90 Tagessätze á 10 € (900 €) für den typischen LKW-Rechtsabbieger-Toten: BZ-Berlin
Wie kann der sich von 10 Euro am Tag einen solchen LKW leisten? Sollte man da nicht den Spediteur heranziehen?
90 Tagessätze á 10 € (900 €) für den typischen LKW-Rechtsabbieger-Toten: BZ-Berlin
Wie kann der sich von 10 Euro am Tag einen solchen LKW leisten? Sollte man da nicht den Spediteur heranziehen?
Aus dem Abendblatt:
»Die Polizei hat für den heutigen Aktionstag unter anderem einen Parcours auf dem Uni-Campus aufgebaut, um möglichst viele Radfahrer zu erreichen.«
Da biegt man sich vor Lachen.
Was war das denn für eine Gaga-Veranstaltung? Um 13 Uhr schon mit dem Abbau angefangen ...
Und was sollte der Hindernisparcours? Üben, wie man zwischen falsch parkenden Autos und illegal aufgestellten Wahlplakaten durchkommt?
Von meinem Fenster aus konnte ich nur sehen: mehr Leute von den Veranstaltern als »Besucher«.
»Grundsätzlich gilt: Linksradeln ist gefährlich, außer es ist durch Verkehrsschilder ausdrücklich erlaubt.«
Ein Schild macht aus einer gefährlichen Aktion also eine ungefährliche. Seltsame Logik!
Wie ich schon schrieb: im Original steht da »verboten«. Aber genau das ist ja die Schizophrenie an den benutzungspflichtigen Zweirichtungsradwegen. Die Behörden predigen im Allgemeinen gegen das Geisterradeln mit dem Argument, es sei gefährlich, aber im Speziellen verlangen sie es - wenn es der Flüssigkeit des Autoverkehrs dient.
Ob ich morgen mal alle als Geisterradler bezeichne, die im Gegenuhrzeigersinn an der Südwestecke der Alster unterwegs sind? ![]()
Wirklich Von-Melle-Park 4 VOR dem Audimax, also auf dem kopfsteingepflasterten Uni-Campus mitten zwischen hin und her eilenden Studierenden?
Wenn die gesagt hätten »Schlüterstraße, zwischen Fahrradstation und Rechtshaus«, dann hätte ich das ja begriffen.
Wie dem auch sei, ich habe mein Büro im Von-Melle-Park 5 mit Blick aufs Audimax und arbeite dort morgen von 11 bis 13 Uhr nochwas. Ich bin also dicht dran und finde hoffentlich Zeit, dort vorbeizuschauen. ![]()
Alleine schon diese Formulierung:
»Grundsätzlich gilt: Linksradeln ist gefährlich, außer es ist durch Verkehrsschilder ausdrücklich erlaubt.«
Ach nee, stimmt nicht, da steht nicht »gefährlich«, sondern »verboten« ...
Und manchmal ist es sogar vorgeschrieben ...
Übrigens: Wer sich die Rückwand des Audimax anschaut, sieht dort seit 2000 dieses Wandbild: http://www.soenke-nissen-knaack.de/audimax.htm
Der Radfahrer zwischen Baum und Uhrenmast bin ich. (Mit weißem Styroporhelm ...)
Warum fragen, es ist doch offensichtlich, dass Maltes Darstellung zutrifft.
Vielleicht produziert die Behörde eine so groteske Antwort, dass man das irrige Schild da sofort wegbekommt.
Oder die Behörde schreibt: »Danke für den Hinweis, wir machen das sofort weg.« (Ja, ich weiß, das ist wie Weihnachten und Ostern zusammen.)
Frag doch einfach mal die Behörde, warum das Schild da hängt.
Nun sehe ich aber vor dem hinteren
eine Aufstelltasche für Linksabbieger. Woher sollen denn deren Benutzer kommen? hinter dem ersten
ist eine Haltelinie. Für wen soll die gelten?
Außerdem sperrt doch
den gesamten Straßenquerschnitt ...
Wenn das so ist, dann ist der HSV-Sieg unter irregulären Umständen zustande gekommen und muss annulliert werden.
Ich halte unter gewissen Umständen den ÖPNV für eine sinnvolle Option. Da gibt es die S-Bahn und die A-Bahn ...
Zu Tichy: Es fällt immer wieder auf, dass diejenigen, die eine gewisse Affinität zu den »Lügenpresse!«-Schreihälsen haben, es selber mit der Wahrheit nicht so genau nehmen.
Und nun stelle man sich vor, ein Vertreter des derart diffamierten Staates würde gerichtlich durchsetzen wollen, dass Falschbehauptungen entweder unterlassen oder aber durch Richtigstellung in gleicher Größe, Aufmachung und Verbreitung gekontert würden.
Opel-Fahrerin will Fußgängerin durchlassen - und überfährt sie
Man beachte die Formulierung:
Um kurz vor 14 Uhr stoppte die Frau ihren Opel an der Auffahrt zum Ölmühlenweg. Ein VW Up konnte nicht rechtzeitig gestoppt werden, der Wagen krachte ins Heck und schob den Opel auf den Gehweg.
Gibt es bei VW Ups ein Problem mit Bremsversagen? Müssen alle VW Ups in die Werkstatt gerufen werden?
