So, heute habe ich die Situation vor Ort nochmal besichtigt. Und ich muss sagen: Ich bin wirklich erstaunt. Diese Variante hatten wir noch gar nicht: Diesmal ist das
um 180 Grad gedreht worden und hängt nun sogar gerade. Aber das ist auch wieder Quatsch, weil die gelbe Linie ja ganz klar zwischen Fuß- und Radverkehr trennt. Warum hat man sonst diese tollen Piktogramme, die noch immer unverändert auf dem Boden leuchten, dort mühevoll aufgesprüht?
Ich werde dann wohl meine dritte Meldung im Melder abgeben. Irgendwie komme ich mir da schon irgendwie blöd vor...
Man soll ja nicht nur meckern, wenn etwas nicht passt, sondern auch mal loben, wenn etwas gut funktioniert. So ist nun auch die fehlerhafte Beschilderung in der Trappentreustaße mittlerweile geheilt. Hier nun eine Momentaufnahe von vor ein paar Tagen, mit der der regelkonforme Radfahrer gut leben kann:
Auf Höhe der Westendstraße beginnt die Baustelle und der Radweg wird verschwenkt. Der Gehweg verliert massiv an Breite. Es bleibt ein getrennter Geh- und Radweg:
Mich wundert, dass man an der getrennten Führung festgehalten hat. Gerade auf den Kellerlichtschächten besteht für Fußgänger ja doch eine gewisse Stolpergefahr und die Roste sind teilweise auch schon etwas nach unten durchgebogen:
Hier verschwenkt sich das ganze nochmals etwas weiter nach rechts, wobei die Trennung weiterhin beibehalten wird:
Da vorne links stand damals noch das
für die illegale Gegenrichtung:
Die Bodensymbole sind illegal aufgebracht worden. Das hat mir die Landeshauptstadt München schriftlich bestätigt. Es habe nie eine entsprechende Anordnung gegeben. Trotzdem wartet man lieber, bis die Farbe langsam verwittert ist:
Hier steht nun wieder ein
, was inhaltlich nicht falsch ist, jedoch eigentlich auch überflüssig, weil sich die Aufteilung ja nicht ändert. Aber egal:
Beschilderungen innerhalb von Baustellen ist immer und überall ein sehr schwieriges Thema. Bauarbeiter sollten lieber das tun, was die Berufsbezeichnung vorgibt, nämlich: BAUEN! Und das Schilder aufstellen sollte man wirklich dauerhaft in die Hände von Fachkräften geben. Aber das wird wohl ewig ein unerfüllter Wunsch bleiben. So kann jeder, der eine Schaufel halten kann, auch weiterhin Schilderlotto spielen. Und es ist und bleibt stets ein gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr.