel:

    H Ohndorf Bradtmühle im Landkreis Schaumburg an einer Landstraße für die ja bekanntlich Tempo 100 max. gilt.

    Das Tempo 100 hier keine angemessene Geschwindigkeit ist, das ist ebenso sicher, wie dass trotzdem viel zu schnell gefahren wird.

    Eine "simple" Bushaltestelle "für's Erste". So was ist schon häufiger mal ganz simpel für's Erste gemacht worden.

    Wäre es nicht sinnvoller, mal ganz simpel ein Tempo 30 anzuordnen?

    Ach so, das wird ja vermutlich ignoriert. :cursing:

    Wenn schon Bushaltestelle, dann richtig, aber man kann halt nicht alle 100 m Bushaltestellen einrichten. Und wie viele Bushaltestellen, die zunächst mal ganz "simpel" eingerichtet wurden, warten heute noch drauf zu einer richtigen Bushaltestelle ausgebaut zu werden?

    Hier eine Haltestelle aus dem Landkreis Schaumburg, mehrere hundert Meter hinter dem Ortsausgangsschild:

    Gegenüber dem 3. Baum in der Baumreihe ist das Bushaltestellenschild erkennbar.

    Und hier ist sie, die Haltestelle Riepen Siedlung:

    Da kein niedrigeres Tempolimit angeordnet ist, gilt auch hier als generelles Tempolimit auf Landstraßen Tempo 100. Dass man eigentlich nicht schneller fahren sollte, als es die Verkehrsverhältnisse erlauben, wird geflissentlich von vielen Autofahrern ignoriert, die Tempo 100 zudem nicht als Höchstgeschwindigkeit, sondern eher als Richtgeschwindigkeit auffassen.

    "Um mehr Sicherheit auf den Straßen zu erreichen, wollen wir in geschlossenen Ortschaften das Regel- Ausnahme-Verhältnis umkehren. Tempo 30 ist dann die Regel, Abweichungen wie Tempo 50 werden vor Ort ausgewiesen."

    Tempo-30-Schild am Ortseingang Hohnhorst, LK Schaumburg

    So steht es im Wahlprogramm der Grünen zur Bundestagswahl. (Seite 33, https://cms.gruene.de/uploads/docume…arrierefrei.pdf )

    Eigentlich müsste das grüne Wahlprogramm mit der Tempo 30 Forderung innerhalb geschlossener Ortschaften ein Wahlkampfschlager im ländlichen Raum sein.

    Kürzlich war ich dort unterwegs, nämlich in mehreren kleinere Ortschaften im Landkreis Schaumburg. Und ich war verwundert über die miserable Fußgängerinfrastruktur in vielen Ortsdurchgängen. Selten gibt es dort breite Fußgängerwege. Oft sind die Gehwege so schmal, dass sie nicht einmal einen Kinderwagen-Begegnungsverkehr zulassen.

    Trotzdem gilt in diesen Ortschaften kein Tempolimit 30 km/h.

    Zunächst dachte ich ja in Hohnhorst (Landkreis Schaumburg) sei das anders. Am Ortseingang ein Tempo-30-Schild:

    Aber dieses Tempolimit galt lediglich für den sehr hügeligen Bahnübergang. Das Gleisbett liegt dort in einem anderen Winkel als dem der leicht ansteigenden Fahrbahn.

    Daher gibt es dort für diesen kleinen Abschnitt ein Tempo-30-Gebot, damit es nicht so sehr ruckelt, wenn man mit dem Auto drüber fährt.

    Dabei hätte das Tempo-30-Gebot durchaus für den ganzen Ortsdurchgang seine Berechtigung. Allerdings nicht weil dort der Straßenbelag für die Fahrzeuge zu uneben wäre.

    Vielmehr wegen der miserablen Fußgänger-Infrastruktur. Zum Beispiel hier, wo nur einseitig ein schmaler Bürgersteig vorhanden ist.

    Auf der gegenüberliegenden Seite gibt es lediglich eine Gosse anstatt eines Bürgersteiges mit Bordstein:

    Und ganz besonders krass und leider in ganz vielen Ortsdurchfahrten üblich sind solche Engstellen, die selbst ein Fußgänger ohne Kinderwagen nur dann passieren kann, wenn er im Seitwärts-Schritt geht:

    Bei der Kommunalwahl am 12.9.2021 in der Gemeinde Hohnhorst erzielten jedoch die Grünen keinen einzigen Sitz im Gemeinderat.

    Jeweils 6 der 13 Sitze gingen an die CDU, bzw. die SPD und ein 1 Sitz an die Freie Wählergemeinschaft. ;(

    https://www.hohnhorst-online.de/download/348/

    "Globaler Klimastreik am 24. September"

    In Hannover um 14:30 Uhr, Opernplatz!

    "In wenigen Tagen ist es so weit, wir gehen gemeinsam mit Fridays for Future auf die Straßen, geben unserem Aufruf für effektiven Klimaschutz Gesicht und Stimme und machen die Wahl zur Klimawahl. Wir sehen uns bei einer der über 400 Demos!"

    Mit Fridays for Future zum Klimastreik
    Sei dabei, wenn wir am 24. September wieder auf die Straßen gehen und die diesjährige Bundestagswahl zur Klimawahl machen. #AlleFürsKlima
    www.klima-streik.org

    Der angegebene Link führt zur Interaktiven Karte mit allen Veranstaltungen in Deutschland.

    In Hannover startet die FFF-Demo am 24. September 2021 um 14:30 auf dem Opernplatz!


    Parking Day in Hannover: Autoparkplätze werden zur Holzwerkstatt!

    Das Umweltgruppen Jugend-Netzwerk Janun und Fridays for Future organisierten diese Parkplatz-Umnutzung in Hannover am Engelbosteler Damm (E-Damm) am diesjährigen Parking-Day am 17.9.2021.

    "Der Park(ing) Day ist ein seit 2005 international jährlich begangener[1] Aktionstag zur Re-Urbanisierung von Innenstädten..."

    Parking Day – Wikipedia
    de.wikipedia.org

    "Ich hatte Leute, von denen ich dachte, dass sie völlig rational waren, sofort wütend auf mich, als sie entdeckten, dass ich illegal geparkte Fahrzeuge meldete.", heißt es in dem Bericht.

    Ich befürchte, dass es notwendig ist, eine Organisation aufzubauen, die die Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen so auf den Weg bringt, dass nicht Nachbarschafts-Streitigkeiten die Folge sind.

    Leider bin ich zu wenig bewandert in der Thematik, um diesen Weg konkret benennen zu können. Aber das was der Autor schreibt, geht so gar nicht, denn es ist außerordentlich belastend für ihn. Und es muss doch möglich sein, dass man sich gegen Falschparker verteidigt, und die Schergen der Autofahrerschaft ins Leere laufen zu lassen.

    Ist nicht Off-Topic:

    Weil die Zustände genau so von der Politik gewollt sind.

    Auch im Grünen-Wahlprogramm steht nichts von Verzicht, FDP und Union wollen uns mit vielen neuen E-Autos beglücken und die alten (im besten Fall mit E-Fuels) weiterfahren lassen.

    "Auf dem Weg nach oben wollten die Grünen zwei Fehler nie wieder machen: als Verbotspartei daherkommen und einen Angstwahlkampf führen. Die Forderung nach einem Veggie-Day hatte der Partei 2013 unter den Spit­zen­kan­di­da­t*in­nen Jürgen Trittin und Katrin Göring-Eckardt die Wahl verhagelt. Jahrelang arbeiteten die Grünen anschließend daran, das Image der Verbotspartei abzuschütteln, nur noch „Angebote“ zu machen und die Freiheit zu betonen."

    Das schreibt die taz in einem Artikel über den Versuch von Annalena Baerbock im vorletzten Kanzler*innen-Triell sich gegen das Label "Verbotspartei" zur Wehr zu setzen.

    Baerbock hatte darauf hingewiesen, dass Verbote Innovationen bewirken können. Für die taz ein schlimmer Fehler, der nach Einschätzung der taz den Grünen Stimmen kosten wird.

    "Doch jetzt sind die Grünen doch wieder in die Falle getappt. Jedes Verbot sei ein Innovationstreiber, sagte Baerbock ..."

    taz vom 16.9.21: "Wahlkampfaussagen der Grünen: In die Verbotsfalle getappt"

    Wahlkampfaussagen der Grünen: In die Verbotsfalle getappt
    Grünen-Kanzlerkandidatin Baerbock betont Verbote, die Partei holt wieder den Angstwahlkampf heraus. Das kommt nicht gut an.
    taz.de

    Aber ist es wirklich so, dass das Wort "Verbot" in einem Wahlkampf nicht vorkommen darf?

