ZitatDie Anwohner, denen das Parkflächen-Problem bewusst ist, haben sich arrangiert: Toleranz heißt das Zauberwort, auch wenn die Sache nicht ganz StVO-konform sein mag.
Ah ja. Gehweg auf 50 cm einengen nennen die "Toleranz".
ZitatDie Anwohner, denen das Parkflächen-Problem bewusst ist, haben sich arrangiert: Toleranz heißt das Zauberwort, auch wenn die Sache nicht ganz StVO-konform sein mag.
Ah ja. Gehweg auf 50 cm einengen nennen die "Toleranz".
F = m * a, wer hätte das gedacht?
Dann muss man eben die Infrastruktur so bauen, dass sich Lastenräder und Fußgänger nicht in die Quere kommen. Ich hätte da die Fahrbahn als Vorschlag ...
Und noch eine Frage ergibt sich für mich aus der wie selbstverständlich vorgetragenen Erläuterung, durch Abgleich des Schaltprotokolls der Ampeln und dem Bordcomputer eines Pkws könne man erkennen, wer Rot und wer Grün gehabt habe.
Sind denn wirklich beide Systeme sekundengenau kalibriert? 6 Sekunden Abweichung (bzw. je 3 in entgegengesetzter Richtung) reichen doch aus, um die Ampelphasen zu vertauschen ...
Also ich finde es bemerkenswert, dass der Sixt-Mieter sich quasi vor laufender Kamera um Kopf und Kragen redet. Das Geständnis geht über den Sender: ich habe verboten geparkt, das weiß ich, das mache ich immer so, ich will vorne eine Lücke für die Fußgänger lassen, deswegen platziere ich eine messerscharfe Metallplatte quer über den Radstreifen.
Da sollte es meiner Ansicht nach nicht mit Owi und fahrlässiger Körperverletzung getan sein - was ist mit gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr?
Ich habe es mal erlebt, dass ein Autobesitzer per Fernbedienung, als er noch gar nicht zu sehen war, die Heckklappe seines querparkenden Kombis/SUVs aufgeklappt hat ... zum Glück war ich weit genug weg.
Der Polizist war tatsächlich missverständlich. Ich vermute, dass er gemeint hat: Es darf nicht sein, dass ein Falschparker einen Radfahrer zum Verlassen des Radweges zwingt. Aber ich vermute auch, dass viele seine Aussage interpretieren als: "da muss man als Radfahrer eben absteigen und schieben, man darf nicht in die Autokolonnen einzufädeln versuchen".
Interessant fand ich, dass bei der überfahrenen Radlerin das Gerüst auf der Radspur nicht thematisiert wurde. Wie war denn da die Verkehrsführung?
Die bauliche Anlage dieser "Radinfra" wäre mehr als eine Bemerkung wert gewesen. Mamma mia - das rot Bemalte ist ja offenbar die Dooring-Zone, und wer sein Leben liebt, fährt links davon!
ZitatNach einer Rekonstruktion des Unfalls geht die Staatsanwaltschaft von diesem Ablauf aus: Die Radfahrerin hat den Betonmischer rechts überholt, dann kurz den linken Arm ausgestreckt – und ist dabei im Kreuzungsbereich Bundesallee/Nachodstraße aus dem Fahrradweg direkt auf die Straße vor den Laster ausgeschert. Dabei sei sie mit dem Wagen in Kontakt gekommen, sei dadurch gestürzt und überrollt worden.
Der beschuldigte Fahrer habe die 44-Jährige durch die Frontscheibe überhaupt nicht sehen können, nachdem sie vom Fahrradweg aus vor ihn auf die Straße gewechselt sei. Im Frontspiegel wäre dies zwar möglich gewesen, so die Staatsanwaltschaft. »Bei einem bereits laufenden Fahrtvorgang ohne Abbiegeabsicht bestehe aber keine Verpflichtung, in diesen zu blicken«, hieß es. Auch habe der Beschuldigte letztlich nicht damit rechnen müssen, dass die Frau beim Wechsel vom Fahrradweg auf den von ihm befahrenen Fahrstreifen keinen größeren Abstand zu seinem Laster einhält.
Die Lösung ist doch ganz einfach: »Radweg Ende« bedeutet, dass ab dieser Stelle wieder mit Fußgängern auf der Piste zu rechnen ist. Aus einem Refugium ("Bikes only") wechselt man dort also in einen "Shared Space".
Alles anzeigenDen Ruf hat sich die FDP hart erarbeitet.
Mal abgesehen von dem Geschwaffel von Energieoffenheit und das wird der Markt schon regeln,
blockiert gerade die FDP eine angemessene CO2-Bepreisung, hat die Klimasektorziele aufgeweicht, findet nicht genug Schilder für ein allg. Tempolimit,
macht das GEG weniger effizient,......
Ehemaliger Umweltreferent und nun Fachberater für Klima: Steffen Hentrich
Es gab mehrere Klima-Leugner-Kongresse in der Vergangenheit, die von der Friedrich Naumann Stiftung gefördert, oder mitveranstaltet wurden.
Es gibt nachweislich Verbindungen der FDP zu EIKE & Heartland Institute.
Der "Markt" wird wahrscheinlich auch das hier richten:
Herr Lindner hatte mal einen sehr klugen Satz gesagt: "Lieber nicht regieren als schlecht regieren". Hätte er sich bloß daran gehalten!
