Beiträge von Yeti

    Da werden die Menschen nach Antriebsprinzip in angebliche soziologische Schubladen gesteckt und damit dazu animiert, sich mit ihrer jeweilig zugewiesenen Gruppe zu solidarisieren.

    Kann ich in dem Artikel nicht erkennen, dass Autofahrer animiert werden, sich mit aggressiven Autofahrern zu solidarisieren oder dass der Artikel Gewalt gegen Radfahrer legitimiert, im Gegenteil.

    Stellst du denn grundsätzlich infrage, dass es das in dem Artikel beschriebene Verhalten gibt oder möchtest du nur, dass darüber nicht geschrieben wird?

    Immer wieder auf die Vorteile der Fahrbahn-Nutzung durch den Fahrradverkehr hinzuweisen ist okay, aber das schließt für mich nicht aus, dass ich auch Radwegebau okay finde.

    Das klingt beim ADFC anders und daher bin ich dort ausgetreten. Was ich an den ADFC-Kampagnen besonders perfide finde, ist die Tatsache, dass der Verband mit Falschbehauptungen argumentiert. Nicht nur, dass nicht unterschieden wird zwischen gefühlter Sicherheit und dem objektiven Unfallrisiko, das sich in sinkenden Unfallzahlen messen lässt, sondern der ADFC behauptet auch immer wieder, dass eine fahrradfeindliche Verkehrsplanung durch die StVO vorgeschrieben würde. Damit liefert der ADFC den ganzen unfähigen und unwilligen Behörden die Ausrede frei Haus. Fakt ist vielmehr, dass sich Behörden nicht an die bereits existierenden Regeln halten und dadurch erst Gefahren geschaffen werden.

    Hier ein paar Kostproben von völlig aus der Luft gegriffenen Behauptungen, durch die der Eindruck erweckt werden soll, dass

    1. nur Radwege das Radfahren sicherer machen und schlechte Radwege für die Zunahme an Alleinunfällen verantwortlich seien

    2. Erst Unfälle passieren mussten, damit man Radwege bauen darf

    3. Die Flüssigkeit des Kfz-Verkehrs über der Verkehrssicherheit stünde

    4. Radfahren immer gefährlicher wird

    Zunächst einmal finde ich, dass es in dem Artikel darum geht, dass man als Radfahrer nicht als Verkehrsteilnehmer ernst genommen, sondern als Verkehrshindernis betrachtet wird, das irgendwie aus dem Weg geschafft werden muss. Meiner Meinung nach eine sehr treffende Beschreibung der Realität.

    Ich halte ganz sicher nichts von den Angstkampagnen des ADFC oder der "Initiative lebenswerte Städte", die immer wieder schreiben, dass Radfahren lebensgefährlich ist, wenn es keinen "gut ausgebauten Radweg" gibt. Trotzdem muss man auch Probleme ansprechen, ohne dass man es gleich als Angstkampagne verteufelt.

    Wenn ich mir hier vor Ort anschaue, was es zu verbessern gäbe, hat das eigentlich alles damit zu tun, dass Radfahrer nicht ernst genommen werden: Nicht von Autofahrern, nicht von der Verkehrsbehörde, nicht vom Straßenbauamt, nicht von der Polizei, nicht von der Presse und nicht einmal von den Radfahrern selbst, die sich oftmals eher als beräderte Fußgänger sehen und so verhalten. Der ungehinderte Kraftfahrzeugfluss hat in den Köpfen weiterhin oberste Priorität und dieses Denken rechtfertigt alles von der kleinen OWi bis zur Straftat.

    Immerhin ein wenig Selbsterkenntnis des Autors. :)

    Zitat

    Und was meine Schlauheit und Fortschrittlichkeit angeht, zweifle ich auch.

    *edit: hat er sich vorher tatsächlich für schlau gehalten? =O

    Zitat

    Doch mein Ärger und meine Zweifel am Umsatteln aufs Carsharing hängen auch damit zusammen, dass ich dachte, es sei mit dem elenden Parkplatzsuchen vorbei, wenn man statt eines eigenen Autos eines von Miles, Free2move oder Konsorten benutzt. Das ist keineswegs so.

    Wow, auch für Carsharing-Autos gilt also die StVO. Wer hätte das ahnen können? :D

    Ältere Autofahrerinnen und -fahrer sind bei Unfällen häufiger Hauptverursachende - Statistisches Bundesamt

    In der Meldung gibt es keine auf die Fahrleistung normierte Auswertung der Unfälle, sondern nur die allgemeine Aussage, dass ältere Menschen im Vergleich zu ihrem Anteil an der Gesamtbevölkerung zwar seltener an Unfällen beteiligt sind, jedoch auch weniger Strecke zurücklegen.

    Wenn man sich das Fehlverhalten anschaut, dann sind es bei jüngeren Autofahrern mehr Regelverstöße (Abstand, Geschwindigkeit, Alkohol) und bei älteren sieht man häufiger komplexe Verkehrssituationen, bei denen es darauf ankommt, die Lage schnell und umfassend wahrzunehmen (Abbiegen, Wenden, Rückwärtsfahren, Vorfahrt, Fehlverhalten gegenüber Fußgängern).

    Es wäre schön, wenn du dir deine Polemik sparen würdest.

    Wir reden weiterhin aneinander vorbei. Gucken zu können, ist nicht nur bei Senioren wichtig. Was ist denn mit den ganzen Unfällen, bei denen in der Unfallmeldung steht, dass die Verursacher irgendwas/irgendwen "übersehen" haben? Haben die nur nicht richtig geguckt, oder war die Sehfähigkeit beeinträchtigt? Hast du dazu Zahlen, oder ist das Fehler solcher Zahlen für dich Beleg dafür, dass es keine Rolle spielt?

    Der zugrunde liegende Gedanke, man könne Menschen an der Nasenspitze im Vorhinein ansehen, ob sie gleich einen Unfall haben werden, ist sowohl bei Jüngeren als auch bei Senioren ein Trugschluss,

    Ich halte das für einen falschen Ansatz. Es geht nicht darum, mit 100%iger Sicherheit vorab zu erkennen, wer einen Unfall verursachen wird und wer nicht, sondern es geht darum, zu überprüfen, ob die körperlichen Voraussetzungen vorliegen, sicher am Straßenverkehr teilnehmen zu können. Dass Menschen, bei denen diese Voraussetzungen vorliegen, trotzdem Unfälle verursachen werden und dass nicht alle, bei denen sie nicht vorliegen, mit Gewissheit einen Unfall verursachen werden, ist dafür unerheblich. Wenn die Voraussetzungen nicht vorliegen, ist jedenfalls das Risiko erhöht.

    Es ist bekannt, dass Alkohol die Reaktionsfähigkeit herabsetzt und daher gibt es eine Grenze, ab der man nicht mehr am Straßenverkehr teilnehmen darf. Wir verbieten alkoholisierten Leuten das Autofahren, auch wenn nicht jeder von denen einen Unfall bauen würde. Das Verbot, unter Alkoholeinfluss zu fahren, gibt es wegen des erhöhten Risikos und nicht wegen einer absoluten Gewissheit, dass es zum Unfall führen wird. Was ist mit denen, die auch nüchtern eine unzureichende Reaktionsfähigkeit haben?

    Wer ohne Brille nicht richtig sehen kann, bekommt in den Führerschein eingetragen, dass er nur mit Sehhilfe fahren darf. Auch ohne Brille würde nicht jeder einen Unfall bauen, aber es ist doch hoffentlich Konsens, dass man sehen können sollte, was um einen herum passiert, wenn man ein Kraftfahrzeug führt?

    Was genau spricht nun dagegen, Mindeststandards zu definieren, die jeder, der im öffentlichen Straßenverkehr ein Kraftfahrzeug bewegt, erfüllen muss? Sehschärfe, Reaktionsfähigkeit, Beweglichkeit.

    Ich mit GPS-gemessenen 28 km/h hatte Mühe am Lastenrad dranzubleiben, während dessen ca. 30-jährige Lenker ganz entspannt mit einer 20er-Kadenz über die Bodenwellen auf dem 60cm schmalen Handtuchweg hoppelte und zwischendrin auch immer mal wieder ein paar Tritte aussetzte.

    Bei den größtenteils genutzten Bosch-Motoren nimmt die Tretunterstützung bereits bei Annäherung an das 25 km/h Limit ab. Und soweit ich weiß, ist die E-Unterstützung auch davon abhängig, wie stark man selbst in die Pedale tritt, da auch das Moment an den Pedalen gemessen wird. Das fühlt sich alles sehr natürlich an, geht nur leichter.

    Ich bin mal mit einem Lastenrad gefahren, das einen nachgerüsteten E-Antrieb hatte. Da gab es nur einen Drehzahlsensor, über den erkannt wurde, ob sich die Pedale drehen. Wenn man die Unterstützung auf höchste Stufe gestellt hat, hatte man quasi ein E-Mofa, das von alleine bis auf 25 km/h beschleunigt hat, wenn man einfach nur ohne jede Anstrengung die Pedale gedreht hat. Das hatte mit Fahrradfahren nichts mehr gemeinsam. Wenn man dann noch den Drehzahlsensor manipuliert (z.B. einen montiert, der für einen kleineren Rad-Durchmesser vorgesehen ist), dann beschleunigt so eine Karre auch von alleine auf 30km/h oder mehr. Alles höchst riskant.

    Nachtrag: Anhand des Videos scheinen beide die Hoheluftchaussee befahren zu haben, was eine Radwegbeteiligung wahrscheinlicher macht.

    Ja, hier: https://maps.app.goo.gl/BYBLa7T2WkfKjn7T9

    Eher untypisch für diesen Abbiegeunfall ist, dass der Autofahrer nach links abgebogen ist. Dass es aus seiner Richtung gar nicht erlaubt war, kommt noch hinzu. Die Radfahrerin musste mit dem nicht rechnen.

    Mein eigener Abbiegeunfall 2019 war auch mit einem Linksabbieger, der mir entgegenkommend auf den Parkplatz eines Supermarktes fahren wollte. Als ich mich der Zufahrt genährt habe, stand er und wartete auf eine Lücke im Gegenverkehr. Er hat dabei allerdings nur auf den Fahrbahnverkehr geachtet. Ich war davon ausgegangen, dass er mich auch gesehen hat und hatte meine Aufmerksamkeit mehr nach rechts auf die Ausfahrt des Parkplatzes gerichtet.

    Auch damals mein Fazit: Auf der Fahrbahn wäre das nicht passiert. Der Autofahrer hätte mich beachtet und ich hätte keinen Grund gehabt, besonders auf die Parkplatzausfahrt zu achten.

    Frage ich Besucher aus anderen Städten, die in Hannover mit dem Fahrrad unterwegs sind, dann wird sehr häufig genannt, dass es sehr angenehm sei, in Hannover mit dem Fahrrad zu fahren, weil es so viele Fahrradwege gäbe.

    Ob den Leuten bewusst ist, dass es da Zusammenhänge gibt? :/

    Radfahrerin nach Abbiegeunfall in Hamburg schwer verletzt | NDR.de - Nachrichten - Hamburg

    Aber bis zum Unfall war es sicherlich sehr angenehm.

    Rupert hat auch argumentiert, dass ein Radfahrstreifen gar kein [Zeichen 237] benötigt, weil sich schon aus dem Rechtsfahrgebot eine implizite Pflicht zur Benutzung ergibt. :)

    Zum Radfahren besteht auf einem Seitenstreifen keine Pflicht, aber zum Parken. :)

    Für mich klingt das eindeutig: Eine durchgezogene Linie am Fahrbahnrand grenzt ohne weitere Beschilderung einen Seitenstreifen ab. Ein Radfahrstreifen ist es nur mit Zeichen 237.

