Zu C. ist die Zeit schon zu weit fortgeschritten ...
Noch kurz dazu:
Die erwähnte wissenschaftliche Basis war da besonders wertvoll, auch wenn das Ergebnis da nicht so eindeutig ausfällt wie beim Klima.
Ein gutes Ergebnis war da aber auch nur bedingt zu erwarten, weil es ja teilweise #Neuland war und daher die Wissenschaft nicht so schnell, wie es die Politik gebraucht hätte, die Schublade mit fertigen Ergebnissen aufziehen konnte. Stattdessen war es "Wissenschaft bei der Arbeit zuschauen dürfen/müssen". Der Diskurs um die richtige wissenschaftliche Arbeit, der normalerweise im Hintergrund abläuft, halbnormalerweise seit Klima in dicken Papieren nachlesbar wäre, musste hier sozusagen öffentlich geführt werden. Dass es dabei auch unterschiedliche Ansätze geben muss, die sich widersprechen können, ist für wissenschaftlich Bewanderte ein normaler Prozess auf dem Weg der Wahrheitsfindung, für normale Leute aber schwer nachzuvollziehen ...
Hilfreich fand ich da übrigens einen Diskussionsfaden zu C. im (Liegerad- und) velomobilforum.de, weil da offensichtlich etliche Leute mitschrieben, die reichlich Ahnung in Teilgebieten hatten und stets neue Erkenntnisse aus allen Ecken de Wissenschaft teilten und diskutierten. Das begrenzte den Aufwand, sich mühsam selbst durchs Internet zu wühlen,
Nicht alles, was die Politik draus machte, war bei Betrachtung mit wissenschaftlichem Verstand vernünftig. Wenn man sich 1x über die Art der Ausbreitung über Aerosole klar wurde und wie die funktioniert und dass es nicht ein einzelnes Virus braucht, sondern schon eine gewisse Menge, dann wunderte man sich sehr stark, als dann Maskentragepflichten im Freien diskutiert und tw. in Fußgängerzonen auch angeordnet wurden, woraufhin bei mit heftiges Kopfschütteln einsetzte ... Unpraktisch, wenn man nahe einer wohnt. Habe daraufhin einige Wege leicht geändert, um fuzo-frei zur Arbeit und zum Aldi zu kommen und hab's ansonsten ignoriert ...
Ich selbst bin gut durchgekommen. Für mich als eigentlich "geborenen" Einzelgänger trafen mich Kontaktbeschränkungen eher nicht, mir reichte virtueller Kontakt zu meinen Vereinen durchaus mal eine Weile. Familie war eh fast keine mehr da, jedenfalls nix Nahes. Radfahren oder Spazieren als ansonsten liebste Freizeitbeschäftigungen habe ich schon immer lieber alleine gemacht. Und Foren waren eh maskenfei nutzbar ![]()
Beim Thema Impfen half auch der wissenschaftlich-fundierte Hintergrund samt Wahrscheinlichkeitsrechnung und Fehlertheorie eines Vermessers, um bewerten zu können, welches Risiko klar höher war: Infizieren oder Impfen. Und dass es bei Viren dieser Art keine absolute Sicherheit gegen Infekte geben kann. Und dass trotz Expresszulassungen die Wirkstoffe hinreichend geprüft waren, viel besser sogar als so manches Medikament mit regulärer Zulassung, aber nur kleinem Anwenderkreis. Zumal ich als damals noch U60 eh nicht in vorderster Reihe stand und vor mir Massen an anderen mit Impfen dran waren und somit noch mehr Erfahrungen vorhanden waren. Nach glaub damals drei Impfungen und Aufhebung aller Beschränkungen hat es mich natürlich auch noch erwischt. Aber die Viren hatten absolut leichtes Spiel: Relativ kompakter Kellerraum, prähistorische Lüftungsanlage (sollten wir uns wirklich mal Gedanen drum machen ..), fast bis zum letzten Platz voll und eng besetzt, jede Menge Bier und dann haben noch alle mehrfach lauthals gesungen, die Viren waren absolut happy ob dieser idealen Bedingungen!!!1 Da kann keine Impfung gegen ankommen und als ich zwei Tage später schon etwas angeschlagen in den Feierabend ging und die erste WhatsApp eintrudelte "Jungs: Positiv!", wusste ich, was die Stunde geschlagen hatte und blieb auch ohne eigenes Testergebnis daheim. Paar Tge bissele stärker "vergrippt" und das war's ...
Das eine kritische Auseinandersetzung mit Coronamaßnahmen in der Öffentlichkeit kaum stattfindet, damit hat Pirminator aus meiner Sicht recht. Das wird zum Teil an der raschen Krisenabfolge liegen, aber auch daran, dass den damaligen Entscheidungsträger*innen eine Aufarbeitung nicht wichtig ist.
... oder das man auch mal erst mal die Wissenschaft in Ruhe arbeiten lässt ....
Glaub bei Long Covid, tw. einigen Impffolgen ähnlich, hat man noch einiges zu forschen ...
Die Afghanistan- und Mali Einsätze werden ja öffentlich auch nicht kritisch nachbereitet.
Nicht öffentlich jedenfalls, mag aber auch daran liegen, dass es kaum jemand interessiert außer den paar Betroffenen ...
In allen Fällen sind mit Sicherheit Fehler gemacht worden, deren Benenennung und Analyse wichtig für zukünftige Szenarien sind.
+1
Unter den Querdenkern waren ohne Frage viele Spinner, Faschos und Neonazis. Aber auch viele Menschen, die von der Linken unwidersprochen in deren "Obhut" belassen oder hineingebrüllt worden sind.
Bspw. in Ba-Wü waren es auch bisherige Grünen-Stammwähler aus dem anthroposophischen Bereich ... Irgendwann gab's auch mal Untersuchungen zur Zusammensetzung der "Corona-Leugner", die im Westen vielfältiger war als anderswo.
Traurig finde ich, dass bestimmte Maßnahmen wie "krank geht man nicht zur Arbeit" oder "wer ins KH muss, wird erstmal auf den üblichen Scheiß getestet" nicht beibehalten wurden.
Ich habe nach DEM "Kellerabend" bei den nachfolgenden "Kellerabenden" gerne die sehr begrenzen Home-Office-Möglichkeiten auf die Tage danach gelegt
Aber das macht in der Tat leider nicht jeder so ...
Von Schweden wollt ihr bis heute nichts wissen. Schweden war die Kontrollgruppe
Mit, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, signifikant höheren Opferzahlen und später hat man doch deutlich nachgeschärft bei den Maßnahmen. Also alles nicht so dolle dort ...
Betreutes Denken im Endstadium.
Das mag für viele zutreffen, insbesondere auf die, die sich auf die falschen Betreuer verlassen, obwohl sie das Gegenteil reklamieren ...