Heute Nacht bitte nicht erschrecken: Aufgrund von neuerlichen Wartungsarbeiten im Zusammenhang mit dem Serverausfall letzte Woche ist das Forum noch mal für ein paar Stunden nicht erreichbar. Los geht’s hoffentlich gegen 22:30 Uhr.
Beiträge von Malte
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Oh je: Rentner von SUV erfasst und schwer am Kopf verletzt
Es handelt sich um die Einfahrt vom Hornbach an der Holsteiner Chaussee, von der ich schon mehrfach berichtet hatte. Dieses einigermaßen komplizierte Ein- und Auffädelungssystem auf der Fahrbahn verlangt in Kombination mit dem hohen Verkehrsaufkommen so manchen Kraftfahrer alles ab, die Steigung vor der Abfahrt, die meistens mit Schwung genommen wird, sorgt wiederum dafür, dass wartende Kraftfahrer im Regelfall auf dem Radweg zum Stehen kommen.
Das ist echt eine üble Ecke — umso unverständlicher, warum so etwas vor erst ein paar Jahren so errichtet, beziehungsweise saniert wurde. Aber ich tippe mal darauf, dass es mal wieder am Geld mangelte.
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Jetzt scheint es ein Problem mit der Verschlüsslung zu geben http://www.radverkehrsforum.de ist bei mir in Firefox und Chrome als "nicht sicher" makiert.
wenn Du nur http aufrufst ist die Seite nicht verschlüsselt. Du mussst https nutzen
Danke für den Hinweis — die Weiterleitung müsste jetzt wieder aktiviert sein, das hatte ich anscheinend vergessen.
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Hej,
da sind wir wieder!
In der Nacht von Freitag auf Sonnabend hat sich offenbar eine Festplatte im Radverkehrsforum-Server verabschiedet. Grundsätzlich ist das kein Problem, dafür gibt’s in einem vernünftigen Server ja mindestens zwei Festplatten, deren Inhalte gespiegelt werden. Aus irgendeinem Grunde ließ sich aber mit meinen Fähigkeiten als Software-Entwickler der Inhalt der Datenbank nicht mehr vernünftig rekonstruieren. Tja.
Das macht ja nichts, dafür hat man ja Backups. Die waren aber auch defekt, denn obwohl ich jeden Tag ein Backup anlegen lasse, waren die defekten Daten natürlich auch im Backup enthalten. Es stellte sich dabei heraus, dass sich der Festplattenschaden wohl schon seit einer längeren Zeit angekündigt hat, erst ein älteres Backup vom 14. Januar ließ sich problemlos wiederherstellen.
Die restlichen Tage habe ich manuell wieder zusammengesucht. Das dauerte leider eine ganze Weile, weil man für dieses Puzzlespiel einen ordentlichen Internetzugang braucht und sich so etwas nicht in der Bahn zwischen zwei Funklöchern oder in der Mittagspause erledigen lässt.
Der letzte Beitrag ist von Sonnabendmorgen kurz nach Mitternacht — ich hoffe, es ist jetzt wieder so ziemlich alles da und rekonstruiert. Falls ihr fehlende Beiträge, defekte Dateianhänge oder Bilder oder sonstige Unregelmäßigkeiten bemerkt, schreibt hier bitte eine Nachricht.
Gute Nacht
Malte
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Plötzliche Initiative des Ordnungsdienstes, oder doch nur notwendige Baumschnittarbeiten, die ein Eingreifen ausnahmsweise nötig machen?
Gute Frage, tatsächlich sind hier in der Gegend in der letzten Zeit einige ganze Menge temporärer Haltverbote aufgestellt worden. Andererseits: Im letzten Jahr wurde in unserer Straße trotz Haltverbot während der Arbeiten kein Fahrzeug umgesetzt, sondern der blockierte Baum einfach ausgespart. Dass nun im Jahr 2020 sogar schon am Vorabend der Streifen freigeräumt wird, mag ich nicht glauben. Der ist doch bis zum Beginn der Arbeiten eh wieder zugeparkt.
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An der Kreuzung Westring / Kleiststraße, also im unmittelbaren Umfeld unserer Wohnung, wird der Radverkehr vom Hochbordradweg auf einen Schutzstreifen geführt. Der Tag, an dem der Schutzstreifen appliziert wurde, war aber auch wohl der einzige Tag, an dem der Schutzstreifen komplett befahrbar war. Aufgrund des so genannten Notparkens wird hier grundsätzlich alles zugeparkt, so dass man mit dem Rad mitunter nur gerade eben noch so vom Hochbordradweg herunterkommt:
Manchmal muss man aber auch das Rad vom Hochbord herunterheben:
In der Gegenrichtung sieht es nicht viel besser aus:
Im Laufe des letzten Jahres wurden die Schutzstreifen verlängert und Fahrradbügel und Findlinge zur Abwehr von Notparkern platziert, aber das ficht natürlich den Steuerzahler nicht an:
Und so sieht das dort grundsätzlich immer aus:
Und solange man noch vorbeikommt, stört das ja auch niemanden so wirklich. Das ist natürlich für Menschen mit Rollstuhl, Kinderwagen oder Einkäufen oder einfach auch nur Kinder, die hier die Straße queren sollen, relativ unangenehm, aber… tja
Ich komme dort regelmäßig vorbei und habe bislang nicht beobachtet, dass jemand ein Knöllchen bekommen hätte.
Bis gestern Abend:
Und als wäre es mit den Knöllchen noch nicht getan, war sogar der Abschleppwagen zugange, um den Schutzstreifen freizuräumen.
Ich habe leider heute morgen aus Zeitgründen versäumt nachzusehen, ob der Schutzstreifen nun wieder benotparkt wurde, aber ich gucke mal heute Abend vorbei. Ich nehme nicht an, dass das Abschleppen lange Wirkung zeigen wird.
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Ich kann diese regelmäßigen Meldungen über die Ergebnisse der gestrigen Fahrradgroßkontrolle so langsam nicht mehr ernst nehmen. Stolz wird aufgelistet, wie viele Radfahrer bei der Übertretung der Verkehrsregeln erwischt wurden, aber wenn ich mir anschaue, wo die Beamten zugange waren — Gänsemarkt/Valentinskamp, Glacischaussee/Feldstraße und Hamburger Straße/Heitmannstraße — dann ist da ja noch viel Verbesserungspotenzial für die Arbeit der Straßenverkehrsbehörden, was eine vernünftige Radverkehrsinfrastruktur und insbesondere -führung angeht. Das sind momentan auch diese „Der Radverkehr wird sich seinen Weg suchen“-Ecken, an denen zugunsten des ungehinderten Kraftverkehrsflusses nicht gerüttelt werden darf, also möge man sich dann bitte nicht wundern, wenn sich der Radverkehr tatsächlich seinen Weg sucht und mitunter auf Abwege gerät.
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Schon wieder: Frau wird durch die Luft geschleudert – Lebensgefahr!
Das war hier.
Aus dem Unfallbericht werde ich hingegen nicht so richtig schlau. Das scheint sich ja alles in der Nähe einer signalisierten Kreuzung mit Fußgänger- und Fahrradfurten abgespielt zu haben, die Angabe der Hausnummer 110 passt insofern nicht so richtig zu dem abgebildeten Foto, außer das Auto hat noch mal gewendet und sich anders positioniert.
Fuhr nun einer der beiden bei rotem Licht über die Kreuzung? Oder wollte die Radfahrerin bei grünem Licht queren und wurde von der abbiegenden G-Klasse getroffen?
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In einer Straße in Hamburg-Rahlstedt wird auf dem Gehweg geparkt: https://twitter.com/Arschlumpf/status/1210982308167241733
Die Polizei hat dazu auch eine Meinung, die sich aber irgendwie unangenehm liest: https://twitter.com/Arschlumpf/status/1219724829101907971
Klingt für mich wie:
- Irgendwo muss man ja parken.
- Es ist bislang noch nichts passiert.
- Man kann auch mal die Straßenseite wechseln.
- Man kann die Straßenseite auch an geeigneter Stelle wechseln, wenn die Sichtverhältnisse eine sichere Querung nicht erlauben.
