FDP und die Klimakrise: Nichtstun First. Bedenken Second. - DER SPIEGEL
ZitatWir können uns keine Minister leisten, deren politisches Programm sich auf Blockade, Realitätsverweigerung und magisches Denken beschränkt.
FDP und die Klimakrise: Nichtstun First. Bedenken Second. - DER SPIEGEL
ZitatWir können uns keine Minister leisten, deren politisches Programm sich auf Blockade, Realitätsverweigerung und magisches Denken beschränkt.
Die soziale Pflicht hat zumindest vor Gericht keine Bedeutung, ein blaues Schild ggf. doch.
wo ist da "der Sport"?
Musst du antworten, dass du "Motorsport" betreibst.
Ich mag es ja auch nicht, wenn Leute auf dem Gehweg fahren. Aber das geht mir dann doch zu weit...
POL-PPMZ: Mainz - Autofahrer bedroht Radfahrer mit Baseballschläger | Presseportal
Präzedenzfälle, die deine pessimistische Sichtweise nähren könnten, habe ich jedenfalls noch nie wahrgenommen. Kennst du welche?
Nein, ich kenne keine entsprechenden Urteile und es würde mich beruhigen, zu wissen, dass es solche Urteile tatsächlich nicht gibt.
Ich hab Dich schon verstanden. Dazu eben das Beispiel Mofafahrer, der sich diese Art von Gedanken nicht macht. Nämlich, wenn er überholt wird und dabei etwas passiert, dass er dann Teilschuld bekommen könnte.
Die Gedanken müsste man sich auch nicht machen, wenn es dort keine Benutzungspflicht gäbe.
Nein, es geht nicht darum, dass ich selbst überfahren werde, sondern dass man mir eine Mitschuld an solchen Unfällen gibt. In dem Fall hat der Autofahrer ein anderes Auto überholt, das selbst gerade einen Radfahrer überholt hat. Es gibt dort allerdings einen "Radweg" und der ist im Landkreis Stade mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit benutzungspflichtig.
Wie wir alle wissen, gilt ja in Deutschland Überholzwang und ein schlauer Anwalt könnte schlussfolgern, dass es nicht zum Unfall gekommen wäre, wenn der Radfahrer auf dem "Radweg" gefahren wäre. Dass es auch nicht zum Unfall gekommen wäre, wenn sich auch der Autofahrer an die Verkehrsregeln gehalten hätte, ist der Versicherung, die ggf. für den Schaden aufkommen muss, vermutlich nicht so wichtig.
POL-STD: Zwei schwer verletzte Autoinsassen bei Unfall in Bossel | Presseportal
ZitatDer 58-jährige Fahrer eines Mitsubishi aus Otterndorf hatte zu der Zeit mit seinem PKW einen vor ihm fahrenden 23-jährigen Fahrer eines VW aus Estorf überholt, als dieser nach seinen Angaben wegen eines Fahrradfahrers am rechten Fahrbahnrand nach links ausscheren musste.
Das ist meine Horrorvorstellung, dass man mir als Radfahrer nach einem solchen Unfall eine Teilschuld gibt, weil ich nicht den "Radweg" benutzt habe.
Hier: Google Maps
Und weil dir das lieber wäre soll es Standard für alle werden?
Ja, alle sollen so sein wie Ullie. Am besten wäre es, wenn auch Omnibusse nur 15km/h fahren dürften. Dann harmonieren sie besser mit langsamen Radfahrern.
(Achtung: Ironie!)
FDP jetzt auf einmal doch für Tempolimit, geht doch!
Fahrradförderung ist doch kein Selbstzweck. Die wahre Benchmark ist, weniger Menschen auf das Auto zu bringen und dabei vor allem die pro Person abgespulten MIV-Kilometer spürbar zu senken
Ich nenne es "das Phänomen der Einarschigkeit", dass man mit seinem Hintern immer nur entweder auf einem Autositz oder auf einem Fahrrad oder in einem Bus sitzen kann, aber nicht auf allen dreien auf einmal (oder man sitzt nirgends drauf und geht zu Fuß). Selbstverständlich muss die Förderung des Radverkehrs auf Kosten des ungebremsten Autoverkehrs gehen und nicht auf Kosten von Fußgängern oder des ÖPNV. Radverkehrsförderung wäre für mich bereits, wenn man den Autofahrern endlich einhämmert, dass sie auch mal hinter einem Radfahrer herfahren müssen, ohne gleich auszurasten.
