Beiträge von Fahrbahnradler

    Das ist dann aber Rosinen-Pickerei. Zu sagen "früher war alles besser", wenn man die Technik von heute darin verbauen würde ;)

    Wenn man in das Auto von vor 50 Jahren einen Elektro-Motor, fette Akkus, sämtliche verfügbare Sicherheitstechnik, steifere Materialien, breitere Reifen etc. einbaut, hat man einfach nicht mehr das Gewicht von damals. Insbesondere nicht, wenn man bedenkt, dass die Menschen immer höher und breiter werden und die Autos von damals vielen Leuten zu klein sind.

    Klugscheißmodus: die Autos von damals waren außen kleiner, aber innen größer. Beispiele: Opel Kadett E Kombi versus aktueller Astra "Schrägheck", dito Volvo 960 versus heute, Golf 3 versus heute oder Taxi damals (Daimler W 115, W 123 versus ab W 210, wo man mit meiner Größe (1,87 m) nicht mehr ohne Beulen hinten reinkommt. Oder mein langjähriges treues Autochen, ein Escort Baujahr 1980*

    Ford Escort – Wikipedia

    im Vergleich zu dem, was mein Carsharing-Anbieter derzeit im Bestand hat:

    Ford Focus – Wikipedia

    Nach diesem Modell hier, also vor rund 20 Jahren, beschloss Ford, von "Form follows function" abzugehen und - genau wie Opel & Co. - aus einem geräumigen Kombi eine Krabbelhöhle zu machen:

    Ford Focus – Wikipedia

    * mehrmals mit 5 Leuten von Deutschland bis nach Spanien gefahren ... ohne Dachbox oder Heckträger

    https://archive.ph/GW5oL

    Zitat

    Wo die einen Regeln brechen wollen, versuchen die anderen alles richtig zu machen.

    Deshalb fährt Volkswagens autonomer Bulli exakt 50 Kilometer pro Stunde, wo es erlaubt und möglich ist. Nicht 60 wie viele menschliche Fahrer, nicht 55, nicht 50,1. Es gibt keine Toleranz. Programmiert wird, was die Straßenverkehrsordnung hergibt. Deshalb fährt der ID.Buzz hinter einem in der Fahrbahnmitte schlängelnden Radfahrer Zickzack, immer im Ansatz zum Überholen. Aber ohne den vorgeschriebenen Mindestabstand geht es eben nicht.

    Zitat

    Bestimmt hat das damit zu tun, dass die Umfrage eine Gruppe anspricht, die mehr von der Politik und den Verwaltungen erwartet.

    Potzblitz, die Radfahrer stellen Ansprüche! Das würden die Autofahrer ja nieeee tun, etwa den Erhalt aller Autoparkplätze auf öffentlichem Grund fordern ...

    Autofahrer setzt Pkw als Waffe gegen einen Radfahrer ein, der daraufhin stürzt. Die Polizei beschlagnahmt das Auto. Geht also doch! Allerdings hat der Vorgang eine politische Schlagseite - der Radfahrer hatte der Tochter des Autofahrers eine Palästinafahne entrissen.

    Berlin-Kreuzberg: Autofahrer fährt im Streit um Palästinaflagge Radfahrer um
    Ein Fahrradfahrer entriss einer Neunjährigen in Berlin eine Palästinaflagge und warf das Stoffstück zu Boden. Der Vater des Kindes reagierte wenig besonnen.
    www.spiegel.de

    Wie das wohl umgekehrt aussehen würde? Israelfahne oder Kippa entreißen und dann gestoppt werden ...

    Ich habe mir gestern die letzten vier Ausgaben der RadCity gegeben, also ADFC Hamburg. Da ist eine Seite mit zwei Anzeigen in eigener Sache:

    Einmal:

    Du willst bessere Radwege? - Engagier‘ dich im Fahrradclub!

    Und der Wunschzettel an den Weihnachtsmann:

    - bessere Radwege

    - immer Rückenwind

    - sichere Schulradwege

    - mehr Fahrradstraßen

    - DEINE SPENDE (Hervorhebung im Original)


    Also: der ADFC kennt/betreut/befürwortet nur Radfahrer auf Radwegen und Fahrradstraßen. Aber Mischverkehr? Iiiiiiiihhhhh =O

    Wer in einer solch langen Kurve die Kontrolle über das Fahrzeug verliert, war nicht nur 3 km/h zu schnell. Bei solchen Deppen helfen auch keine niedrigeren Tempolimits, weil die sich ohnehin nicht an die Regeln halten. Da helfen nur häufigere Kontrollen, bei denen solche Leute auffällig werden und die Bereitschaft, die dann auch aus dem Verkehr zu ziehen.

    Das Auto: "Audi A7 Sportback". Also eher um 103 km/h zu schnell.

