Brötchenholen ohne SUV ist schlichtweg technisch unmöglich.
Vorschlag! ![]()
*edit: noch vergessen
Brötchenholen ohne SUV ist schlichtweg technisch unmöglich.
Vorschlag! ![]()
*edit: noch vergessen
Wollen sie ja gar nicht. Also ob tatsächlich irgendjemand täglich mit dem Auto Brötchen holt.
Ich wundere mich nur, warum ausgerechnet die Fahrt zum Bäcker nun ständig als Beispiel für sinnlose Autofahrten herhalten muss und sehe es genauso: Würden Autos nur dazu genutzt, um zum Bäcker zu fahren, gäbe es gar kein Problem, außer dem Stau am Sonntagmorgen vor dem Bäcker. Es geht doch nicht um diesen einen Zweck, sondern um die 70% aller Autofahrten, die kürzer als 10km sind und die spätestens mit E-Unterstützung jeder gesunde Mensch auf einem Fahrrad zurücklegen kann. Bei den 30% der Autofahrten >10km kommt die Bahn (oder FItness) ins Spiel. Und auch da im ersten Schritt für alle, die ein solches Angebot bereits zur Verfügung haben und parallel dazu, wie man mehr Menschen ein solches Angebot machen kann.
Wenn wir über sinnlose Autofahrten reden, müssen wir auch an den Güterverkehr denken: Online-Shopping sei Dank fahren Hunderttausende LKW durch die Gegend, weil jeder erwartet, dass die bestellte Ware spätestens am nächsten Tag geliefert wird (und die Hälfte gleich wieder zurückgeschickt wird). Und weil irgendein BWL-Schnösel bei Amazon ausgerechnet hat, dass es billiger ist, wird die Ware von Hamburg nach Harburg über Polen geliefert, weil die Sortier-Sklaven dort nur 4,50 EUR/Std*. kosten.
*Zahl ausgedacht
Auch das noch... ![]()
Entweder nur
statt
oder nur
, jeweils mit Zusatzzeichen, wer da trotzdem mit dem Kfz fahren darf. Bei
besteht Halte- und Parkverbot, aber auch sonst scheint mir der Weg zu schmal als dass man dort halten dürfte.
Zitat§12 StVO
(1) Das Halten ist unzulässig
1. an engen und an unübersichtlichen Straßenstellen.
...aber das ist in der Tat so unglaublich naiv und/oder plakativ.
Ja, mag sein. Jedenfalls mit dem Anspruch, dass das Geld Hunger auf der ganzen Welt für immer beendet (dazu müsste man vermutlich auch noch GNTM verbieten, aber das nur am Rande).
Ich habe seit 18 Jahren eine Patenschaft für ein Kind in Mali, inzwischen für das zweite Kind. Mit der monatlichen Unterstützung wird u.a. eine Schulbildung ermöglicht, eine medizinische Grundversorgung gewährleistet und die hygienischen Bedingungen im Dorf verbessert, z.B. durch Zugang zu sauberem Trinkwasser.
Mit 44 Milliarden könnte man über 12 Millionen solcher Patenschaften über 10 Jahre lang finanzieren. Die ganze Welt hat man dadurch bei Weitem noch nicht gerettet, das ist richtig. Elon Musk hätte vermutlich sowieso keine Zeit, jedes Jahr zu Weihnachten 12 Millionen Briefe von Kindern zu lesen, die sich für die Unterstützung bedanken. Allerdings hat er auch keine Zeit, den ganzen Blödsinn zu lesen, der bei Twitter geschrieben wird. ![]()
Falls es dich tröstet: Du bist nicht alleine ![]()
Ich kenne einige, die auf das Fahrrad und/oder den ÖPNV und die Bahn angewiesen sind. Denen sollte man mal nur einen Bruchteil der Aufmerksamkeit schenken, die sonst nur Autofahrern zuteil wird.
