Sinnvoll wäre eine Warnung, die dauerhaft piept, sobald man auf einem "Radweg" fährt.
Beiträge von Yeti
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Radfahrer mit Helm werden rein statistisch gesehen enger überholt als Radfahrer ohne Helm.
Hast du dafür eine Quelle? Ich bin bislang immer davon ausgegangen, dass es neben der örtlichen Situation vor allem mit der eigenen Fahrweise (Abstand zum rechten Fahrbahnrand) zu tun hat.
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Ich stelle dem entgegen, dass fast jeder (*) Deutsche direkt vor seinem Grundstück bereits ein Radverkehrsnetz vorfindet.
*Ausnahme: Der Vorgelwart auf Trischen
Update 09.07.2026: Auch der Vogelwart braucht jetzt kein Radverkehrsnetz mehr vor der Tür

Brand auf Vogelinsel Trischen: Hütte abgebrannt, Vogelwart gerettet | ndr.de
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Dauerdelikt. also nur eine.
Abgleich mit der Steuererklärung, an wie vielen Tagen das Auto für die Pendlerpauschale in Anspruch genommen wurde. Danach Wahl zwischen 220 Tage / Jahr für Falschparken oder Anzeige wegen Steuerbetrug.
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Es ist ja auch nicht beabsichtigt, das IFG völlig abzuschaffen. Der Zugang zu Informationen soll deutlich erschwert werden.
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Zur Eingangsfrage, ob Petitionen nützlich sind, möchte ich auf eine Petition hinweisen:
SPD, stoppt den Frontalangriff auf die Informationsfreiheit!Wir alle haben das Recht auf staatliche Informationen. Seit 2006 müssen Behörden auf Antrag nach dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG) Dokumente herausgeben –…weact.campact.deOb diese Petition am Ende Erfolg hat, weiß ich nicht, aber es ist auch ein Mittel, auf Themen hinzuweisen. Viele in meinem Umfeld wussten gar nichts von einem IFG und fanden dann doch die Absicht, dieses IFG stark einzuschränken, reichlich dreist.
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Und es ist auch keine Gefühlsfrage. Es ist schlicht das, was ich beobachte. Ich bewerte es als Protest gegen autokonforme Infrastruktur bei der der Fußverkehr und Radverkehr nicht mitgedacht wurde. Und noch viel weniger im Zentrum der Gestaltung steht.
Doch, es ist eine Gefühlsfrage, wenn Sie sich nicht mitgedacht fühlen.
Nur, weil es eine separierte Infrastruktur für den Radverkehr gibt, wurde noch lange nicht mitgedacht. Ich würde mich sogar zu der Behauptung hinreißen lassen, dass der Radverkehr überall dort, wo man "Radwege" gebaut hat, nicht im Zentrum der Gestaltung stand, sondern vor allem der möglichst ungestörte Autoverkehr.
Genau das scheint auch Ihre größte Sorge zu sein, wenn Sie sich unwohl fühlen, weil hinter Ihnen ein Auto langsamer fahren muss.
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Ihre Befindlichkeiten haben nichts mit Sicherheit zu tun, sondern (wieder einmal) nur mit Gefühl.
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„Wir parken hier immer so“
Kann man das als Selbstanzeige für zahlreiche zurückliegende OWis verstehen?
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Kreisel sind so oder so Mist für den Radverkehr
Das stimmt nicht. Kreisverkehre gelten als sicher, weil sie bei richtiger Ausführung geschwindigkeitssenkend wirken. Radfahrer profitieren allerdings am wenigsten von der erhöhten Sicherheit eines Kreisverkehrs, wenn es umlaufende "Radwege" gibt. Alleine schon deshalb, weil sich die Anzahl der möglichen Konfliktpunkte verdoppelt, wenn man auf einem umlaufenden "Radweg" fährt und nicht auf der Kreisfahrbahn.
Auch mit dem Fahrrad ist man schneller durch einen Kreisverkehr, als wenn man erst an einer Ampel warten muss.
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Fahrbahnnutzung in einem Kreisel, der für PKW und LKW gebaut ist.
Dass der Kreisel nur für PKW und LKW gebaut ist, wäre nur der Fall, wenn es einen benutzugnspflichtigen "Radweg" gibt.
Die Unfallforschung hält es übrigens für eine sehr gute Idee, mit dem Fahrrad auf der Kreisfahrbahn zu fahren, weil es die sicherste Führungsform ist. Umlaufende Radwege mit bevorrechtigtem Radverkehr ist hingegen die unsicherste Variante.
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Wir hatten hier kürzlich eine Tour zur Schulwegsicherheit, bei dem Lehrer der teilnehmenden Schulen typische Probleme beschrieben haben.
