Beiträge von Epaminaidos

    "Erfolge" Trumps aus der Sicht vieler verschiedener Gesellschaftsgruppen in den USA zu sehen.

    Fällt Dir einer ein, der einer genaueren Überprüfung standhält?

    Die letzte Zusammenfassung, die ich gelesen habe, war ein Desaster:

    • Handelsdefizit? Gestiegen
    • Von Mexiko bezahlte Mauer? Die USA zahlen für Verstärkung bestehender Grenzanlagen.
    • Atomwaffenkontrolle Iran? Schlechter als vorher.

    Positiv waren glaube ich praktisch nur die ganzen ernannten konservativen Richter.


    Für mich fühlt sich das mehr und mehr an wie eine Sekte. Oder "Die Welle". Oder 1984 mit dem "Zwei-Minuten-Hass".

    EIn Problem derzeit ist, dass die Kontakte derzeit viel mehr sind als im Frühjahr

    Das stimmt. Darum finde ich die Zahlen aus den letzten paar Wochen so spannend: soweit ich das sehen kann, blieben die Corona-Maßnahmen seit August ziemlich gleich. Und damit vermutlich auch die Anzahl der Kontakte.


    Der Anstieg im August passt ganz gut zur steigenden Anzahl von Tests. Deren Zahl wurde im Monatsverlauf ungefähr verdoppelt.


    Seit Anfang September ist die Zahl der Tests aber recht konstant. Und trotzdem sehen wir einen deutlichen Knick in den Zahlen: Seit Anfang Oktober geht es viel schneller aufwärts als im September.


    Woher kommt das?


    Mir fällt nur das Wetter ein: Ende September/Anfang Oktober hat sich bei uns das Leben ziemlich plötzlich von draußen noch drinnen verlagert. Anscheinend macht also bei den aktuellen Rahmenbedingungen das Wetter den Unterschied zwischen "langsamer Anstieg" und "Verdoppelung alle 8-9 Tage".


    Einen Rückschluss, welches die "Hauptursache" des Rückgangs im Frühjahr war, lässt das natürlich nicht zu.

    Ich behaupte: auch das nicht.

    Den Anstieg seit Anfang Oktober finde ich schon sehr bemerkenswert. Da war schon längst klar, dass es wieder in die falsche Richtung geht. Trotzdem hat sich die Verbreitung nochmal deutlich beschleunigt:

    https://ourworldindata.org/coronavirus-data-explorer?yScale=log&zoomToSelection=true&time=2020-06-14..latest&country=~DEU&WCF_AMPERSAND®ion=World&casesMetric=true&interval=smoothed&perCapita=true&smoothing=7&pickerMetric=total_cases&pickerSort=desc


    Das ist eine logarithmische Skala. Ein normales exponentielles Wachstum ist hier eine gleichmäßig ansteigende Gerade, keine schnell steigende Kurve.

    Grob kann man die Zeit nach dem ersten "Höcker" in drei Teile einteilen:

    Mitte Juli bis Mitte August: langsamer Anstieg, wird im Allgemeinen auf Urlaubsrückkehrer geschoben. In der Phase wurden auch die Tests massiv ausgeweitet.

    Im September war der Anstieg wesentlich langsamer. Es stagnierte fast schon.

    Und seit Anfang Oktober geht es wieder steil bergauf.


    Was hat sich Anfang Oktober verändert, was diesen plötzlich steilen Anstieg erklären könnte?


    Im Vergleich dazu die Tagestemperaturen (Vorsicht, andere x-Achse):


    Am 26. September wurde es merklich kälter.

    Vielleicht machen sich die Dems mal ran, das Wahlrecht in Ordnung zu bringen.

    Meines Wissens nach ist das Problem spieltheoretisch recht einfach beschrieben:

    Über die Details der Durchführung der Wahlen und die Verteilung der Wahlmänner entscheiden die einzelnen Staaten, nicht der Bund.


    Nun steht die jeweils regierende Partei vor der Frage, ob sie weiterhin "Winner takes all" anwenden oder die Wahlmänner proportional verteilen. Aber warum sollte ein Gouverneur letzteres anstreben? Die Wahrscheinlichkeit ist ja sehr hoch, dass seine Partei auch bei den nächsten Präsidentschaftswahlen wieder vom "Winner takes all" profitiert.


    Alternativ könnte man versuchen, das ganze Wahlmännersystem abzuschaffen. Dazu bräuchte man Einigkeit zwischen den Parteien. Die sehe ich nichtmal am Horizont.

