Beiträge von Yeti

    E-Mail von der Verkehrsbehörde. Dort hatte ich Anfang des Jahres nachgefragt, wann denn nun endlich umgesetzt wird, was bereits beschlossen ist.

    Ich habe mich in meiner Antwort artig bedankt, aber auch nochmal nach einem konkreten Zeitrahmen gefragt. "In Kürze" habe ich hier schon zu oft gehört.

    Bezüglich des Bahnhofsumfeldes habe ich auf einen Unfall aus dem Jahr 2017 verwiesen, der aus dem Unfallatlas hervorgeht. Dort endet ein getrennter Geh- und Radweg mit [Zeichen 241-30] unvermittelt vor einem Fußgängerübergang und nach zweimaligem Queren der Fahrbahn soll man anschließend auf der linken Straßenseite fahren, während in Gegenrichtung keine Benutzungspflicht besteht. Was soll es denn da für eine erneute Änderung geben, wenn man diesen Quatsch endlich aufhebt?

    Ich befürchte ja, dass anstelle von [Zeichen 240] und [Zeichen 241-30] künftig überall einfach nur [Zeichen 239][Zusatzzeichen 1022-10] aufgestellt wird und damit die Erwartung verbunden ist, dass alle Radfahrer artig auf dem Hochbord bleiben.

    Ermutigender finde ich da unseren Kontakt zur nieders. Landesbehörde und Straßenbau und Verkehr, wo wir am kommenden Freitag einen Termin haben, bei dem es um die Bedenken bei der Gestaltung des geplanten "Turbo-Kreisels" an der B73 / Thuner Straße geht. Man fand es wohl ganz gut, dass wir uns schon frühzeitig gemeldet haben, wo etwaige Änderungen noch in die Planung einfließen können. Zur derzeitigen Situation in der Thuner Straße (1,40 - 1,80m breiter, einseitiger Zweirichtungs-Gehweg mit [Zeichen 240]) sagte unser Ansprechpartner nur "Schilder weg und gut".

    Grundsätzlich stimme ich da zu. Dennoch muss es doch aber Möglichkeiten geben, Neues auszuprobieren und unter definierten Randbedingungen zu testen, bevor man es endgültig in die StVO übernimmt. Dass man auf den Testbetrieb einer solchen Anlage hinweisen muss, steht außer Frage. Das macht man ja auch z.B. auf Autobahnen, wo man neue Fahrbahnbeläge testet und auf ungewöhnliche Rollgeräusche aufmerksam macht.

    Aber der letzte Satz...

    Zitat

    Immerhin ist Kleve offiziell eine „fahrradfreundliche Stadt“. In der Radler nun die Wahl haben, ob sie lieber Schrittgeschwindigkeit fahren oder sich in den Autoverkehr wagen wollen.

    Verbesserungsvorschlag: In der Radler nun die Wahl haben, ob sie lieber Schrittgeschwindigkeit auf dem Gehweg fahren oder sicher und zügig auf der Fahrbahn.

    Wenn ich mir das Bild anschaue, mit dem der Artikel illustriert ist, kann ich dort nicht mal ansatzweise ein Wagnis erkennen. Aber wieder einmal wird unterschwellig suggeriert, dass es auf dem linksseitigen Gehweg sicherer wäre als auf der Fahrbahn.

    Es ist eher so, dass die Parkgebühren hier so niedrig sind, dass sich daraus niemals ausreichende Einnahmen erzielen lassen. Geschweige denn, dass sich jemand aufgrund der Parkgebühren für den Bus oder das Fahrrad entscheidet.

    Es wäre noch zu hoffen, dass die Stadt wenigstens gegen Falschparker in der Innenstadt konsequenter vorgeht, wenn das neue Parkhaus nicht ausgelastet ist. Aber auch das wird wohl Wunschdenken bleiben.

    Ein Parkhaus wird ja errichtet, um (weitestgehend leistungslos...) Geld zu verdienen.

    Ich habe gehört, dass es für die Bewirtschaftung des neuen Parkhauses unterschiedliche Szenarien gab: Im am optimistischsten angenommenen Fall würde das Parkhaus ein jährliches Defizit von ca. 20.000,- EUR "erwirtschaften". Realistischer sind allerdings wohl eher jährliche Verluste in 6-stelliger Höhe.