    Zitat Audi:

    Zitat

    Der Audi A7 Sportback kombiniert dank optionalem Fahrwerk inklusive Dämpferregelung2 die Performance eines Sportwagens mit der Fahrkultur einer Luxuslimousine. Bei sportlicher Fahrweise sorgt auf Wunsch der quattro Antrieb mit Sportdifferenzial2 für Dynamik, hochpräzises Handling und souveräne Spurtreue auf fast allen Untergründen.

    https://archive.ph/1VrWM

    Zitat

    Mein Vater ist 91 Jahre alt. Seinen Führerschein machte er, als die Trümmer des 2. Weltkriegs noch schmauchten. So ungefähr. Das Gehen fällt ihm schwer, er geht am Rollator. Er hat auch Schwindelanfälle. Vor Kurzem hatte er eine OP. Es ging um Leben und Tod. Im Auto, sagt mein Vater, fühle er sich immer am besten. Total frei. Total sicher.

    »Aber die anderen Menschen auf der Straße«, sage ich. »Fühlen die sich auch sicher, wenn du noch Auto fährst?«

    »Warum nicht?«, sagt er.

    Wir führen die Diskussion seit Jahren. Sie endet immer gleich. Er fährt. Ich bete. Was soll ich tun? Ihn niederschlagen und in ein Bahnabteil stecken? Mein Vater lebt nach dem Prinzip, dass er so gut wie tot ist, wenn er nicht mehr Auto fährt. Vor ein paar Jahren lag er mit einem leichten Schlaganfall im Krankenhaus. Nach zehn Tagen wurde er entlassen. Eine Auflage war: erst mal kein Auto fahren. »Aber natürlich, Herr Doktor«, sagte mein Vater, setzte sich hinters Lenkrad, ließ den Motor aufheulen und fuhr nach Hause.

    Der Motor heult immer bei ihm. Früher fuhr mein Vater einen Wartburg. Zweitakter, vier Gänge. Seit der Wende fährt er Citroën. Aber auch der Citroën klingt bei ihm wie ein Wartburg. Mein Vater fährt vor allem in den unteren Gängen. Der fünfte, sechste Gang ist im Grunde nur: Sonderausstattung, die niemand braucht.

    Die ÖBB ziehen leider ihren "Wir wollen keine Radfahrer"-Kurs durch:

    Früher: EuroCity mit Fahrradtransportwagen, 40 Plätze.

    Jetzt: Super-duper-Kombination mit 6 Plätzen. Nicht flexibel.

    Zitat

    „Die Anzahl der Fahrradplätze ist immer ein Kompromiss zwischen mehr Fahrradplätzen und Sitzplätzen“, verteidigt ein ÖBB-Sprecher die Herangehensweise auf Anfrage unserer Redaktion. „Fahrradplätze sind meist nur zu bestimmten Jahreszeiten voll belegt, die Nachfrage nach Sitzplätzen besteht das ganze Jahr über.“ Zumindest in den stärker nachgefragten Sommermonaten einen Fahrradtransportwagen anzuhängen, sei „bei modernen Zügen aus technischen Gründen leider nicht möglich“.

    Die "modernen Züge", also NightJet und RailJet neue Generation, sind siebenteilige, nicht trennbare Einheiten, also wie ein ICE 2, 3 oder ein TGV mit 200 Metern Länge, nur eben: ohne Antrieb. An einer Seite Steuerkopf, an der anderen Seite normaler Wagenübergang. Dazu kommt dann eine Taurus. Also die Lok, nicht das, was Pistorius liefern will.

    Meine damaligen Kollegen haben ÖBB-Chef Matthä schon 2016, als in der österreichischen Botschaft in Berlin das neue Nachtzugkonzept vorgestellt wurde (DB: wir wollen nicht mehr; ÖBB: wir machen das jetzt und kaufen euch 42 Schlafwagen und 15 Liegewagen ab plus das Modell für die Einzel-Liegekabinen), mit der Frage nach Fahrradmitnahme völlig aus der Fassung gebracht: "Fahrradmitnahme im Nachtzug? Wozu das denn?" - "Vielleicht um nach dem Donauradweg von Wien aus wieder zurückzufahren? Oder Alpenquerung, oder Kärnten, oder aus der Schweiz nach Holland ..."

    Nee, wollten sie nicht.

    Und das Argument "nur im Sommer" kann ich von den Ösis nicht mehr hören. Die sollen sich mal ihre eigenen alten Personenwagen anschauen: da sind Fahrradhalterungen (zum senkrechten Einhängen) so konstruiert, dass man da auch Ski reinstellen und befestigen kann.

    https://www.spiegel.de/auto/deutsche-…06-ec2af7783ed6

    kurz: ja, die Vorwürfe sind korrekt; die Feststellungen sind korrekt. :|

    Wir sagen es seit Jahren ...

    https://buergerbahn-denkfabrik.org/wp-content/uploads/2024/03/2024.03.17_Altgesch_Bericht_2024.pdf

    Seite 60, Gastbeitrag von einem, der es wissen muss: Benedikt Weibel, ex-Chef der Schweizerischen Bundesbahnen

    plus diverse Presseerklärungen, Tenor: "Generalsanierung ist Generalunfug"

    Zitat:

    Zitat

    Zum Teil ziehen die Radler mit hoher Geschwindigkeit durch die Flur, fahren als Gruppen nebeneinander und blockieren die Straße oder fahren auf Gehwegen. Damit bringen sie nicht nur sich selbst in Gefahr, sondern auch Fußgänger und Autofahrer.