Ein Schritt in die richtige Richtung wäre auch, die "Leistungsfähigkeit" von Knotenpunkten in der Einheit Personen/Std zu bestimmen und nicht wie bisher in der Einheit Kfz/Std und nicht immer weiter die Infrastruktur für die ineffizienteste Verkehrsart auf Kosten aller anderen zu optimieren.
Die Idee gefällt mir und sollte so konsequent auch mal gegen Falschparker angewandt werden: Abschleppen und direkt in die Schrottpresse.
Sorry für den doofen Vergleich: Das Rad war ja ordnungsgemäß abgestellt. Das Kriterium bei dessen Entfernung war wohl eher, dass jemand der Meinung war, es würde nicht gebraucht.
Denkanstoß für Autos: Wer braucht in der Stadt schon einen "Geländewagen"? ![]()
Die Drohung, Deutschland zum Radwegland machen zu wollen, kommuniziert laut und deutlich an alle autofahrenden Wähler, dass der Platz jetzt nicht da ist und infolgedessen Rücksicht bis auf Weiteres obsolet bleibt.
Das ist mir zu schwarz-weiß. Ich stimme dir zu, dass die #MehrRadwege Kampagnen nicht hilfreich sind, die den Eindruck erwecken, als wäre Radfahren ohne Radweg lebensgefährlich. Und ich wundere mich auch nicht über die Zustimmung, die für solche Forderungen von der Autolobby kommt.
Trotzdem glaube ich, dass Veränderungen notwendig sind, um mehr Menschen auf das Fahrrad zu bringen. Diese Veränderungen betreffen aber nicht alleine die Infrastruktur, sondern in erster Linie eine Abkehr von der Geringschätzung, die dem Radverkehr überall entgegengebracht wird und die auch im Verhalten gegenüber Radfahrern deutlich wird.
Man muss das Selbstverständnis der Autofahrer brechen, die einzig wirklich wichtigen Verkehrsteilnehmer zu sein. Verbesserungen der Infrastruktur können dazu beitragen, dem Radverkehr einen höheren Stellenwert zu geben, aber auch die Ahndung von Verkehrsverstößen und Straftaten, durch die Radfahrer durch Nachlässigkeit oder gar Vorsatz gefährdet werden.
Verkehrsexperten fordern mehr Platz für Fahrräder | heise online
Der Platz ist bereits da. Es muss nur endlich in die Köpfe rein, dass dieser Platz auch für Fahrräder da ist.
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Danach kommen die Fahrräder erst einmal eine Weile in Verwahrung.
Das wäre das Aller-Mindeste, wenn es vorher nicht einmal angekündigt wurde. Und dann noch die Dreistigkeit besitzen, Schadensersatz abzulehnen. Die Stadt Northeim sollte sich zudem fragen, ob sie nicht mal in sichere Abstellanlagen investiert, wo die Leute sich auch trauen, ihre normalen Fahrräder abzustellen, anstatt sich für die Fahrt zum Bahnhof ein minderwertiges Fahrrad vorzuhalten. Abgesehen davon gibt es auch Menschen, die froh sind, überhaupt ein solches Fahrrad zu haben und sich nichts Besseres leisten können.
Am Northeimer Bahnhof hat man ohne Vorwarnung Fahrräder entsorgt und verschrotten lassen. Betroffene werden nicht entschädigt, sondern sollen sich aus dem Fundus ein anderes Schrottrad aussuchen.
Die Idee gefällt mir und sollte so konsequent auch mal gegen Falschparker angewandt werden: Abschleppen und direkt in die Schrottpresse. Falls man sich geirrt hat, können sich die Betroffenen vom Schrottplatz ein anderes Auto mitnehmen.
Allerdings dürfen Radfahrer dort auch jetzt schon mit 30km/h entlangrasen, ohne dass es einen Gehweg gibt, auf dem sich Fußgänger davor in Sicherheit bringen können.