Die GRÜNEN mal wieder…

  • Erinnert sich noch jemand an die Umleitung der Umleitung an der Verbindungsbahn? Die ist natürlich auch wieder da:



    Jetzt hat man im Zuge der Fahrradstadt-Offensive sogar eine Verköstigungsstelle für Radfahrer eingerichtet. Wenn man schon die Umleitung der Umleitung für den Radverkehr blockiert, dann wenigstens mit Leckerbissen. Leider gibt’s nur Fleisch, aber immerhin:



    Also, mal im Ernst: Das Ding steht mitten auf einem Radweg. Nämlich auf diesem Improvisationsdingsbums:



    Hier ist die tolle Stelle, die damals bei der ersten Arbeitsstelle noch eine Art Protected Bike Lane war, wo man aber erst nach ein paar Tagen die Muße fand, den Kantstein anzuschrägen — um dann während der zweiten und dritten Arbeitsstelle die Parkplätze zu erhalten und den Radweg… einfach so in den Gehweg fließen zu lassen:



    Naja. Wohl bekommt’s:


  • Eigentlich macht mich das schon ein bisschen sauer.


    Erst sperrt man die Tiergartenstraße wegen der Sanierungsarbeiten am Asbest Centrum Hamburg, Pardon, Congress Centrum Hamburg, Radfahrer sollen dann An der Verbindungsbahn entlangfahren. Okay, dort ist die Infrastruktur absolut bescheiden, das ordnungsgemäße Befahren geht mit einem doppelten Wechsel der Straßenseite inklusive Geisterradeln auf einem, naja, einigermaßen breiten, aber entsetzlich buckeligen Radweg einher, aber der Radverkehr wird’s wohl überleben.


    Dann sperrt man diese Straße auch noch mal für den Radverkehr — seit März mittlerweile zum dritten Mal, irgendwas ist ja immer. Radfahrer sollen dann über die Grindelallee oder die St. Petersburger Straße ausweichen.


    Die Grindelallee hat hanseatische Radfahrstreifen, die natürlich ständig von Falschparkern belegt werden. Von der angekündigten „Ertüchtigung“ dieser Strecke habe ich nichts mitbekommen, außer dass hin und wieder mal Umleitungsschilder aufgestellt werden, die dann hin und wieder mal entfernt werden.


    Die St. Petersburger Straße musste erst für den Zweirichtungsbetrieb hergestellt werden, dort durfte man damals noch gar nicht in die falsche Richtung fahren. Mittlerweile hat man mit gelben Pfeilen auf dem Radweg nachgebessert, die entsprechenden Verkehrszeichen, die das Befahren in der Gegenrichtung erlauben, fehlen nach wie vor.


    Auf einem Teil der Strecke musste man ohnehin erst einmal einen Radweg herstellen, dort wurde mit gelber Farbe ein Stück vom Gehweg abgeknapst und der Radweg anschließend über einen Seitenstreifen geführt. Das hätte eine coole Lösung werden können, hätte man rechtzeitig eine Anrampung für die Kantsteine hergestellt. Bei den folgenden Arbeitsstellen hat man sich die Parkplatzvernichtung offenbar nicht mehr getraut und führt den Radverkehr nun komplett über den Gehweg vorbei…


    … und gestern eben durch dieses Zelt. Man kann sich wirklich nur wundern, wie es an dieser Route, die ja eigentlich eine der Hauptverkehrsstrecken für den Radverkehr darstellt, um die Wichtigkeit des Radverkehrs bestellt ist. Nämlich so gut wie gar nicht.


    Cycleways ist ja leider momentan defekt, ein paar Bilder kann man sich aber unter dem Punkt „Galerie“ ansehen:

  • Öfter mal was neues: Nachdem das Filmteam wieder abgerückt ist, gibt’s nun wieder die Protected Bike Lane.



    Nicht sicher, ob das so geplant war oder ob das Filmteam mit den Trennelementen nichts brauchbares anzufangen wusste und einfach wie mit Lego einen Radweg bastelte.


    Der Behindertenparkplatz hier vorne ist allerdings immer noch benutzbar. Und wird natürlich auch benutzt:



    Nun ist es natürlich ziemlich arschig, einen Behindertenparkplatz zu sperren, aber andererseits ist es natürlich auch seltsam, eine Protected Bike Lane über einen Behindertenparkplatz zu basteln. Ich bin mir aber sicher, dass man mit etwas Mühe eine bessere Lösung hinbekommen hätte, die sowohl dem Radverkehr als auch mobilitätseingeschränkten Personen nutzt.


    Nun sieht das aus Norden kommend so aus:



    Ein ziemlicher Schilderwald aus Pfeilen, [Zusatzzeichen 1012-31] , [Zusatzzeichen 1000-33] und Umleitungen. Immerhin hat man ja relativ schnell die Signalgeber für den Radverkehr nachgerüstet. Das wäre eigentlich noch das berühmte i-Tüpfelchen gewesen.


    Auf der anderen Straßenseite ist derweil die Umleitung nach rechts zu Ende. Naja. Auf der rechten Seite darf man nach wie vor grundsätzlich nicht am [Zeichen 267] , dahinter locken dann gleichzeitig [Zeichen 237] und [Zusatzzeichen 1022-10] ; es ist also für jeden was dabei:



    Kurzer Blick zurück in den Schilderwald:



    Ich weiß nicht, warum man nicht in der Lage ist, so etwas ordentlich zu beschildern. Mit dem [Zusatzzeichen 1022-10] macht man hier eventuell wieder irgendwas mit Schrittgeschwindigkeit draus, beziehungsweise bringt dem Radverkehr bei, dass Schilder eh keine Bedeutung haben.


    Weiter geht’s wieder in die eigentliche Richtung:



    Das mit den Laternenpfeilern war ja schon ganz witzig, nun sehen wir mal weiter: Geradeaus volle Kanne in das parkende Auto oder lieber rechts vorbei auf dem Gehweg? Immerhin gibt es ja mittlerweile besagte Anrampung — nun muss man nur aufpassen, nicht gegen die lustigen Schilder zu fahren:



    Naja. Man kommt ja noch daran vorbei und so. Und es ist ja wenigstens ein bisschen für den guten Zweck: