Beiträge von Fahrbahnradler

    Haben die Radfahrer ein eigenes Lichtsignal? Wenn ja regelt dieses das

    Interessante Beschilderung.

    Da die Haltelinie deutlich vor der Ampel ist, würde ich ja fast sagen erst einmal nein, zumindest müsste der Autofahrer seine Geschwindigkeit anpassen und sich die Verkehrslage ansehen und gegebenenfalls Radfahrer passieren lassen

    Wenn der Radfahrer illegal auf dem Fußgängerfurt kreuzt, würde ich auch sagen der Autofahrer ist haltepflichtig, weil dieser noch vor der Ampel ist.

    Der Radfurt ist ja erst hinter der Ampel, also dürfte gelten wenn der Autofahrer über die Haltelinie gefahren ist und selber grün sieht wohl nicht mehr.

    Oh je, ich sehe, dass ich den falschen Link kopiert habe. Es ging um diese Stelle hier:

    https://www.google.de/maps/@53.64834…!7i13312!8i6656

    Bei der Präsentation der Pläne für ein Autozug-Terminal in Hamburg-Eidelstedt am 28.11. haben sich unter anderem folgende Erkenntnisse ergeben:

    • Die DB plant ein vollständiges Planfeststellungsverfahren mit öffentlicher Auslegung der Planfeststellungsunterlangen, Frist für Einsprüche, Anhörungsverfahren. Ein Planfeststellungsbeschluss wird »frühestens« für Ende 2021 erwartet.
    • Voraussichtlich werden die Unterlagen im Frühjahr 2020 öffentlich ausgelegt. Es ist unklar, ob dies nur im Bezirksamt Eimsbüttel geschieht oder in Eidelstedt oder auch in Altona.
    • Die DB behauptet, dass durch die Autozuganlage keine oder nur sehr geringfügige Verschlechterungen für den Verkehrsfluss in der Elbgaustraße auftreten werden: man geht von maximal 94 statt bisher 6 Kfz aus, die zwischen 18 und 19 Uhr von der Elbgaustraße zum Terminal wollen. Daher plant man keine Ampeln und keine separaten Abbiegespuren. Man geht - warum auch immer - davon aus, dass jeweils genau die Hälfte dieser Reisenden aus Richtung Norden (AS Stellungen oder Eidelstedt) und aus Richtung Süden (AS Volkspark) kommt. Den abfließenden Verkehr von zwei ankommenden Autozügen im morgendlichen Berufsverkehr hat man offenbar nicht untersucht.
    • Man rechnet mit Baubeginn 2023 und Fertigstellung 2025.

    Eigentlich sollte dieser Video der Süddeutschen Zeitung wohl dazu díenen auf Mängel bei der Radverkehrs-Infrastruktur hinzuweisen.

    Aber die Szene in Minute 3:48 dürfte so eigentlich gar nicht gezeigt werden. Ein Radfahrer ist wartepflichtig gegenüber ein- und aussteigenden Bus-Fahrgästen: Siehe Minute 3:48 bis 3:50! https://www.sueddeutsche.de/muenchen/fahrr…adler-1.3748858

    Na jaaaa, aber zwischen Bus und Radweg befindet sich eine Aufstellfläche. Der Radweg ist davon "baulich getrennt". Man sieht also, dass man "fremdes Territorium" überqueren muss, wenn man von dieser Aufstellfläche zum Fußgängerbereich, also zum Gehweg will. Da steigen keine 5, 20 oder 50 Leute aus, sondern da steht eine Person. Mit Kopfhörern auf und in die falsche Richtung guckend. Würde die das bei einer Fahrbahn genauso machen???

    Gibt's irgendwo eine Information zu diesen Wärmebildkameras?

    1. Aus der Information, dass da kaum einer fährt (wenn es denn so ist), kann man die Forderung nach der Aufrechterhaltung des Status Quo ableiten oder nach der Änderung dessen. Das hängt immer davon ab, was man möchte und da ändern die Informationen über eine Verkehrszählung nichts dran.
    2. Eine reine Zählung an viel von Radfahrern benutzten Wegen ist nicht sinnvoll. (Wenn das Auswahlkriterium die Viel-Nutzung ist. Wenn bei der Messung alle Wege viel benutzt werden sollten, wäre das unproblematisch.)
    3. Ist da wenig los? Ich bin da früher eine Zeit lang regelmäßig langgefahren, weil es keine sinnvolle Alternative in der Nähe gab. Das ist doch ein Ort, wo sowohl Leute langfahren, die zur Haltestelle Elbgaustraße wollen als auch Leute, die auf die andere Seite der Bahnlinie wollen und das die nächste Querungsmöglichkeit ist. Nach diesen Laien-Überlegungen scheint mir diese Stelle nicht ungeeignet.

