Beiträge von Gerhart

    Bei Tunnel- und größeren Brückenbauten regt mich das allerdings auch auf. Die werden ja meist schon als Kraftfahrstraßen projektiert und der Rest hat halt Pech. Meist werden dann auch noch die halbwegs parallel verlaufenden Straßen deutlich runtergestuft und man ist mal wieder auf "minderwertigen" Wegen unterwegs.

    Zumindest in der Vergangenheit war das häufig so. In Hamburg gibt es zumindest das Versprechen, Radverkehr bei zwei neugebauten Elbquerungen zu berücksichtigen. Ob das dann wirklich so kommen wird, wird sich zeigen.

    A1 über die Norderelbe

    Tunnel unter'm Köhlbrand

    Können wir uns einfach darauf einigen, dass 9 Tote und 904 Schwerverletzte zuviel sind und dass die Ursache in der Infrastruktur liegt?

    Radfahrer und Fußgänger brauchen mehr Platz und müssen i.d.R. voneinander getrennt werden. Linksseitiges Fahren muss aufgehoben werden. Radfahrer müssen einander sicher überholen können.

    Dann klappt's auch mit den Zahlen.

    Radfahrer haben 9 Menschen umgebracht, Autofahrer 216, also das 24fache.

    Laut https://www.destatis.de/DE/Publikation…publicationFile entfallen 3% der Strecke auf's Rad, 76% auf den PKW, ca. das 25fache.

    Wenn man also Getötete mit Personenkilometern vergleicht, sind beide Verkehrsarten gleich tödlich für andere.

    Bei den Schwerverletzten hat das Fahrrad die doppelte Rate.

    Aber eine "schwere Verletzung" ist häufig nicht weiter tragisch. Das heißt ja bloß, dass man 24h oder länger im Krankenhaus war. Manche schwere Verletzungen heilen gut ab, bei anderen hat man bleibende Schäden. Leider wird da in den Statistiken nicht unterschieden.

    Der Hauptgrund für die Zahlen dürfte sein, dass Radfahrer auf engsten Raum mit "Weichzielen" geschickt werden. Man hat schnell mal einen Fußgänger oder Radfahrer zum Sturz gebracht. Und durch den Sturz entstehen dann die schweren Verletzungen.

    Man sieht ja an den Zahlen auch, dass Radfahrer in erster Linie andere Radfahrer schädigen, dann kommen mit etwas Abstand Fußgänger, dann kommt erstmal nichts, und irgendwann noch paar motorisierte Zweiradfahrer. Und paar sonstige.

    Ein anderer Grund ist, dass (auch innerorts) deutlich längere Strecken mit dem PKW gefahren werden. Viel davon wird auf den Hauptverkehrsstraßen ohne Abbiegen gefahren. Entsprechend wenige Weichziele werden dabei geschädigt.

    Letztlich ist die einzige realisierbare Möglichkeit, dass Rechteinhaber auf die Plattformen zugehen und sagen, woran sie Rechte haben und was die Plattformen mit den Werken tun sollen.

    Der Verordnungsentwurf enthält auch irgendwas in der Richtung. Aber halt auch noch mehr, was technisch nicht umsetzbar ist.

    Hat mal jemand einen Link zum Text?

    Das Wort »Eigentumsrechte« finde ich sehr bezeichnend. Da geht es um »Urheberrechte« und »Verwertungsrechte« und den Widerspruch zwischen beiden ... und der redet von Eigentum ...

    Ja welches denn?

    Der Urheber verkauft alle seine Rechte an einen Verwerter und ist damit selbst aus der Sache raus. Der Verwerter nimmt dann dessen Urheberrechte wahr.

    Es muss doch allen klar sein, dass es ausschließlich um Verwerter geht und Urheber egal sind.

    Dem Parlament liegt der Text anscheinend offiziell noch gar nicht vor. Es gibt bisher nur den geleakten Text.

    Was zum Henker ist das für ein Verständnis von Politik?

    Das ist doch ganz einfach: Das Parlament hat den alleinigen Zweck, den Eindruck von Legitimation zu schaffen. Der Souverän schickt (über Wahlen) Vertreter dorthin, die nicken das ab, damit hat der Souverän zugestimmt.

    So zumindest scheint mir das Politik-Verständnis von großen Anteilen dieser Institutionen zu sein.

