Ich weiß nicht, ob ich als "normaler" Verkehrsteilnehmer gelte.
Nein, die Nutzer dieses Forums sind allesamt nicht normal ![]()
Ich war letzte Woche mit dem Brompton in Hamburg und hatte noch ein wenig Zeit, in der Umgebung des Hauptbahnhofs rumzufahren, unter anderem auch an der besagten Kreuzung. Das mache ich in anderen Städten gerne, um zu sehen, ob es im Verkehrsgeschehen intuitiv möglich ist, sich korrekt zu verhalten, ob das sicher ist und ob man dabei zügig voran kommt. Alleine das ist schon nicht normal und schon gar nicht, wenn man anschließend eine Kreuzung und deren Signalgeber, sowie sein eigenes Verhalten selbstkritisch analysiert. Ein normaler Verkehrsteilnehmer will einfach nur über die Kreuzung und fährt, wenn er glaubt, fahren zu dürfen oder manchmal auch, wenn er weiß, nicht fahren zu dürfen, es aber dennoch dem schnelleren Fortkommen dienlich ist.
Aufgabe einer Verkehrsbehörde und des Tiefbauamtes wäre es, Kreuzungen so zu gestalten, dass die Verkehrsteilnehmer auf den ersten Blick begreifen, was gemeint ist und dass regelkonformes Verhalten nicht gefährlich ist. Als Ergebnis meiner bisherigen Forschungsreisen lässt sich festhalten, dass bei Radverkehrsführungen doch noch erheblicher Nachholbedarf besteht.