ich würd auf so Kommentare nix geben.
Überhaupt nicht verifizierbar.
ich würd auf so Kommentare nix geben.
Überhaupt nicht verifizierbar.
Weil CKO einen anstehenden "Workshop" zu Radverkehrssituation in der Kahlaischen Straße und der Camburger Straße erwähnte, hab ich mir das mal angeschaut.
worum geht's?
Strecke bei BRouter
Strecke bei GoogleMaps
was fällt auf:
- Bundesstraße
- eine der wenigen Nord-Süd-Verbindungen. Tallage in Jena ist eben ... ein begrenzender Faktor ![]()
aber schauen wir uns das mal im Detail von Süd nach Nord an:
und in der Kartenserie kommen wir hier direkt vom linken Seitenrand angefahren
Was man aus der Mapillary-Perspektive nicht sieht bei der Ampelkreuzung:
Die vorherrschenden Wegebeziehungen für den Radverkehr in Mapillary: von links nach rechts, von rechts nach links.
also QUER zur Camburger Straße.
Diese Kreuzung (Spittelplatz) ist ein Ärgernis Sondergleichen.
Ich behaupte, dass an dieser Kreuzung nur auf der Fahrbahn entsprechend der StVO gefahren werden darf. Wer die Fahrbahn als Radfahrer queren will: das klappt eigentlich nicht. Obwohl auf die Furten Fahrrad-Piktos gemalt wurden. Aber die Furten beginnen / enden an Gehwegen. reinen Gehwegen. richtigen Gehwegen.
Die Realität vor Ort sieht natürlich so aus, dass doch irgendwie geradelt wird.
in der Karte oben:
grün = die Fahrbeziehungen für Radverkehr müssen sauber erstellt werden
rot = diese Fahrbeziehung ist zu vermeiden, wird aber heute genutzt
mit (rot) landet man auf der linken Straßenseite...
Aus der anderen Richtung (Damenviertel zum Saalbahnhof)
grün: sollte fahrbar gemacht werden
rot: zu vermeiden
Der Umbau dieser Kreuzung - so er überhaupt kommt - hat großes Potenzial für den Radverkehr. stetige Führung, eindeutige Regeln.
Aber auch hier befüchte ich, dass "der Verkehr" auf der Hauptstraße, der Camburger Straße wieder auf maximalen Durchsatz getrimmt werden wird.
Wie soll eigentlich der Radverkehr auf der Camburger Straße ablaufen?
In der Karte ist ein Flaschhals in der Mitte erkennbar, ich hab mal Bemaßung erstellt
6,8m zwischen Straßenbahn-Körper und Hauswand.
Hauswand? Naja, Arkadengang.
Mapillaryvon "unten" in Blickrichtung "oben"
was will man da machen? ![]()
Mischverkehr. was anderes geht einfach nicht. De
aber ok, gucken wir uns mal das Anschlussblatt an
Kreuzung Nollendorfer Platz
grün: bisherige Fahrbeziehung für Fahrtichtung Süden/Innenstadt
was ich befürchte: dass man probieren wird, den Radverkehr hier "oberhalb" des Gleiskörpers führen zu wollen
Allerdings dürfte das die LSA-Phasen an diesem Doppelknoten derart über den Haufen werfen, dass das nicht realisierbar ist.
Und: man muss dann auch klar sagen, alle Straßen sollten so hergestellt oder zumindest geregelt sein, dass ein Befahren mit dem Rad möglich ist.
Nur mit dem Angebot, den Radverkehr dann eben hier "abzuleiten" und woanders entlang zu schicken (vielleicht garniert mit dem Vorschlag Fahrradstraße?) wird die direkte Verbindung (Camsdorfer Straße) hier nicht besser.
Nördlich des Knotens (in der Karte also rechts) beginnt ein Schutzstreifen.
Mapillary, Fahrtichtung Norden
zwischen den Gebäuden rechts und links: 15,2m
rechnerisch:
+ 2,5m Gehweg
+ 1,9m Radfahrstreifen
+ 3,2m Kernfahrbahn
+ 3,2m Kernfahrbahn
+ 1,9m Radfahrstreifen
+ 2,5m Gehweg
= 15,2m
und vor/hinter der Engstelle haben wir noch ein bisschen mehr Breite zur Verfügung.
--> Machbar
Blatt 3
am linken Bildrand: Straßenbahndepot
erkennbar: die beidseitigen Schutzstreifen. Wie gut das mit der Regeleinhaltung klappt, kann sich jeder denken. ![]()
Ja, es ist besser als vor 3 Jahren. Aber eben auch nicht gut.
wir haben hier verfügbare Straßenbreite von 16-17m
da ließe sich echt gut was machen: breite Radfahrstreifen.
Problem: die Bäume auf der Westseite (Karte: oberhalb der Straße)
Die müssten weg. Will man die stehen lassen, bleibts bei den Schutzstreifen.
Ich würd die zwar lieber abkratzen als stehen lassen, aber das lässt unser Regelwerk eben nicht zu.
Wenn Platz ist, sind Radfahrstreifen aufzumalen. Wenn Platz nicht reicht: Schutzstreifen. ![]()
Blatt 4
mitten drin eine meiner Lieblingskreuzungen ![]()
![]()
na, wer erkennt, wie man fahren darf / nicht darf?
genau, hinter der Kreuzung beginnt
- rechtsseitig ein reiner Gehweg
- linksseitig ein gewünschter sonstiger Radweg per "Radverkehr frei"
Das Straßenflurstück hat hier sagenhafte 19m Breite. Da ließe sich einiges machen.
Wieder das Problem: die Bäume. die müssten Weg.
Oder man beschäftigt sich mit den Abbiegebeziehungen des KFZ-Verkehrs. Wenn man die einschränkt, könnte man vllt. auch mit weniger Platz gute Bedingungen (Radfahrstreifen) schaffen.
die linksseitige Freigabe ist garantiert nur so ein Konfliktvermeidungs-Rudiment, weil man den Radverkehr auf keinen Fall auf die Fahrbahn "zwingen" wollte. Hurz!
Die MArkierung der Fahrradfurt auf der Kreuzung selbst muss eigentlich eher heute als morgen weg. Wurde auch mehrmals im Mängelmelder thematisiert. Passiert ist nüscht.
Blatt 5
Aral-Tankstelle am rechten KArtenrand zu sehen.
Wir haben hier noch immer:
östliche Seite = Gehweg
westliche Seite = Radverkehr frei in nördl Richtung , VZ240(!) in südl.Richtung
Das ist ja grundsätzlich so eine Beklopptheit Sondergleichen:
dieser Wechsel zwischen
- "du musst auf der Fahrbahn fahren!" (ist ok)
- "du darfst nicht auf der Fahrbahn fahren!" (blöd) bei identischer Verkehrsbelastung
Blatt 6
auch hier: ca 17m Breite verfügbar...
ostseite: Gehweg
westseite: VZ.240 in südl Ri, Radverkehr frei in nördl. Ri
Blatt 7
Tja...
am linken Kartenrand: 12m Breite
in Höhe des Neubaus: 14m Breite
die 12m sind knirsch, damit gibt's keine "gute" Führung für den Radverkehr.
Aber Grunderwerb sollte an Ostseite möglich sein.
Blatt 8
nächste Tanke (JET) auf Ostseite
Ab hier darf in nördl. Richtung dann auf dem Gehweg in Schrittgeschw geradelt werden: Mapillary
14m vor dem Kreuzungsbereich, 17m im Kreuzungsbereich, 14m dahinter
erschwerend:
- Kreuzung wurde erst hergestellt
- Neubauten auf Westseite, die werden keinen Meter abgeben
- Gewerbeflächen auf Ostseite könnten...
Aber sind wir ehrlich: das bleibt so.
Hier wird's nur eine Diskussion um B-Pflicht geben. Natürlich darum, ob man sie BEIDseitig anordnet und nicht wie jetzt nur in FaRi Süd...
Blatt 9
Ich hab mal die Radfahrmöglichkeiten eingezeichnet
von Süden (links) darf man auf
- der Fahrbahn fahren
- dem Gehweg fahren in Schrittgeschwindigkeit.
Bis zu der Springinsel dort.
Ab da:
- entweder auf den westlichen Gehweg rüber und dort weiter
- oder auf Fahrbahn weiter
clever, oder?
in Fahrtrichtung Süden besteht implizites Fahrbahnverbot durch B-Pflicht. Hurra. ![]()
Mit knapp 14m und ohne wirkliche Möglichkeit des Grunderwerbs sieht es aber auch hier düster aus, was "gute" Radverkehrsanlagen angeht.
geht nur schlechte: Schutzstreifen. brrrrr. ![]()
Blatt 10
Blau: die B-Pflicht, die man angeordnet hat nach dem Neubau der StraB-Haltestelle und der parallen Herstellung der Straße (hier jetzt: Naumburger Straße)
rot: so muss man fahren, wenn man an der Sprunginsel auf Blatt 9 auf die linke Seite gewechselt hat. Wird auch nicht geändert. Und die Querung ist lang, an der Stelle
Zusammenfassung:
- die Herstellung durchgehender und guter Radverkehrsinfrastruktur ist in der Camburger Straße lediglich in Abschnitten möglich
- zwischen Spittelplatz und Nollendorfer Platz kann es nur Mischverkehr geben, die Alternativen, den Radverkehr östlich (Spitzweidenweg) oder westlich, parallel zur StraB-Trasse zu führen, sind umwegbehaftet und erfordern zusätzliche Querungen (Wartezeiten!)
- wird zwingend am Baumbestand nördlich Nollendorfer Platz festgehalten, sind auch hier keine Verbesserungen für den Radverkehr zu erreichen, die NICHT zu Lasten des Fußverkehrs führen
- ein Umbau Spittelplatz ist angeraten, wird aber wie immer in Jena mit maximaler Bevorzugung des KFZ-Verkehrs einhergehen. Dies auch unter der Prämisse, dass die B88 irgendwann mal auf die Wiesenstraße verlegt werden soll und der KFZ-Verkehr reduziert wird. Was dann wieder durch die Baugebiete im Jenaer Norden kompensiert werden wird ![]()
huch, 12m? wirklich? ![]()
Hab ich wohl sehr konservativ gemessen ![]()
12m würde ja - unter der Präsmisse, dass man Geld in die Hand nehmen möchte - durchaus Möglichkeiten eröffnen.
West -> Ost
2,2m Gehweg - 1,6m Radfahrstreifen - 3,2m Fahrstreifen RiSüd - 3,2m Fahrstreifen RiNo - 1,8m Radfahrstreifen
dieser Querschnitt ließe sich prinzipiell bis Mühlenstraße durchziehen.
- wenn man denn wollte
- wenn man die Engstelle in Höhe HsNr 26/28 akzeptiert. Wobei klar ist, dass das wieder zu Lasten des Fußverkehrs geht
- wenn man akzeptiert, dass die Haltestellenbereiche nicht ideal werden können (zu wenig Platz)
Aber ich bezweifle offen gesprochen, dass im Haushalt für diese Maßnahme, die ja dann auch immer noch keine durchgängige Lösung schafft, überhaupt Mittel eingestellt werden.
Wenn für den Radweg vom Westbahnhof zum Beutenberg gleisparallel schon kein Geld mehr da ist, andere Projekte wichtiger sind, dann wird für einen komplettumbau der Kahlaischen erst recht kein Geld kommen.
Denn so schlecht scheint mir der Zustand der Straße nicht zu sein, als dass man in den nächsten 5 Jahren da ohnehin ran müsste.
Die Probleme, die du benennst und die durch das Auto "gelöst" werden, wurden meiner Meinung nach durch das Auto erst geschaffen.
Nö.
Umstiegsnotwendigkeit im ÖPNV: schon immer
länger unterwegs: schon immer
Rad anstrengend: schon immer
usw
also beim "attraktiven ÖPNV" auf dem Lande muss man fragen, was die Mehrheit darunter versteht.
Ja, ich stimme zu: 1x morgens ein Bus, 1x abends in Gegenrichtung ist nicht attraktiv.
Aber welcher Grad der ÖPNV-isierung soll denn vorliegen, damit man nicht mehr aufs Auto "angewiesen ist?
3x täglich? 5x täglich? 10x täglich? auch Nachts, weil irgendwer ist bestimmt im Schichtdienst?
Ich halte die Forderung nach "besserem ÖPNV auf dem Land" für eine Nebelkerze. So wie "gute Radwege in den Städten"
Es gibt viele, viele Gründe, warum mit dem Auto gefahren wird und nicht mit dem Rad/ÖPNV.
bessere Taktung, bessere Radwege beseitigen bestenfalls(!) einen Grund. die übrigen 20 bleiben.
öpnv zu teuer, nicht felxibel, Einkäufe nicht transportabel, hält nicht vor Tür, hält nicht in der Garage, zu unpünklich, Busfahrer unfreundlich, zu laut, zu leise, zu viele andere Leute in Bus/Bahn, zu wenig andere Leute in Bus/Bahn, man muss umsteigen...
Radwege haben mit Steigungen, zu steiles Gefälle, zu viele Höhenmeter in Summe, eine komische Kreuzung, die Susanne wurde vor 10 Jahren mal angefahren, es gibt keine Abstellanlagen, man chwitz zu viel, am Arbeitsplatz keine Dusche, kein Geld für gutes Rad, wenn das Rad mal kaputt ist, muss man Urlaub nehmen und verhungert zu hause...
Schau ich mich im Bekanntenkreis um, werden Häuser im Niemandsland gekauft. JWD.
Frage ich nach, wie das mit der Mobilität geregelt wird: "wir haben 2 Autos".
aber ÖPNV oder Rad ist da nie ein Thema. Nie. Weil: man hat zwei Autos.
das Ding hat sogar einen Namen. Das spricht doch deutlich gegen einen Feldweg.
RvL würde ich auch sehen, diese Regelung kann gerne mit VZ verdeutlicht werden, wenn die StVB hier so schlimme Sachen befürchtet.
Ist das die selbe StVB, die den Kreisverkehr im anderen Thread durchgewunken hat? ![]()
Schreib doch mal, dass dort am Kreisverkehr am Ende des Radweges, der auf die Fahrbahn geführt wird, vllt besser Umlaufsperren hinsollten. Damit die dort nicht "ungebremst" einfach auf die Fahrbahn fahren.
naja, man kann sagen:
"wir haben was gemacht"
uuuund dazu noch
"also wir messen, aber können nicht erkennen, dass es die so oft behaupteten Verstöße überhaupt gibt. Wir brauchen also gar nicht messen."
![]()
wow.heftig. ![]()
Radschnellwege! Niederlande!!! ![]()
ZitatDie Niederlande sind zwar ein Fahrradland, aber sie sind auch ein Autoland, und die geplanten Radschnellwege in der Region Arnhem-Nijmegen machten einigen Leuten Angst.
Autoland \o/
ZitatDas Pilotprogramm, mit dem die Niederlande von 2007 an ihre Radschnellwege gebaut haben, diente offiziell der Autobeschleunigung. "Mit dem Fahrrad weniger Stau" hieß es.
oha
ZitatSie liegt 15 Kilometer südlich von Nijmegen – eine Entfernung, die wenige Pendler mit dem Fahrrad zurücklegen. E-Bikes ändern das.
schon interessant, dass im Fahrradland NL 15km so eine Hürde sind ![]()
Zitat„Jetzt weiß niemand mehr, wie er fahren soll“
Fahrschule haben doch alle besucht? Führerschein im Auto dabei? mh?
Zitat„Autofahrer werden schlecht oder gar nicht darüber informiert, wie sie sich hier verhalten sollen“
potztausend. werden nicht informiert. Sowas aber auch. Postwurfsendung an jeden Haushalt? Deutschlandweit?
Ich bleib dabei: regelmäßige Schulungen. Für alle...
und Bingo...
ZitatBernd Rudde hätte sich ohnehin für den Radfahrstreifen eine deutlichere, baulich ausgestaltete Abgrenzung zur Fahrbahn gewünscht.
das Gewimmer vom der PBL darf nicht fehlen. ![]()
und wenn ich das Foto im Artikel sehe: ja mei, unechte Zweispurigkeit eben. Erinnert mich an die Langenhorner in Hamburg. Wollte aber sogar die Polizei abschaffen, wenn ich das recht erinnere. ![]()
Und hier macht man das irgendwie unabsichtlich, weil man die Schutzstreifen-Markierung nur durchzieht.
Besser im sinne von "eindeutig" wärs wohl gewesen, den Radfahrstreifen dann eben 3m breit zu machen und an den Kreuzungen für die Abbiegerspur eine Aufweitung der Fahrbahn (verschmälerung Radfahrstreifen auf Regelmaß) hinzumalen.
Tjo.
also mit der textlichen Erläuterung liegt die Stadt formal ja nicht falsch.
Dass es nicht im "Sinne des Erfinders" ist, das nun so "kompliziert" zu gestalten, steht auf einem anderen Blatt.
aber klar ist auch, dass die Stadt dort baulich nichts verändern will und auch nicht wird.
schade eigentlich, dass man aus vermeintlich gesichtswahrenden Gründen nicht mal sagen kann: ok, ist nicht so optimal geworden...
ich hab gerade mal geschaut, was in der Kahlaischen Straße so geht...
Mühlenstraße / BÜ:
wir haben also im Bestand 9,61m zur Verfügung von Hauswand zu Flurstückgrenze
An der Stelle ließe sich das optimistisch mit viel gutem Willen auf 11,30m aufweiten. Aber da bezweifle ich schon, dass die DB da auch nur ansatzweise mitspielen wird. Weil ...
weiter nördlich:
Lichtraumprofil Hauptstrecke: 5,0m, also 2,5 am Gleismitte
hätten wir theoretisch 11m Straßenraum zur Verfügung.
Aber wir haben hier natürlich eine Kurvenlage, brauchen einen Randweg und wollen auch Einbauten wie OLA und mittelfristig hoffentlich LSW hinhaben: schwupps, sind wir bei optimistischen 4,2m Abstand von Gleismitte.
Das macht so schlappe 9,35m Straßenfläche, die an dieser Stelle möglich wären.
Zurück Winzerla, südlich:
da hätten wir immerhin schlappe 13,80m zur verplanen, bevor wir Häuser abreißen müssten. ![]()
deutlich besser sieht es in Höhe dieses Matratzenladens aus:
sagenhafte 17 Meter ist das Straßenflurstück breit.
Wenn man genauer hinsieht: da nehmen die Anlieger (zugesichert oder nicht) Teile des Straßenflurstückes in Nutzung. Weiter südlich wird das nicht besser. Das sind keine Fehler bei der Einpassung des Luftbildes! wir reden hier von ca. 140cm, weiter südlich von beinahe 200cm...
![]()
Was ich nicht herausfinden konnte:
die lichte weite zwischen den Widerlagern der EÜ Kahlaische Straße der Bahnlinie Erfurt-Gera
hier kann ich nur "besser schätzen" und komme auf 11,00m lichte Weite.
Und nu?
1. Bei Planung und Bau der EÜ Kahlaische Straße hätte man schon im Vorfeld(!) ggü DB einen anderen Bedarf anmelden müssen. Bei 11m lichter Breite nicht mehr möglich:
Gehweg + 1 Radfahrstreifen je Richtung in Normbreite
damit haben wir dann nur noch B-Optionen:
ohne Eingriff in Bestand
- Gehweg auf Westseite mit "Radverkehr frei" (wie jetzt)
- Gehweg auf Westseite als "sonstiger Geh- und Radweg"
mit Eingriff in Bestand:
- Gehweg auf Westseite schmaler machen, "Radverkehr frei" und auf Ostseite Radfahrstreifen. Damit verbunden: StraB-Gleis anfassen (hahahaha, never!), StraB-OL-Maste anfassen (hahahaha, never!)