    Einen anderen Versuch, das Wort Verbot positiv zu belegen, hatte die Zukunftsforscherin Maja Göpel mit dieser Aussage gestartet:

    "Es ist nie einfach einseitig ein Verbot, sondern es ist immer auch eine Entscheidung für etwas anderes."

    taz: "Maja Göpel im Interview: Verbote können Menschen befreien"

    Maja Göpel im Interview: Verbote können Menschen befreien
    Klimapolitikexpertin Maja Göpel über die Vorstellung, Digitalisierung mache die Welt nachhaltig.
    taz.de

    Ein Verbot von Autos mit einer Motorleistung von mehr als 50 PS zum Beispiel entlastet davon und befreit davon, sich mit den Nachbarn, Arbeitskollegen, Bekannten einen Wettkampf um den Besitz des PS-stärksten Wagens zu liefern, der nicht selten in einen Wettkampf mit 500 PS (und mehr) starken Fahrzeugen mündet.

    Ein generelles Verbot von hohen Geschwindigkeiten auf den Straßen ist ein Entscheidung für mehr Sicherheit im Autoverkehr und für ein entspannteres Fahren.

    Ich denke es sollte möglich sein, auch in der Wahlkampf-Rhetorik das Wort "Verbot" im Zusammenhang mit Maßnahmen zur Konsumbegrenzung so einzubringen, dass es auf Akzeptanz beim Wähler trifft und vom politischen Gegner nicht demontiert werden kann. Dazu gehört die Einbettung in eine positive Zukunftsvision, die den befreienden Charakter deutlich macht. Und dass Annalena Baerbock auf den innovationstreibenden Faktor von Verboten hinweist, beurteile ich positiver als die taz.

    "Auto first, Mensch second" (Minute 0:16 von 25:13)

    Für Böhmermann steht der Sieger der Bundestagswahl bereits fest:

    "Jetzt schon Wahlsieger: das Auto!"

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    Noch zwei Zitate:

    "Das Auto ist das letzte liberale Bollwerk gegen den gesunden Menschenverstand." (0:55 von 25:13)

    Und noch eins:

    "Ich finde keinen Parkplatz. Sind unsere Städte geschrumpft? Oder vielleicht gibt es in Deutschland zu viele Autofahrer, die nicht ich sind?"

    (2:11 von 23:15)

    Der Führer?

    Aber nein doch, die PARTEI!

    Im Ernst: Wenn die CSU bei den Zweitstimmen wirklich "abkackt", dann werden die bei einem guten Erststimmenergebnis gar nicht groß drunter zu leiden haben.

    Das ist doch sicher ein Stunt Double auf dem Radl, oder?

    Ob Stunt Double oder Original, die Person auf dem Fahrrad trägt einen Fahrradhelm und bei Minute 0:08 trägt die abgebildete Person keinen Helm und hält auch keinen Helm in der Hand. Am Fahrrad hängt auch kein Helm. In Minute 0:20 ist nur der Körper, aber nicht der Kopf im Bild. Und diese Person wiederum hält einen Helm deutlich sichtbar, an den Bändern in der Hand.

    Das Double ein Helmträger. Söder dafür viel zu eitel? Ich fahre zukünftig nur noch mit Fahrradhelm.

    ;) Maximale Abgrenzung von Söder! ;)

    Und das abgebildete Fahrrad kommt mir keinesfalls niemals nie ins Haus. Eh nur so eine Designersch...

    Die rund 200 PS und rund 200 km/h Höchstgeschwindigkeit nutzen der Fahrerin oder dem Fahrer des Hyundai-SUV auch nichts beim Ausparken aus diesem engen Stellplatz am Fahrbahnrand.

    Isa dagegen könnte der Fahrerin oder dem Fahrer zumindest dabei helfen, mit dem Fahrzeug nicht zu schnell zu fahren.

    Der Link von Pepschmier führt zu einem Artikel in dem das Einhalten von Tempolimits mal wieder zur Charakterfrage erklärt wird. Das ist meines Erachtens die falsche Betrachtungsweise.