    Die Geschichte des Parkhausbaus ist auch so eine Posse. Anfangs wollte der Investor, der das seit Jahren leerstehende Hertie-Kaufhaus abgerissen und an der gleichen Stelle ein neues Einkaufszentrum gebaut hat, auch das Parkhaus bauen. Die Stadt bestand allerdings darauf, das Parkhaus selbst zu bewirtschaften, damit es in das städtische "Konzept" zur Parkraumbewirtschaftung passt. Darauf hin hat der Investor gesagt, dass die Stadt das Parkhaus dann auch selbst bauen solle. Nachdem mehrere Ausschreibungen der Stadt zum Bau des Parkhauses erfolglos waren, hat dann doch der Investor das Parkhaus gebaut und die Stadt musste wohl sogar eine Vertragsstrafe zahlen, weil das Parkhaus zur Eröffnung des neuen Einkaufszentrums nicht fertig war. Nun mietet die Stadt das Parkhaus vom Investor und bekommt dafür die Einnahmen aus den Parkgebühren, die die Mietkosten aber allenfalls im günstigsten Fall annähernd decken.

    Man kann nur heulen, was da wieder für Geld verschwendet wurde und auch langfristig verschwendet werden wird. Das Geld, das dort versenkt wird, fehlt an allen Enden und Ecken.

    Als ich dort gestern Abend gegen 18:00 Uhr reingefahren bin, waren vielleicht 20 Autos drin. Die ersten 60 Minuten sind zudem kostenlos, was sicherlich den einen oder anderen Sparfuchs auch motiviert, sich möglichst nicht zu lange in der Innenstadt aufzuhalten. So geht hier Wirtschaftsförderung ;(

    Irgendwie habe ich da den Eindruck man muss die Wahlfreiheit umsetzen aber will nicht, dass sich Radfahrer auch für die Fahrbahn entscheiden.

    Da hast du leider Recht: Anstatt gefährliches Gehwegradeln konsequent zu unterbinden und parallel dazu Maßnahmen zu treffen, dass Radfahrer sicher auf der Fahrbahn fahren und sich dort auch sicherer fühlen, damit sie von ihrer Wahlfreiheit auch Gebrauch machen, versucht man lieber das Gehwegradeln weiter zu ermöglichen und toleriert dabei, dass sich niemand an das Gebot der Schrittgeschwindigkeit hält. Da wird dann auch schon mal von den Behörden geäußert, dass man solche Anordnungen "aus Gründen der Verkehrssicherheit" trifft.

    Ich habe keine AGB gefunden. Sollten die AGB allerdings erst im Parkhaus ausgehängt sein, würde ich auch gerne wissen, wie ich da wieder rauskommen soll, wenn ich erst mal vor der Schranke stehe :saint:

    Natürlich hat niemand daran gedacht, dass ein Radfahrer auf die Idee kommen könnte, in das Parkhaus zu fahren (die kennen mich halt erst seit 2 Jahren). Leider hat sich auch niemand darüber Gedanken gemacht, dass auch Radfahrer Abstellplätze für ihre Fahrräder in der Innenstadt brauchen. Man hätte bei der Planung des Parkhauses gleich vorsehen können, dass es auch Stellplätze für Fahrräder gibt. Dann gerne auch mit eigener Zufahrt.

    Ich könnte noch vorschlagen, die links-elbische Route aus dem Programm zu nehmen. Eigentlich schade, weil das hier nämlich ganz schön ist. Aber wenn man nur in S-H legal an der Elbe entlang fahren darf, dann können die niedersächsischen Orte entlang der Strecke halt nichts mehr an den Radtouristen verdienen. Pech gehabt!

    A propos Pech gehabt: Immer wieder kommt in Stade auch das Thema der mangelnden Fahrradstellplätze auf. Pünktlich vor Weihnachten hat ein neues Parkhaus für 500 Kraftstehzeuge in der Innenstadt geöffnet und es wurde beanstandet, dass dort keine Fahrradstellplätze vorgesehen seien.

    Ich habe es ausprobiert: Ob ich auf dem Fahrrad die 2m einhalte, müsste ich noch mal checken, aber mit den 3 Tonnen habe ich kein Problem. Also rein da!

    Dann die Ernüchterung bereits am Ticketautomaten. Ich kann so oft ich will, auf die Taste drücken, aber das Ding spuckt keinen Parkschein aus und die Schranke bleibt zu. Zum Glück kommt man aber mit dem Fahrrad vorbei und die ersten 60 Minuten sind sowieso kostenfrei (wofür die Stadt Stade so alles Geld übrig hat). Trotzdem finde ich das doof, denn ich wollte gerne ein Parkticket lösen. Vielleicht muss ich beim nächsten Mal einen Gullideckel mitnehmen, damit die Kontaktschleife reagiert.

    Wenn man erst mal drin ist, findet man viele Stellplätze. Leider fehlt eine Möglichkeit, das Fahrrad auch anzuschließen.

    An der Ausfahrt wieder das Problem, dass man an der Schranke vorbei muss, was sich dort deutlich enger gestaltet als bei der Einfahrt. Hätte ich bei der Einfahrt ein Ticket bekommen, wäre das kein Problem.

    Im Großen und Ganzen bin ich der Meinung, dass zu Unrecht gemeckert wird. Hier hat die Stadt schöne überdachte innenstadtnahe Fahrradstellplätze geschaffen. Abzüge gibt es für die Tatsache, dass man als Radfahrer bei der Einfahrt davon abgehalten wird, ordnungsgemäß ein Parkticket anzufordern. Wünschenswert wären neben der Anpassung der Kontaktschleife Anlehnbügel, an denen man sein Fahrrad festschließen kann, sowie ein Rabattangebot, falls man sich mit mehreren Radfahrern einen Stellplatz teilt.

    OK, danke für den Hinweis. "Rechts am Stau vorbei fahren", also rechts überholen darf man auf dem Schutzstreifen genauso wie ohne Schutzstreifen unter den Bedingungen des §5: Also mit mäßiger Geschwindigkeit und besonderer Vorsicht an wartenden Fahrzeugen.

    Gemeint war von mir, dass man nicht auf dem Schutzstreifen rechts an langsameren Fahrzeugen auf der Fahrbahn überholen darf, weil die nicht warten. Da habe ich mich ungenau ausgedrückt.

    Wo? Bei YouTube steht nix. Wurde da etwa gelöscht?

    Offensichtlich ja. :cursing:

    *edit: neuen Kommentar geschrieben

    Der Weg verläuft überwiegend im Bereich des Außendeiches. Gerade im Winterhalbjahr sammelt sich darauf häufig Treibgut, das bei Hochwasser (gibt es hier 2 x am Tag) angespült wird. Ich denke auch, dass eine Erlaubnis, den Weg zu befahren auch mit den entsprechenden Sicherungspflichten verbunden ist. Es stellt sich dennoch die Frage wie die Wegweisung und veröffentlichte Routenführung mit dem Verbot vereinbar ist, den Weg zu nutzen. Und so lange die Polizei nicht die Radtouristen abzettelt, ist diese Frage auch erst im Schadensfall relevant.

    Die Wegweisung erfolgt wohl durch den Landkreis, die Anordnung des [Zeichen 250] aber auch. Allerdings sind das zwei unterschiedliche Stellen.

    Unterm Strich heißt das: Sie wollen zwar die Fahrradtouristen hier haben, aber den ausgeschilderten Weg nutzen die dann widerrechtlich auf eigenes Risiko. Das ist aber nicht nur im Ldkrs. Stade so, sondern war mir auch an anderen Stellen aufgefallen.

    Ich hatte neulich die Koordinierungsstelle des Elberadweges freundlich darauf hingewiesen, dass man im Landkreis Stade auf dem Elberadweg wegen [Zeichen 250] gar nicht Fahrrad fahren darf. Darauf erhielt ich gestern diese originelle Antwort:

    Zitat von Koordinierungsstelle Elberadweg

    ...

    Bei Gästebeschwerden versuchen wir dergleichen dann auch mit den Partnern vor Ort zu klären. Ihre aufgeführten Stellen sind bislang erstaunlicherweise noch nicht Hintergrund von Gästebeschwerden gewesen. Das mag Zufall sein oder Hinweis, dass es für Gäste vielleicht doch nicht so verwirrend ist, schon gar sie fast immer den Deich/Deichverteidigungsweg benutzen dürfen, aber ich auch weiss, dass dies in einigen Regionen heiss umstritten ist.

    Manchmal ist es dann besser, nicht an bestehenden Lösungen zu rütteln, sonst gibt es Totalverbote und dann dürfen die Radler gar nicht mehr auf den schönen Deichwegen fahren.

    ...

    Ich habe daher etwas deutlicher geantwortet:

    Mal sehen, ob er es nun begreift...

    Aus meinem Video von der Bremervörder Straße (2:52):

    Anhand der Längenvergleiche komme ich auf einen Abstand zwischen Fahrlinie und der rechten Begrenzung des überholenden Audis von ca. 1,0m. Da bleiben zwischen linkem Lenkerende und rechtem Außenspiegel gerade mal 0,60m.

    Das finden die Leute normal, aber werden total hysterisch, wenn sie auf der Fahrbahn nicht mit wenigstens 1,50m überholt werden.

    Nicht falsch verstehen: Ich möchte auch mit ausreichendem Abstand überholt werden, aber ich würde gerne verstehen, warum eine Bordsteinkante den Leuten so viel mehr gefühlte Sicherheit vermittelt. Nehmen wir an, die Bordsteinkante wäre die Begrenzung eines Schutzstreifens, dann würde es in den facebook-Gruppen einen Riesen-Aufschrei geben bei solchen Bildern. Aber bietet der Bordstein tatsächlich so viel mehr Schutz als eine Linie?

    Natürlich kann eine Linie unbeabsichtigt einfacher überfahren werden als eine Bordsteinkante. Aber ich bin sicher, dass der Autofahrer in der gezeigten Situation nicht versehentlich so weit rechts fährt, sondern ganz genau weiß, wo sein Auto rechts aufhört.

    Wie würde wohl das Ergebnis eines Abstandsmessers beim Radfahren auf dem Radweg aussehen? Neben Überholvorgängen auf solchen untermaßigen Radwegen, die ohne Sicherheitstrenntreifen direkt neben der Fahrbahn verlaufen?

    Wie viel Seitenabstand lässt sich auf solchen "Radwegen" überhaupt zu parkenden Fahrzeugen halten?

    Dann noch eins, was das Vergnügen dokumentiert, an der Bremervörder Straße auf dem Radweg zu fahren. Bei der Aufnahme bin ich mit einem Trekkingrad mit Federgabel gefahren. Mit Rennrad oder Brompton wird man da aus dem Sattel geschleudert. Dazu kommen schlecht einsehbare Ausfahrten, fehlende Furtmarkierungen an Kreuzungen und die lustige Angewohnheit, die Rampen auf den Radweg mit diesen kleinen Natursteinen zu pflastern.

    https://www.youtube.com/watch?v=KQXZ5rdjzkg&feature=youtu.be

    Hier: https://www.google.de/maps/dir/53.59…4m1!3e0!5m1!1e1

    Das ist schon vor über einem Jahr an einem Samstagnachmittag aufgenommen worden. Wochentags ist da deutlich mehr los. Zum Glück ist das keine Strecke, die ich regelmäßig befahre. Das sieht mit den Weitwinkel-Actionkameras immer schneller aus als es ist, daher sind ab und zu mal die Geschwindigkeiten eingeblendet.

    Habe tatsächlich noch ein anderes Vergleichsvideo gefunden und gerade mal bei Youtube hochgeladen. Kamera war am Lenker befestigt (falls sich jemand wundert, dass ich gar nicht den Kopf drehe ;) )

    https://youtu.be/QaOyfTDma2c

    Es geht um diesen Kreisverkehr hier: https://www.google.de/maps/@53.59689…m/data=!3m1!1e3

    Für aufmerksame Betrachter: Im gesamten Video ist nur ein blaues Schild zu sehen, ganz zu Anfang. Wenn man von der Straße Am Güterbahnhof kommt, soll man am Kreisverkehr auf das rote Pflaster. Hinter der Ausfahrt aus dem Kreisel steht kein neues Z240, daher bin ich da für die Videoaufnahme genau genommen illegal auf dem Gehweg gefahren, sorry! Ich bin mir aber ziehmlich sicher, dass die Stadt noch umgehend ein Z240 aufhängen würde, wenn ich sie auf diesen Umstand hinweise, denn dort ist es bestimmt total gefährlich auf der Fahrbahn.

