Beiträge von Gerhart

    FDP
    https://www.fdphamburg.de/wp-content/upl…tswahl-2020.pdf

    Gefordert werden Ausbau des ÖPNVs und speziell des Schienennetzes (U2 in beide Richtungen verlängern, U4 nach Süden, S-Bahn-Tunnel bei Altona, U5 über UKE+Siemerskreuzung,Arenen, usw.).

    Für den Autoverkehr möchte man mehr Umgehungsstraßen und (möglichst kostenfreie) Parkhäuser und Tiefgaragen haben. Fahrverbote, T30 auf Hauptstraßen und autofreie Zonen werden abgelehnt, Parkplätze dürften nicht weiter vernichtet werden. Bei der Parkplatzsuche setzt man auf Digitalisierung. Carsharing soll auch in den Außenbezirken gestärkt werden.

    Radverkehr ist für die FDP ein Verkehrsmittel auf der Kurzstrecke; dafür brauche man magenta angemalte geschützte Radwege zwischen Parkstreifen und Fußwegen. In Nebenstraßen sind auch Fahrradstraßen in Ordnung. Der Radverkehr solle möglichst außerhalb der Hauptverkehrsstraßen fahren, um Nutzungskonkurrenz mit dem MIV zu vermeiden. Schutz- und Radfahrstreifen werden abgelehnt, stattdessen verschwenkte Radwege an Kreuzungen. Abbiegeunfälle durch LKW sollen insbesondere mit Aufklärung der anderen Verkehrsteilnehmer vermieden werden, aber auch mit Technik.

    Für den Fußverkehr sollen die Fußwege vor Altenheimen, Schulen und Kitas besser instand gehalten werden.

    Kann ich dem Artikel so nicht entnehmen, aber natürlich möglich. Kennst Du die Stelle?

    Nach meiner Erinnerung steht das 1022-10 alleine.

    Vorher war da eine beidseitige RWBP angeordnet. Ich frag mich, warum die dort auf dem schmalen Weg mit dem Rad fahren wollen...

    auf der Fahrbahn daneben ist für LKW übrigens T30 angeordnet. Und soviel Verkehr gibt's da insgesamt auch nicht.

    Bisher hatte ich gehofft, dass eine nötige Notbremsung als Gefährdung gilt. Ist aber offensichtlich nicht so. Wenn ich also hin höchster Not durch eine Notbremsung den Unfall verhindere, kommt die Gegenseite mit einer einfachen Behinderung davon :(

    Gefährdungen sind Beinahe-Unfälle. "Auto parkt auf Radweg" ist damit in aller Regel nur eine Behinderung.

    Aber eine geglückte Notbremsung (d.h. eine normale reichte nicht mehr) sollte eigentlich als Gefährdung zählen.

    Die Quintessenz des Artikels stimmt aber: Gefährdungen und Sachbeschädigungen nach dem neuen Bußgeldkatalog werden eher nicht verhängt werden.

    Und dass Polizisten erst einen Radfahrer für eine Behinderung sehen müssen, ist auch ok. Denn nicht nur Polizisten schreiben Anzeigen ;)

    Heute in der Hammer Straße, Unterführung unter der Bahnstrecke:

    Ich war zu Fuß unterwegs, um mir den Baufortschritt anzuschauen. Zu Fuß kommt man da schon längs. Mit dem KFZ vielleicht ab Dienstag, aber nur eine Spur. Radfahren ist derzeit verboten, aber technisch gesehen möglich.

    Ein Radfahrer fährt mit recht hohem Tempo (so 20-30 km/h) aus Richtung Kreisel kommend in die Unterführung runter, ihm entgegen kommt ne Famiie (?) mit zwei Hunden. Klingelt wie wild, macht kaum Anstände zu bremsen. Die Menschen können gerade noch zur Seite springen; einer der Hunde nicht und wird breitseits erwischt. Ist hoffentlich nicht weiter beschädigt.

    Der Radfahrer geht selbst noch zu Boden (unverletzt) und pöbelt dann noch rum, er habe doch geklingelt usw.

    Ich habe dazu geraten die Polizei zu rufen, aber das wollten die Unfallopfer nicht.

    Der Unfallverursacher hat mich dann noch angepöbelt wer ich sei und was ich von ihm wolle. Meinte dann auch nur, ich sei hier Zeuge. Der Typ hat dann sauer seinen Weg fortgesetzt.

    Aber ja, es bräuchte wirklich eine ernsthafte Radfahrer-Vertretung. Ich sehe da aber keinen, der am Aufbau einer Alternative zum ADFC ein ernsthaftes Interesse hätte.

    Ich hätte Interesse daran, und ich denke einige andere hier im Forum und sonstwo auch. Mir fehlt aber schlichtweg die Zeit dazu, das selbst zu machen.

    Mit Klagen zum Thema Radverkehr kannste halt kein Geld verdienen.

