uff. wenn ich schon "bürgerbahn-denkfabrik" lese, beschleicht mich so ein ungutes Gefühl. Aber was darf nicht fehlen? Richtig:
Zitat
Bei intelligenterer Organisation wäre sicher beides vermeidbar
Merksatz: alle anderen sind immer doof, eigene Vorschläge dagegen immer "intelligenter".
wie genau die "intelligentere Organisation" aussehen soll, bleibt unklar. Wie so oft, wenn "intelligentere XY" (Verkehrsplanung, Parkplatzverteilung etc) gefordert wird.
Was mir als Laien bei rhethorischen(?) Fragen wie dieser passiert:
Zitat
Warum haben Ersatzzüge – dieser wurde schon in München eingesetzt – nicht annähernd die gleiche Sitzplatzzahl wie die zu ersetzenden Züge?
ich erwische mich, wie ich stöhnend die Augen schließe... Was ... ich mein: ernsthaft? Ist das wirklich eine ernstgemeinte Frage? Ich kenn mich beim rollenden Material und der Planung absolut nicht aus, aber meine Erwartungshaltung ist nicht, dass man an jedem größeren Bahnknoten einfach mal einen ICE in der längsten Variante irgendwo auf ein Gleis stellt, damit der dann im Falle eines Ausfalls als Ersatzzug dienen kann. Wobei: Bahnknoten. Wenn da mehr als ein Zug ausfällt - vielleicht besser 3 oder 4 Ersatzzüge hinstellen? 
Und klar darf man über "Sicherheit" im Zug reden. Wirklich, darf man. Sollte man. Dann aber dann das (interne) Regelwerk ändern und nicht die Verantwortung - wie in dem Beitrag auch - auf das Zugpersonal abwälzen. Denn spätestens im Un-falle ist das Geschrei dann wieder groß, wenn der Bremshebel des umfallenden Rades ins Auge geht: "aber der Schaffner hats erlaubt, obwohl er das gar nicht durfte!!!"
Auch richtig: der Fahrradtransport im Fernverkehr ist manchmal wirklich Glückssache und im Falle von Problemen häufig ein unüberwindbares Hindernis. Die Lösung darf dann meiner Meinung nach gern individueller sein: Transport nach Hause mit Spedition oder aber ggfs. Hotelübernachtung oder oder oder. Mir fällt aber keine Lösung ein, bei der der Fahrradtransport dann noch so wenig Geld kostet 