Beiträge von DMHH

    Wegen der fehlenden Radstreuscheibe und zugleich fehlenden Sonstigerfahrverkehrsampel?

    nein, wegen fehlender Radverkehrsfreigabe auf der anderen Seite.

    Wenn etwas nicht aussieht wie Radweg, nicht beschildert ist wie ein Radweg oder nicht baulich hergestellt ist wie ein Radweg, dann ist es auch kein Radweg.

    aber gibt auch noch die Unterführung:

    Mapillary

    kommt auch ohne explizite Rad-Beschilderung aus, geht aber von einem gem. Geh- und Radweg mit Blauschild ab.

    Öffnet der Diskussion "durfte dort fahren! nein! doch! Schrittgeschwindigkeit! gar nicht! wohl!" dann Tür und Tor :S

    und noch ein schwer verletzter Radfahrer wegen ... äh ... *raschel* ... ah, hier: tiefstehender Sonne.

    Radfahrer wird bei Verkehrsunfall im Saale-Orla-Kreis schwer verletzt
    Eine Autofahrerin hatte die Silhouette aufgrund der tief stehenden Sonne offenbar nicht erkannt.
    www.otz.de

    hier der Abschnitt in StreeView: https://www.google.de/maps/@50.49619…SoASAFQAw%3D%3D

    Zitat

    Der Straßenabschnitt gilt schon immer als besonders gefährlich für Radfahrer. Im vorigen Jahr war daher das lange Bemühen der Stadt Saalburg-Ebersdorf umgesetzt worden, eine vom Kraftfahrzeugverkehr getrennte Radwegverbindung zwischen Pöritzsch und Zoppoten herzustellen. Warum der Radfahrer nicht den neu gebauten Radweg nutzte, ist bislang nicht bekannt.

    schon immer!

    und klar, wenn man über die schwurbel-Formulierung "eine vom Kraftfahrzeugverkehr getrennte Radwegverbindung" stolpert:

    genau, das ist ein asphaltierter Feldweg irgendwo über den Acker. Beschluss Stadtrat: klick.

    so ist die Führung:

    Landstraße in grün, Radwegführung orange

    Weil die Stadt 100.000 EUR locker gemacht hat, darf jetzt implizit dem Radfahrer ein "selbst schuld" zugerufen werden. Hurra.

    tödlicher Unfall Radfahrer in Jena:

    https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/126722/6222512 (ohne Aktualisierung zum Tod)

    Radfahrer nach Straßenbahn-Unfall in Jena gestorben
    Der 90-Jährige war am Montag in Winzerla mit einer Bahn zusammengestoßen. Die Polizei ermittelt, der Unfall wird aufgearbeitet.
    www.otz.de

    das ist die Stelle: https://www.google.com/maps/place/Jen…SoASAFQAw%3D%3D

    Die Straßenbahn fuhr in Blickrichtung (nach Süden) und dem Radfahrer entgegen. Dieser kam den geneigten Gehweg herunter gefahren. ADFC wird direkt wieder "fehlende Sichtbeziehungen" in den Raum. "nicht Schrittgeschwindigkeit gefahren, wie nach StVO auf freigegebenen Gehwegen gefordert" kam aber nicht.

    Wobei ich mir gerade nicht sicher bin, ob da wirklich noch "Gehweg frei" hängt. der "Hang" hat eher platzcharakter und nur an einer stelle ein "Gehweg, Radfahrer frei"... in jedem Falle kein Radweg

    lies erneut:

    -> nein. nein, Falschparken stellt nicht per se ein Verkehrsrisiko dar. Es ist lästig, es ist behindernd - aber nicht direkt ein Verkehrsrisiko...

    Da steht nicht, dass Falschparken niemals ein "Risiko" darstellt. Deswegen gibt es im BKAT-Owi ja die Verschärfung "mit Gefährdung". Wenn z.B. hinter einer nicht einsehbaren Kurve bergab ein LKW auf dem Radfahrstreifen steht.

    Das ist Gefährdungsmeierei. Immer schön weitermachen. In 20 Jahren haben dann alle Gehwege Zäune als Abtrennung zur Fahrbahn und man kommt nur noch an Ampeln über die Straße, weil alles andere einfach zu gefährlich ist.

    oh man sind das seltsame Fragen. Haben Warnwesten-Dieter und Gehweg-Gabi das abends beim Stammtisch in 30min zusammengestellt?

    Frage 7 zu Vision Zero. Man stellt also fest, dass Vision Zero bereits Handlungsleitfaden ist. Fordert aber für Fuß- und Radverkehr besondere Maßnahmen, weil ...

    Frage 8 zu falsch parkenden Autos(!) (also nicht e-Scooter?) stellen ein Verkehrsrisiko für Menschen zu Fuß oder auf dem Rad dar, deshalb

    -> nein. nein, Falschparken stellt nicht per se ein Verkehrsrisiko dar. Es ist lästig, es ist behindernd - aber nicht direkt ein Verkehrsrisiko...

    ach, ich hör auf, da weiter zu klicken

    Woher soll das ISA wissen, dass hier die Kartendaten richtig sind und nicht das Schild? Klar kann ein verbesserter Algorithmus das irgendwie erkennen. Aber eine durchschnittliche Schildererkennung derzeit halt noch nicht zuverlässig.

    sorry, das ist Rückzug auf einen rein technischen Ansatz mit der Vorgabe, dass nur implementiert werden darf, was 99,995%-ig zuverlässig ist. Das mag unter der Vorgabe "voll-autonomes Fahren" sinnvoll sein. Bei der technischen Beschränkung einer maximal zulässigen Höchstgeschwindigkeit ist er es nicht. Ein Fahrzeug beschleunigt nicht autonom in einer T30-Zone auf 60kmh, nur weil am Fahrbahnrand ein LKW-Trailer mit [Zeichen 274-56]-Aufkleber am Heck rumsteht.

    Und wenn fälschlich 10km/h erkannt werden: so what?! Dafür gibt es die Straßenverkehrsbehörde. Da schreibt man hin, da ruft man an. Da meldet man den Fehler. So, wie man dort auch jetzt schon anrufen kann und fehlerhafte Beschilderung wie z.B. fehlende Aufhebung einer Geschwindigkeitsbeschränkung oder umgefahrenes VZ. melden kann.

    Und gerade mit dem letzten Punkt dürfte man gar keine Assistenten einführen: schließlich kann jederzeit ein VZ. falschrum gedreht, an- und umgefahren werden, nachts von Vandalen überklebt werden oder oder oder. :|

    Ja und? dann kann der Fahrer halt 2km nach der Schule nicht 50 fahren. Möge er sich eben an die StVB wenden, damit diese die Beschilderung anpasst oder die bestehende Beschilderung dem Erkennbarkeitsgrundsatz anpasst.

    Oder anders herum: es ist schon 30 angeordnet, Auto lässt aber weiterhin zu, 50 zu fahren. wo ist das Problem? dann haben wir in diesem Abschnitt eben den Sachverhalt "wie früher = Übertretung locker möglich". Im übrigen Bereich aber das gewünschte "keine Übertretung möglich"

    klingt ein wenig so, als verspürtest du einen Rechtfertigungsdruck bei Nutzung des PKW.

    Dazu besteht doch kein Anlass. Mit 3 Personen und 3 (guten) Rädern terminiert irgendwo ankommen: das ist nicht (mehr) der Beförderungsfall der DB im Fernverkehr. Sofern er das überhaupt jemals war und nicht nur in den Konzernzielen für die nächsten 15 Jahre bei Anschaffung des richtigen Rollenmaterials formuliert wurde.

    Andere Beförderungsgesellschaften (Fluglinien) lassen sich diese Sonderwünsche fürstlich entlohnen und verlangen darüber hinaus noch eine umfangreiche Transportsicherung in Eigenleistung.

    Ja, es wäre schön, wenn wir ein innerdeutsches Schnellzugnetz hätten, das relativ pünktlich und verlässlich Transportleistungen auch für Fahrräder erbringen kann. Kostet halt. Sowohl auf der Invest-Seite als auch auf Verbraucher-Seite.

    Hier im Haushalt schieben wir die Idee eines Autokaufs auch schon seit geraumer Zeit vor uns her. Einerseits... Andererseits.

    Wir waren Anfang Februar in Berchtesgaden. Anreisezeit mit ICE + Nahverkehr = 9h. Mitm Auto wärs auch nicht langsamer gewesen, aber wir hätten spontan die Fahrräder mitnehmen können (Wetter war ... +5°C, Sonne statt 30cm Schnee). Tja.

    ... kann man sowohl vorsätzliche Übergriffe [...] aus logischen Gründen weder durch Abstandsregeln noch durch Abstandskontrollen verhindern.

    den Teil herausgepickt: doch, ich bin der Meinung, dass man einen Teil der Übergriffe durch Kontrollen verhindern kann. Wie groß der Teil ist (0<n<100), oder wie hoch die Kontrolldichte sein müsste, oder in welchen Abhängigkeiten beide Größen zueinander stehen: keine Ahnung.

    Aber grundsätzlich ist natürlich richtig, dass Abstand beim Überholen nicht per se das Problem ist.

    Radschnellweg Brookdeich: Umstrittenes Millionen-Projekt in Bergedorf gestoppt
    Das nächste Teilstück des Brookdeichs soll zur Fahrradstraße Plus werden. Warum die CDU von einem „Schildbürgerstreich“ spricht.
    www.abendblatt.de

    https://archive.is/98hWE

    Hamburg, Brookdeich. Man möchte eine Fahrradstraße weiterbauen. Aber besorgter Bürg... äh... Bezirkspolitiker stellt fest, dass das gar nicht geht.

    Ja, die vorhandene "Brücke" ist echt zu schmal. Aber der ehemalige Verkehrspolizist hat eine bestechende Logik:

    Zitat

    Eigentlich dürfte sie schon jetzt gar nicht genutzt werden, meint Jörg Froh. Denn weder die Brücke noch das an sie angrenzende Gelände seien für eine öffentliche Nutzung gewidmet. Das habe ihm der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) bestätigt.

    Zitat

    Der Verdacht, dass es am östlichen Ende des Brookdeichs auf legalem Wege auch für Radler nicht weitergeht, kam dem ehemaligen Verkehrspolizisten Jörg Froh, als er beim Ortsbesuch das Sackgassenschild an der Einmündung zum Curslacker Heerweg sah. Wären die Brücke und der weiterführende Weg auf der anderen Seite öffentlich gewidmet und damit für alle nutzbar, wäre das Sackgassenschild um Zusatzzeichen erweitert aufgestellt worden.

    der ehemalige Verkehrspolizist... hat keine Ahnung, wie seine Kolleg*innen bei der StVB so arbeiten. :S

    Bin gerade in Berchtesgaden.

    Hölle. Ab ca 1700 ist draussen ein Dunst, der nicht auszuhalten ist. Holzfeuerung. extrem. Man sieht richtig die Dunstglocke, die kaum abzieht in der Tallage.

    Fenster auf? lieber nicht. Ach, das Hotel ist modern und hat aktive Belüftung der Innenräume - aber ungefiltert. riecht daher auch mit "Fenster besser geschlossen lassen" wie ... bei der Köhlerhütte im Wald.

    aber hey, Hauptsache "natürliche Brennstoffe" und so X/