Beim Vincent-Lübeck-Gymnasium in der Glückstädter Straße fahren viele Schüler aus Richtung Norden auf der falschen Straßenseite, damit sie schon auf der Seite sind, wo die Schule ist. Gegenüber gibt es die BBS, vor deren Haupteingang eine Fußgängerampel ist. Diese Querung liegt in Verlängerung einer unabhängigen Fahrradroute. Der Haupteingang zum Gymnasium liegt 80m weiter nördlich. Der Lehrer des VLG berichtete, dass jüngere Schüler im Bereich der Ampel von den älteren Schülern der BBS angepöbelt wurden und daher Angst hätten, die vorhandene Ampel zu nutzen. Außerdem ist es ein Umweg von knapp 200m.
Wäre es möglich, 80m weiter nördlich eine zweite Ampel zu errichten, die mit der vorhandenen Ampel synchronisiert ist, so dass immer beide Ampeln gleichzeitig schalten? Ich habe die RiLSA überflogen und dafür keine Beispiele gefunden, aber auch nichts, was explizit dagegen spricht. Kennt ihr vielleicht Beispiele, wo so etwas schon umgesetzt wurde?
Die zweite Ampel könnte hier, etwa 80m entfernt stehen.
Dass die ganze Situation dort auch sonst reichlich verkorkst ist, ist ein anderes Thema. Immerhin gibt es Richtung Norden keine Benutzungspflicht, aber das ändert natürlich nichts daran, dass so gut wie niemand dort auf der Fahrbahn fährt.
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Somit lösen Radwege Probleme, die es ohne Radwege gar nicht gäbe.
Eine Interessenvertretung von Radfahrern könnte sich entweder dafür einsetzen, dass Radfahrer ernst genommen werden, oder der Verband fordert separate Verkehrsflächen, auf denen man das wohlige Gefühl hat, dem Autoverkehr nicht im Weg zu sein. Weil man das aber nicht ehrlich so sagen will, behauptet man, es diene der Sicherheit.
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Entsprechend dürfte die Erwartung an den Fahrradfahrer höher sein, bei passender Gelegenheit anzuhalten
...oder einen "Angebotsradweg" zu benutzen. Ob an diesen Schrottwegen blaue Schilder stehen, ist daher eigentlich egal. Erst wenn es eindeutig geregelt ist, dass alle Radfahrer dort auf der Fahrbahn fahren müssen, gäbe es eine Chance, dass auch Leute wie Sie das verstehen.
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Und mit dem "Vorbeifahren", auch ein gern genutztes Argument von KFz-Lenkenden, deren Vertretern und StVB: Wir reden hier von einem Zeitraum, der in der Regel mit 2-3 Minuten benannt wird. Also von einer Strecke von 1 - 1,5km. Das kommt wahrscheinlich so oft vor wie ein 4er im Lotto, dass KFz über diese Strecke einen schmalen Radfahrer nicht überholen können.
Wenn dort so viel Verkehr ist, dass man Radfahrer nicht überholen kann, kommt man in der Regel ohnehin nicht schneller voran als mit Radfahrgeschwindigkeit. Es stockt dort andauernd wegen PKW, die nach links auf die Parkplätze der Geschäfte abbiegen und auf eine Lücke im Gegenverkehr warten.
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Allerdings muss er den baulichen Vorgaben entsprechen, die für benutzungspflichtige Radwege gelten. Und er muss dann auch dort gebaut werden, wo jetzt nur ein Fußweg ist.
So sieht es weiter hinten in der selben Straße aus. Die Fahrbahn wurde vor zwei Jahren neu asphaltiert. In dieser Straße passieren -vor allem an den zahlrichen Ausfahrten des Einzelhandels auf der gegenüberliegenden Straßenseite- in jedem Jahr mehrere Unfälle mit Personenschaden.
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Nur für Hauptverkehrsstraßen kann in begründeten Fällen eine höhere zulässige Höchstgeschwindigkeit festgelegt werden. Jedoch nur, wenn die Radverkehrsführung sicher und komfortabel ist.
Wann ist eine Radverkehrsführung sicher? Wenn die ADFC-Lemminge glauben, dass es sicher ist, oder wenn es tatsächlich weniger Unfälle gibt?
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Man kann hier sehen, dass der Radweg, der mit
ausgeschildert ist, spätestens in der Höhe endet, in der der silberfarbene PKW parkt.Wofür braucht man dann diesen "Radweg", der dort ohne weiteren Hinweis endet? Bei der Stader Stadtverwaltung glaubt man übrigens, dass das
auch für die nächsten 150m gilt, wo es keine erkennbar getrennten Flächen gibt. -
Der Rotlichtverstoß beginnt erst dort, wo der durch die LZA geschützte Verkehrsraum beginnt.
Der geschützte Verkehrsraum beginnt in meinem Beispiel an der Fußgängerfurt direkt hinter der Haltelinie.
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Eindeutig wäre es mit einem eigenen Lichtsignal für den Radverkehr direkt neben dem allgemeinen Lichtsignal.
Noch eindeutiger ist es, wenn man auf der Fahrbahn fährt. Da stellt sich weder die Frage, welche Ampel zu beachten ist, noch wo man anhalten muss, sondern das ist eindeutig klar und zusätzlich noch mit einer Haltelinie verdeutlicht. Die Fußgängerfurt liegt dahinter.