Un-mög-lich! Diese Rechtsüberholer! Radfahrer halten sich nie an Regeln Em-pö-rend! Und Steuern zahlen sie auch nicht!
(Soweit zum Thema: Warum in der Autoschlange sicher ein paar Kandidaten für knappes Überholen plus Schneiden stehen.)
Un-mög-lich! Diese Rechtsüberholer! Radfahrer halten sich nie an Regeln Em-pö-rend! Und Steuern zahlen sie auch nicht!
(Soweit zum Thema: Warum in der Autoschlange sicher ein paar Kandidaten für knappes Überholen plus Schneiden stehen.)
Und wir radeln einfach am Stau vorbei ...
Interessant ist, auf welche Anmerkungen die Polizei nichts zu erwidern hatte:
Radfahren in Hamburg Der Parcours sieht nicht schlecht aus. Wäre allerdings auch ohne Aufwand gegangen.
Die Veranstaltung einfach an die Kieler Straße verlegen.
Dort findet man 20 verschiedene Oberflächen, inkl. tiefer Löcher.
Und man kann sein Geschick testen wenn man - behördlich angeordneten - Geisterradlern auf einem 90cm breiten Zweirichtungsradweg ausweichen muss.
Vorausgesetzt man kommt weiter als zur nächsten Einmündung, wo man ja recht häufig wegen des toten Winkels übersehen wird.
Michael Haar Vielen Dank dass die Polizei Fahrradfahrer überhaupt mal als Verkehrsteilnehmer wahr nimmt. Noch sinnvoller wäre allerdings wenn die Polizei sich gegen all die Zweirichtungsradwege stark machen würde bei denen den Radfahrern beigebracht wird das Geisterfahren erwünscht ist sogar Pflicht ist. Einer dieser Geister-Lehrpfade findet sich direkt vor der Uni ... Vermutlich einer der meistbefahrenen Radwege überhaupt in Hamburg.
Ich sag ja immer, die haben es nicht auf Radler abgesehen, die können es einfach nicht besser. Es fahren nur zu wenige Panzer herum, sonst wäre die Lernkurve steiler.
Allerdings mit der Besonderheit, dass der einzelne Autofahrer keine Chance hätte, es beim nächsten Mal besser zu machen ...
Klar, das ist »Wiederholungstäter« versus »Ersttäter« (zumindest ist wohl zum ersten Mal was passiert).
Aber wenn ich mir angucke: was gibt es, wenn mich einer mit 10 cm Abstand überholt und anhupt?
Was gibt es, wenn ich ihm spontan den Effenberger zeige?
90 Tagessätze á 10 € (900 €) für den typischen LKW-Rechtsabbieger-Toten: BZ-Berlin
Und 70 Tagessätze für den Münsteraner Radaktivisten für ein paar Schimpfworte und 20 Minuten Stau.
Deutsche Verhältnisse ...
90 Tagessätze á 10 € (900 €) für den typischen LKW-Rechtsabbieger-Toten: BZ-Berlin
Wie kann der sich von 10 Euro am Tag einen solchen LKW leisten? Sollte man da nicht den Spediteur heranziehen?
Aus dem Abendblatt:
»Die Polizei hat für den heutigen Aktionstag unter anderem einen Parcours auf dem Uni-Campus aufgebaut, um möglichst viele Radfahrer zu erreichen.«
Da biegt man sich vor Lachen.
Was war das denn für eine Gaga-Veranstaltung? Um 13 Uhr schon mit dem Abbau angefangen ...
Und was sollte der Hindernisparcours? Üben, wie man zwischen falsch parkenden Autos und illegal aufgestellten Wahlplakaten durchkommt?
Von meinem Fenster aus konnte ich nur sehen: mehr Leute von den Veranstaltern als »Besucher«.
»Grundsätzlich gilt: Linksradeln ist gefährlich, außer es ist durch Verkehrsschilder ausdrücklich erlaubt.«
Ein Schild macht aus einer gefährlichen Aktion also eine ungefährliche. Seltsame Logik!
Wie ich schon schrieb: im Original steht da »verboten«. Aber genau das ist ja die Schizophrenie an den benutzungspflichtigen Zweirichtungsradwegen. Die Behörden predigen im Allgemeinen gegen das Geisterradeln mit dem Argument, es sei gefährlich, aber im Speziellen verlangen sie es - wenn es der Flüssigkeit des Autoverkehrs dient.
Ob ich morgen mal alle als Geisterradler bezeichne, die im Gegenuhrzeigersinn an der Südwestecke der Alster unterwegs sind? ![]()
Wirklich Von-Melle-Park 4 VOR dem Audimax, also auf dem kopfsteingepflasterten Uni-Campus mitten zwischen hin und her eilenden Studierenden?
Wenn die gesagt hätten »Schlüterstraße, zwischen Fahrradstation und Rechtshaus«, dann hätte ich das ja begriffen.
Wie dem auch sei, ich habe mein Büro im Von-Melle-Park 5 mit Blick aufs Audimax und arbeite dort morgen von 11 bis 13 Uhr nochwas. Ich bin also dicht dran und finde hoffentlich Zeit, dort vorbeizuschauen. ![]()
Alleine schon diese Formulierung:
»Grundsätzlich gilt: Linksradeln ist gefährlich, außer es ist durch Verkehrsschilder ausdrücklich erlaubt.«
Ach nee, stimmt nicht, da steht nicht »gefährlich«, sondern »verboten« ...
Und manchmal ist es sogar vorgeschrieben ...
Übrigens: Wer sich die Rückwand des Audimax anschaut, sieht dort seit 2000 dieses Wandbild: http://www.soenke-nissen-knaack.de/audimax.htm
Der Radfahrer zwischen Baum und Uhrenmast bin ich. (Mit weißem Styroporhelm ...)
Warum fragen, es ist doch offensichtlich, dass Maltes Darstellung zutrifft.
Vielleicht produziert die Behörde eine so groteske Antwort, dass man das irrige Schild da sofort wegbekommt.
Oder die Behörde schreibt: »Danke für den Hinweis, wir machen das sofort weg.« (Ja, ich weiß, das ist wie Weihnachten und Ostern zusammen.)
Frag doch einfach mal die Behörde, warum das Schild da hängt.
Nun sehe ich aber vor dem hinteren
eine Aufstelltasche für Linksabbieger. Woher sollen denn deren Benutzer kommen? hinter dem ersten
ist eine Haltelinie. Für wen soll die gelten?
Außerdem sperrt doch
den gesamten Straßenquerschnitt ...
Wenn das so ist, dann ist der HSV-Sieg unter irregulären Umständen zustande gekommen und muss annulliert werden.
Ich halte unter gewissen Umständen den ÖPNV für eine sinnvolle Option. Da gibt es die S-Bahn und die A-Bahn ...
Zu Tichy: Es fällt immer wieder auf, dass diejenigen, die eine gewisse Affinität zu den »Lügenpresse!«-Schreihälsen haben, es selber mit der Wahrheit nicht so genau nehmen.
Und nun stelle man sich vor, ein Vertreter des derart diffamierten Staates würde gerichtlich durchsetzen wollen, dass Falschbehauptungen entweder unterlassen oder aber durch Richtigstellung in gleicher Größe, Aufmachung und Verbreitung gekontert würden.