In der Stadt liege ich unter Einhaltung aller Verkehrsregeln (inkl. RWBP) und ohne Überholzwang auch selten über 20/21 im Schnitt.
Beiträge von Silence
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S-Pedelec und das E-Bike dagegen sind schlussendlich kontraproduktiv für das Ziel Verkehrswende. Bei beiden ist die Unterstützung der Muskelkraft keine Unterstützung mehr, sondern es dominiert die Motorkraft. Und je stärker die Motorkraft dominiert, desto schneller landet man dann wieder beim Auto, von dem wir doch eigentlich weg wollen.
Ich weiß nicht. Ich sehe diese Fahrzeuggattung durchaus als Alternative zum Pendeln für längere Strecken, wo der ÖPNV es nicht bringt, die ich Kfz und Verbrenner-Krafträdern vorziehen würde.
Und dass der Weg vom Fahrrad über's E-Bike zum Auto führt, kann ich eher weniger beobachten. Viel öfter sehe ich Leute, die als Alternative zum Solo-Autofahren auf E-Motor-unterstützte Zweiräder umsteigen.
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Oder auch mit deutlich zu hoher Geschwindigkeit durch Fußgängerzonen fahren, in denen ja selbst bei Radverkehrsfreigabe nicht schneller als Schrittgeschwindigkeit gefahren werden darf. Und da erlaube ich mir schon die Anmerkung, dass bei 20 km/h die Motorunterstützung enden darf.
Auch 20 km/h sind da zu viel.
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Fahrradverkehr findet ohnehin bei einem niedrigeren Tempo statt: "Das Gehen erhält oberste Priorität, das Rad mit seinen 12 bis 13 km/h Reisegeschwindigkeit steht an zweiter Stelle. Für höhere Geschwindigkeiten gibt es den öffentlichen Verkehr. "
Das geht ziemlich an meiner Lebensrealität vorbei.
Ich bin beruflich den ganzen Tag innerstädtisch unterwegs.
Mit reiner Muskelkraft bin ich mit dem Fahrrad deutlich schneller unterwegs als 12 bis 13 km/h.
Bei Strecken jenseits 1 km hat das Gehen bei mir auch keine Priorität mehr. Nicht nur wegen des Zeitgewinns, sondern auch wegen der körperlichen Folgen. Ich war jetzt 3 Tage in einer anderen Stadt unterwegs ohne Fahrrad. Jeden Tag 15 bis 20 km in Sicherheitsschuhen. Das möchte ich meinen Füßen auf Dauer nicht zumuten.
Auf Kurzstrecken bin ich zu Fuß fast immer schneller als der ÖPNV. Auf Mittelstrecken mit dem Fahrrad auch.
Das liegt natürlich vor allem daran, dass sich die Haltestellen selten an Start und Ziel befinden und dann noch Wartezeiten dazukommen.
Ich sehe jetzt keinen großen Gewinn darin, Pedelecs um 5 km/h zu reduzieren. Warum auf freier Strecke nicht 25 km/h fahren? Bei beengtem Verkehrsraum greift da dieselbe Eigenverantwortung wie beim unmotorisierten Radfahrer, der mitunter schneller unterwegs ist, auch.
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Naja. Das Verbot in UK war direkte Folge eines tatsächlich brennenden Scooters in der Tube.
Wenn das erste E-Bike in einem Zug in Flammen aufgeht, müsste man da eigentlich konsequent sein.
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Das hatte ich der Redaktion auch mal geschrieben.
ZitatAlles anzeigenIn ihrem Beitrag https://www1.wdr.de/nachrichten/rh…eidung-100.html
sagt der Verkehrsrechtsanwalt Christian Demuth:"Das könnte der Autofahrer hier verwechseln mit einem regulären Radweg oder einem Radfahrstreifen, so dass er zum Beispiel denkt: Ich muss jetzt hier einen Mindestabstand von 1,5m beim Überholen einhalten."
Diese Aussage hat er hoffentlich nicht bewusst getätigt, da sie völliger Blödsinn ist.