    Wie sinnvoll die Verteilung insgesamt ist , kann ich natürlich nicht sagen (vielleicht hat jemand einen Link auf fundiertere Auseinandersetzungen damit?), aber die Kritik an der Aufstellung dieser bestimmten Kamera kann ich nicht nachvollziehen.

    https://www.mopo.de/hamburg/was-so…fahrer-33515846

    An folgenden Standorten werden die Wärmebildkameras installiert:

    • Altona-Nord: Große Bergstraße, Lessingtunnel.
    • Barmbek-Nord: Barmbeker-Ring-Brücke.
    • Barmbek-Süd: Hamburger Straße/Adolph-Schönfelder-Straße
    • Bergedorf: Oberer Landweg/Ladenbeker Furtweg
    • Billstedt: Billstedter Hauptstraße/Re­clamstraße
    • Borgfelde: Burgstraße
    • Eidelstedt: Elbgaustraße (Bahntunnel)
    • Eilbek: Ritterstraße/Hasselbrookstraße
    • Eimsbüttel: Osterstraße und Schäferkampsallee/Schröderstiftstraße
    • Farmsen-Berne: August-Krogmann-Straße/Rahlstedter Weg
    • Groß Flottbek: Osdorfer Landstraße/Windmühlenweg
    • HafenCity: Neue Elbbrücke/Zweibrückenstraße
    • Hamburg-Altstadt: Mönckebergstraße
    • Harburg: Alte Harburger Elbbrücke/ Brücke des 17. Juni, Harburger Ring/Neue Straße, Moorstraße/Wilstorfer Straße
    • Harvestehude: Krugkoppelbrücke, Radweg Bogenstraße/Kaiser-Friedrich-Ufer
    • Hoheluft-West: Hoheluftchaussee/Eppendorfer Weg
    • Langenhorn: Langenhorner Marktbrücke/Tangstedter Landstraße
    • Lohbrügge: Alte Holstenstraße
    • Marienthal: Wandsbeker Marktstraße
    • Neustadt: Millerntordamm/Holstenwall, Stephansplatz
    • Niendorf: Niendorfer Marktplatz
    • Poppenbüttel: Saseler Damm/Heegbarg
    • Rahlstedt: Rahlstedter Straße/Loher Straße
    • Rothenburgsort: Billhorner Brückenstraße/Am Billhafen
    • Rotherbaum: Kennedybrücke, Neuer Jungfernstieg/Alsterufer, Theodor-Heuss-Platz
    • St. Pauli: Landungsbrücken (vor U- und S-Bahn), Neuer Kamp/Sternstraße
    • Steinwerder: Hermann-Blohm-Straße (Alter Elbtunnel)
    • Uhlenhorst: Mundsburger Damm/Hartwicusstraße
    • Wilhelmsburg: Neuenfelder Straße/Otto-Brenner-Straße, Wilhelmsburger Reichsstraße/Gert-Schwämmle-Weg
    • Winterhude: Langenzugbrücke, Leinpfad

    Ich weiß ja, dass ich das vor 45 Jahren in Physik und vor 35 Jahren in der Fahrschule hatte, aber im täglichen Leben zählt ja keine komplizierte Formel, sonden Pi mal Daumen. Also entweder "ein-und-zwan-zig, zwei-und-zwan-zig" für den Zwei-Sekunden-Abstand oder aber "halber Tacho", sprich 50 Meter bei 100 km/h, ein Leitpfosten auf der Autobahn.

    Damit es nicht gleich knallt, wenn das vordere Auto schärfer bremst als das hintere glaubt. Das ist nämlich eine der tückischsten Situationen: eine Bremsung, mit der man nicht (in dieser Stärke) rechnet. Gerne auch im Stadtverkehr, wenn der Vordermann sich entschließt, 15 Meter Abstand zum stehenden Kolonnenende vor ihm zu lassen, damit ein Linksabbieger aus der Gegenrichtung durchkann, den man selber noch gar nicht gesehen hat.

    In dem von dir verlinkten Video https://www.spiegel.de/video/verkehrs…o-99030872.html kommt bei Minute 1:44 der Verkehrswissenschaftler Andreas Knie zu Wort, der darauf hinweist, dass es erst seit 1966 legal ist, das eigene Auto einfach auf die Straße zu stellen. Weiß jemand mehr darüber? Ich muss gestehen, das wusste ich noch nicht.

    Wer hatte das damals durchgesetzt. Wurde darüber diskutiert. Wem ist es misslungen, dass zu verhindern?

    Ich habe nix Konkretes gefunden, aber die Jahreszahl 1966 finde ich bezeichnend. Wegen dieses berühmten Zitats:

    Zitat

    "Kein Deutscher soll mehr als 20 Kilometer von einer Autobahnauffahrt entfernt leben." So hatte der ehemalige Bundesverkehrsminister Georg Leber im Jahr 1966 eines der Ziele der Bundesverkehrswegeplanung formuliert, nämlich für eine gute Erreichbarkeit von Autobahnen zu sorgen.

    https://www.bbr.bund.de/BBSR/DE/Raumen…ahnen_node.html

    Und dann gibt es hier etwas zu lesen mit dem Hinweis (auf Seite 18) auf eine Maßnahme aus 1968:

    https://www.ivp.tu-berlin.de/fileadmin/fg93/Dokumente/Discussion_Paper/DP10_Notz_Privatisierung_öffentlichen_Raums_durch_parkende_Kfz.pdf

    Offenbar waren 1968 parkende Autos schon zu einer Landplage geworden.

    Warum "fernab von einer Kreuzung"? Es kreuzt doch der Radweg, oder sind Radfahrer für diich keine gleichwertigen Verkehrsteilnehmer?

    Das ist ein Zebrastreifen mit danebenliegender Radfurt, aber nicht das, was optisch als »Kreuzung« wahrgenommen wird: Bordsteinkante schwenkt nach außen und gibt die Einfahrt in eine oder die Ausfahrt aus einer anderen Straße frei.

    Keine gleichwertigen Verkehrsteilnehmer sind Radfahrer für Politiker und Verkehrsplaner, die so einen Schmarrn wie in Werne produzieren.