Rückblickend hätte es mir eigentlich gereicht, wenn ich für 19 Euro den Namen beim Sparpreis-Ticket hätte ändern können.
Gerade bei Reisen mit dem Fahrrad bucht man mitunter auch mal mehrere Monate im Voraus, in der Zeit kann viel passieren, von Krankheiten über umdisponierten Urlaubstagen bis hin zu Scheidungen. Die Tickets dann für 19 Euro zu stornieren, neue kaufen zu müssen und dann unter Umständen einen halben Tag vor der Online-Reiseauskunft zuzubringen, ob die Fahrradstellplätze wieder frei sind, ist eine Zumutung, auch wenn es im Einklang mit den Geschäftsbedingungen sein mag. Und am Ende fällt dann eine komplette Gruppenreise flach, weil der Teilnehmer mit dem Namen auf dem Ticket erkrankt ist. Das ist indiskutabel.
Eine Alternative zum Ändern des Namens auf dem Ticket wäre ja immerhin noch eine Art Warenkorbfunktion auf der Buchungsseite. Dort kaufe ich dann einfach mehrere Einzeltickets mit dem jeweiligen Namen in einem Rutsch.
Ich kann zwar bislang auch einfach mehrere Einzeltickets nacheinander kaufen, aber gerade hinsichtlich der Fahrradmitnahme weiß man ja gar nicht, wie groß das Kontingent an Stellplätzen überhaupt ist, beziehungsweise ob am Ende des viertelstündigen Prozesses nicht jemand anderes den letzten Stellplatz weggeschnappt hat.