Die Formulierung hatte mich auch mehr als gewundert. Hinzu kommt, dass die Überschrift suggeriert, als sei die Opel-Fahrerin durch eine aktive Handlung schuld an den Verletzungen der Fußgängerin.
(Ist es nicht seltsam? Wenn ein Autofahrer tatsächlich Schuld hat - also beim Linksabbieger einen Geradeaus-Radler umnietet - dann steht da gerne "Radfahrer stieß mit Auto zusammen" oder "Radler verletzte sich" oder "kam es zum Zusammenprall" - und nicht "ein unaufmerksamer Autofahrer überfuhr einen Radfahrer". Aber hier, wo jemand von hinten draufkracht ...)
Unser Verkehrsminister hat ja auch noch weitere Aufgaben. Etwa, sich um die mobile Datenübertragung zu kümmern. Warum ist mir noch nicht 100% klar, aber lassen wir das mal.
Seit 1998 gibt es kein »Verkehrsministerium« mehr, sondern ein »Ministerium für Verkehr ...« und anderes.
1998-2005: »Verkehr, Bau- und Wohnungswesen«; 2005-2013: »Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung«; seit 2013: »Verkehr und digitale Infrastruktur«.
»Etwas anders sieht das der betroffene Falschparker. Dieser weigerte sich, die gesalzene Rechnung zu bezahlen und führte an: Ein Schadensersatzanspruch nach § 823 I BGB scheitere schon daran, dass kein gezielter Eingriff in den Gewerbebetrieb des Straßenbahnunternehmens vorgelegen habe. Außerdem habe das Unternehmen sich mit dem Abschleppen zu viel Zeit gelassen. Dies verstoße gegen die Schadensminderungspflicht.«
Auf Deutsch: »Mein Mandant muss erstens nicht zahlen, weil er so blöd ist, dass er nicht merkt, wenn sein Auto die Schienen blockiert. Er muss zweitens nicht zahlen, weil der Abschleppwagen wegen des entstandenen Staus (oder weil so viele andere abzuschleppen waren) nicht innerhalb von drei Minuten am Ort des Geschehens war.«
Wow. Auf die Dreistigkeit muss man erst mal kommen.
Dazu mein Senf aus dem ICE 577 (ICE 4), der am Samstag durch einen ICE 1 ersetzt wurde. Ich fragte die Zugbegleiterin, was denn die Leute machen, die ein Fahrrad dabei haben.
»Die müssen mit dem nächsten Zug fahren.«
»Ach, und ich habe gehört, es solle eine Weisung geben, dass Abteile gesperrt werden, um die Fahrräder mitzunehmen.« (Auskunft eines DB-Zugführers aus einem Seminar vor Einführung des ICE 4, als er das Problem ansprach.)
Völlig entgeisterte Zugführerin: »Wie soll das denn gehen? Uns fehlen doch jetzt schon 140 Plätze!«
(140! Da merkt man, wie groß die »Stopfdichte« im ICE 4 im Vergleich zur ersten ICE-Generation ist ...)
Schöne Grüße aus einem Intercity, der mit Interregio-1.-Klasse-Wagen ausgestattet ist. Massig Platz im Abteil - das war Bundesbahn-Design!
In Hamburg geht momentan offenbar gar nichts mehr:
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Tscha, wie ich immer sage: man hätte den Elbtunnel von vornherein mit sechs Röhren bauen sollen - 3x BAB, 1x HVV Bus (mit Shuttle für Fahrradmitnahme), 1x HVV S-Bahn, 1x lokale Kfz
Keine Ahnung. Als ich gestern Abend aus dem Ohnsorg kam, hat es jedenfalls schon so stark geschneit, dass man bei der Stadtreinigung eigentlich schon mal die Motoren hätte anwerfen können. Und nicht erst um 6, wenn der Berufsverkehr schon rollt, äh, schlittert.
(Übrigens: Fehlt da nicht was bei den Flächen, auf denen die Stadtreinigung für Sicherheit sorgen wollte?)
»Seit 6 Uhr morgens sei man mit rund 450 Einsatzkräften unterwegs, um auf den Straßen und Gehwegen Hamburgs für Sicherheit zu sorgen, teilte die Stadtreinigung am Morgen mit.«
Da wundert einen nix mehr.
Noch was zum Thema Computertechnik und Fernsteuerung (der Schlüsselfunktion):
Ich hatte in München zu tun und wollte vom Flughafen mittels Carsharing zu meinem Termin fahren. Die Anmietung beim Anbieter Car2Go funktionierte problemlos, doch als ich losfahren wollte, streikte das Navigationssystem. Von meinem Handy auf dem Schoß ließ ich mich durch München lotsen.
Am Zielort angekommen, wollte ich den Smart verschließen und abgeben. Doch das ging nicht. Ich parkte um. Wieder keine Reaktion des Schließsystems. Ich rief die Hotline an. Nach einer gefühlten Ewigkeit in der Warteschleife ließ mich die Dame am anderen Ende der Leitung fast 20 Minuten lang verschiedene Lösungen durchprobieren, bevor sie schließlich aufgab: "Legen Sie den Schlüssel unter die Fußmatte auf der Fahrerseite und gehen Sie einfach. Wir kümmern uns."
Es schneite, ich war völlig durchnässt und kam viel zu spät zu meinem Termin. Meine Kollegin hingegen war pünktlich: Sie war mit der S-Bahn gefahren.