Fahrradaktivist: Radfahren ist gefährlich, außer auf "Protected Bike Lanes"
Beiträge von Yeti
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Uelzen hat einen eigenen Landkreis. Südlich davon liegt der Landkreis Gifhorn.
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Da finde ich persönlich übrigens Fahrverbote wichtiger als Geldstrafen. Für alle Anderen ist es wichtig vor Deppen am Steuer geschützt zu werden und da greifen eben nur Fahrverbote.
Ein Fahrverbot müsste dann aber bitte auch streng überwacht werden: Wer sich trotz Fahrverbot weiterhin ans Steuer setzt, dürfte eigentlich nie wieder seinen Führerschein zurückbekommen.
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Ich kann mich nicht in alles einmischen, meine "Baustelle" hier vor Ort ist groß genug.
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Das muss dieses "Fahrradland Niedersachsen" sein http://www.agfk-niedersachsen.de/service/brosch…sen-bremen.html
Ich bin ja im letzten Mai mal von Braunschweig nach Uelzen entlabg der B4 gefahren. Den größten Teil der Strecke ohne Radweg, aber sobald man in irgend ein kleines Heidekaff reinkommt, erwartet einen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein VZ240 auf der linken Straßenseite an einem max. 1,30m breiten Weg.
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Weiß jemand, was in Ungarn seit dem Jahr 2006 geschehen ist? Die Zahl der Verkehrstoten hat sich zwischen 2006 und 2011 in etwa halbiert. Waren es vorher über Jahre hinweg 1200-1400 Tote/Jahr, hat sich seit 2011 die Zahl bei 600-650 /Jahr eingependelt.
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Das Wort »Eigentumsrechte« finde ich sehr bezeichnend. Da geht es um »Urheberrechte« und »Verwertungsrechte« und den Widerspruch zwischen beiden ... und der redet von Eigentum ...
Das ist mir in der ganzen Diskussion auch aufgefallen. Urheber eines Werkes bleibt immer derjenige, der es geschaffen hat. Das Urheberrecht entsteht auch einfach daraus, dass man ein Werk schafft. Man muss das Urheberrecht weder anmelden noch eintragen lassen.
Als Urheber hat man zunächst das alleinige Recht, sein Werk zu nutzen. Aber man kann Nutzungsrechte vergeben, auch exklusiv und dabei sogar auf die eigene Verwertung des Werkes verzichten und das alleinige Nutzungsrecht einem anderen übertragen. Urheber bleibt man aber trotzdem immer selbst.
Und das ist dann der Punkt, den kein Uploadfilter dieser Welt (oder wie auch immer Herr Voss das nennen mag) kennen kann. Wenn ich niemandem ein exklusives Nutzungsrecht für ein Werk (z.B. Foto) erteilt habe, dann darf ich damit tun und lassen was ich will. Und selbst wenn ich anderen ein Nutzungsrecht erteilt habe (z.B. über Creative Commons), weiß der Uploadfilter nichts davon. Es müsste ja eine gigantische Datenbank aufgebaut werden, in der alle Werke hinterlegt sind und wer welche Nutzungsrechte daran hat. Und auch beim Eintrag in diese Datenbank müsste noch überprüft werden, dass dort niemand fremde Werke einträgt, an denen er keine Rechte hat. Das verlagert das selbe Problem nur auf eine andere Ebene und ist fern jeglicher Realität.
Die Ausfälligkeiten von Herrn Voss & Co. der letzten Tage dürften aber hoffentlich dem einen oder anderen noch deutlich machen, dass längst die Argumente ausgegangen sind.
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Tiemo Wölken (SPD) zerlegt alle Befürworter des Artikel 13
Eine Sekunde vor Ende des Videos sieht man auch, wie viele Abgeordnete das interessiert: Der Saal ist quasi leer.

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Der Klimawandel hat meines Erachtens primär nichts mit dem Kapitalismus zu tun, sondern mit dem Wunsch nach mehr Wohlstand, Komfort und Bequemlichkeit. Die bestehenden technischen Lösungen, die diese Wünsche befriedigen, sind das Problem. Problematisch ist auch, diese Technologien als alternativlos anzusehen, anstatt nach neuen Lösungen zu suchen.
Wir stecken insofern in der Marktwirtschafts-Falle, weil wir zukünftig entstehende Folgekosten unseres heutigen Handelns nicht jetzt schon dem Verursacher in Rechnung stellen. Zum Einen, weil die genaue Höhe der Folgekosten unbekannt ist und zum Anderen, weil eine eindeutige Zuordnung nicht möglich ist. Ohne politische Regulierung (z.B. Besteuerung) haben die künftigen Folgen unseres heutigen Handelns keinen Einfluss auf marktwirtschaftliche Prozesse.
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Ist das nicht ein wesentlicher Kern von Wissenschaft, sich stets hinterfragen zu lassen?
Doch ist es! Nur heißt Hinterfragen eben nicht, einfach nur das Gegenteil zu behaupten, ohne diese Behauptung zu belegen.
Den Daumen nach unten hast du von mir übrigens nicht dafür bekommen, dass du eine andere Meinung vertrittst, sondern dafür, wie du sie vertrittst ("Ketzerei"). Du inszenierst dich hier als Opfer einer großen Verschwörung, bei der keine abweichenden Meinungen geduldet werden. Aber es geht hier nicht um Meinungen, sondern um Tatsachen auf der einen Seite (denen du gerne andere Tatsachen gegenüberstellen kannst) und deine Meinung auf der anderen Seite, auf die du auch gegenteilige Meinungen akzeptieren musst.
Die Erde erwärmt sich gerade schneller als jemals zuvor = Tatsache
Die schnelle Erwärmung ist durch den starken Anstieg des CO2-Gehaltes der Atmosphäre erklärbar = Tatsache
Das ist schlimm / nicht schlimm = Meinung
Eine sachliche Diskussion könnte darüber geführt werden, ob und wenn ja: wie der Klimawandel verlangsamt werden kann. Welche Konsequenzen wird der Klimawandel auf der einen Seite haben und Maßnahmen, ihn zu bremsen, auf der anderen Seite? Dass es in einer solchen Diskussion Leute gibt, die die Meinung vertreten, dass ihnen die Folgen des Klimawandels weniger Sorgen bereiten als Maßnahmen zu seiner Verlangsamung, halte ich für legitim und nachvollziehbar, auch wenn ich diese Meinung nicht teile.
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Was ich anzweifle ist, dass dieser "Fakt" allein vom Menschen verursacht ist und dass jener derartige "katastrophale" Wirkungen haben soll, die in ständig prognostiziert werden
Es ist dein Recht, das anzuzweifeln, aber ohne fundierte Belege, die deine Zweifel untermauern, ist es nichts weiter als eine Behauptung und somit etwas, an das du glaubst. Wenn du sagst, dass die Wissenschaft, die sich in dieser Frage einig ist, falsch liegt, dann musst du Belege liefern, wo genau sie falsch liegt.
Einfach darauf zu verweisen, das Klima habe sich schon immer geändert, widerlegt eben nicht, dass der derzeitige schnelle globale Temperaturanstieg (maßgeblich) vom Menschen durch Verbrennung fossiler Energieträger verursacht ist. Die Erde erwärmt sich schneller als sie es jemals zuvor getan hat, die Erwärmung ist physikalisch durch den Anstieg des CO2-Gehaltes der Atmosphäre erklärbar und der Anstieg des CO2-Gehaltes ist durch die Verbrennung fossiler Energien erklärbar. Kannst du belegen, dass diese Kausalkette fehlerhaft ist?
Als Religion würde ich eher das Leugnen des vom Menschen verursachten Klimawandels bezeichnen.
