Laut der Behörde habe man Ende 2023 eine Untersuchung eingeleitet, es habe mehrere Hinweise auf Rahmenbrüche bei Lastenrädern der Marke gegeben. Eine Untersuchung habe gezeigt, dass der Rahmen bei mehreren Lastenradtypen brechen könnte. Die Behörde warnte vor schweren Verletzungen, vor allem im dichten Verkehr.
Gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft prüfe man sogar strafrechtliche Ermittlungen. Denn Babboe, das zum Fahrradkonzern Accell gehört, soll von den Hinweisen gewusst haben, ihnen aber weder nachgegangen sein noch die Hinweise an die Behörde weitergeleitet haben. Das sei jedoch die Pflicht des Herstellers gewesen.
In dem Bericht der Behörde ist von »schwerwiegenden Sicherheitsrisiken« die Rede. Babboe dürfe erst wieder Lastenräder verkaufen, wenn deren Sicherheit hinreichend nachgewiesen sei. Dafür bedürfe es etwa einer vollständigen technischen Dokumentation, heißt es. Bis dahin ordnete die Behörde den Hersteller an, acht Modelle und deren Submodelle zurückzurufen:
Babboe City/City-E/City Mountain,
Babboe Curve/Curve-E/Curve Mountain,
Babboe Big/Big-E,
Babboe Dog/Hund-E,
Babboe Max-E,
Babboe Mini-E/Mini Mountain,
Babboe Pro Trike/Trike-E/Trike XL,
Babboe Carve-E/Carve Mountain