Was haben eigentlich die bayerischen Fahrschulen und die Landeszentrale für politische Bildung in den letzten 25 Jahren so gemacht? Und die Medien?
https://www.volksfreund.de/blaulicht/trie…84AQpP8EYa140Q8
Mal was praktisch vor der Haustür
Die Formulierungen sind ja durchaus lobenswert:
ZitatDer 73-Jährige Autofahrer überholte die Radlerin auf der Theodor-Heuss-Allee und stieß sie mit dem Außenspiegel vom Sattel, berichtet die Polizei. Die 45-Jährige wurde dabei am Arm verletzt, konnte aber einen Sturz verhindern.
Andere Organe hätten da was von "Beim Überholen: Radfahrerin touchiert Auto" und "sie verletzte sich am Arm" fabuliert.
https://www.spiegel.de/netzwelt/gadge…33-b6fe80879ef2
Kurzfassung des kostenpflichtigen Artikels: ....
Klärst Du uns bitte noch auf, wer da einen Fahrradhelm braucht? Jeder der beiden Lastenradbeweger? Oder jeder Spaziergänger im Einsatzradius der Drohne?
ich sehe nur die Überschrift, brauche aber den Artikel vermutlich nicht.
Mit dieser Haltung haben sich weitere Diskussionen wohl erledigt. Scheuklappen auf und durch.
Aber eines wundert mich dann doch: dass jemand im 21. Jahrhundert noch an die Legende von der "unsichtbaren Hand des Marktes" glaubt. Und einerseits Politikern nicht das Recht zubilligen will, Entscheidungen zu treffen, aber andererseits die CO2-Bepreisung lobt. Ja wer hat denn die beschlossen, wenn nicht die Politiker?*
* Natürlich nach intensiver Bearbeitung durch Lobbyisten, die möglichst gute Konditionen für ihre Klientel herausholen wollen. Und genau das sind die Hinterzimmer, über die man sich aufregen kann ...
In einigen Blasen gehört es zum guten Ton, auf die FDP zu schimpfen. Da ist leider das für Verschwörungstheorien übliche Netz aus Halbwahrheiten und Lügen entstanden. Und niemand in der Blase hinterfragt sie mehr ernsthaft.
So pflegt die Blase ihre Vorurteile und sonnt sich in der vermeintlichen eigenen Überlegenheit.
Ist genau das gleiche, wie bei Querdenkern, Reichsbürgern u.ä.
ZitatDie Betroffene habe nicht als Fußgängerin, sondern als Radfahrerin am Verkehr teilgenommen. Radfahrende seien nicht etwa als »qualifizierte Fußgänger« anzusehen, denen unabhängig von etwaigen straßenverkehrsrechtlichen Anordnungen »nach Belieben angesonnen werden könnte oder müsste, vom Fahrrad abzusteigen und fortan als Fußgänger am Verkehr teilzunehmen«.
Bedeutet das hier das Ende der Bettelampeln? Jedenfalls derjenigen, die nicht vom Radweg aus - auf dem Fahrrad sitzend, ein Fuß auf dem Boden - erreichbar sind?
... zum Beispiel, dass er mitbekommen hat, wie die Verbrennerindustrie und die Koch-Brüder die FDP sponsern - also: warum die FDP auf den Koalitionsvertrag sch...t?
Die Landstraßen im Osten waren ursprünglich nur für 80 ausgelegt, als man das 1992 pauschal auf 100 raufgesetzt hatte, hat das wie am Fließband gekracht.
Auch weil man von Trabant und Wartburg auf Golf GTI und 3er BMW umgesattelt hatte ... gebraucht und mit wenig TÜV ... und außerdem galten dann 0,8 statt 0,0 Promille ...
Kaum gibt man die Straße wieder für Autos frei, macht der größte Laden dicht.
Ein besonderer Applaus gilt den Verfassern der URL:
fanzoesichen
ZitatIm Bereich der Straße Steintordamm ist am Dienstag ein Fahrradfahrer (46) gestürzt und mit seinem Kopf auf den Asphalt geschlagen. Er kam mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus.
Um kurz vor 17 Uhr war der Mann laut Polizei zunächst auf dem Radweg unterwegs. Ein Teil des Radweges war wegen dort abgestellter Fahrzeuge der Bundespolizei – die anlässlich des Bürgerfestes zum Tag der Deutschen Einheit postiert waren – aber blockiert. Der 46-Jährige wich daher auf die Straße aus.
„Beim Überfahren einer in den Asphalt eingelassenen Metallschiene stürzte der Mann ..."
Polizeimeldung:
ZitatDen bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Innenstadt/West (VD 2) zufolge befuhr der 46-Jährige einen Radfahrschutzstreifen. Da dieser durch einsatzbedingt und vorübergehend abgestellte Dienstfahrzeuge der Bundespolizei nicht uneingeschränkt nutzbar war, wich der Fahrradfahrer auf die Straße aus. Beim Überfahren einer in die Fahrbahn eingelassenen Metallschiene stürzte der Mann aus noch ungeklärter Ursache
Die meinen doch nicht etwa die Abschlüsse der Dehnungsfuge? Wer von »Straße« spricht, wenn er Fahrbahn meint, dem ist alles zuzutrauen.
Oder das da?
Es geht ihm darum, sich auszukotzen.
Also wenn sich hier einer auskotzt, dann bist Du das.
Jeder klar denkende Mensch kann Yetis Text entnehmen, dass er diesen einfachen Sachverhalt prägnant zusammengefasst hat.
Bei der miesen Infrastruktur kein Wunder.