Beiträge von hugo790

    Das hatten wir gestern schon. Der durchschnittliche Radfahrer fährt 5,3 km in 30,3 Minuten pro Tag. Im Durchschnitt also 10,5 km/h. Die E-Bike-Fahrer kommen immerhin auf 14,9 km/h. Ich würde mal sagen, typisch online-Fragebogen. (Studien, in denen nur gefragt und nicht gemessen wird, sind immer mit Vorsicht zu geniessen. Nur Fragen ist eben viel viel billiger als Messen.) Ich glaube denen nicht. Ansonsten müsste ich beim Joggen deutlich mehr Radfahrer überholen.

    Also wurdest du vom Apparat bereits ausreichend zermürbt...!? :|

    Richtig. Als ich meine letzte Klage in erster Instanz verloren habe (in zweiter Instanz bekam ich Recht), sagte ein ADFC-Vorstand zu mir, mit Verlierern will man nichts zu tun haben. Als ich einen Falschparker fotografiert habe, hat dieser mich angegriffen und am Hals verletzt. Die Staatsanwaltschaft verwies auf den Privatklagewege, denn ich bin selbst schuld, wenn ich provoziere (=kein öffentliches Interesse). Spreche ich Polizisten wegen Falschparkern an, werde ich von den Polizisten bedroht. Das sind dann die Momente, in denen ich Amokläufer verstehen kann. Da ist mir mein Leben aber viel zu schade für, also übe ich Gelassenheit. Aufgrund der Luftproblematik werde ich langfristig wohl auch aus Köln wegziehen, am liebsten in ein Haus im Wald.

    Achja, mit Politik habe ich es auch versucht. Das ist aber gar nicht meine Welt. Zumal man da auch so Dinge erfährt, wie dass die Grünen dafür stimmen, dass Bäume gefällt und Parkplätze geschaffen werden, weil es wichtiger ist gute Stimmung zu machen, als sich für die Bäume einzusetzen.

    Die alte Diskussion, gabs hier in Köln auch schon:

    Will man freundlich sein und bitten, bewegt sich nichts, weil kein Druck da ist.

    Ist man eher fordernd, bewegt sich nichts, weil der andere das als unfreundlich empfindet und sich stur stellt. Da werden dann sogar schon mal Gerichtsurteile ignoriert.

    Zitat

    "Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden."

    Ich arbeite inzwischen an der Gelassenheit, es hinzunehmen.

    Ich fahre ja schon länger Tretroller. Anfangs konnte ich auch keine Handzeichen geben. Das gibt sich aber sehr schnell, zumindest beim links Abbiegen. Beim rechts Abbiegen soll es mit Motor deutlich schwerer sein, weil man den Gasgriff nicht so einfach loslassen können soll. Angeblich soll man das auch mit links und angewinkeltem Arm anzeigen können. Das versteht aber wohl keiner. Wobei beim Rennrad fahren wurde im Verein auch das (rechts) Anhalten einer Gruppe so angezeigt.

    Jedenfalls können viele betagte Pedelecs-Fahrer (oder auch Kinder, die das Radfahren erst gelernt haben) auch keine vernünftige Handzeichen geben. Also Handzeichen geben, dabei nach hinten schauen und ggf. komplett (auf einer Kreuzung) einhändig anhalten. Spätestens bergab auf Kopfsteinpflaster im Regen werden es immer weniger Radfahrer, die das können. Warum soll es also der Neuling auf dem E-Scooter können? Fährt er regelmässig, lernt er es recht schnell.

    Zeppeline gehören auch schon länger zu den Fahrzeugen. Kinder-Fahrzeuge, warum nicht? Wasser ist billig und neue Mitglieder müssen geworben werden. Sehr viel Werbung geht an junge Leute, die langfristig gebunden werden sollen.

    Problem an der Sache: Die Nutzer zahlen mal wieder nicht für die Infrastruktur, sondern lediglich marktübliche Strompreise. Aufbau und Betrieb der Ladepunkte zahlt der Steuerzahler, was pro Ladepunkt mehrere 1000€ sein dürften.

    Es hat aber auch nicht der Nutzer den Vorteil, dass er jetzt elektrisch fährt. Sondern der gemeine Steuerzahler, der dadurch eine bessere Luft hat!

    (Anstatt die zu belohnen, die auf E-Autos umsteigen, könnte man natürlich auch die bestrafen, die das nicht tun.)

    Ich werf hier einfach mal den §24 rein:

    Zitat

    § 24

    Besondere Fortbewegungsmittel

    (1) Schiebe- und Greifreifenrollstühle, Rodelschlitten, Kinderwagen, Roller, Kinderfahrräder, Inline-Skates, Rollschuhe und ähnliche nicht motorbetriebene Fortbewegungsmittel sind nicht Fahrzeuge im Sinne der Verordnung. Für den Verkehr mit diesen Fortbewegungsmitteln gelten die Vorschriften für den Fußgängerverkehr entsprechend.

    Fragen, die mir in den Kopf kommen: Wie kann man von einem Nicht-Fahrzeug absteigen? Besteht ein Unterschied zwischen Kind+Kinderfahrrad und Kind+normales Fahrrad? Hat das Kind mit (Kinder)Fahrrad also ansich Vorrang, muss aber absteigen und der Autofahrer darf darauf vertrauen, dass sich das Kind an die Vorschrift hält und deswegen weiterfahren?

    Nun, er hat sich nicht an den Bauherren gewandt. Er will nicht mit dem Bauleiter telefonieren. Er stellt keine konkreten Forderungen. Oder war im Anschreiben etwa eine konkrete (Geld-)Forderung mit Zahlungsziel dabei?

    Was kann denn schlimmes passieren, wenn er da jetzt einfach anruft? Im schlimmsten Fall legt man einfach auf, wenn der Gegenüber frech wird.