Beiträge von Peter Viehrig

    Ich differenziere da, MacAskill mag ich ebenfalls anschauen, weil das auf abgesicherten Strecken oder in menschenleerer Wildnis stattfindet, die Gefährdung beschränkt sich also im wesentlichen auf ihn selbst. Damit ist es eine mitunter durchaus sehenswerte Mischung aus Sport und Kunst.

    Das da oben gefährdet Unbeteiligte im öffentlichen Verkehrsraum, die unfreiwillig als Staffage für Leute mit gefühlt zu kurzem Pimmel herhalten müssen.

    Hast Du ein Android-Handy und mal in die Zeitachse von Maps geschaut?

    Ich habe das soeben mal ausprobiert und dazu Maps testweise aus der Quarantäne geholt. Als ich über das Menü "Meine Zeitachse" aufrief, sollte ich zunächst die Protokollierung des Standortverlaufs genehmigen und aktivieren, was ich natürlich verweigerte und übersprang. Anschließend konnte ich mich überzeugen, daß Google meinen aktuellen Standort ziemlich genau erkannte, was auch naheliegt, denn bei Ankunft im Büro und daheim wird mein WLan GPS-gesteuert automatisch eingeschaltet. Ich fand keine Einträge im Verlauf, weder unter Tag, Orte, Städte oder Welt, alles jeweils 0.

    Sehr beruhigt habe ich Maps wieder in Quarantäne geschickt. Und dort bleibt es dann auch weiterhin.

    Bis Mitte Februar lag meine Radverkehrsquote bei annähernd 100 Prozent, seitdem ist sie jedoch gesunken. Während ich meine Arbeitswege auch weiterhin nahezu immer mit dem Rad zurücklege, fällt der Samstag und gelegentlich auch der Sonntag dafür flach, da ich dann eine Weiterbildung besuche und die Schulmaterialien (schätzungsweise 25kg) nicht gefährdungsfrei komplett am Fahrrad unterbekomme. Ich bewege mich gezwungenermaßen zu dieser Zeit mit einem extra dafür beschafften großen Pilotenkoffer und Tagesticket der BVG durch Berlin.

    Durch Corona wird der Anteil nun vorübergehend wieder auf annähernd 100 Prozent steigen.

    Zitat

    König der Winterradler!

    Nun ja, bei mehr als 10cm Neuschnee oder Eisregen setze ich tatsächlich mal einen Tag aus. So spezifisch kann man das aber nicht angeben, außerdem kommt das in Berlin nur alle fünf bis fünfzehn Jahre mal vor.

    Ich mußte also etwas mogeln: Wie war das damals, im letzten echten Winter Berlins vor acht, neun oder zehn Jahren?

    Die Antwort müsste in beiden Fällen die gleiche sein. Nur mit wem zusammen gearbeitet wird, unterscheidet sich.

    Das ist erstmal nur die Begriffsklärung. Die politische Bewertung ist eine andere Sache.

    Das mag theorethisch so stimmen. Nur ist die Lage in Thüringen eine solche, daß dort die Bewertung auf die Begriffsklärung (zurück) durchschlägt - für einen Demokraten durchschlagen muß -, weil es für diesen einen demokratischen Imperativ gibt. Und insoweit unvermeidlich unterschiedliche Ergebnisse herauskommen.

    Ich würde an R2G übrigens die selbe Erwartungshaltung anlegen, wenn Schwarzgelb mehr Stimmen als R2G hätte. Ist nun aber halt anders.

    Wie würdest Du eine Enthaltung der Union bewerten, wenn die AfD mehr Stimmen hätte als Rot-Rot-Grün?

    Auch naja.

    Hufeisen, was eben (jedenfalls derzeit) wirklich nicht hinhaut. Die sogenannte AfD und deren Wähler haben sich für einen menschenverachtenden, antidemokratischen und nazistischen Weg entschieden. Damit haben ihre Wähler sich auch dafür entschieden, nicht mehr in der Demokratie mitzuwirken. Das ist deren Recht, dann läuft das eben ohne sie.

    Es ist naheliegend und das erwarte ich auch von allen demokratischen Kräften, daß sie dann die Demokratie weiterführen, so gut es eben ohne die Faschisten und ihre Helfer geht.

    R2G hat mehr als Schwarzgelb, also handelt man (wenn es zu peinlich ist, dann hinter verschlossenen Türen) ein paar Zugeständnisse aus und enthält sich.

    Um mal die obige Frage zu beantworten: Das ist für jeden Demokraten eine fundamental andere Ausgangslage. Als Demokrat ist man immer Antifa. Das geht gar nicht anders. Also handelt man entsprechend.

    Ich z.B. möchte gerade ein MTB kaufen (Hardtail) und bin eher so baff erstaunt, dass es schon fast aufwändig ist, ein Modell zu finden, dass deutlich über 1300,- EUR kostet und dabei nicht semi-custom aufgebaut ist.

    Hangele Dich mal durch den RSS-Feed. Ok, das sind fast ausschließlich gefederte Exemplare, die vorgestellt (beworben) werden. Aber als Anregung, um teuere Hersteller in dem Bereich zu finden, taugt der.

    http://www.bike-tv.cc/podcast.xml

    Nö, einen Radweg bekommst du so nie, da es mit einem "Radfahrer frei" ohne weitere Beschilderung nach wie vor Fußgängern erlaubt ist da kreuz und quer und ohne Rücksicht auf den Radverkehr rumzulaufen.

    Stimmt. Und das sollte ja auch der Sinn von Gehwegen sein, daß Fußgänger genau das können: kreuz- und querlaufen, dumm aus der Wäsche in die Luft gucken, trödeln, parlieren, auf den Boden starren und nachdenken, mit ihrem Hund oder Kindern spielen, nacheinander oder gar gleichzeitig, etc. etc.

    Fahrverkehr gehört auf die Fahrbahn, dafür wurde das mal erfunden. Menschen brauchen öffentliche Schutzräume, wo sie zunächst auf möglichst wenig zu achten verpflichtet sind, wie zum Beispiel Radverkehr.