Wie ging der Spruch? Sinngemäß: Irgendwann im Leben merkt man, dass die Idioten nicht vor einem, sondern hinter einem sind.
Beiträge von hugo790
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"Lustig" wäre aber auch das Schild am Ortsausgang aufzuhängen, und durchgestrichen am Ortseingang.
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So einfach ist das nicht:
Wechsellichtzeichen nach rechts würde ich also als ausdrückliche Aufhebung des §9 (3) auslegen. Und deshalb ja, das ist feindliches Grün.
interessant, wobei dann aber der Satz mit "Ein grüner Pfeil links hinter der Kreuzung zeigt an..." überflüssig wäre, oder?
Es steht ja sogar explizit da:
1An Kreuzungen bedeuten:
Grün: "Der Verkehr ist freigegeben".
2Er kann nach den Regeln des § 9 abbiegen
Wie auch immer, da darf sich dann der Autofahrer mit der Stadt rumschlagen. Oder gibt es einen Fall bzw. Meinung, dass der Radfahrer Schuld ist, wenn er bei Fahrbahn-Grün geradeaus fährt? -
Ist das feindliches Grün?
Gute Frage. Da Autofahrer streng genommen beim rechts Abbiegen auf die Radfahrer achten müssen, würde ich eher nein sagen.
Es wurde offensichtlich versäumt, in die Fußgängerampel ein Kombisignal zu verbauen.
Kurz hinter der Haltelinie für Radfahrer sieht man rechts daneben noch den alten Ampel-Mast. Der ist leer geräumt. Haltelinie weg + Streuscheibe ändern wäre wohl der Standard.
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Ich muss zugeben, ich habe mich beim ersten Anblick geirrt. Hier meine Gedanken dazu:
Der Radfahrer hat Vorrang, wegen §9:
"(3) 1Wer abbiegen will, muss entgegenkommende Fahrzeuge durchfahren lassen, Schienenfahrzeuge, Fahrräder mit Hilfsmotor, Fahrräder und Elektrokleinstfahrzeuge auch dann, wenn sie auf oder neben der Fahrbahn in der gleichen Richtung fahren."
Der Autofahrer hat keinen Vorrang, §37. Das habe ich in der Fahrschule anders gelernt, aber in der StVO steht tatsächlich die Einschränkung "links" und "hinter":
"Ein grüner Pfeil links hinter der Kreuzung zeigt an, dass der Gegenverkehr durch Rotlicht angehalten ist und dass, wer links abbiegt, die Kreuzung in Richtung des grünen Pfeils ungehindert befahren und räumen kann."
Trotzdem bleibt es ein Verstoß gegen die VwV StVO zu §37:
"Pfeile in Lichtzeichen
1.
Solange ein grüner Pfeil gezeigt wird, darf kein anderer Verkehrsstrom Grün haben, der den durch den Pfeil gelenkten kreuzt; auch darf Fußgängern, die in der Nähe den gelenkten Verkehrsstrom kreuzen, nicht durch Markierung eines Fußgängerüberwegs Vorrang gegeben werden. Schwarze Pfeile auf Grün dürfen nicht verwendet werden."
-> Die Stadt darf es so nicht anordnen, aber wenn es so existiert, hat der Radfahrer Vorrang. (Meine Meinung)
PS: Die zwei Radfahrer im Bild fahren über die Haltelinie und halten dann bei Fußgänger-Rot. Der Radweg hat eine Gesamtlänge von 78 Metern. Davor und danach fährt der Radfahrer auf der Fahrbahn. -
Das dachte ich mir hier auch:
ZitatDas Löschfahrzeug [...] konnte die Straße später nur mit Mühe wieder verlassen. Die Fahrerinnen, deren Autos den Einsatz behinderten, wurden ermittelt. Als sie aufgefordert wurden, ihre Fahrzeuge zu entfernen, zeigten sie laut Feuerwehr wenig Verständnis für die Situation.
Was ist da in der Zwischenzeit passiert? Ansprache der Fahrer, die sagen nö und dann muss die Feuerwehr halt schauen, wie sie weg kommt?
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Dann müssen wir ja nur das komplette BIP (ca. 4,5 Billionen) für Verkehrssicherheit ausgeben, um bei 1,5 Milliarden pro Verkehrstoten Vision Zero zu erreichen (bei ca. 3000 Verkehrstoten pro Jahr). Ein Auto würde dann auch nur 150.000€ mehr kosten.