    Ab 2022 kommt ISA: "2022 schlägt die Stunde für einen großen Schritt: "Einer der spannendsten Aspekte ist der Intelligente Geschwindigkeitsassistent, der den Fahrern hilft, die Tempolimits einzuhalten", sagte der Brite Matthew Baldwin, der bei der EU-Kommission als Koordinator für Verkehrssicherheit und nachhaltige Mobilität tätig ist, vor wenigen Tagen in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung. Das Zauberwort heißt ISA, eine Abkürzung für Intelligent Speed Adaption (intelligente Geschwindigkeitsregelung)."

    Quelle: "Sicherer unterwegs: ISA warnt, wenn der Fahrer zu schnell ist" von DETLEF DREWES, 8.8.2020 auf nordbayern.de

    Sicherer unterwegs: ISA warnt, wenn der Fahrer zu schnell ist
    Brüssel - Ab 2022 beginnt in der EU die schrittweise Einführung von Geschwindigkeitsreglern. Lkw und Pkw sollen durch solche Assistenzsysteme sicherer werden.…
    www.nordbayern.de

    Möglicherweise werden zukünftig Artikel über das zu schnelle Fahren nicht so sehr alleine darauf abheben, ob ein Autofahrer "brav" unterwegs ist: "Fahrer der B-Klasse von Mercedes-Benz sind besonders brav unterwegs. B-Klasse-Fahrer haben nur halb so häufig Flensburg-Punkte wie die Kfz-Versicherten im Gesamtschnitt." Zitat aus dem von Pepschmier verlinkten Artikel.

    Leider wird ISA nicht verpflichtend eingeführt. Es wird zwar die Pflicht, dass das Assistenzsystem ab 2022 in Neufahrzeugen im Fahrzeug verbaut sein muss, aber es gibt zumindest vorläufig keine Pflicht, es auch anzuwenden. Zur Begrünung schreibt nordbayern.de: "Ursprünglich war sogar von einer Zwangsbremsung die Rede, doch diesen Plan hat man mit Blick auf dann riskante Überholmanöver aufgegeben. Tatsächlich dürfte die ISA den Fahrer zunächst optisch und akustisch warnen, wenn er zu schnell unterwegs ist – ehe dann die Motorleistung gedrosselt wird."

    Das von nordbayern.de verwendete Wort "Zwangsbremsung" ist irreführend und soll eine vernünftige Diskussion über ISA torpedieren, indem auf schäbige Art und Weise negative Emotionen geweckt werden. Erst im zweiten Satz des Zitates wird korrekt dargestellt, dass ISA keine Zwangsbremsungen ausführt, sondern die Motorleistung so drosselt, dass ein schnelleres Fahren nicht möglich ist. Das ist ganz etwas anderes als eine Zwangsbremsung.

    Würde man die emotionalisierende Betrachtungsweise von Nordbayern.de übernehmen, dann müsste man von jedem Fahrzeug sagen, dass es eine Zwangsbremsung ausführt, nämlich genau an der Stelle, an der die Motorleistung kein weiteres Beschleunigen mehr zulässt. Hat jemand schon mal davon gelesen, dass ein Leichtkraftrad mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h als ein Fahrzeug bezeichnet wird, das mit einer Zwangsbremse ausgestattet ist? Oder wird bei einem Ferrari mit 1000 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von 350 km/h von einer eingebauten "Zwangsbremse gesprochen"?

    Quelle: https://www.auto-motor-und-sport.de/fahrbericht/fe…chnische-daten/ In dem verlinkten Artikel lese ich jedenfalls nichts von einer "Zwangsbremse".

    Vielleicht wird bei der Berichterstattung über das Einhalten von Tempolimits zukünftig nicht mehr so sehr über die Charaktereigenschaften der Fahrer bestimmter Automodelle spekuliert, sondern mehr über die Qualität der ISA-Technik. Hilfreich wäre es, wenn diese Technik dann auch konsequent angewendet werden würde, nämlich in der Form, dass sie nicht einfach mal so eben abgeschaltet werden kann.

    So bekloppt wie das Konstrukt CSU auch sein mag. Es wird ja nicht besser dadurch dass sich jetzt der SSW als Nord-CSU profiliert.

    "Liebe Wählerinnen und Wähler,

    der Norden kommt im Bundestag oft zu kurz. Ob beim Straßenbau, der Förderung von Schüler-Notebooks oder bei den Bundeszuschüssen für Krankenhausbehandlung: Immer wieder erleben wir, wie Gelder in große Bundesländern wie Bayern abwandern, während der Norden in die Röhre schaut." Zitat aus SSW-Internetseite: