E-Mail von der Verkehrsbehörde. Dort hatte ich Anfang des Jahres nachgefragt, wann denn nun endlich umgesetzt wird, was bereits beschlossen ist.
ZitatAlles anzeigenSehr geehrter Herr Yeti,
vielen Dank und auch ich wünsche Ihnen ein frohes und gesundes neue Jahr!
Die Anordnungen für den Kuhweidenweg und weiteren besprochenen Rad-/Gehwege sind erteilt. Ich habe damit gewartet, bis hier der überwiegende Teil der besprochenen/angesehenen Örtlichkeiten im Gewerbegebiet Ottenbeck geprüft wurde, um nicht nur einzelne Straßen in unterschiedlichen Zeiträumen anzupassen. Die Umsetzung sollte nun also auch in Kürze erfolgen.
Die Prüfungen der weiteren Straßen sind noch nicht abgeschlossen. Die Radverkehrsführung z.B. in der Straße Am Bahnhof zu ändern ohne dabei bereits auch mit Prüfung der weitergehenden Radverkehrsführung in den benachbarten/weiterführenden Straßen fertig zu sein ist nicht zielführend. Aus diesem Grund werden wir nicht in einzelnen Straßen schon jetzt Umsetzungen vornehmen, wenn die Gefahr besteht, dass anschließend eine erneute Änderung in der Wegführung entstehen könnte.
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
Ich habe mich in meiner Antwort artig bedankt, aber auch nochmal nach einem konkreten Zeitrahmen gefragt. "In Kürze" habe ich hier schon zu oft gehört.
Bezüglich des Bahnhofsumfeldes habe ich auf einen Unfall aus dem Jahr 2017 verwiesen, der aus dem Unfallatlas hervorgeht. Dort endet ein getrennter Geh- und Radweg mit
unvermittelt vor einem Fußgängerübergang und nach zweimaligem Queren der Fahrbahn soll man anschließend auf der linken Straßenseite fahren, während in Gegenrichtung keine Benutzungspflicht besteht. Was soll es denn da für eine erneute Änderung geben, wenn man diesen Quatsch endlich aufhebt?
Ich befürchte ja, dass anstelle von
und
künftig überall einfach nur ![]()
aufgestellt wird und damit die Erwartung verbunden ist, dass alle Radfahrer artig auf dem Hochbord bleiben.
Ermutigender finde ich da unseren Kontakt zur nieders. Landesbehörde und Straßenbau und Verkehr, wo wir am kommenden Freitag einen Termin haben, bei dem es um die Bedenken bei der Gestaltung des geplanten "Turbo-Kreisels" an der B73 / Thuner Straße geht. Man fand es wohl ganz gut, dass wir uns schon frühzeitig gemeldet haben, wo etwaige Änderungen noch in die Planung einfließen können. Zur derzeitigen Situation in der Thuner Straße (1,40 - 1,80m breiter, einseitiger Zweirichtungs-Gehweg mit
) sagte unser Ansprechpartner nur "Schilder weg und gut".