    Ein Radfahrstreifen muss immer mit Breitstrich abgetrennt sein. Für Seitenstreifen ist das nicht definiert. Auf Autobahnen ist es immer ein Breitstrich (wobei es da definitiv keine Verwechslungsgefahr mit einem Radfahrstreifen geben sollte), aber auch sonst findet man Seitenstreifen, die mit Breitstrich abgegrenzt sind. Zum Beispiel dieser Seitenstreifen, auf dem ich mein Fahrrad quer geparkt habe. Rechts daneben ein gemeinsamer Geh- und "Radweg", auf dem man auch Mofa fahren darf.

    Die Baustelle ist gewandert. Als sie weiter hinten in der Kurve war, war der Gehweg gesperrt und mit Absperrschranken ein Behelfsweg auf einer Fahrspur eingerichtet. Da war es dann tatsächlich auf der Fahrbahn einspurig und wegen der Kurve nicht einsehbar, weil die Fußgänger sonst über den Grünstreifen hätten gehen müssen.

    Street View · Google Maps
    Ort in Google Maps noch intensiver erleben.
    maps.app.goo.gl

    Aktuell ist weiter nur der Gehweg gesperrt und der Behelfsweg verläuft auf dem Seitenstreifen zwischen Fahrbahn und Gehweg. Gebaut wird also aus Richtung der Fahrbahn gesehen hinter dem Behelfs-Gehweg, so dass es auch keinen Grund für Arbeiter oder Baufahrzeuge gibt, auf der Fahrbahn zu sein.

    Das ist jetzt hier: https://maps.app.goo.gl/DkfDJD2GZxkWGa3P6

    Ich glaube daher, dass sie die gesamte Verkehrsführung mit Ampel einfach weitergeschoben haben, auch wenn das an dieser Stelle gar nicht erforderlich ist. Aber trotzdem hat noch jemand die Idee mit der Einbahnstraße gehabt, die nur dann einen Sinn ergibt, wenn man die Ampel hat, deren Bereich sich über die Kreuzung hinweg erstreckt.

    Da sich das Konstrukt in Stade befindet, ist die naheliegendste Erklärung vielleicht einfach nur völlige Inkompetenz.

    Ja, ist es. Daher reicht die Entfernung der weißen Linie nicht aus, wenn das sicher werden soll. Aber die Tatsache, dass sie die Radwegfurt entfernt haben, lässt zumindest eine geringe Hoffnung aufkeimen, dass sie inzwischen verstanden haben, dass Radfahrer dort wartepflichtig sind. Vielleicht täusche ich mich aber auch und sie haben die Furt nur entfernt, weil sie glauben, dass ich dann Ruhe gebe.

    Wäre es hier nicht einfacher gewesen, die drei Leitbaken zur Seite zu stellen, anstatt den Verkehr (ca. 250 Kfz/h max.) durch eine Lichtsignalanlage an der dadurch erzeugten Engstelle vorbeizuführen?

    In Gegenrichtung steht die LSA vor der Kreuzung.

    Das schafft neue Konflikte mit der (nicht signalisierten) Einmündung (rechts-vor-links). Daher hat man die Straße, die hier nach rechts abzweigt, kurzerhand zur Einbahnstraße gemacht. Eines der beiden [Zeichen 220-20] steht dafür allerdings auf der falschen Straßenseite und somit an einer anderen Straße.

    Die Radwegfurt wurde übergetüncht, aber der dicke weiße Pfeil, der auf die Querungsstelle zeigt, ist noch da. Formal vielleicht nicht zu beanstanden, aber es wird weiterhin Missverständnisse geben. Besser wäre, die Wartepflicht des Radverkehrs zu verdeutlichen.

    VwV-StVO zu §8 Rn 12

    Zitat

    Wird entgegen diesen Grundsätzen entschieden oder sind aus anderen Gründen Mißverständnisse über die Vorfahrt zu befürchten, so muß die Wartepflicht entweder besonders deutlich gemacht werden (z. B. durch Markierung, mehrfach wiederholte Beschilderung), oder es sind Lichtzeichenanlagen anzubringen. Erforderlichenfalls sind bei der Straßenbaubehörde bauliche Maßnahmen anzuregen.