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Die SPD wirbt auf einem kleinen Smart: „Damit Peter Tschentscher unser Bürgermeister bleibt: Heute bereits SPD wählen!“
Ich wundere mich ja, ob die SPD überhaupt als Juniorpartner in eine Koalition mit den Grünen eintreten wird — das wäre für die Genossen zwar nur eine weitere Demütigung während des Niederganges der Sozialdemokratie, aber andererseits stehen mit CDU und FDP ja willige Koalitionspartner bereit, die alle konträr zum Wahlprogramm der Grünen aufgestellt sind. Die SPD hat ja auch nicht so richtig Bock: Grüne fordern Entschuldigung von Tschentschers Büroleiter!
Rot-Schwarz-Gelb hätte momentan 52 Prozent in der Sonntagsfrage von Infratest dimap, Grün-Rot 58 %. Gedankenspiele wie Grün-Schwarz kommen auf 44 Prozent, Grün-Schwarz-Gelb auf 51 Prozent.
Und ich bin mir sicher: SPD, CDU und FDP werden sich lieber jeden Morgen aufs Neue zusammenraufen, als eine Obermürgermeisterin Fegebank zuzulassen.
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Passend zu diesem Thema aus dem Nachbarthread:
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Weitere Halte in Deutschland sind nicht vorgesehen und wären einer Nachtruhe auch ziemlich abträglich. Der Zug würde Flensburg erst um Mitternacht erreichen.
Naja, für die Nachtruhe ist es ja vor allem interessant, in welche Richtung man fährt. Wenn ich zum Beispiel nach Kopenhagen reisen möchte, empfinde ich die Ankunftszeit des jetzigen „Nachtzuges“ IC 398, also dieses IC3, der dort sogar über Kiel fährt, als besonders unangenehm, weil der um 6:55 Uhr in Kopenhagen ankommt. Da hat dann außer des Bäckers am Bahnhof noch kein Geschäft geöffnet, ich kann im ungünstigsten Fall erst um 15 Uhr ins Hotel und bin dann trotz Nachtzug erstmal einen ganzen Tag im Eimer.
Wenn ich aber in Gegenrichtung mit dem IC 399 gegen Mitternacht aus Kopenhagen abfahre, bin ich um 4:55 Uhr in Kiel. Das heißt, ich bin um 5:30 Uhr im eigenen Bettchen und kann noch mal ordentlich ausschlafen und womöglich sogar noch den Nachmittag im Bureau verbringen, da muss ich dann sogar nur einen halben Urlaubstag investieren. Das empfinde ich als wesentlich weniger schlimm.
Andererseits: Wenn ich von Malmö nach Flensburg führe, brauche ich für die Fahrplanlage noch nicht mal einen Nachtzug, da kann ich ja auch bis Mitternacht im Sitzwagen hocken.
Ich fände es ja nach wie vor toll — abgesehen von der technischen und fahrplanmäßigen Machbarkeit — wenn es auf solchen Relationen nachts vielleicht drei Nachtzüge pro Richtung gäbe, so dass man sich aussuchen kann, in welcher Fahrplanlage man fahren möchte.
Wenn ich mich nicht irre, schickt (oder schickte?) die ÖBB auch gleich zwei Nachtzüge nacheinander Richtung Österreich?
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Der Spiegel hat das treffend zusammengefasst: "Das gab's in diesem Bundestag noch nie"
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Ein Radfahrer wird von einem Kraftfahrer dicht überholt, nachdem er sich auf dem mittleren Fahrstreifen eingeordnet hatte: https://twitter.com/gluecksrad/status/1217377122114854912
Dann kommt ein Motorradpolizist vorbei und empfiehlt offenbar die Nutzung des rechten Fahrstreifens zum Rechtsabbiegen, dann würde man auch nicht so dicht überholt. Ja, schade nur, dass er aber gar nicht geradeaus führt.
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Noch zwei Vorfälle:
- Verkehrsunfall mit schwer verletzter Radfahrerin in Hamburg-Eimsbüttel: Ein Lieferwagen parkt im Stellinger Weg rückwärts aus, fährt aber rückwärts weiter und kollidiert dabei mit einer Radfahrerin, die schon vorsichtshalber in einiger Entfernung angehalten hatte.
- Verkehrsunfall mit schwer verletzter Fußgängerin und einem leicht verletzten Säugling in Hamburg-Bahrenfeld: Eine Kraftfahrerin rammt eine Mutter mit zwei Säuglingen im Kinderwagen — auf dem Fußgängerüberweg. Immerhin besteht keine Lebensgefahr und die Polizei stellte sogar die Fahruntüchtigkeit der 84-jährigen Kraftfahrerin fest.
Ich finde es ja beruhigend, dass sich die Polizei wenigstens hin und wieder an die Feststellung der Fahruntüchtigkeit erinnert. Diese Freude wurde ja einer älteren Dame leider nicht zuteil, die mir hinten ins Rad gesaust ist, anschließend in Anwesenheit der Polizei in Abwesenheit von Körperspannung geradezu aus dem Auto fiel und nicht mal die Spiegel ordentlich eingestellt hatte. Sowas gab damals nach meiner Kenntnis nicht mal eine Ordnungswidrigkeit.
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Hier wurde am Montag der Radfahrer von einem abbiegenden Lastkraftwagen getötet:
Hier ist noch mal die Meldung aus der Polizeipresse zu dem tödlichen Unfall: Verkehrsunfall mit tödlich verletztem Fahrradfahrer in Hamburg-Wandsbek
Derweil streitet sich der Hamburger ADFC mit der Polizei über die Formulierung, dass Radfahrer gegenüber abbiegenden Lastkraftwagen auf ihre Vorfahrt verzichten sollten: „victimblaming“: Fahrrad-Club geht auf Hamburger Polizei los
Unabhängig von der Notwendigkeit, im Straßenverkehr immer mit den Fehlern anderer Verkehrsteilnehmern zu rechnen, wundere ich mich allerdings schon, warum primär Radfahrer und Fußgänger auf ihre Vorfahrt verzichten sollen, aber weder ins Gespräch gebracht wird, dass man als nichtmotorisierter Verkehrsteilnehmer grob geschätzt einmal pro Kilometer auf seine Vorfahrt bereits verzichtet — und das, Gott bewahre, halt auch irgendwann mal schiefgeht — aber auch so gut wie nie die Verantwortung von Führern einer großen Maschine wie beispielsweise eines Kraftfahrzeuges betont wird.
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Es wird wohl etwas konkreter mit den Planungen für die Wiedereinführung von Nachtzügen in Nordeuropa: Es soll bald wieder ein Nachtzug von Malmö über Kopenhagen und Hamburg bis Köln rollen, auch eine weitere Verbindung von Stockholm nach Hamburg ist im Gespräch.
Das wäre natürlich schon mal eine deutliche Verbesserung zu dem IC 3, der da momentan von Kopenhagen über Flensburg und Kiel nach Hamburg und zurück schnauft. Die Städte entlang der Strecke sind schon ganz aufgeregt, als ob es hier um einen Autobahnanschluss ginge, und hoffen auf einen Halt des Nachtzuges an ihrem Bahnhof: Halten Nachtzüge in Schleswig-Holstein?
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https://twitter.com/Micha31281963/status/1218222682304667648
Ein Zwölfjähriger kippt mit seinem Fahrrad beim Absteigen um und kollidiert mit einem vorbeifahrenden Geländewagen. Unterzeile: „Zum Glück nur kleine Kratzer am Jeep“
Nachdem ich mir auch dachte, dass diese Beschreibung ja ganz schön bescheuert wäre, habe ich es einfach mal andersherum gelesen: Am Fahrrad entstand offenbar kein Schaden, der Junge blieb unverletzt.
Oder für Fahrrad und Kind interessiert sich einfach niemand. Für einen eventuellen Mindestabstand des SUV genausowenig.
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Schon wieder ein Unfall, dieses Mal gegenüber vom Michel, immerhin mit einem einigermaßen glimpflichen Ausgang: Mercedes rammt Radlerin - Krankenhaus!
Die Ecke kenne ich noch von früher, das war zweieinhalb Jahre mein täglicher Arbeitsweg — wie oft ich oder andere Radfahrer dort „übersehen“ wurden kann ich nachträglich kaum mehr abschätzen. Vielleicht ist aber, wie so oft, der Begriff „übersehen“ ein bisschen doll verniedlichend, gingen solche Manöver doch allzu häufig mit Mobiltelefonen oder überhöhten Geschwindigkeiten beim Abbiegen einher.