    Steigen die Fahrgäste für den Bus über den Radfahrstreifen aus und ein?!

    Die Bushaltestelle wird nur nachts angefahren. Ist also vielleicht ungünstig, aber ehrlich gesagt nur selten störend.

    Karl-Marx-Allee:

    Meine Fotosammlung dazu sieht etwas weniger eindrucksvoll aus:

    • Freie Fahrt für die Autos auf dem ersten Bild.
    • Mehrere Schikanen für die Radfahrer

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    Trump geht freiwillig

    Das ist der Teil, den ich mir noch nicht so richtig vorstellen kann.


    Nicht vergessen: Der Typ hat seine Amtszeit mit einer offenkundigen Lüge zu den Teilnehmerzahlen bei seiner Vereidigung begonnen. Er war absolut faktenresistent. Seine Pressesprecher mussten sich alle möglichen Lügen ausdenken, um Trumps Sicht auf die Dinge zu begründen.


    Wer so etwas tut, der räumt niemals eine Niederlage ein oder verlässt das Weiße Haus offiziell freiwillig. Andererseits wird er auch keine Bilder wollen, wie er aus dem Weißen Haus eskortiert wird.


    Vielleicht läuft es wie folgt: Er verlässt das Weiße Haus gar nicht offiziell. Von der Wahl bis zur Amtsübergabe schimpft er über den Wahlbetrug. Und an dem Tag, an dem er sein Amt übergeben muss, ist er zufällig beim Golfen oder bei irgendeinem wichtigen Besuch im Ausland. Biden übernimmt dann das Weiße Haus in Trumps Abwesenheit. Trump kann sich dann weiter über die korrupten Eliten aufregen, die das Weiße Haus in seiner Abwesenheit illegal übernommen haben.

    § 1 ist jetzt aber die allgemeinste in der StVO und greift deswegen nur, wenn es keine andere Regel zum Sachverhalt gibt.

    Klugscheißmodus:

    Auch wenn sich aus den anderen Regeln Blödsinn ergibt, kommt § 1. Das ist aber nur etwas für höchstrichterliche Rechtsprechung und nichts für (meist pöbelnde) Laien.

    Ein Beispiel für "Blödsinn in der speziellen Regel": es ist am rechten Fahrbahnrand zu parken. Dann werden einige Ausnahmen aufgezählt. Fußgängerfurten an Ampelkreuzungen sind nicht dabei. Das Parkverbot dort wird mWn aus § 1 hergeleitet.

    Wobei sich die Frage stellt, warum ich beim Idealfahrer noch Abbiegeassistenzen brauche.

    Gar nicht. Der ist ja nur dafür da, Unaufmerksamkeiten abzufangen. Es bleibt weiterhin der Fahrer für die Sicherheit verantwortlich. Man muss die Kreuzung halt so gestalten, dass der Fahrer alles Nötige sehen kann.

    wenn der LKW ganz dicht an der Querung steht und das auch im 90°-Winkel, kann der Fahrer tatsächlich den gesamten Radverkehr durchs Fenster direkt sehen.

    Das Argument wird von den Befürwortern gerne gebracht. Es ist aber ein sehr schmaler Grat. Wenn der LKW auch nur ein kleines Stückchen weniger gedreht ist oder die Verschwenkung ein wenig größer ist, ist die Sicht dahin.

    Auf den Bildern ist ja der letzte wirklich tote Winkel bei einem LKW eingezeichnet. Wenn die Befürworter Skizzen zeigen, ist der Radweg entweder vor oder hinter diesem toten Winkel, niemals drin. Das ist ein Spiel, bei dem es auf einzelne Grad oder cm ankommt. Diese Darstellungen muss man eigentlich als "bösartig manipulierend" betrachten.

    Positionen 4,3,2 von Fahrrad + LKW sind jeweils kongruent zu betrachten.

    LKW Pos. 4 = Fahrrad Pos 4

    Mag ja sein, dass der Ersteller der Grafik das so gemeint hat.

    In der Praxis muss der abgebildete LKW aber in der Lage sein, alle vier Radfahrer zu sehen. Aufgrund der Dauer des Abbiegens (Schrittgeschwindigkeit) müsste er eigentlich auch noch die Radfahrer 5, 6 und 7 sehen, die hinter Radfahrer 4 kommen. Nur dann kann er einen Vorfahrtsverstoß vermeiden.


    Auf dem rechten Bild sieht er die alle. Auf dem linken nicht (insbesondere, wenn das Führerhaus noch ein klein wenig weiter gedreht ist).