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Ich persönlich halte ja den ganzen Bohei um die "Klimakatastrophe" für eine neue Art einer obskuren Weltuntergangsreligion.
Kann man von mir aus dran glauben, muss man aber nicht... Es gab sowieso nie eine "Klimakonstante"...Glauben muss man an Dinge, die sich nicht beweisen lassen. Der Klimawandel ist Fakt.
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Man könnte natürlich auch anders fragen: Wird Fliegen dadurch besser, dass man z.B. die FDP wählt?
Zum Thema Korrelation sollte man auf jeden Fall auch den Zusammenhang zwischen der Scheidungsrate in Maine und dem Pro-Kopf Verbrauch an Margarine in den USA kennen: http://tylervigen.com/view_correlation?id=1703
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Die Zahl derer, die die Regel zwar im Prinzip kennen, denen sie aber völlig egal ist, dürfte leider deutlich höher sein.
Und dann gibt es noch die, die die Regel kennen, denen sie auch nicht komplett egal ist, denen es aber zu anstrengend ist, vor dem Abbiegen den Kopf zu drehen. Heute Morgen habe ich jedenfalls von einer Autofahrerin gelernt, dass jetzt auch PKW einen "Toten Winkel" haben, in dem es nicht möglich ist, Radfahrer zu sehen. Da ich allerdings gesehen habe, dass sie den Kopf nicht bewegt hat, war mir vorher klar, was gleich passieren wird.
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Ein ganzes Land mit Stockholm-Syndrom
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Sollen sie! Werden sie aber nicht tun.
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Mit den Dingern ist man doch wegen der kleinen Räder auf jedem durchschnittlichen "Radweg" hoffnungslos verloren. Das ist etwas für Hipster die damit von der Tiefgarage zur Sushi-Bar rollern oder für ganz Umweltbewusste: Vom S-Bahnhof zum Check-In Schalter am Flughafen.
Aber mir soll's recht sein: Wenn sich die Teile entgegen meinen Erwartungen künftig massenweise verbreiten und Fußgänger auf Gehwegen gefährden, erkennt man vielleicht, dass man stärker darauf achten muss, dass Gehwege für Fußgänger da sind und für niemanden sonst.
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Ich weiß nicht, ob ich als "normaler" Verkehrsteilnehmer gelte.
Nein, die Nutzer dieses Forums sind allesamt nicht normal

Ich war letzte Woche mit dem Brompton in Hamburg und hatte noch ein wenig Zeit, in der Umgebung des Hauptbahnhofs rumzufahren, unter anderem auch an der besagten Kreuzung. Das mache ich in anderen Städten gerne, um zu sehen, ob es im Verkehrsgeschehen intuitiv möglich ist, sich korrekt zu verhalten, ob das sicher ist und ob man dabei zügig voran kommt. Alleine das ist schon nicht normal und schon gar nicht, wenn man anschließend eine Kreuzung und deren Signalgeber, sowie sein eigenes Verhalten selbstkritisch analysiert. Ein normaler Verkehrsteilnehmer will einfach nur über die Kreuzung und fährt, wenn er glaubt, fahren zu dürfen oder manchmal auch, wenn er weiß, nicht fahren zu dürfen, es aber dennoch dem schnelleren Fortkommen dienlich ist.
Aufgabe einer Verkehrsbehörde und des Tiefbauamtes wäre es, Kreuzungen so zu gestalten, dass die Verkehrsteilnehmer auf den ersten Blick begreifen, was gemeint ist und dass regelkonformes Verhalten nicht gefährlich ist. Als Ergebnis meiner bisherigen Forschungsreisen lässt sich festhalten, dass bei Radverkehrsführungen doch noch erheblicher Nachholbedarf besteht.
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Es gibt
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, da muss man eigentlich kein neues Verkehrszeichen erfinden. Dürfte man dort eigentlich noch reiten? 