Beiträge von hugo790

    Meine Erfahrung nach, ohne mit dem Sensor gemessen zu haben, scheint es durchaus Unterschiede zu geben, wie eng man überholt, je wird nach Erscheinungsbild.

    Ich hatte mit diesem Bild auf einem T-Shirt 14 Tage lang auf meinem Arbeitsweg exakt Null Dicht-Überholer oder Schneider in Köln. Sonst oft 2-3 pro Tag! Ja, gefühlt stimme ich der Aussage zu. Es haben sogar überdurchschnittlich viele Autofahrer freundlich Blickkontakt gesucht. Ebenfalls nur gefühlt.
    Allerdings hatte ich das T-Shirt nicht mit dem Gedanken angezogen, dass die Autofahrer dann freundlicher sind.
    https://en.30kmh.eu/files/2012/09/30kmh-coloured-e1346495642439.jpg

    Fahr ich nur mal mit dem Rad in die Stadt, zum Supermarkt etc., dann ohne Helm. Fahre ich 100 km mit dem Rennrad, vielleicht noch in einer Gruppe, dann mit Helm.

    Ansonsten ist meine Lieblingsstatistik, dass auf jeden getöteten Radfahrer im Straßenverkehr ca. 150 Menschen kommen, die aufgrund von Bewegungsmangel sterben. Nicht Radfahren (bzw. generell keine Bewegung, kein Sport) ist also viel viel gefährlicher. Sogar in meinem fahrradlastigen Bekanntenkreis starben viel mehr "Faule", durch Herzinfarkt, Schlaganfall als Radfahrer im Straßenverkehr.

    Wie groß ist eigentlich der Rebound-Effekt? (Mit Helm bin ich sicherer, also fahre ich riskanter.)

    Da gibt es hier in Köln die Story von einem Polizisten, mit der er Leute versucht zum Helmtragen zu überreden. Er ist MTB gefahren, eine schwierige Abfahrt, er hat kurz überlegt, ob er sie wirklich fahren soll, ist es und gestürzt. Der Helm hat ihm das Leben gerettet. Beinahe, so die Story, hätte er seinen Helm zuhause gelassen. Leider habe ich ihn nie persönlich getroffen, um die Frage zu stellen, ob er die Abfahrt überhaupt und wenn ja genauso riskant runtergefahren wäre, wenn er wirklich seinen Helm zuhause vergessen hätte.

    Rebound-Effekt bei den Autofahrern: Radfahrer mit Helm werden rein statistisch gesehen enger überholt als Radfahrer ohne Helm.

    Ich sehe sehr wohl einen Mehrwert eines E-Rollers im Vergleich zu einem Fahrrad. Kannst gerne abgleichen mit dem Velo und Bahn Thread: Die deutlich einfachere Mitnahme im ÖPNV.

    Nicht nur im ÖPNV. Ich kenne auch Leute, die trauen sich nicht ihr Fahrrad auf der Straße abzustellen und wollen es auch nicht täglich durchs Treppenhaus schleppen. Den Roller tragen sie jeden Tag rauf und runter.

    Das ist alles nur eine riesige Farce.

    Jo, das mit dem Rad mit dem Auto bringen lassen, ein paar Meter fahren und dann wieder in die Dienst-Limo kennen wir hier auch. Aber auch, dass die neue Fahrradstaffel beim Vorstellen für die Presse auf dem Radweg in der falschen Richtung fährt. Zumindest einer, der zweite fuhr daneben auf dem Gehweg.

    Randnotiz: Jogger haben keine Vorfahrt, weil sie nicht fahren und hätten in der Situation warten müssen..

    Ich habe es bislang so verstanden, dass der Abbiegende warten muss:

    (3) Wer abbiegen will, muss entgegenkommende Fahrzeuge durchfahren lassen, Schienenfahrzeuge, Fahrräder mit Hilfsmotor, Fahrräder und Elektrokleinstfahrzeuge auch dann, wenn sie auf oder neben der Fahrbahn in der gleichen Richtung fahren. Dies gilt auch gegenüber Linienomnibussen und sonstigen Fahrzeugen, die gekennzeichnete Sonderfahrstreifen benutzen. Auf zu Fuß Gehende ist besondere Rücksicht zu nehmen; wenn nötig, ist zu warten.