    Zum Flugauto, oder besser zum Flugzeug, das auch im öffentlichen Straßenverkehr fahren soll: Die Firma hat immerhin einen Prototypen zum Fliegen gebracht. Klein Vision – Flying Car

    Ich habe selbst 10 Jahre lang bei einem kleinen Ingenieurbüro gearbeitet, in dem wir unter anderem auch mit der Entwicklung von Kleinflugzeugen (Segelflugzeuge, Motorsegler, ...) befasst waren. Wir haben damals auch eine Zulassung als Entwicklungsbetrieb erreicht. Bei der Firma Klein kann ich darüber nichts finden, aber es wäre die Voraussetzung für eine Luftfahrtzulassung. Jedenfalls, wenn es über den Bau eines Prototypen hinausgehen soll und man tatsächlich plant, das Ding in Serie herzustellen und zu verkaufen.

    Man sagt: Wenn man in Deutschland ein kleines Vermögen mit Flugzeugbau machen möchte, muss man mit einem großen Vermögen anfangen. Oder man braucht einen "reichen Onkel", also jemanden, der Geld hat und dem man dann seinen Traum erfüllt. Diese Onkels träumen allerdings oftmals davon, dass sie ihre Investition irgendwann wieder über den Verkauf der Flugzeuge zurückbekommen. Meistens bleibt das ein Traum.

    Klein-Vision scheint auch so einen Onkel zu haben, der das Geld mitgebracht hat. Dass der seinen Invest über den Verkauf dieser Geräte irgendwann mal zurückbekommt, halte ich für ausgeschlossen. Ebenfalls halte ich es für völlig ausgeschlossen, dass das Unternehmen bis zum Herbst eine Musterzulassung erhält, die Voraussetzung dafür ist, ein Luftfahrzeug in Serie (alles, was über den Bau eines Prototypen hinausgeht) herzustellen und zu verkaufen.

    Der Aufwand für eine Musterzulassung wird oft unterschätzt und die Phase zwischen Erstflug eines Prototypen und dem Verkauf des ersten Serienflugzeuges ist in der Regel der Zeitraum, in dem solche Unternehmen in die Insolvenz gehen. Dann ist nämlich das für die Entwicklung geplante Geld aufgebraucht und man verdient noch nichts über den Verkauf der Flugzeuge. Der "Onkel" will kein weiteres Geld mehr reinstecken, weil er nicht versteht, warum das erforderlich ist. Besonders teuer wird es, wenn sich bei der Flugerprobung Probleme zeigen, die ein Re-Design einzelner Komponenten erforderlich machen.

    Hierbei habe ich nur über die Zulassung als Flugzeug geredet. Als Flug-Auto braucht es aber auch eine Straßenzulassung und da wird es eine ganze Menge Probleme geben, weil es zum Fahren und zum Fliegen unterschiedliche Anforderungen gibt. Das erfordert eine ganze Menge Absprachen über Abweichungen von den Zulassungsvorschriften, die standardmäßig zu erfüllen sind. Bei der Luftfahrtbehörde nennt man das "Special Condition". Darin muss man erklären, in welchen Punkten man von den Zulassungsvorschriften abweicht und wie man sicherstellt, dass die Flugsicherheit trotzdem gewährleistet ist. Das Verfahren ist transparent und öffentlich, kann von jedem EU-Bürger kommentiert werden. Sofern die SC genehmigt wird, können auch andere Flugzeughersteller sich darauf berufen und das genauso machen. Hier ist die aktuelle Liste: Special Condition (SC) | EASA

    Dort habe ich eine solche SC für einen Gyrocopter gefunden, der auch als Straßenfahrzeug unterwegs sein soll. Das Dokument hat 122 Seiten Special Conditions for Gyroplane combined with Road Vehicle use - Issue 02 | EASA

    Alleine, wenn man sich das Inhaltsverzeichnis anschaut, sieht man, was da auf einen zukommt. Ich möchte nicht garantieren, dass ich nichts übersehen habe, aber von Klein-Vision habe ich nicht einmal ein Proposal für eine SC gefunden, geschweige denn eine final abgestimmte und genehmigte Regelung. Das wird also mit einer Zulassung bis zum Herbst definitiv nichts werden ^^