Wenn man bereits überwiegend klimafreundlich mobil ist, kann man sich nur verkackeiert fühlen. Die Senkung der Spritsteuer ist vor allem ein Signal, dass es sich nicht lohnt, vom Auto auf andere Verkehrsträger umzusteigen oder auch nur etwas weniger oder sparsamer zu fahren.
Dabei sind die Mehrbelastungen für die meisten Leute unerheblich und problemlos zu stemmen. Das ist vor allem eine gefühlte Mehrbelastung, aber an den Gesamtkosten der Automobilität ist das für die Meisten nur ein geringer Teil. Wir reden auf 1000 km über 30-40 EUR Mehrkosten, Tendenz bereits wieder sinkend.
Neulich habe ich von jemandem gelesen, der durch den sprunghaften Preisanstieg bei den Kraftstoffen nun bewusst sparsamer fährt. Sein Resümee war, dass er jetzt günstiger fährt als vor dem Krieg. Der FDP sei Dank muss man sich aber gar nicht mehr bemühen, weniger Kraftstoff zu verbrennen, denn der Lindner hat für alle Raser die Spendierhosen an. Das versteht die FDP unter "Freiheit".
Na klar: Es gibt auch die Ausnahmen, die viel mit dem Auto fahren müssen und die keine Alternative haben und die sich bereits genau überlegen, wann und wie schnell sie fahren. Und es gibt die, die auch bereits geringe Mehrkosten an die Grenze bringen und die sich nicht einfach ein sparsameres Auto kaufen können. Die fahren aber auch in der Regel keinen SUV oder "Sport"-Wagen. Da hätte wohl niemand etwas dagegen gehabt, denen gezielt zu helfen. Stattdessen müssen die nun als Rechtfertigung herhalten, dass alle anderen weiterhin mit ihren unnötig schweren Autos unnötig viel und unnötig schnell fahren können.
Das ist der verzweifelte Versuch, kurzfristig wirkende Maßnahmen umzusetzen. Aber ich sehe es genauso: Es bringt wenig bis gar nichts und das Geld fehlt für nachhaltige Investitionen. Ich überlege, an wen ich die 300,- EUR spenden kann, dass es die FDP maximal ärgert. Vielleicht direkt an die DUH für weitere Klimaklagen?
Gerade jetzt kommen die Versäumnisse der Vergangenheit gnadenlos zum Vorschein: Unsere Abhängigkeit von Energieimporten durch den über lange Zeit verhinderten Ausbau erneuerbarer Energien.
Oder das Festhalten an sinnlosen Autobahnprojekten, die niemand mehr haben will (A100, A20). Die dort verbrannten Milliarden wären besser in die Reaktivierung von Bahnstrecken und einen flächendeckenden ÖPNV investiert.
Stattdessen subventioniert man Benzin auch für Leute, die nicht einmal bereit sind, vom Gas zu gehen. Es ist einfach nur zum Heulen.
alter Falter, das mit den Absperrschranken parallel zur Fahrtrichtung ist schon hart.
Sonst stellt man überall Baken auf - und ausgerechnet hier nicht...
Das ist seit mehreren Wochen so und es interessiert keine Sau.
Beschilderung nur für Geisterradler und doofe Fußgänger:
Bernd Slukas Klassiker:
In Gegenrichtung wird auf einmal auch der Gehweg zum benutzungspflichtigen Radweg, auf dem man aber gar nicht Rad fahren soll. Dass man nicht das VZ 241-31 genommen hat, entschuldigt das ganze Ensemble insoweit, dass man sich offenbar nicht die geringsten Gedanken gemacht hat. "He du" Stell' da mal irgendwelche Schilder mit Fahrrädern drauf hin, damit keiner in unsere Baustelle fährt". Fertig.
Warum auch? Rechts ist natürlich auch ein benutzungspflichtiger "Radweg". Hier hat es wohl schon jemand versucht, durch den Zaun zu fahren, um der plötzlich angeordneten linksseitigen Radweg-Schiebepflicht nachzukommen. Eine ordentliche Absicherung sieht sicherlich auch anders aus und überhaupt: Warum ist da überhaupt ein Zaun? Aber egal, dann fährt man halt über den Gehweg (kostet jetzt 55,- EUR, aber die Stader Polizei findet das auch alles normal und ahndet es nicht).
