Beiträge von Yeti

    Komisch, darüber gab es gar keine Pressemitteilung der Stader Polizei. :)

    Zuletzt gab es nur diese Meldung, dass sie einen Streifenwagen zu Schrott gefahren haben.

    POL-STD: 20-jähriger Autofahrer prallt im dichten Nebel in Kehdingen gegen einen ... | Presseportal

    Zitat

    In der Ortsmitte Assel hatte der 42-jährige Fahrer dann aus bisher ungeklärter Ursache im dichten Nebel die Kontrolle über seinen VW-Bus verloren. Der Streifenwagen kam am Eingang der dortigen Rechts-Links-Kurve nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr weiter über einen Parkplatz und prallte zunächst gegen die Scheibe eines ehemaligen Einzelhandelsgeschäfts und dann schließlich gegen eine Garage.

    Hat jemand einen Verdacht, was die "ungeklärte Ursache" sein könnte, aus der man im dichten Nebel in dieser Rechts-Links-Kurve von der Fahrbahn abkommen könnte? Google Maps

    Der Gasvertreter Gerhard S. verzichtet auf die Ehrenbürgerschaft der Stadt Hannover. Gute Entscheidung! Wer will schon Ehrenbürger von Hannover sein?

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    Als jemand, der 18 Jahre in Braunschweig gelebt hat, könnte ich auch fragen "Wer will schon Bürger von Hannover sein?"

    Dieser Verzicht ist sicherlich unterm Strich lukrativer als ein Verzicht auf die Aufsichtsratsposten bei seinem Kumpel Wladimir.

    Gerhard Schröder verzichtet auf Ehrenbürgerschaft der Stadt Hannover - DER SPIEGEL

    Vielleicht wird er ja nun stattdessen Ehrenmitglied der Hells Angels

    Strippenzieher im Vorruhestand: Der Pate geht von Bord - taz.de

    Dem möchte ich allerdings entschieden widersprechen!

    Für einen Atheisten, der in der Religion vor allem anderen eine Gefahr sieht, mag deine Aufzählung und Einschätzung zutreffend sein.

    Für einen Menschen mit einer Weltanschauung die Religionen gegenüber offen ist und der sich nicht damit begnügt, Religion als etwas Gefährliches für die Menschen zu begreifen, trifft deine Einschätzung nicht zu. Dabei ist es nicht entscheidend, ob derjenige selbst ein religiöser Mensch ist.

    Ich finde den Vergleich ganz treffend, und zwar vor allem aus dem einfachen Grund, dass die Autovernarrtheit nicht auf Fakten sondern auf Dogmen aufbaut. Sobald man diese Dogmen in Frage stellt, bricht das System in sich zusammen.

    In der kommenden Woche habe ich übrigens wieder einen Termin mit dem Landkreis STD. Seit dem letzten Treffen im November wurden alle an Gemeindestraßen bestehenden Radwegebenutzungspflichten aufgehoben (außer in der Samtgemeinde Fredenbeck). Wir werden uns also darüber unterhalten, ab wann die StVO auch in Fredenbeck und an Kreis-, Landes- und Bundesstraßen im Zuständigkeitsbereich des Landkreises gelten wird. Falls in Frage gestellt wird, dass das irgendwann mal der Fall sein soll, werde ich also darum bitten, dass man mir das schriftlich gibt. :)

    Aus dem Urteil

    Die spannende Frage lautet also, was eine Behörde einem zur Radwegebenutzungspflicht schreiben muss, damit "erkennbar die Gestalt eines Verwaltungsaktes gegeben" wird und "eine verbindliche Entscheidung über das Nichtbestehen des geltend gemachten Anspruchs getroffen wurde".

    Mir hat mal ein leitender Angestellter der Stader Verwaltung gesagt, dass "in Stade das Paradigma gelte, dass vorhandene Radwege auch benutzt werden müssen", also dass die 1997 abgeschaffte allgemeine Radwegebenutzungspflicht hier weiterhin gilt. Außerdem, dass es im Ermessen der Verwaltung läge, die Vorgaben der VwV-StVO umzusetzen und letztlich, dass die Anwendung der StVO einen vorherigen Beschluss des Stadtrates erfordere.

