Beiträge von Gerhart

    Prinzipiell ist - glaube ich - von vielen der (ganz ferne) Zukunftsgedanke, dass es irgendwann einmal keine Staaten mehr gibt man man sich global unter den selben Rahmenbedingungen arrangiert.

    Man wird auch weiterhin Verwaltungseinheiten und regional begrenzte Zuständigkeiten brauchen; Stichwort "Subsidiaritätsprinzip". Genausowenig wie der Bundestag darüber zu entscheiden hat, ob in Hamburg die Parkbänke orange oder lila angemalt werden, braucht es Hamburg nicht zu interessieren, wie die Chinesen ihre Schriftzeichen weiterentwickeln.

    Ob man über lange Sicht aber an den derzeit bestehenden Verwaltungsgrenzen festhält oder man die Grenzen neu zieht, wird sich zeigen.

    Das stimmt schon, Ziel der Verfolgung von OWIs sollte nicht sein, Gewinn zu erwirtschaften, sondern dafür zu sorgen, dass Verkehr möglichst ohne Unfälle, Gefährdungen, Behinderungen, Belästigungen, usw. abläuft.

    Aber wenn das Produkt aus Kontrolldichte und Bußgeldern so lachhaft niedrig ist wie derzeit, wird das Ziel de facto einfach nicht erreicht.

    Höhere Kontrolldichte hieße höhere Kosten und dass stattdessen andere wichtige Aufgaben nicht erledigt werden können.

    Also muss man die Bußgelder so weit anheben, dass man hiervon mehr Personal einstellen kann, um mehr Kontrollen durchzuführen.

    (Abendblatt) Alter Elbtunnel bald halb fertig

    Offizielle Wiedereröffnung der Oströhre am 26. April. Restaurierung der Weströhre ab 02. Juni.

    Achja, und die wollen Konzerte im Tunnel veranstalten. Irgendwann vor etlichen Jahren war ich mal durch den Tunnel gefahren als gerade Live-Musik gemacht wurde; interessanter Klangkörper, war schön.

    Leider soll das diesmal kommerzialisiert (15€) werden. Auch weiß ich nicht, warum die Musiker räumlich verteilt werden sollen. Durch die niedrige Schallgeschwindigkeit werden sich recht große zeitliche Verschiebungen zwischen den einzelnen Musikern ergeben, die unterschiedlich sind, je nachdem wo man gerade im Tunnel steht. Das wird am Ende grässlich klingen.

    Wie sollen Rad fahrende so weit verlangsamen ohne gegen das Gebot sich eindeutig und berechenbar zu verhalten zu verstoßen?

    Anhalten und erstmal den Verkehr durchlassen. Das ist doch genau das, was immer wieder gefordert wird. EInfach mal auf die eigene Vorfahrt verzichten, aus Sicherheitsgründen.

    wie sollen sich Rad fahrende vergewissern, dass sie nicht übersehen werden und gleichzeitig den Signalgeber im Auge behalten?

    Hat sich damit erledigt.

    Könnten PKW Fahrer welche abbiegen wollen das langsame vor ihnen durch fahren als Provokation missverstehen?

    Wenn sich der Verkehr darauf verlassen kann, dass Radfahrer anhalten, ist auch das Problem erledigt.

    Wenige Meter westlich der Straße Rehagen mündet ein mit VZ 240 beschilderter Weg (die Verlängerung des Susebekwegs) in das nördliche Hochbord des Poppenbütteler Wegs ein. Wie kommt man von dort weiter nach Poppenbüttel?

    Das ist doch ganz einfach! Diese Verlängerung fahren, dann auf dem Ring3 zurück zum Brillkamp, dort an der Ampel die Seite wechseln, und dann weiter Richtung Poppenbüttel.

    Man muss als Radfahrer auch mal Umwege fahren und hat kein Anrecht auf direkte Verbindungen.

    Und immer schön mit reflektierender Kleidung und Helm fahren und das Pedelec auf Schritttempo drosseln!

    Unfall Ecke Rehagen, RIng3.

    Zumindest besteht keine Lebensgefahr.

    Radfahrer fuhr angeblich auf der falschen Seite, also wohl RIng3 in Richtung Poppenbüttel, linke Seite. Aus dem Rehagen fuhr wohl ein PKW und hat das Stopp-Schild und die Vorfahrt des Radfahrers ignoriert.

    Polizei hatte mich nochmal angerufen. Neue Aussagen: Grund sei die Verkehrssicherheit. Es bestünde wohl Sorge, dass sich dort LKW bei Gegenverkehr festfahren könnten. Und man wolle sich das nochmal vor Ort anschauen.

    Nun wollen die ca. 15€ von mir für die Anfrage haben. Dem hab ich zugestimmt.

    Dann nenne mir mal nennenswerte Vorteile...!?

    Z. B. die EU-DSGVO. Unser BDSG war zwar nicht schlecht, aber die Sanktionen waren viel zu homöopatisch, und so haben wir Europäer nun eine Verordnung, die wir weltweit exportieren.

    Wir haben bald 75 Jahre Frieden in (West- und Mittel-)Europa. Dafür mache ich auch die EU verantwortlich.

    Als große Gemeinschaft besteht zumindest die Möglichkeit, sich gegen andere Staaten zu behaupten. Wir müssen nicht zwingend jeden Quatsch mitmachen, den uns dieser Vollidiot aus Übersee vorschreiben will. Z. B. steht die EU für das Atomabkommen mit dem Iran und versucht die US-Sanktionen zu unterminieren.

    Der EUGH urteilt häufig sinnvoll. Gefühlt würde ich sagen, dass ich mit der Mehrzahl der Urteile zufrieden bin. (Ich hab das nie nachgezählt!).

    Und generell begrüße ich alles, was Grenzen aufhebt. Ich kann mich heute schon frei in der EU bewegen und wohnen+arbeiten wo ich möchte. Ziel ist, das auf die ganze Welt auszudehnen. Die EU ist für mich ein Schritt dorthin.

    Diese "Regelungen" würden für D nicht mehr gelten.

    Leistungsschutzrecht haben wir schon. Warum glaubst du, wir Deutsche würden uns als Nationalstaat nicht auch noch Uploadfilter vorordnen?

    Also auf mir nicht. Vielleicht auf deutschen Politikern (die im Enddarm des Großkapitals stecken), die nach einem Weg gesucht haben, wie man neoliberale Politik am besten durchpeitschen kann. Und dann wäscht man noch die Hände in Unschuld und sagt, dass man da ja nix gegen machen könne; sei ja schließlich die EU, die das alles beschließt...

    Wir Menschen haben Wege gefunden, grundsätzlich für gar nichts Verantwortung zu tragen. Du tust gerade dasselbe, indem du behauptest, DU seist nicht Schuld an dem Kram. Geh demonstrieren, überzeug deine direkten Nachbarn, deine Familie, usw.. Im Internet lamentieren hilft nichts. Oh, verdammt. Ich tu auch gerade nichts anderes.

    Ein "Fan" zeichnet sich ja vor allem dadurch aus, dass er völlig unkritisch gegenüber seinem Objekt der Begierde ist. :evil: Also: Warum? Nenne mir irgendwelche Vorteile für Otto-Normalbürger, vor allem Welche die ein souveräner Nationalstaat nicht selber verwirklichen könnte, wenn er denn wollen würde...! Die EU war schon von Beginn an eine Vereinigung, der es fast ausschließlich um einheitliche, wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen ging. Also auch einem Mist wie dem Artikel 13...

    Ich hatte in dem Satz vorher geschrieben, dass ich nicht unkritisch bin. Außerdem schrieb ich "grundlegend". Also zieh dich bitte nicht an einem einzelnen Wort auf. Die EU hat Vor- und Nachteile. Dass die EU aus wirtschaftlichen Gründen gebaut wurde, mag sein. Aber das ist kein Grund, die EU als solches abzulehnen. Man kann teildefekte Systeme reformieren.

    Wenn du umziehen könntest in ein beliebiges Land außerhalb der EU: Wohin würdest du gerne gehen? Was läuft da so viel besser als in der EU?

    Deshalb: es wird Zeit für einen Dexit...! :evil: Oder noch besser: Die Abschaffung dieses demokratiefeindlichen, mulinationalen Monstrums zur neoliberalen Umgestaltung Europas!

    Was würde es helfen, als Deutsche aus der EU auszutreten? Dieser Mist ist doch (mit) auf uns Deutschen gewachsen. Dass die EU Reformen dringend nötig hat, ist eine andere Geschichte. Aber grundlegend bin ich ein Fan der EU.