Die Brücke über die Todenbütteler Au wird offenbar endlich verbreitert.
Am Anfang denkt man sich noch, oh, toll, ab auf die Fahrbahn. Hinten winkt aber schon das
:
Nun gut. Dann wird es wohl einen Fußgänger- und Fahrradnotweg geben. Vermutlich wurden die Ampelphasen nicht für den Radverkehr angepasst und man sieht sich dann plötzlich dem hupenden Gegenverkehr gegenüberstehen.
Auch lustig: Hier wird vor einer Ampelanlage gewarnt, die man schon längst passiert hat, anschließend wird vor einer beidseitigen Fahrbahnverengung gewarnt, obwohl die sich eigentlich auf der rechten Straßenseite befindet. Naja. Immerhin ist das
richtig herum.
Im Hintergrund wartet schon die nächste Überraschung, jetzt ist doch absteigen und schieben angesagt. Aber jetzt mitten in der Ampelphase schnell auf die Fahrbahn wechseln? Das geht auch nicht klar:
Und noch einer spielt mit. Jajajajajajaja, mit Radfahrern kann man’s ja machen:
Ganz heimlich kann man ja mal einen Blick auf das Logo der Firma werfen, die für diese Beschilderung verantwortlich ist. Mit denen hatte ich in meiner Rendsburger Heimat viele, viele lustige Begegnungen. Schön, dass sich manche Prinzipien nicht ändern und man sich dieser Art der Absicherung bis heute treu geblieben ist:
Hier wird’s mit dem Rad aber echt eng. Gegenverkehr ist genauso wenig möglich wie das Überholen eines Fußgängers. Immerhin hat man aus den vergangenen Zeiten gelernt: Die Fußplatten wurden um 90 Grad gedreht und verengen den Notweg nicht noch weiter. Ist halt die Frage, wie es um die Standsicherheit dieser Zäune bestellt ist:
Die Gegenrichtung ist nicht ganz so spannend, da gibt’s zwei Schilder weniger:
Eines versteckt sich nämlich hier:
Und noch etwas ist anders im Gegensatz zu früheren Absicherungen: Für den dritten Kreuzungsarm gibt es eine eigene Signalisierung. Ich muss mal im Archiv kramen, ich bin der Meinung, man habe bei so etwas früher nur das Zeichen 131 plus „Grünphase anschließen“ aufgestellt.
„Grünphase anschließen“ freut natürlich jeden Elektriker, auf rsa-95.de finden sich weiter unten auf der Seite ein paar Erläuterungen dazu; ein paar der Fotos stammen aus meiner Kamera.
Immerhin ist das hier schon beinahe einwandfrei gelöst — wenn man davon absieht, dass die Absperrgitter des Fußgängernotweges mit der nicht-reflektierenden Seite zur Fahrbahn aufgestellt wurden. Klar, wer das übersieht, der sollte lieber kein Kraftfahrzeug führen, aber wenn man die Fahrbahn verengt, dann sollte man… ach, lassen wir’s einfach.