Natürlich nur bei 100% Effizienz. Google meint:
Totwinkel-Assistent -> 14% weniger Spurwechsel-Unfälle
Notbremsassistent-Assistent -> 43% weniger Auffahr-Unfälle
Spurverlassenswarner -> <20% weniger Spurverlassen-Unfälle
Die Umsetzung selbst könnte auch interessant sein:
Nach einem Unfall ist ein Radfahrer neben der Tür (oder der Sensor spinnt). Das Auto brennt. Der Fahrer will raus, aber die Tür blockiert. -
hm. Ja, den Ansatz kann ich nachvollziehen. Aber ich bin mir nicht sicher, was die Konsequenz sein sollte, wenn(!) es eine Ermessensausübung gab. Wenn also in der Akte zur VAO eine ganze Seite Abwägung verschiedener Führungsformen zu finden ist. Ergebnis der Abwägung war: RWBP in beide Richtungen ist sicherer als Führung auf Fahrbahn, weil nur ganz wenige Einmündungen, die mit wenig Verkehr, Vorfahrt achten steht dran, Furtmarkierung in rot...
Erfahrung aus meinen Gerichtsverfahren:
Am Anfang hat der Verwaltungsrichter schlampig begründet meine Klage abgelehnt. Es gab eine Revision, das Urteil wurde gekippt. Die erwartete Konsequenz war, dass ich meine nächste Klage gewinne. Dem war aber nicht so. Er (bzw. dann seine Vorgesetzte) hat sehr ordentlich und lang begründet meine Klage abgelehnt. Eine Revision wurde dann gar nicht zugelassen.
Obwohl beide Verfahren sehr ähnlich waren.
Davon unabhängig gibt es für einiges meines Erachtens keine Ermessensentscheidung. Wie das Zusatzzeichen, das auf Radfahrer von rechts hinweist, über dem Vorfahrt achten. Niemand kann da vernünftig begründen, warum man das weglässt. -
Zum Thema hocheffiziente Verbrenner:
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Malte Vielleicht hilft es Malte zu markieren?!? Wenn nicht, können wir auch eine Weile gut damit leben.
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Nur ohne Radweg. Mit einem solchen wurde die Ursache herbeigeplant.
Für Radfahrer. Wie sieht deine Lösung für Fußgänger aus? Die werden hier in Köln rein gefühlsmäßig von rechts abbiegenden LKWs genauso oft niedergemetzelt. Leider genau das gleiche Schema: Junge Leute können zurück, aber in meinem Viertel wurden in den letzten Jahren zwei Frauen mit Rollator tödlich "übersehen".
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viertens „wenn mit parallelem Rad- bzw Fußverkehr gerechnet werden muss“ (IMO bei (roter Furt-Ampel & neben dem LKW physisch gar kein Platz für ein Fahrrad) nicht erfüllt, denn wenn man immer und überall mit allem Unsinn rechnen müsste, dann wären die sehr konkreten Einschränkungen im VO-Text obsolet und der Gesetzgeber hätte sie weggelassen und stattdessen einfach pauschal „Abbiegen nur mit Schritttempo“ für alle vorgeschrieben).
Sehe ich anders. Einmal gibt es z.B. hier in Köln große Kreuzungen, an denen baulich verhindert wird, dass Fußgänger rübergehen. Inzwischen meist Tempo 50, früher auch gerne Tempo 70. Da wäre es Quatsch wenn LKWs mit Schrittgeschwindigkeit abbiegen.
Polizei, ADAC und der Fahrlehrerverband sprechen auch von fast immer, z.B.:
ZitatGrundsätzlich muss innerorts beim Rechtsabbiegen mit geradeausfahrenden Radfahrern und querenden Fußgängern gerechnet werden. In der Regel muss deshalb mit Schrittgeschwindigkeit abgebogen werden. Nur wenn die baulichen Gegebenheiten und die gesamte Verkehrssituation ein Vorkommen von Radfahrern und Fußgängern ausschließen, kann davon abgewichen werden.
Juratexte verweisen auf Hentschel, da habe ich aber keinen Zugriff. Angeblich soll es dort ähnlich interpretiert werden.