    -> Sie haben Vorrang.

    Der rechte Fahrstreifen wird zum Standstreifen. Der Standstreifen wird zum Radfahrweg. Auf allen Autobahnen gilt grundsätzlich Tempo 80 max.

    Nein! Du killst damit den ganzen Spaß.

    In den USA bin ich mit dem Rad auf den Highways gefahren. Das Speedlimit für Trucks war dort je nach Staat/Strecke ca. 55-65 mph, also rund 88 bis 105 km/h. Je näher man den Trucks ist, desto mehr Fahrtwind bekommt man ab. WIMRE konnte man mit ca. 30 km/h ohne Treten auf der Ebene dahin rollen, wenn man ganz links auf dem Standstreifen fuhr.

    Das Spiel ging die ganze Zeit so, dass ich immer weiter nach links gefahren bin, um den LKWs möglichst nahe zu sein. Die wollten aber einen gewissen Abstand, also fuhren die auch weiter links. Wie in einer Treppenform fuhr ich von LKW zu LKW ein Stück weiter links und nach 5-6 LKWs musste ich wieder ganz nach rechts und 1-2 LKWs "warten". Man kam ultra schnell voran und abgesehen von den Ein und Ausfahrten gab es quasi kein gefühltes Risiko.

    Respekt, wer hat den die Container verschoben?

    Dahinter ist ein Recyclingcenter. Das steht eigentlich eher in der Kritik, weil es dort regelmäßg brennt, seit einigen Jahren, zuletzt 02/2025, 05/2025 und 10/2025. Bis zu 100 Tonnen sollen dann brennen und die ganze Nachbarschaft ist eingeäschert. Ich wohne Luftlinie 600 Meter entfernt und habe je nach Wind verbranntes Zeug im Hausflur. Mückenplagen gibt es dort auch regelmäßig. Insofern sind ein paar verschobene Container wohl das geringste Übel. Bzw. wurden die überhaupt verschoben oder ist einfach zwischen Container und Mauer ein Baum/Strauch gewachsen?

    Wie es dem Verteilerkasten geht, weiß ich gar nicht. Vielleicht bin ich da später oder morgen nochmal.

    Da sollte halt zumindest sinngemäß stehen, dass bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit grundsätzlich der Rückgriff erfolgt.

    Und wenn das dann da steht und es nicht gemacht wird (auch grundsätzlich lässt Ausnahmen zu), was dann?
    Nach dem Motto: Weil die aktuellen Vorschriften nicht eingehalten werden, brauchen wir eine weitere Vorschrift, in der steht, dass sie einzuhalten ist!

    -> nein. nein, Falschparken stellt nicht per se ein Verkehrsrisiko dar. Es ist lästig, es ist behindernd - aber nicht direkt ein Verkehrsrisiko...

    Sehe ich anders.
    Bei einem Haus in Sichtweite starb ein Mensch, weil die Feuerwehr wegen einem Falschparker nicht anfahren konnte.
    Auf meinem Arbeitsweg gab es zwei tödliche Unfälle, bei denen Falschparker die Sichtbeziehung störten. Man könnte natürlich argumentieren das Feuer oder die abbiegenden KFZ waren Schuld, aber die Falschparker leisten ihren Beitrag.

    Aber wenn man so eine Erfahrung mal gemacht hat, dann wird man so einem System so schnell nicht mehr vertrauen.

    Erinnert mich gerade an Gurtverweigerer, weil irgendwann mal jemand im See gestorben ist, weil er durch den Gurt nicht schnell genug aus dem Auto kam.

    Ein neues System muss nicht zu 100% fehlerfrei sein. Es ist schon dann sinnvoll, wenn es signifikant weniger Unfälle/Verletzte/Tote gibt.

    Theoretisch nein, praktisch ja, wie am Hochbord. Da muss man in Köln schon mal aufpassen, dass man vom Außenspiegel vom Bus nicht am Kopf getroffen wird.
    Donnerstag wurde ich von ca. 10 Polizei-Bullis doch recht eng überholt: Rechts auf dem Radweg stand das Wasser, links war er trocken. Protected Bike Lane eben. Da bin ich teilweise freiwillig durchs Wasser gefahren, weil es mir zu eng war.

    Wie konnte ich nur jahrzehntelang Zeichen 241 falsch verstehen:

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