    Hinter der Kurve, wo das Video abbricht, gibt es eine Bettelampel mit kombinierten Streuscheiben, wo man dann die Straßenseite wechseln soll, um von da an auf der falschen Seite weiter zu fahren.

    In Gegenrichtung ist der Weg an der Salztorscontrescarpe von der Altländer Straße her benutzungspflichtig. Ich komme immer über die Brücke über den Burggraben und danach steht kein blaues Schild mehr. Der Wechsel auf die Fahrbahn erfolgt an der ersten Bordsteinabsenkung nach der Ampel.

    Natürlich zeigt das Video, dass es auf der Fahrbahn einfacher, sicherer und schneller durch den Kreisverkehr geht. Aber ob das jemanden vom Hocker haut?

    *edit: Stade-typisch am Ende des Videos der Geisterfahrer auf dem Gehweg :)

    Und man sieht auch das große Problem der Stader Murks-Kreisel mit den stark verschwenkten Zufahrten der Radwege. Eigentlich muss man ja Handzeichen geben, wenn man den Kreisverkehr verlässt, aber hier sollte man tunlichst anzeigen, wenn man dem Kreisverkehr folgt. Denn sonst denken alle, dass man dem gerade aus dem Kreisel führenden Weg folgt (was in Richtung Bahnhof ohne Z240 wiederum gar nicht erlaubt ist).

    Ich habe ein solches Vergleichsvideo schon mal gemacht: Einmal auf dem [Zeichen 240] und dann noch einmal auf der Fahrbahn, allerdings an einer weniger stark frequentierten Verbindungsstraße. Die Gefahrenstellen kommen dabei leider nicht so deutlich raus und bei dem Fahrbahnvideo musste ich ca. 20 Sekunden wegen parkender Fahrzeuge am Fahrbahnrand und Gegenverkehr warten. Da fürchte ich, dass sich die Befürworter der Radwege darin bestätigt sehen, dass es doch auf dem Radweg viel besser gegangen wäre, obwohl ich trotz des Wartens auf der Fahrbahn insgesamt schneller war.

    Daher wollte ich das nochmal auf meinem täglichen Arbeitsweg entlang der Harburger Straße wiederholen. Aber leider ist es zur Zeit immer schon/noch dunkel, wenn ich da fahre und am Wochenende ist da nicht so viel los. Ich zähle aber manchmal die Gefahrensituationen mit, die ich auf dem Radweg erlebt hätte: entgegenkommende Geisterradler, Autos, die aus einer Nebenstraße oder Ausfahrt kommen und erst am Fahrbahnrand halten, Autos, die "nur kurz" auf dem Radweg halten/parken, Fußgänger, an denen ich langsam hätte vorbeifahren müssen. Das könnte man schön in einem solchen Video zeigen, aber das geht wohl erst in 2-3 Monaten wieder von den Lichtverhältnissen her.

    Ich habe auch für den April (im Winter fährt man schließlich nicht Fahrrad) eine Anfrage erhalten für eine Tour von der Innenstadt nach Riensförde/Heidesiedlung mit Mitgliedern des Stadtrates. Also dahin, wo das neue Schulzentrum geplant ist, um die derzeitige Situation für den Radverkehr zu erleben und die Notwendigkeit aufzuzeigen, dass es so nicht bleiben kann. Vielleicht kann man dazu auch die Presse mitnehmen.

    Und in der nächsten Woche soll es noch ein Treffen geben, wo es um den Termin mit Prof. Monheim gehen soll. Ich habe ihn lediglich als Referenten vorgeschlagen, hatte aber bislang mit der sonstigen Organisation nichts zu tun. Das Ganze soll im Rahmen einer Vortragsreihe stattfinden, die von einem "Arbeitskreis Stadtnatur" organisiert wird (dahinter stecken unter anderem der BUND und der Ortsverband der Grünen). In bisherigen Vorträgen ging es bereits um die Bedeutung von Stadtgrün (Parks, Bäume, Wiesen, Teiche und sonstige Grünflächen) für das Stadtklima und die Artenvielfalt, sowie um gesundheitliche Wirkungen von Grünflächen in der Stadt. Der nächste Vortrag soll zum Thema nachhaltige Mobilität stattfinden.