Das aber auch nur unter der Prämisse, dass wir da wirklich 11m haben.
Glaub ich nicht. Daher: Flaschenhals Nummer 1
2. der Bereich in Höhe Haltestelle Mühlenstraße
hier hätten wir knapp 13,80m zwischen den Gebäuden zur Verfügung. an diesem einen kleinen Gebäude. davor/dahinter: 14m
Das reicht technisch gesehen gerade so (und auf dem Papier(!)) für:
Gehweg + Radfahrstreifen + Strab + Strab + Radfahrstreifen + Gehweg
wenn...
- der Gehweg nur 2m breit wird
- die Strab auch wirklich mit 6,4m Trassenbreite auskommt, was ich bei der Kurvenlage trotz Meterspur für grenzwertig halte
3. der Bereich "Kahlaische Straße Nr14"
also hier, das gelbe Haus: Mapillary
das ist oben in dem kleinen Plan die Stelle, die mit 8,78m auskommt, bevors auf DB-Eigentum geht (also die Böschungskante)
Auch hier kann man mal freundlich Fragen, was die Stadt da geritten hat, dort eine Baugenehmigung auszustellen. Das ist ein NEUBAU.
Das Haus ist keine 15 Jahre alt!!! Ok, kein B-Plan aufgestellt - aber ey, das ist jetzt verloren. Da wird man in den kommenden 100 Jahren keinen anderen Querschnitt mehr bekommen. Oder glaubt jemand, dass die DB die Strecke Saalfeld-Leipzig dort anfasst und 3m nach Osten verschiebt? Ich nicht.
Flaschenhals Nummer 2
Was wird passieren?
Ich hol mal die Glaskugel raus...
a) Im Abschnitt Kreisverkehr - Am Brauhaus
Radfahrstreifen werden diskutiert, man schaut auf die Kosten für Verbreiterung der Straße, die notwendigen Baumfällungen und wie schade das alles wäre. Dann wird der Vorschlag "Schutzstreifen" gemacht, der abzulehnen ist. Dann kommt die Freigabe des Gehweges in Betracht, die Abzulehnen auch wegen Kreisverkehr und Bündelung Fußverkehr auf Grund Einseitigkeit.
Also wird das untote Monster eines Radweges zwischen StraB und DB-Gleis auf den Tisch gelegt. Man verspricht zu prüfen, ob die Kastanien nicht vielleicht doch schon so gut wie tot sind. Dabei übersieht man, dass diese Option auf Grund der fehlenden Wegebeziehung am Kreisverkehr sowie in der Gesamtschau als Teil einer durchgängigen Route entlang der Kahlaischen Straße total sinnlos ist. Weil man eben irgendwie von dem Radweg auch wieder die Straßenseite wechseln müsste...
aber: Radweg! wie schmackhaft.
b) im Abschnitt Am Brauhaus - Mühlenstraße
tjanun.. man kann nicht in die Luft bauen, die Straßenbahn hat keinen eigenen Gleiskörper, die Erfahrungen Gehweg + Radverkehr frei... uiuiuiui... Man würde gerne... hätte schon untersucht.. keine Möglichkeit! Allein die Kosten für Grunderwerb v den hangseitigen Anliegern, um die Straße zu verbreitern - das würde jeden Rahmen sprengen. Und auch dann hätte man noch das Problem mit der Kreuzung selbst. Man ist sehr bemüht, sieht keine andere Möglichkeit. schadeschadeschade. aber selbstverständlich wird hier auf dem Abschnitt zu erst das "Fahrradfreundliche Gleis" (Gummifüllung) verlegt, wenn es kommt.
c) im Abschnitt Mühlenstraße - Ahornstraße
da wird man präsentieren, dass man in Abschnitten noch Flächenreserven hat, deren aktivierung aber enorm kostspielig sei. OL-Maste müssten versetzt werden.. und ohohoh. Aber hier in dem Abschnitt könnnnnnnnte man beidseitig Radfahrstreifen herstellen. Teilweise. Natürlich nicht im Bereich der StraB-Haltestelle. Aber weiter hinten schon.
im workshop wird jemand "wir brauchen ProtectedBikeLanes!!!!" wimmern, bis jemand darauf aufmerksam machen, dass wir auf der einen Seite ganz viele Grundstückszufahren haben. Aber man einigt sich auf lustige Plastikflaps.
Was zu aus meiner persönlichen Sicht zu verhindern ist:
- Schutzstreifen
- Aneinanderreihung von Mindestmaßen, um die maximale Anzahl von Infrastruktur hinzuklatschen
- Lückenlösungen, also Bau/Anordnung nur dort, wo es gerade passt
- Darstellung des Radverkehrs als "Ursache" für: Kosten, Baumfällungen, Nutzungsänderungen
- die Forcierung des "Saaleweges" östlich der DB-Gleise. Das ist kein direkter Weg, er ist kaum erreichbar, hat keine Erschließungsfunktion
was das Mindestziel wäre(!):
- T30 durchgehend
- wo möglich und nicht zu Lasten des Fußverkehrs: Fahrbahn rechts der Gleise etwas aufweiten (30cm)
![]()
BAB / Bundesstraße / Landesstraße
dort in den Fachdaten > Siedlung und Verkehr > Straßenverkehr
Bild: © GDI-Th
WMS:
https://www.geoproxy.geoportal-th.de/geoproxy/services/STRNETZ_SVZ?client=index
Jena
Lärmaktionsplan, Stand 2018
Geodaten:
/// tbc ///
Plus-Artikel, der sogar "Dashbike" erwähnt. Ihr wisst schon, diese crowdfunding-Klitsche für eine Cam mit integriertem Abstandsmesser. Bekannt durch endlose Ankündigungen und zahlreiche "aber bald!"-Aussagen ![]()
Tenor im Artikel:
Datenschutzrechtlich ein Problem, dauerhaft und anlasslos aufzuzeichnen. Dennoch kann es im Zivilprozess (ach, Strafsache nicht?) verwendet werden, ggfs. kommt dann aber der Datenschutzarm um die Ecke.
Option der "loop"-Aufzeichnung wird erwähnt.
ein etwas dünner Beitrag.
dann noch, schon im letzten Jahr:
Prophete, Tapete?
kauft das jemand von uns?
Naja, Marken wie Rabeneick und VSF-Fahrradmanufaktur hängen da wohl auch mit drin. Aber das dann wohl irgendwie über Bande und Tochterfirmen. Oder so. Wikipedia
Wobei natürlich auch hier erstmal gilt: Insolvenz ist ja nicht direkt "Lichter aus"
wieder mal alles aufgestellt, was aufm pritschenwagen rumlag? ![]()
ich hatte seit dem 23.12. Husten, Halsschmerzen - uuuund keine Schnelltests im Haus.
![]()
naja, am ersten werktag nach Weihnachten Test gekauft: negativ.
puh. doch nur einfache Erkältung mit Husten, Schnupfen und ohne Fieber. ![]()
"Glück" gehabt
ja klar kann man. du machst doch die Erfahrung mit solchen Leuten ![]()
Und ich würde Geld wetten, dass die bei ihrer Meinung blieben, wenn sie es von Team Blau erklärt bekämen.
Sie "Verschwörung" witterten, wenn im Falle eines Unfalles die StA sagte: nee, lieber KFZ-Lenker, du warst wartepflichtig
Wer jahrelang(!) und unreflektiert durchs Leben schreitet und selbstsicher davon ausgeht, dass nur er die Wahrheit mit Löffeln gefressen hat, alle anderen und gerade "das Feindbild" eben nur Unfug erzählen, der wird - erst recht in "der Öffentlichkeit" nicht von seiner Wahrheit abrücken.
Ist so. ![]()
Ich weiß nicht, wie sich diese verkrusteten, festgefahrenen Meinungen aufbrechen lassen oder wie man verhindert, dass es dazu kommt. Regelmäßige Fahrprüfungen/Nachschulungen, die ihren Namen auch verdienen?
Oder so eine Art MPU, niederschwellig, sehr kostengünstig, auch verpflichtend?
Ich bin ja auch jemand, der durchaus offensiv unterwegs ist. Dass das nicht "richtig" ist, weiß ich wohl. Umso mehr bin ich froh, aus dem Moloch HH rauszusein ![]()
Verschieben kann man's über einige Zeit, aber wenn alle ihre Krankheiten verschieben, und das seht man gerade, trifft es plötzlich ganz viele auf einmal.
![]()
Nur ist Corona nun mal leider keine Krankheit, die man einmal durchmacht und dann nie wieder.
Du kannst es dir 5x einfangen und 5x wird neu gewürfelt, ob du Post-Covid behälst.
Und du kannst dich in einem Extrem isolieren (für ... immer) und im anderen Extrem jeden Tag 20h auf Großveranstaltungen gehen.
Irgendwo dazwischen hat jeder seinen individuellen "Sweet-Spot". Und der eine isoliert sich für die Dauer seiner Erkrankung, der andere trägt bei jedem vor-die-Tür-Gehen FFP2-Maske... und wieder ein anderer macht nur das gesetzlich vorgeschriebene: FFP2 im FernverkehrDB
Aber jeder von denen hat damit auch ein anderes Risiko einer Erkrankung. einer erstmaligen Erkrankung, einer n-ten Folgeerkrankung, einer Post-Covid-Symptomatik im Anschluss.
Blöd wirds halt allem Anschein nach, wenn die unterschiedlichen Standpunkte auf dem "Risikostrahl" (siehe oben) aufeinandertreffen.
In den Augen des einen funktioniert die Eigenverantwortung nicht, in den Augen des anderen ist jede Vorschrift, das individuelle und damit auch gesamtgesellschaftliche Risiko einer Infektion zu senken, schon arge Bevormundung des Staates.
verschärfend zum Kuddelmuddel um "darf ich Salz nutzen oder nicht" kommen die oft unterschiedlichen Verantwortlichkeiten dazu:
Mal müssen Grundstückseigentümer den Gehweg frei halten,
mal bis Bordstein
mal bis Straßenmitte
und vermutlich gibt's irgendwo Satzungen, in denen sogar die Straße in voller Breite zu räumen/abzustumpfen ist, wenn gegenüber Abhang/Wand - jedenfalls kein Anlieger - vorhanden ist.
Ich meine auch schon Satzungen gelesen zu haben, bei denen Salz verboten ist, aaaaauuuußer bei extremen Witterungsbedingungen.
= überfrierender Regen vermutlich.
Nungut, Thüringen hat immerhin gute Einstellung zu offenen Geodaten...
aber ausgerechnet das Baumkataster möchte man in Jena nicht veröffentlichen. ![]()
und gerade das dürfte bei der Diskussion um "Fläche" für Querschnitt bei der Camburger Straßen relevant sein. Der Abschnitt vor dem Lidl: Platz wäre da. Was ist noch da: Bäume. ebenso bis spitzweidenweg und weiter richtung Innenstadt: Bäume... ![]()
hm. Vor Weihnachten ist nun aber auch nicht die Zeit, wo man mal eben mit netter E-Mail kurz nachfragt und fix eine Antwort erhält. Aber vermutlich geht's in dem Workshop auch wieder gar nicht um Realisierbarkeiten, nur um
"hier, liebe Teilnehmer:innen, sie dürfen Vorschläge machen und Wünsche äußern, wie sie sich das Radfahren dort vorstellen! Und dann lachen wir alle gemeinsam darüber und dann leer' ich einen Kübel pauschaler Einwendungen auf dem Tisch aus, warum das alles so bleibt."
![]()