    Die Strecke von Oberhaching zum Biergarten Kugler Alm ziert diese Schilderkombination:

    [Zeichen 260][Zusatzzeichen 1020-30]

    Empörend, dass dort Radfahrer - in Gruppen! - nebeneinander fahren.

    Die Polizei und der Bürgermeister könnten ja mal zwecks Erhöhung der Verkehrssicherheit jeden pusten lassen, der mit dem Auto aus dem Biergarten rausfährt ...

    Total verrückt. Stellste ne Carsharingkiste falsch ab, wird die in 3 Jahren 3 mal umgesetzt, und das kostet Geld. Trittst Du bei nem E-Auto bei fast leerem Akku richtig drauf, kommst Du nicht ans Ziel - und musst mit dem Carsharinganbieter diskutieren. Rauchen im Auto kostet auch noch Geld, Frechheit! Wenn ich damit wen anders fahren lasse, und es passiert was, kostet das auch Geld. Und nein, die Carsharingunterhmen wollen nicht die Welt retten.

    Einzig der gezogene Schluß ist gut und richtig: "Ab jetzt, so habe ich mir vorgenommen, fahre ich mehr Fahrrad, nutze noch öfter öffentliche Verkehrsmittel und bezahle gern auch mal eine Fahrt mit Taxi und Uber. Grundsätzlich sind Autos ja überschätzt.".

    https://archive.is/rRfAD

    Der Unfug dieses Autors fängt doch im Grunde damit an, dass er sich dem Lotteriespiel der Free-Floating-Vermieter aussetzt, anstatt traditionelles Carsharing - feste, reservierte Plätze - zu nutzen. Bei cambio & Co hätte er diese Probleme nicht. Und wenn ich auf meinen Arbeitswegen sehe, in welchen Industriebrachen ein halbes Dutzend MILFS (die aufgeklebten Buchstaben sind oft genau so bearbeitet worden) hintereinander steht, dann sage ich mir immer "Wow, in der Zeit, in der man bis hier raus gelaufen ist, wäre man dreimal zum stationären Sharing und wieder zurück gekommen."

    Unfall mit HVV-Bus: Zwei Verletzte nach riskantem Abbiegevorgang
    Am Sonntagabend gegen 18.30 Uhr kam es auf der Winsener Straße in Hamburg-Harburg zu einem Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten. Ein Pkw schnitt beim
    www.mopo.de
    Zitat

    Ein Pkw schnitt beim Abbiegen einen Gelenkbus der HVV-Linie 43, der kurz zuvor Fahrgäste an der Haltestelle Freudenthalweg aufgenommen hatte. Der Busfahrer musste eine Vollbremsung einleiten, um eine Kollision mit dem in den Trelder Weg abbiegenden Wagen zu verhindern.

    Hm. Da dachte der Autofahrer vielleicht, dass er Vorrang habe, weil doch der Bus nicht einfach über eine weiße Linie drüberfahren dürfe, § 10 StVO oder so?

    Pinselei kann auch mal schiefgehen - die Radfurt ist durchgehend gestaltet, die Busspur erscheint unterbrochen ...

    (S+) Senioren und ihr Führerschein: Herr Fuchs, 90, fährt weiter
    Auf deutschen Straßen fahren stetig mehr alte Menschen Auto, häufig bauen sie Unfälle. Ab wann sollten sie nicht mehr hinters Steuer? Günter Fuchs ist 90 und…
    www.spiegel.de

    https://archive.ph/jZgwA

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    Wenn es nur Möglichkeiten gäbe, die Schranke zu refinanzieren :/:/:/

    Diese Umlaufsperre für Lastenräder und Räder mit Anhänger setzt ja Maßstäbe ...

    Am ärgerlichsten ist einmal mehr die Vertauschung von Täter und Opfer sowie transitiv und reflexiv, was es genaugenommen zu Falschmeldung macht. Korrekt ist:

    Wobei es im Text ja korrekt steht:

    Zitat

    Der Fahrer (30) eines Discounter-Auslieferungsfahrzeuges nahm nach Polizeiangaben beim Rechtsabbiegen einem E-Bikefahrer die Vorfahrt und stieß mit ihm zusammen. Der 67-Jährige stürzte und kam mit schweren Verletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

    Irgendjemand hat mir mal gesagt, dass die Überschriften oft nicht von derselben Person erstellt werden wie der Text ...