    Dass das alles kompletter Blödsinn ist, hat man wohl inzwischen auch begriffen und man hat seitdem ja auch schon Einiges geändert. Aber im Prinzip hat man mir damals doch versucht weiszumachen, dass man nicht bereit sei, die StVO anzuwenden und dass ich auch keinen Anspruch darauf hätte, dass das getan wird. Allerdings habe ich das alles leider nicht schriftlich und schon gar nicht in Form eines Bescheides.

    Damit es in den Medienhinweisen nicht untergeht, möchte ich das Thema hier noch einmal aufgreifen.

    Urteil zum aufgesetzten Parken: 50.000 Autos in Bremen müssten umparken | heise online

    Link zum Urteil: Rubrum (heise.de)

    Bremen: Verkehrssenatorin legt Berufung ein und rettet 50.000 Gehwegparker vor Knöllchen - DER SPIEGEL

    Die Urteilsbegründung halte ich für äußerst interessant und ich frage mich, ob das auch neue Möglichkeiten eröffnet, gegen des systematischen Rechtsbruch bei der Anordnung der Radwegebenutzungspflicht vorzugehen, anstatt gegen jede einzelne Anordnung vorzugehen.

    Anwohner hatten in Bremen offenbar beantragt, dass die Verkehrsüberwachung gegen das rechtswidrige aufgesetzte Gehwegparken vorgehen müsse und die Stadt Bremen hat das abgelehnt. Gegen diesen Bescheid haben die Anwohner dann geklagt. Hat jemand eine Info oder eine Quelle, aus der der Inhalt des Antrages und/oder des Bescheides der Stadt Bremen hervorgeht? (*edit: steht zum Teil im Urteil)

    Lassen sich Parallelen zur RWBP ziehen? Was müsste man in welcher Form beantragen, wenn eine Kommune oder ein Landkreis bislang nicht einmal ansatzweise die StVO-Novelle von 1997 umgesetzt hat? Sollte einem die Behörde auf einen solchen Antrag hin bescheiden, sich -aus welchem Grund auch immer- weiterhin nicht darum zu kümmern, könnte man gegen diesen Bescheid klagen, oder nicht? Anstatt gegen Hunderte sinnloser und rechtwidriger Beschilderungen einzeln vorzugehen, könnte man damit ggf. auf einen Schlag die Behörde zum Handeln zwingen.

    Was sagen denn unsere Experten dazu?

    Die einzige Chance, die ich noch sehe, ist dass sich die eigene Armee seinem Befehl verweigert, weil er jeglichen Rückhalt verloren hat. Was noch passieren muss, bis es dazu kommt, will ich gerade gar nicht wissen.

    Ukraine-Krieg: Russischer Geheimdienstler bezeichnet Invasion angeblich als »Totalversagen« - DER SPIEGEL

    Leider führt dieses "Totalversagen" täglich zu großem Leid. Wann wird Putin gestoppt und von wem?

    Ich glaube, dieselbe Angst, die Radfahrer davon abhält, auf der Fahrbahn zu fahren, hält Autofahrer davon ab, langsam zu fahren.

    Das glaube ich auch. Ich bin tatsächlich gestern seit langem wieder mal Auto gefahren und habe mich schön an alle Geschwindigkeitsbegrenzungen gehalten. Bei einigen Überholmanövern hatte ich das Gefühl, dass sich die Autofahrer hinter mir gefühlt haben müssen wie Uma Thurman in dieser Szene

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    Vermutlich wurde der Schaden am Baum mit dem Preis für einen Raummeter Brennholz angesetzt. Was der Pressesprecher der Stader Polizei abliefert, ist regelmäßig unterirdisch. Es gibt kaum eine Meldung ohne Grammatik- oder Schreibfehler, und von der autofixierten Sichtweise, die aus jeder einzelnen Meldung herauszulesen ist, fangen wir erst gar nicht an.

