Beiträge von Yeti
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Wenn man von der Bemeroder Straße in den Bünteweg hineinfährt, dann sieht man diesen Hinweis:
Frage: Wo ist dort ein Radweg, der 400m weiter gesperrt werden könnte? Ich sehe nur einen Gehweg in einer T30 Zone.
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Nein!
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Die Auswirkungen des Klimawandels werden sich so gestalten, dass Schnee in Norddeutschland immer seltener wird, aber nicht derart, dass es gar keinen Schnee mehr geben wird. Das wird allerdings auch dazu führen, dass die Kommunen immer weniger Kapazitäten für den Winterdienst einplanen werden, wenn dieser immer seltener zum Einsatz kommt.
Bis es hier gar nicht mehr schneit, haben wir ganz andere Probleme, die entweder direkt mit den Klimaveränderungen zu tun haben oder durch den Klimawandel befeuert werden. Gegen eines dieser Probleme fahre ich gleich nach Hamburg zur Demo.

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Vermutlich geht die Argumentationskette folgendermaßen:
- Nach Schneefall können nicht alle Verkehrsflächen gleichzeitig geräumt werden, weil dafür nicht genügend Fahrzeuge und Personal zur Verfügung steht.
- Es muss daher eine Priorisierung vorgenommen werden, die sich nach der Intensität der Nutzung richtet.
- Bei dieser Priorisierung werden "Radwege" genauso behandelt wie die Fahrbahnen.
- Aufgrund der geringeren Nutzung der "Radwege" führt die Gleichbehandlung bei der Priorisierung allerdings leider dazu, dass zunächst die Fahrbahnen geräumt werden und danach vielleicht auch "Radwege".
- Es wird besonders deutlich, wenn man mit der Räumung der "Radwege" lange genug wartet, dass "Radwege" von Radfahrern weniger genutzt werden als Fahrbahnen von Autofahrern.
- Schade, Stade!
Allerdings hat der Bürgermeister im Wahlkampf nicht ausgesagt, dass "Radwege" beim Winterdienst genauso priorisiert werden wie Straßen [sic.], sondern dass sie genauso geräumt werden. Am einfachsten ließe sich diese Aussage übrigens einlösen, indem man auch die Fahrbahnen nicht räumt, aber das nur am Rande.
Es betrifft übrigens nicht nur fahrbahnbegleitende "Radwege", sondern auch solche Wege, die die Stadt als Teile eines Hauptroutennetzes des Radverkehrs betrachtet.
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Weil wenn Letzteres gemeint wäre, dann brächstest du damit zum Ausdruck, dass Pöbeln/Maßregeln beim Tatbestand 'Fahrbahnbenutzung trotz vorhandenem Blauschild' in Übereinstimmung mit den Verkehrsregeln erfolgte.
Ich halte diese Folgerung für einen logischen Fehlschluss.
Hamburg liegt an einem Fluss: richtig!
Die Weser ist ein Fluss: richtig!
Hamburg liegt an der Weser: falsch!
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Leserbrief in der Aachener Zeitung
ZitatEs gibt vermutlich nicht viele 20-jährige Leserbriefschreiber, daher möchte ich meinen Sohn zitieren, der HiQ-Kunde war und keinen PKW besitzt: „Schade, aber auch vollkommen realitätsfern. Ich kann viele Gründe nennen, warum es bei denen nicht läuft, bevor mir die Erreichbarkeit per Auto einfällt. Unterirdische Online-Präsenz, Website aus den frühen 2000ern, minimales Sortiment im Laden selbst und immer alles locker 10 Prozent teurer.“ Mich persönlich ödet die argumentative Faulheit von HiQ, Herrn Esser und mobilen Querdenkern wie Herrn Demmer nur noch an. Jedes Problem des Aachener Einzelhandels wird mit einer Variante von „Auto!“ erklärt. Kaufhof schließt, weil das Konzept des Gemischtwarenladens offensichtlich nur noch an ausgewählten Standorten funktioniert? Auto! Eine Metzgerei schließt, weil sich kein Nachfolger findet und die Leute immer weniger Fleisch essen? Parkplätze! Ein Computerladen, der die Entwicklung zum Onlinehandel verschlafen hat, macht eine Filiale dicht? Radentscheid, Schleifenerschließung! Es ist so öde. Aachen ist und bleibt erreichbar, die Parkhäuser haben Platz und es mangelt wirklich nicht an potenziellen Kunden - die Stadt ist gut besucht. Es reicht aber nicht, einmal im Jahr das Schaufenster auszuwischen und so zu tun, als lebten wir in den 90ern. Ein bisschen mehr Lust auf Zukunft täte uns allen gut.
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Auf dem Titelbild erkennen wir eine Fahrbahn (aka "Autospuren") mit einem nicht geräumten Schutzstreifen. Die gezeigte Frau schiebt ihr Fahrrad demnach auf einem Gehweg.
Sie könnte natürlich auch auf dem geräumten Teil der Fahrbahn fahren.

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"Meine Kunden kommen alle mit dem Auto, weil sie Probleme mit den Füßen haben."
Vielleicht ist das Problem aber auch eine Kopfsache...

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An der Kreuzung im Ritschermoor Google Maps scheitern Autofahrer seit Langem daran, die STOP-Schilder zu beachten. Auch wenn das gar nicht das eigentliche Problem ist, hat man Radfahrern aus allen Richtungen kleine
aufgestellt. Der "Radweg" entlang der K3 / K28 wechselt an dieser Kreuzung auch noch die Straßenseite. Wer dort also mit dem Fahrrad dem Verlauf der Vorfahrtstraße folgt, soll auf einem absurden Slalomkurs auch bitte noch zweimal am
anhalten.Überraschend deutlich wird Herr Bohmbach von der Stader Polizei in der Pressemeldung zum aktuellen Unfall:
POL-STD: Einbrecher in Bargstedt und Harsefeld, Drei Einbrüche in der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten, Ein leicht verletzter Autofahrer bei Autounfall in RitschermoorStade (ots) - 1. Einbrecher in Bargstedt und Harsefeld In der Zeit zwischen Freitag, den 05.01., 13:00 h und Dienstag, den 09.01., 17:15 h sind bisher…www.presseportal.deZitatZu der Zeit war eine 19-jährige Fahrerin einer Mercedes M-Klasse aus Stade auf der Ritschermoorstraße in Richtung Stade unterwegs und wollte die Kreuzung überqueren. Dabei missachtete sie vermutlich die Vorfahrt des aus Richtung Hammahermoor kommenden 44-jährigen Fahrers eines Peugeot 206 und beide Fahrzeug prallten im Kreuzungsbereich zusammen.
Ein Radfahrer wäre vermutlich "übersehen" worden. Welchen Schutz "Radwege" bei solchen Unfällen bieten, erkennt man auch schön am Bild der Pressemeldung.
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Da das hintere Ende dieser stromlinienförmigen Sportverkleidung am Rücken des Trägers befestigt wird und nicht am Fahrrad, geht es auch mit Diamantrahmen.
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Um aber vorzubeugen für den Fall, dass dort mal ein Fahrradfahrer in den Bach fällt, wird der Fahrradverkehr zum Absteigen aufgefordert.
Um Radfahrer zwingend zum Absteigen (oder sich einen anderen Weg zu suchen) aufzufordern, gibt es
oder
.Die Kombi
![Zeichen 101 [Zeichen 101]](https://radverkehrsforum.de/images/smilies/zeichen-101.png)
verpflichtet zu gar nichts, sondern hat höchstens zivilrechtlich Bedeutung, wenn jemand über das Geländer fällt. Denn nach der Interpretation, dass mit dieser Kombi vor abgestiegenen Radfahrern gewarnt wird, könnte ein Richter das auch so interpretieren, dass dort eine allgemeine Gefahrenstelle existiert und Radfahrer dieser Gefahr entgehen können, indem sie absteigen. Wer trotzdem in den Bach fällt, ist dann selbst schuld.Weiß eigentlich jemand, warum man Radfahrern zwar zutraut, auf 90cm breiten "Radwegen" zu fahren und zwischen den Pollern hindurch zu kommen, nicht aber anschließend eine 3m breite Straße zu treffen, ohne über ein wenige Zentimeter zu niedriges Geländer zu stürzen? Und warum das Risiko über das Geländer zu fallen für Radfahrer so viel größer sein soll als z.B. für Mofa- oder Motorradfahrer, die dort nicht absteigen sollen?
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Ich tippe auf "oder"
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Guter Punkt! Im Hintergrund fehlt noch das Schild "Betreten / Befahren der Eisfläche verboten"
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Notiz an mich: Autos im öffentlichen Raum abstellen = Gemeinschaftsleben
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Das Bild habe ich schon Mitte Dezember aufgenommen. Wenn es weiterhin kalt bleibt, dann könnte man vielleicht wirklich der Umleitung über den zugefrorenen Burggraben folgen.
Die Eisdecke schließt sich langsam

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Wobei ich als Landwirtschaftnaher durchaus verstehen kann, das da Unruhe aufkommt, wenn das plötzlich alles komplett gestrichen wird, so ein (verlässlicher) Stufenplan ist da durchaus diskutabel. Bleibt aber dabei, die Diese-Subvention ist inzwischen falscher Anreiz.
Die Befreiung von der Kfz-Steuer und Kraftstoffsteuer für landwirtschaftliche Fahrzeuge wurde 1922 eingeführt, um die Motorisierung der Landwirtschaft zu fördern.
Da dieses Ziel seit ca. 60-70 Jahren erreicht ist, hätte man mit diesem stufenweisen Ausstieg also bereits in den späten 1950er Jahren beginnen können/müssen.
Das hat auch der Bundesrechnungshof bemängelt und daher im Mai 2023 die Bundesregierung aufgefordert, diese Subventionen zu streichen. Auch im
Finanzausschuss(*edit: es war der Rechnungsprüfungsausschuss und nicht der Finanzausschuss) wurde das einstimmig beschlossen, auch mit den Stimmen der Ausschussmitglieder von CDU / CSU und AfD.Ob das heute auch so in der Bild-"Zeitung" steht?

*nochmal edit: hier die Tagesordnung zur Sitzung des Rechnungsprüfungsausschusses vom 15.12.2023: RTF Template (bundestag.de)
-> TOP 20 "Überholte Vergünstigungen bei der Kraftfahrzeugsteuer – Bund verzichtet auf mehr als 1 Mrd. Euro Steuereinnahmen"
Darin wird auf die Drucksache 20/4880 verwiesen, die ihr hier findet: Drucksache 20/4880 --- Bemerkungen des Bundesrechnungshofes 2022 zur Haushalts- und Wirtschaftsführung des Bundes (einschließlich der Feststellungen zur Haushaltsrechnung und zur Vermögensrechnung 2021) (bundestag.de) -> Punkt 19
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Für mich gilt das Schild nicht, ich wiege keine 9 Tonnen.

Das Zusatzzeichen bezieht sich ohnehin auf das VZ 101 und präzisiert dessen Bedeutung: Es wird also vor abgestiegenen Radfahrern gewarnt. Alles Andere wäre auch inkonsequent, denn wenn man vom Fahrrad absteigt, wird man dadurch nicht leichter.

§45 (9) Satz 2:
ZitatDabei dürfen Gefahrzeichen nur dort angeordnet werden, wo es für die Sicherheit des Verkehrs erforderlich ist, weil auch ein aufmerksamer Verkehrsteilnehmer die Gefahr nicht oder nicht rechtzeitig erkennen kann und auch nicht mit ihr rechnen muss.
Ich würde dort auch nicht mit abgestiegenen Radfahrern rechnen.
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ja komm: Fußverkehr... irgendwer steht auf der sozialen Leiter halt immer ganz unten!

Es stellt sich dennoch die Frage, warum man den Radverkehr umleitet, wenn ein Gehweg gesperrt ist. Einen "Radweg" gibt es dort nicht (mehr) und der Fahrbahnverkehr wurde an der Baustelle vorbeigeführt.