    Nur ist so ein Anwalt [...] schweineteuer

    Ich sehe da einen kleinen Widerspruch in deinen Aussagen ;)

    Aber natürlich stimmt es; aus Sicht des Klägers ist auch ein Anwalt nach RVG teuer. Aus Sicht des Anwalts ist die Gebühr nach RVG so niedrig, dass sich das kaum lohnt, der Anwalt also nur sehr wenig Zeit in so ein Verfahren investiert. Ergo bekommt man in unserem System keine qualitative Rechtsvertretung, wenn man's nicht zahlen kann/will.

    Eine Lösung innerhalb des kapitalistischen Systems: Klageverein gründen. An Vereinen wie der Deutschen Umwelthilfe e.V. sieht man, dass das funktionieren kann.

    Wie kam es denn trotzdem zu den 3600 Euro?

    "

    Ist die Klage bereits erhoben, so kann das Gericht mit Zustimmung der Staatsanwaltschaft und des Angeschuldigten das Verfahren vorläufig einstellen und zugleich dem Angeschuldigten die in Absatz 1 Satz 1 und 2 bezeichneten Auflagen und Weisungen erteilen."

    Ich stelle mir das so vor: "Wir haben keinen Bock mehr auf den Affenzirkus hier. Zahlen Sie 3600€ und wir können alle nach Hause gehen. Oder wir machen weiter und fällen irgendwann ein Urteil, das sonstwie ausfallen könnte -- OK, zahl ich halt."

    dass Hamburg ja ein eigenes Bundesland ist und die Begrifflichkeiten andere. Der Erste Bürgermeister in Hamburg ist dann also vergleichbar mit einem Ministerpräsident? Und er wird nicht direkt gewählt, sondern vom Parlament? In Hamburg heißt das glaub ich "Bürgerschaft". Richtig?

    Alles korrekt.

    Rothenbaumchaussee mit einer einzigen U-Bahn-Haltestelle zwischen Klosterstern und Stephansplatz

    Was ist aus den Plänen für die Haltestelle Johnsallee geworden?

    An welcher Stelle und in welchem Video sagt das wer genau?

    Das findet Ihr in https://www.youtube.com/watch?v=Prok1ylVkb4 zwischen 48:05 und 49:45.

    Ja warum wird es dann nicht gemacht?

    Tja, darauf kann ich Euch auch keine Antwort geben. Aber dieselben Gründe dürften auch für die Stadtbahn gelten.

    Und zwar nicht nur im Bau, wie Sie behaupten, sondern auch im Betrieb!

    Da möge Eure Ullieheit nochmal schauen, ob ich wirklich behauptete, das gülte nur von den Bau.

    Aber ich merke schon, ULLIE hasst alle U-Bahnen. So lasst sie uns zuschütten und nach oben legen.

    Wie er die Klimaziele im Bereich Verkehr verbessern will, erklärt der Hamburger OB so: "Wenn ich bis 2030 Klimaziele erreichen möchte, dann geht es jetzt darum, schnell Maßnahmen zu vollziehen, und da hilft mir die Straßenbahn überhaupt nicht." Stattdessen müssten Busse und vorhandene U- und S-Bahnen ausgebaut werden."

    Dabei ist allen Verkehrswissenschaftlern klar und für jeden Laien, der genau hinschaut offensichtlich:

    Der Omnibusverkehr bleibt regelmäßig im Autoverkehr(t) stecken.

    Und weiter hieß es im Video, der Busverkehr müsse eigene Spuren haben.

    Könnte man in Hamburg an etlichen Straßen machen und geht im Prinzip deutlich schneller, als eine Stadtbahn zu bauen.

    U-Bahnen schaffen zusätzlichen Platz. Der MIV muss massiv zurückgedrängt werden, das bringt nochmal viel Platz.

    Fußwege, Radwege, Busspuren, Grünanlagen, Gastronomie, Aufenthaltsorte, Spielflächen, Wohnbebauung, usw. Platz kann man in der Stadt nie genug haben.

    Ja, U-Bahn ist teuer und es dauert deutlich länger, sie zu bauen. Aber langfristig (d.h. sobald sie befahren wird), lohnt sie sich.

    Für das Kurz- und Mittelfristige kann man mit Bussen arbeiten.

    Warum findest du das sinnvoll?

    Vermutlich dient die Regelung der Sicherheit: Ein geparktes Fahrrad mitten auf der Fahrbahn übersieht man eher mal.

    Ach ne, hab das nochmal in der Begründung nachgelesen:

    Zitat

    Dadurch wird verdeutlich, dass es sich zwar um ruhenden Verkehr im

    Rechtssinne handelt, auf den aber die Pflicht zum Parken am rechten Fahrbahnrand keine

    Anwendung findet, was angesichts der Parkraumknappheit auch nicht zuträglich wäre.

    Aber in aller Regel findet man für's Fahrrad eine Parkmöglichkeit.

    Für große Fahrräder (bzw. mit Anhänger) hätte man aber eine Ausnahmeregelung schaffen können.

    Wie hoch soll eigentlich das Bußgeld sein?