Es gab dort keine Fahrbahn, auf der man den Radverkehr hätte führen können. Die Brücke war ein kompletter Neubau, die nächsten Querungsmöglichkeiten sind > 1 km entfernt und brächten ca. 3 km Umweg mit sich (reinzoomen, dann sieht man die Radwege der Hogeweidebrug im Norden und Meernbrug im Süden). Was hätte man tun sollen? Eine Brücke für motorisierten Verkehr bauen, damit der im Winter für genug Reibungswärme auf der Oberfläche sorgt, um die Frostprobleme zu lindern?
Der Punkt ist, dass bei Radinfra erstmal ein paar Leute zu Schaden kommen müssen, bevor sie den Risiken nachträglich angepasst wird. So kennt man das auch von Trixi-Spiegeln, Abbiegeverboten, getrennten Grünphasen oder vollständigem Kreuzungsumbau nach Rechtsabbiegerunfällen, oder bei Z.205 für Radverkehr bzw. Warntafeln "gefährliche Kreuzung" oder "Radfahrer kreuzen" für Kraftverkehr an notorischen Vorfahrtverletzungsstellen...
Solche "Bananen-Infra" ("reift bei Benutzung"
) kommt eben bei Fahrbahnen für Kraftverkehr gar nicht erst vor.