Ich habe hier noch nie eine für den Radverkehr korrekt beschilderte Arbeitsstelle gesehen. ![]()
Dann lieber Twitter kaufen...
Mit Entfernungsangabe ist es ja nur eine Vorankündigung. Das eigentliche
fehlt dann aber. Wieder ein gefundenes Fressen für Anwälte, die im Falle eines Verstoßes etwas zum Aussetzen finden. Aber nicht einmal als Vorankündigung wäre es korrekt umgesetzt, denn:
VwV-StVO Zu den §§ 39 bis 43 Allgemeines über Verkehrszeichen und Verkehrseinrichtungen. Randnummer 48
ZitatEntfernungs- und Längenangaben sind auf- oder abzurunden. Anzugeben sind z. B. 60 m statt 63 m, 80 m statt 75 m, 250 m statt 268 m, 800 m statt 750m, 1,2 km statt 1235 m.
Immerhin haben sie nicht "7,94 m" und "9,13m" geschrieben.
VwV-StVO Zu den Zeichen 205 und 206 Vorfahrt gewähren. und Halt. Vorfahrt gewähren. Randnummer 2
ZitatDie Zeichen sind nur anzukündigen, wenn die Vorfahrtregelung aufgrund der örtlichen Gegebenheiten (Straßenverlauf, Geschwindigkeit, Verkehrsstärke) anderenfalls nicht rechtzeitig erkennbar wäre. Innerhalb geschlossener Ortschaften ist die Ankündigung in der Regel nicht erforderlich. Außerhalb geschlossener Ortschaften soll sie 100 bis 150 m vor der Kreuzung oder Einmündung erfolgen. Die Ankündigung erfolgt durch Zeichen 205 mit der Entfernungsangabe auf einem Zusatzzeichen. Bei der Ankündigung des Zeichens 206 enthält das Zusatzzeichen neben der Entfernungsangabe zusätzlich das Wort „Stop".
Stimmt: "Radwege" werden hier gebraut und nicht gebaut.
Auf den typischen "Radwegen" in der Stadt klappt das nicht, das ist klar. Aber warum sollte man z.B. mit einem S-Pedelec nicht (mit max. 30 km/h) durch eine Fahrradstraße fahren, die nicht für Kraftfahrzeuge freigegeben ist?
Oder warum sollte man damit nicht auf asphaltierten Wirtschaftswegen fahren dürfen? Hier darf ich mit dem Rennrad 45 km/h fahren, aber mit dem S-Pedelec wegen
gar nicht. Mit dem S-Pedelec müsste ich auf der parallel verlaufenden B73 fahren.
Warum darf man ein S-Pedelec nicht in der Bahn mitnehmen? Es gibt doch wirklich einige unsinnige Einschränkungen.
In dem Artikel geht es auch vielmehr um Außerorts-Radwege. Mit 45 km/h ist man auf der Bundesstraße ein Alien und das Verständnis der Autofahrer, warum man nicht auf dem "Radweg" fährt, dürfte sich in Grenzen halten. Natürlich kenne ich auch viele Außerorts-Radwege, die absolut ungeeignet sind, um darauf 45 km/h zu fahren, aber ein generelles Verbot, Radwege zu benutzen, halte ich für übertrieben.
Auf der anderen Seite hängt hier unter jedem
außerorts "Mofas frei" (gerne in Kombination mit der Warnung vor Radwegschäden
), aber für S-Pedelecs gilt das nicht.
Den Tübinger Kompromiss finde ich gut. Der betreffende Tunnel stellt eine attraktive Fahrrad-Verbindung dar und der Weg ist sicherlich geeignet, um darauf 30 km/h zu fahren.
Vielleicht wollte man die Furten noch bestehen lassen, weil in drei Jahren dort vielleicht ein Radweg gebraut werden soll.