Beiträge von Autogenix

    Der Artikel in der Kreiszeitung wurde scheinbar korrigiert.

    Hab das Gefühl, da ist sogar ganz schön Text dazugekommen, habs aber vorhin nur überflogen.

    Aktuell steht da unter anderem:

    Zitat

    Währenddessen seien die zusätzlichen Schilder optional und ohne rechtliche Bewandtnis. Paul: „Das Ordnungsamt hat sie in Zusammenarbeit mit der Polizei erarbeitet, weil sich dort in der Vergangenheit vermehrt Unfälle ereignet haben. Sie sollen der zusätzlichen Sicherheit dienen.“ So viel zur Theorie. Kellner ist jedoch der Auffassung, dass die Regelung so speziell ist, dass kaum ein Autofahrer, Radfahrer oder Fußgänger weiß, wie sie in der Praxis umzusetzen ist.


    Tja, was soll man da sagen? Wie der Herr, so's Gescherr?

    So schwierig ists ja eigentlich nicht: 1. An FGÜ haben Fußgänger Vorgang. 2. Beim Rechtsabbiegen muss man alles, was geradeauswill, durchlassen.
    Vielleicht sollte die Polizei sich, wie von Herrn Kellner erwünscht, an den Kreisl mal ab und an hinstellen und ihm dann, statt unschuldige Radler zu ermahnen, eine OWI überreichen, wenn er Fußgänger und Radler gefährdet, weil ihm die Regeln zu kompliziert sind.

    Ja, aber selbst bei denen ist die Biologie, der Verfall von Zellen und der Abbau der Leistungsfähigkeit eine Tatsache.

    Ab 60 gehts bergab mit Reaktionsfähigkeit, ab 70 wird das Denken langsamer, der ganze Körper baut schon ab Mitte der 20er ab, Höhren und Sehfähigkeit wird schlechter mit dem Alter, Beweglichkeit, Kraft,....

    Das ist halt so.

    Jo, da sind wir einig. Es muss sich halt irgendwie für eine irgendwie geartete Mehrheit "gut anfühlen". Ob wirklich was dabei rumkommt? Geschenkt! Eine fatale Entwicklung, der man endlich Einhalt gebieten muss.

    Die Frage ist, wie macht man das effektiv. Und, da wäre vielleicht z. B. ein Fahrtest der richtige Weg, mit Überprüfung der Regelkenntnis.

    Bis 25 und ab 60 alle 2 Jahre, ab 70 jedes jahr, dazwischen alle 5.

    https://archive.ph/w7EcM

    Nur mal so zum Vergleich. Der hier fällige Test fängt mit M an und hört mit U auf.

    Gutes Beispiel. Gegen verantwortungsloses Fahren in Punkto Geschwindigkeit, Abstand, Alkohol und Nötigung gibts Kontrollen und Sanktionen.

    Gegen verantwortungsloses Fahren wegen körperlichen oder gesundheitlichen Einschränkung gibts de Fakto in der Regel nix, außer jemand ist extrem auffällig.

    Darauf bin ich weiter oben schon eingegangen:

    1) Senioren fahren weniger Autobahn und Landstraße, aber dafür mehr Stadtverkehr, wo sie

    2) vermehrt auf Radfahrer oder Fußgänger treffen, wobei bei diesen Paarungen Autofahrer jeden Alters generell öfter die Hauptschuld kriegen.

    3) die von Destatis genannte Schuldquote gilt für alle Schweregrade; inwieweit bei Todesfällen, speziell solchen mit Tod beim Gegner, die Schuld-Waage sich stärker zur Seite der beteiligten Senioren neigt, wird nicht gesagt.

    4) selbst eine tatsächlich gegebene höhere Gefahr, als autofahrender Senior einen schweren Unfall zu verursachen, ist kein Nachweis dafür, dass ein Massentest die Verursacher vorab herausfischen könnte, weil die Verschiebung der Schuldquote eher auf einer schlichten Verschiebung der mittleren Leistungsfähigkeit der Senioren-Kohorte insgesamt beruht als aus dem Aufwuchs von aus dem Hintergrund deutlich hervorstechenden Versagern.

    1 und 2 sind deine persönliche Meinung?

    Kann ich zumindest an dem Familien- und Bekanntenkreis-Fahrverhalten der 65+ Leute so nicht nachvollziehen. Die fahren alle lustig auch weite Strecken über die Autobahn. Zum Teil sogar mehr als früher.

    Ich kann an dem Kreis auch beobachten, wie die Fähigkeit, ein Auto fehlerlos durch den Verkehr zu bewegen, mit dem Alter zum Teil drastisch abnimmt.

    Dazu kommt das ab 70+ mit Sicherheit der Anteil an aktiv Fahrenden deutlich abnimmt.

    Deine Daten sagen aber nicht aus wie viele von den 303 + 271 + 105 + 260 von einem 65+ Verkehrsteilnehmer erlegt wurden. Und darum gehts eigentlich.

    Das die Kombination von Alterseinschränkungen (Körperbeherrschung, schlechter Reaktion, mangelnder Beweglichkeit und schlechtem Sehen) im Verkehr einem ewigen Leben nicht unbedingt förderlich ist, das sagen die Zahlen zwar schon aus, aber das ist ja nichts Neues.

    Zum einen ist es nach meiner Beobachtung und Rücksprache mit Pedelec-Nutzern so, dass insbesondere ältere Menschen oder solche mit körperlichen Einschränkungen, die das Pedelec nutzen, um körperliche Defizite auszugleichen, 20 km/h für schnell genug halten.


    Dann steht es Ihnen ja völlig frei, nur 20km/h zu fahren. Es ist ja, wie beim Auto, nicht so, dass man immer Maximal-Geschwindigkeit fahre muss.Man kann auch einfach langsam machen.

    Um eine Möglichkeit zu bieten das Auto auf dem Land zu ersetzen, müssten die Teile eher schneller werden.

    Ist schon lange festgelegt. Es gibt für die MPU auch entsprechende Tests. Es gibt sogar (wegen der MPU) auch schon vorhandene eingerichtete Testzentren.

    Mag bissl wenig sein, aber die Infra ist eigentlich vorhanden, inkl. der Geräte, der Tests und des Personals.