    "Orientierung verloren"

    POL-STD: Unfall im dichten Nebel - 73-jährige Autofahrerin in Stade verletzt
    Stade (ots) - Am heutigen frühen Morgen gegen 06:15 h kam es auf der Bundesstraße 73 in Stade-Haddorf zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine 73-jährige…
    www.presseportal.de
    Zitat

    Die Fahrerin eines Chevrolet Captiva hatte im dichten Nebel offenbar die Orientierung verloren und war nach Zeugenaussagen von der [sic.] erst in Schlangenlinien gefahren und dann nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Auf dem Geh- und Radweg fahrend war sie dann dort gegen einen Stromverteilerkasten sowie einen Baum geprallt.

    Es wäre eine gute Gelegenheit für den Pressesprecher der Stader Polizei gewesen, einmal auf das Sichtfahrgebot hinzuweisen. Die Option, langsamer zu fahren oder gar anzuhalten, wenn man gar nicht mehr weiß, wo man ist, gibt es ja schließlich auch noch.

    Damit es dazu kommt, müsste sich aber das engste Umfeld von Putin abwenden. So lange er sich in einer Blase aus Günstlingen bewegt, wird das nicht passieren.

    Was mir ein wenig Hoffnung macht: Die Invasion läuft für Putin keinesfalls so wie erhofft und es ist zu lesen, dass westliche Militärexperten sich wundern, dass der Angriff regelrecht dilettantisch wirkt und der Widerstand der Ukraine massiv unterschätzt wurde. Die Frage ist, ob das Fehler der Militärführung sind, oder ob Putin sich über seine eigenen Generäle hinweggesetzt hat. Dann könnte vielleicht ein Punkt erreicht werden, wo die ihm die Gefolgschaft verweigern. Mit dem Einsatz von Atomwaffen würde auch das gesamte Lügengebilde Putins zusammenbrechen, dass es ihm um eine "Befreiung" der Ukraine ginge. Auch da besteht eine geringe Chance, dass ein entsprechender Befehl Putins nicht ausgeführt werden würde.

    Auf der anderen Seite scheinen auch die Sanktionen zu wirken, die gegen russische Oligarchen verhängt wurden. Zumindest nach außen gehen die ersten auf Distanz zu Putin.

    Die Frage ist, was er alles mit ins Verderben reißen wird, bevor er sich selbst in den Kopf schießt. Zu gewinnen hat er jedenfalls nichts mehr und egal, wie es weitergeht, endet es für Putin im Desaster.

    Komisch, von "sagenhafter Aufrüstung" und "Wehrpflicht" stand ja gar nichts auf den Wahlplakaten?

    Der Wahlkampf war vor dem Einmarsch Russlands in die Ukraine. Daher ist es nicht nur legitim, sondern notwendig, Entscheidungen und Positionen zu überdenken und auf eine neue Situation zu reagieren. Dazu zählt sicherlich auch, jetzt über die Aufgaben und künftige Aufstellung der Bundeswehr nachzudenken.

    Nur hilft uns aktuell weder eine Wiedereinführung der Wehrpflicht noch 100 Milliarden EUR für die Bundeswehr, wenn Putins Truppen nicht spätestens an der polnischen Grenze stoppen und in 3 Wochen der NATO-Bündnisfall ausgerufen wird, oder wenn er Atomwaffen gegen die Ukraine einsetzt.

    Jetzt ist das Wichtigste, dass die Kämpfe unverzüglich eingestellt werden. Mit jedem weiteren Kriegstag wird das aber schwieriger und Putin ist weiter in die Ecke getrieben und unberechenbarer. Der wird sich nicht einfach zurückziehen, weil er jetzt merkt, dass das alles nicht so läuft wie er sich das vorgestellt hat. Die einzige Chance, die ich noch sehe, ist dass sich die eigene Armee seinem Befehl verweigert, weil er jeglichen Rückhalt verloren hat. Was noch passieren muss, bis es dazu kommt, will ich gerade gar nicht wissen.

    Das ist z.B. der einzige Unterschied, wenn jemand vorher um grünes Licht gebettelt hat oder nicht: Der grüne Pfeil, der anzeigt, dass man beim Rechtsabbiegen nicht auf Fußgänger und Radfahrer achten muss.

    *edit: Das ist natürlich zulässig, aber nicht sinnvoll.