    Hier gibt es noch eine Stellungnahme von "Darmstadt fährt Rad" zu der Untersuchung der UDV.


    Sehr aufschlussreich finde ich das Bild unten.

    Es wird ja immer behauptet, dass die Sichtbeziehung so viel besser ist und der LKW-Fahrer die Radfahrer durch das Seitenfenster sieht. Und wie ist es im Bild?

    Kreuzungen Konfliktphasen


    Überhaupt nichts sieht der LKW-Fahrer durch das Seitenfenster! Der durch das Seitenfenster sichtbare Radfahrer bei "B" ist für das Abbiegen kaum noch relevant. Der ist normalerweise vorbei, bevor der LKW an der Furt ist. Aber die Radfahrer 2, 3 und 4 sind wichtig! Nummer 2 ist aber überhaupt nicht zu sehen, 3 und 4 nur im sehr kleinen Weitwinkelspiegel. Und wenn der LKW noch ein kleines Stückchen weiter ist, sind auch Radfahrer 3 und 4 in dem tatsächlich nicht einsehbaren Bereich.


    Und das verkaufen die als besonders sicher!


    Wollen die den Leser verarschen?

    Ein Umbau in eine Kreuzung im "holländischen Design" hätte zumindest den Vorteil gegenüber den Jetzt-Zustand, dass die Kurvenradien für die Abbieger deutlich enger wären.

    Das ist doch Quatsch.

    Mal ein Foto von der erstbesten Kreuzung in meiner Nachbarschaft neben dem "Referenzdesign" von Darmstadt fährt Rad.


    Wo ist denn da der engere Radius? Ich sehe ich nicht.


    Wohl aber sehe ich rechts Radfahrer, die mit einer scharfen Verschwenkung beschäftigt sind, während sie zum Selbstschutz eigentlich auf LKWs achten müssten.

    Und Bruistensingel hat einen derart großzügigen Abbiegeradius, dass es auch nicht mit dem "Dutch Design" identisch ist.

    Allgemein ist es bei diesem Design verlockend, einen großen Abbiegeradius zu realisieren. Denn durch die Gestaltung mit der kleinen Insel ist dafür genug Platz.


    Das würde natürlich den Sinn konterkarieren. Aber wir haben doch alle eine Vorstellung von den Entscheidern. Da wird dann geschachert, bis der Radius groß genug ist.

    Kann er wohl auch nicht. Denn es gibt keine niederländischen Studien.

    Zitat von ADFC

    Es ist daher vor allem zu kritisieren und nicht nachvollziehbar, warum die UDV einen eigenen Fahrversuch und Simulationen nutzt, anstatt an existierenden Kreuzungen in unserem Nachbarland zu forschen und Ergebnisse niederländischer Unfallforschung zu nutzen.

    Das werden die doch wohl hoffentlich nicht nur erfunden haben.

    Jedes Stauende ist nunmal eine Gefahrenstelle.

    Natürlich sollte jeder Verkehrsteilnehmer ausreichend aufmerksam sein. Aber bei jedem Test besteht die Gefahr, dass der Test nicht bestanden wird.

    Soweit sollte man bei Protest denken können. Die "Aktivisten" haben ihrer Sache jedenfalls keinen Gefallen getan.

    Danke für den Link!


    Mir ist immer noch nicht klar, wie ein LKW-Fahrer einen Radfahrer, der noch ein paar Meter entfernt ist, sehen können soll.

    Wie lange blockiert ein LKW beim Abbiegen die Radwegfurt?

    Hält er Schrittgeschwindigkeit, sind es bei 16 m Länge 8 Sekunden. Der Fahrer muss also den Radweg über 50 m weit einsehen können, um keinen Vorfahrtsverstoß zu begehen.


    Insbesondere muss er auf dem Foto im Link ganz unten auch einen Radfahrer auf Höhe seines Hecks sehen. Selbst dann, wenn sein Führerhaus schon weiter gedreht ist.

    Heisst ja im Klartext, dass die Software auf diesen Fall schlicht nicht programmiert ist.

    Wenn man dem Selbstversuch glauben darf, hat auch die direkte Sichtbeziehung nicht funktioniert. In dem konkreten Fall ist mir nicht klar, warum der LKW-Fahrer den "Treffpunkt" mit dem Radfahrer nicht sehen konnte.

    Das Design an sich macht es aber für den LKW-Fahrer recht schwierig, alle Radfahrer zu sehen, die er sehen muss.