Ganz grundsätzlich sehe ich das so:
LKWs müssen Fußgängern und Radfahrern Vorrang gewähren, also quasi anhalten. Die Schrittgeschwindigkeit ist also eigentlich gar nicht notwendig. Sie dient nur in dem Fall, dass jemand einen Fehler macht, nicht direkt jemand tot ist. Fehlerquellen gibt es zwei: Der LKW-Fahrer und der Fußgänger/Radfahrer. Demnach müsste der LKW-Fahrer mit seinem eigenen Fehler rechnen, aber nicht mit dem Fehler eines Fußgängers? -
Wie sieht es bei solchen Strecken eigentlich mit Flixbus oder Flixtrain aus? Eigentlich wollte ich damit dieses Jahr wegfahren, hat aber aus zeitlichen Gründen nicht geklappt.
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und musste dann in Köln vor dem Radrennen noch schnell mein Schaltwerk neu ausrichten lassen.
Abgesehen von der Service-Wüste bei der Bahn: Da fahren wir beide im gleichen Radrennen mit (okay, unterschiedliche Strecken) und sehen uns nicht? Wenn du nächstes Jahr dabei bist, kannst du gerne Bescheid sagen. Ich weiß noch nicht, ob ich mitfahre, aber du kannst hier auch übernachten, wenn du magst.
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Hülfe, ich werde diskriminiert, weil ich kein SZ+ habe.
Ich nicht:
https://archive.is/76UP6
Bis zu 800€ soll das Anschließen an Pfosten, Gitter oder Bäume kosten. Polizisten schauen aber weg, laut eines Anwohners. -
War mir schon vorher klar, dass Köln dazu keine konkrete Stellung nimmt.
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Einfach mal 6 Monate Gehwegparken knallhart durchsetzen... wenn man dann einen marktüblichen Preis zahlen müsste, oder paar Zehn Euro für die Knöllchen, oder wenn man paar Minuten suchen und gehen muss vom legalen Parkplatz und nicht ins Haus fallen kann, ist das Auto schon gar nicht mehr so praktisch für jeden. Aber ungelegte Eier und so...
Früher habe ich mal davon geträumt, dass die Polizei sich z.B. 500 Meter Straße raussucht und dort 100% die StVO umsetzt, z.B. für 8 Stunden. Von Abschleppen im Parkverbot, über Knöllchen wegen Abbiegen ohne Blinken, Fahren über Sperrflächen, 1,5m Abstand beim Überholen mit Blinker links + Blinker rechts, einfach alles. Mich würde das Ergebnis interessieren, ob es dann "besser" wäre. Also eine Art StVO-Marathon.
Die ganzen Regeln wurden ja mal geschrieben und viele werden nicht eingehalten. Eigentlich müsste man sich entscheiden: Abschaffen oder durchsetzen. -
mal sehen, bei welchem Abwrack-Stand Wegelchen eingestellt werden
Ich denke die Stadt rechnet mit 80.000€ und nicht mit 800.000€. Ideal, wenn die Feldwege sowieso bearbeitet hätten werden müssen.
Sprich, wenn die Stadt die Wahl hat die Feldwege für 200.000€ zu sanieren oder sie für 800.000€ zu fahrradtauglichen Wegen umzugestalten und für letzteres 720.000€ vom Bund bekommt, wählt man letzteres. Das macht die Stadt Köln auch immer so.
Zu deiner Aussage: Das ist ziemlich klar definiert: Es wird so wenig wie möglich gemacht, aber genug, damit die 720.000€ Förderung nicht zurück gezahlten werden müssen. -
So lautet der Titel eines Beitrages von 2½ Minuten des SWR.
Slapstick:
Text: "neu ausgebaute Radverbindungen"
Bild: "Feldweg"
Text: "Umwandlung von Wirtschaftswegen"
Bild: "Wirtschaft"
Dazu jede Menge Leihräder, weil diese "auch-Radfahrer" scheinbar kein eigenes Rad haben. Warnweste mit Stadt-Logo. Wirtschaftswege, die so breit sind, dass mit 1,5m Abstand Radfahrer überholt werden können. Laut Text. Im Bild habe ich keinen einzigen davon gesehen.
800.000€, also 2/3 von dem was die Stadt Köln hier für die Renovierung vom Spielplatz bei mir um die Ecke ausgegeben hat. -
1999 hat sich der Friseur im Ort einen SUV gekauft. Auf die Frage nach dem warum sagte er, weil er damit über alle anderen Autos drüber schauen kann. Mein erster Gedanke: Egoistisch, denn das kann immer nur ein kleiner Teil der Menschheit machen.
Die anderen: *auchhabenwill*
Die machten direkt Pläne ebenfalls einen SUV zu kaufen.
Das ist 26 Jahre her!