Dies impliziert eindeutig, dass man als Autofahrer nur bei Radverkehrsanlagen einen Mindestabstand einhalten muss. Dieser gilt aber grundsätzlich und gerade bei nicht vorhandenem Radweg umso mehr.
Ich habe ein wenig Bauchschmerzen dabei, das einfach so stehen zu lassen.
MfG
Silence
PS: Es handelt sich auch nicht um einen Mini-Radweg, wie im Titel erwähnt oder einen Radstreifen, wie im Text ausgeführt, sondern einfach um rote Farbe auf der Fahrbahn.
Weder Mini-Radwege, noch Radstreifen sind irgendetwas, das in der StVO existiert.
Es gibt Radwege, Schutzstreifen für den Radverkehr und Radfahrstreifen. Nichts davon findet sich in der Benderstraße. Dort gibt es nur eine reguläre Fahrbahn für den Mischverkehr, mit einer optischen Gestaltung, die Aufmerksamkeit erzeugen soll.
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Hier das Gegenstück aus Deutschland
Damit sichergestellt ist, dass da auch jeder überall durch darf, steht das natürlich an beiden Enden des Weges.
Glaub zwar nicht, dass die StVO sowas vorsieht, aber MSDWGI.
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Und dann gab es da nicht mal einen Radweg...
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Nichts, aber bevor man an die Parkplätze geht...
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Parkplätze sind wichtiger als ÖPNV und Radler, also am besten auf dem Gehweg radeln.
Das erinnert mich an den Anfang der Benderstraße.
Google MapsFind local businesses, view maps and get driving directions in Google Maps.maps.app.goo.glMan beachte das blau rechts und dann das blau links (!) gegenüber, schüttele den Kopf und bleibe auf der Fahrbahn...
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Ich bin da immer zwischen den Gleisen gefahren. Werde ich auch weiter so praktizieren.
Ist ja bekloppt. 20 Dooringunfälle in 2 Jahren und dann lenkt man die Radler noch mal extra in die Dooringzone
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Ich hab hier sowas.
Viele holen Schwung beim Runterfahren, damit sie auf der anderen Seite gut wieder hochkommen und den Gegenverkehr sieht man erst, wenn man unten ist. Blindes Vertrauen auf das Rechtsfahrgebot.
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Bei solschen Unterfürungen hab ich auch immer ein mulmiges Gefühl .
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Und was ist mit Inline-Fahrer*innen?
Das sind Fußgänger, genau wie Stelzenläufer und Einradfahrer.
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Ich wurde diese Woche Zeuge eines glimpflichen Alleinunfalls eines E-Rollerfahrers auf einem meiner "Lieblings"radwegstücke.
Google MapsFind local businesses, view maps and get driving directions in Google Maps.maps.app.goo.glHier gibt es links vom Radweg parallele Parkstände mit null Sicherheitsraum zwischen Kfz und Radweg und rechts zum Gehweg einen halbhohen Bordstein. Bei spärlicher Gesamtbreite. Ich warte nur auf den Tag, wo sich da mal eine Beifahrertür öffnet.
Außerdem alle zig Meter rechteckige Schachtdeckel, deren Längskanten mich selbst auf dem Rennrad schon ein paar Mal gefährlich ins Schlingern gebracht haben.
Der junge Mann traf in spitzem Winkel den Bordstein rechts vom Radweg und konnte den unvermittelten Schlag nicht ausgleichen. War zum Glück gerade eher langsam unterwegs.
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Wo ich den Fahrschulbus da gerade sehe. Gestern morgen auf dem Weg zur Arbeit fuhr einer vor mir und ordnete sich zum Rechtsabbiegen hier
Google MapsFind local businesses, view maps and get driving directions in Google Maps.maps.app.goo.glauf dem Radfahrstreifen ein.
Da habe ich mich gefragt, ob der Fahrlehrer geschlafen hat oder ob er dem Fahrschüler einen "Trick" gezeigt hat, wie man Konflikte beim Rechtsabbiegen mit Radfahren vermeidet...