    Es wäre Aufgabe der Parlamente, dem Einhalt zu gebieten. Und wiederum Aufgabe des Souveräns, die passenden Vertreter zu ernennen.

    https://www.hvv.de/de/gemeinschaftstarif

    https://www.hvv.de/resource/blob/…starif-data.pdf

    Dein Brompti ist also eine Sache und kein Fahrrad. Auf dem Sitz neben dir darf es nicht liegen.

    Ob es überhaupt mitgenommen wird, entscheidet der Busfahrer. Er hat sich dagegen entschieden, hätte euch aber auch mitnehmen können.

    Genau. Abweichende Ansichten werden in einer "Wissensgesellschaft" ja nicht geduldet.

    Doch, gerne. Aber Ansichten sollten auch begründet sein, egal ob es die Mainstream-Meinung ist oder eine andere.

    Und genau daran scheitert deine Ansicht in wichtigen Teilen.

    Den menschengemachten Klimawandel zu leugnen mit dem Argument, das Klima habe sich schon immer geändert, ist Unsinn. Da reicht es schon, sich anzuschauen, dass die Veränderungen seit Beginn der Industrialisierung enorm zugenommen hat. Klar, du könntest jetzt noch behaupten, CO2 wäre nicht Schuld am Klimawandel, aber genauso könnten wir darüber diskutieren, ob es Gravitation gibt.

    Wenn du andererseits sagst, die Grundursache läge im Kapitalismus: Das sehe ich genauso. Wenn man hier nicht massiv eingreift, wird sich keine Lösung ergeben.

    Und die mittelalterliche Warmzeit (die ich in deiner doch stark "abgeflachten" Grafik gar nicht finde) wurde gänzlich ohne Industrialsierung erreicht.

    Die ist doch drin: 1000 CE.


    Das Klima war noch nie konstant - der Mensch verlangt aber vom Klima, sich nicht mehr zu wandeln. 8o Was ich anzweifle ist, dass dieser "Fakt" allein vom Menschen verursacht ist und dass jener derartige "katastrophale" Wirkungen haben soll, die in ständig prognostiziert werden. Übrigens sind zig Jahre in die Zukunft reichende mathematische "Klimamodelle" grade kein "Fakt", sondern unbewiesene Spekulation!

    Klar ändert sich das Klima stetig. Aber nie so rasant wie seit der massiven Kohlenstoffverfeuerung seit der Industrialisierung.

    Natürlich gibt es auch andere Einflüsse außer dem Menschen, aber die sind wohl eher gering.

    Klimamodelle sind Prognosen, Modelle halt. Die werden nicht exakt eintreten. Aber welchen Grund hast du anzunehmen, dass die nicht so ungefähr zutreffen werden? Eigentlich gibt es doch nur zwei Gründe: a) Die Klimaforscher sind vollkommen inkompetent. b) Die Klimaforscher lügen.

    Grüne, Klimaschützer und Vielflieger

    Toll, die haben eine Korrelation gefunden zwischen "grün wählen" und "klimaschädliches Handeln". Daraus wird dann ein hetzerischer Artikel gebaut.

    Korrelation heißt nicht Kausalität.

    Tatsächlich gibt es eine gemeinsame Ursache, aus der beides folgt: Die Wählerschaft der Grünen ist überdurchschnittlich gebildet. Wer höhere Bildung hat, hat mehr Geld. Wer mehr Geld hat, kann sich mehr Flugreisen leisten.

    Zitat

    Man nimmt also selbst Dinge in Anspruch, die man anderen eher nicht gönnt.

    Es geht nicht darum, dass man es anderen nicht gönnen würde. Es ist lediglich die Erkenntnis, dass zuviel geflogen wird.

    Eine sozial gerechte Lösung bestünde darin, dass jeder Bürger (oder Mensch?) jährlich dasselbe CO2-Kontingent zugeteilt bekäme. Wer das nicht braucht, kann einen Teil an reichere Menschen verkaufen, die sich damit dann ins Flugzeug setzen.

    PS: Der Unterschied zwischen Grüne-Wählern und FDP-Wählern ist, dass erstere ein schlechtes Gewissen haben.

    Ich halte die Aussage, dass viele Autofahrer diese Regel nicht kennen, für totalen Blödsinn.

    Es sei denn, man definiert "viele" als höchstens 1000 in ganz Deutschland.

    Angenommen jeder zweite Deutsche hat einen Führerschein und jeder 1000. davon kennt die Regel nicht, hast du immernoch 40,000 Führerscheininhaber die die Regel nicht kennen.

    Ich würde da sogar noch viel höher gehen und schätzen, dass ca. 1 Million die Regel nicht kennen.